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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 1,3, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Geistes- Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Die Geschichte des Deutschen Volkes, Sprache: Deutsch, Abstract: „Der Nationalsozialismus gestaltete eine Volksgemeinschaft, die vom Kind an beginnt und beim Greise endet. Niemand kann diese gewaltige Symphonie des deutschen Lebens zum Schweigen bringen.“ Dieses Zitat des deutschen Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler aus dem Jahre 1939 veranschaulicht recht deutlich die Zielsetzung der nationalsozialistischen Regierung des Deutschen Reiches. Im Rahmen der Gleichschaltung sollten alle Individuen und Organisationen in Deutschland unter Kontrolle des nationalsozialistischen Totalitarismus gebracht werden. An die Stelle der traditionellen Gewerkschaften trat, nach deren Auflösung, die unter Parteikontrolle stehende „Deutsche Arbeitsfront“. Indem die Partei die Kontrolle über Studenten und Lehrer ausübte, wurden Schulen und Hochschulen in ihren Einflußbereich geführt. Ein ganzes Netzwerk von Parteiorganisationen kontrollierte die verschiedenen Berufsgruppen, in denen die Mitgliedschaft vorgeschrieben war. Aber auch die Gesellschaft sollte unter Zwang dieser „Uniformierung“ der Massen zum Opfer fallen. Eine Trennung von Politik und Alltagsleben, die heutzutage als selbstverständlich gilt, wurde von den Nationalsozialisten nicht akzeptiert. Davon war auch der Bereich „Freizeit“ betroffen. Die „Freizeit“ wurde zu jener Zeit strikt reglementiert, damit war aber jegliche Selbstbestimmung ausgeschlossen. Die These „Freizeit = Freiheit“ kam somit nicht zur Geltung.
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Veröffentlichungsjahr: 2002
Page 1
Universität Karlsruhe (TH) Institut für Geschichte
Hauptseminar: „Die Geschichte des Alltags des Deutschen Volkes“
WS 1997/98
Hauptseminararbeit:
Freizeit im Dritten Reich
Michael Krinzeßa
1. HF.: Geschichte (6. Semester)
2. HF.: Pädagogik (6. Semester)
Page 2
Freizeit im Dritten Reich
„Der Nationalsozialismus gestaltete eine Volksgemeinschaft, die vom Kind an beginnt und beim Greise endet. Niemand kann diese gewaltige Symphonie des deutschen Lebens zum Schweigen bringen.“1
Dieses Zitat des deutschen Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler aus dem Jahre 1939 veranschaulicht recht deutlich die Zielsetzung der nationalsozialistischen Regierung des Deutschen Reiches. Im Rahmen der Gleichschaltung sollten alle Individuen und Organisationen in Deutschland unter Kontrolle des nationalsozialistischen Totalitarismus gebracht werden. An die Stelle der traditionellen Gewerkschaften trat, nach deren Auflösung, die unter Parteikontrolle stehende „Deutsche Arbeitsfront“. Indem die Partei die Kontrolle über Studenten und Lehrer ausübte, wurden Schulen und Hochschulen in ihren Einflußbereich geführt. Ein ganzes Netzwerk von Parteiorganisationen kontrollierte die verschiedenen Berufsgruppen, in denen die Mitgliedschaft vorgeschrieben war.
Aber auch die Gesellschaft sollte unter Zwang dieser „Uniformierung“ der Massen zum Opfer fallen. Eine Trennung von Politik und Alltagsleben, die heutzutage als selbstverständlich gilt, wurde von den Nationalsozialisten nicht akzeptiert. Davon war auch der Bereich „Freizeit“ betroffen.2
