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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,7, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Historisches Institut), Veranstaltung: Proseminar zur Weimarer Republik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Seminararbeit stellt Friedrich Ebert als Staatsmann der Mitte dar. Leitgedanke ist die Annahme, dass der SPD-Politiker jenseits aller partreipolitischer Erwägungen in seinem Amt als Reichspräsident immer bestrebt war, die demokratischen Kräfte Deutschlands zu einen und die Regierungsfähigkeit der ersten Weimarer Koalition sicher zu stellen. In einem ersten Abschnitt beleuchtet die Arbeit Friedrich Eberts Rolle während des Ersten Weltkrieges innerhalb der SPD sowie im Bezug auf das Verhältnis zu den Machthabern im Reich ("Burgfriedenspolitik"). Der zweite Abschnitt illustiriert Eberts Rolle während der Anfänge der Weimarer Republik und den Richtungsstreit innerhalb der deutschen Sozialdemokratie. Der dritte Abschnitt widmet sich Ebert in seiner Rolle als "Reichspräsident aller Deutschen" bis zu seinem Tod. Eine Schlussbetrachtung würdigt Ebert schließlich als den "Staatsmann der Mitte", der er für viele Interpreten seiner Zeit und der Nachwelt war.
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Veröffentlichungsjahr: 2008
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Gliederung
I. Einleitung :
II. Hauptteil:
II.1. Friedrich Ebert im ersten Weltkrieg:
II.2. Friedrich Ebert und der Richtungsstreit in der Sozialdemokratie:
II.3. Als " Reichspräsident aller Deutschen "
III. Schluss
Literaturverzeichnis
Diese Seminararbeit befasst sich mit einem derjenigen Politiker, welche durch ihre politische Arbeit und ihre Rolle als Staatsmann und Integrationsfigur die Weimarer Republik in ihrer frühen Phase entscheidend prägten: Dem ersten frei gewählten Präsidenten des Deutschen Reiches, dem Sozialdemokraten Friedrich Ebert.
Jener herausragende Politiker erscheint nicht nur wegen seiner zentralen Position in seinem Amt als Reichspräsident und als Integrations- und Symbolfigur für die junge Republik be- merkenswert; auch und vor allem seine für seine Zeit eher atypische Grundhaltung hebt Friedrich Ebert aus der Reihe der damaligen Berufspolitiker heraus.
In nahezu allen seinen zentralen politischen Entscheidungen und Äußerungen nämlich legte Friedrich Ebert eine Haltung an den Tag, welche - so die Hauptthese dieser Seminararbeit -
stets geprägt war von dem Bemühen, jenseits aller partei- und interessenpolitischen Erwägungen die unterschiedlichen gemäßigt -demokratischen Kräfte zum Wohle der Republik zu einen und zu pragmatischer Zusammenarbeit zu bewegen.
Obschon überzeugter Sozialist, so soll hier gezeigt werden, erkannte Ebert früh die Notwendigkeit einer parteiübergreifenden Zusammenarbeit, um die radikalen Kräfte des linken wie des rechten Flügels daran zu hindern, die noch ungefestigten demokratischen Strukturen der Weimarer Republik zu unterhöhlen.
Seine Rolle als sprichwörtlicher "Mann der Mitte"[1] soll hier anhand der kennzeichnenden Situationen seines politischen Lebens dargelegt und mit Hilfe seiner zahlreichen Reden vor dem Reichstag und seiner politischen Schriften illustriert werden.
