G. F. Unger Sonder-Edition 1 - Western - G. F. Unger - E-Book

G. F. Unger Sonder-Edition 1 - Western E-Book

G. F. Unger

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Beschreibung

Die Geschichte der Menschheit bestätigt immer wieder die Worte Vilfredo Paretos: "Solange die Sonne leuchtet über dem Unglück der Menschen, wird das Schaf vom Wolf gefressen werden." Das genau sind die Worte des großen Soziologen. Und wer kann sich darüber wundern, dass es schon immer Menschen gab, die diese Worte zwar nicht kannten, aber dennoch zur gleichen Erkenntnis kamen und danach lebten? Vielleicht ist dies auch eine Erklärung dafür, dass der Wilde Westen damals so erbarmungslos gegen die Schwachen war.

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Verlorene Stadt

Die Geschichte der Menschheit bestätigt immer wieder die Worte Vilfredo Paretos: »Solange die Sonne leuchtet über dem Unglück der Menschen, wird das Schaf vom Wolf gefressen werden.«

Das genau sind die Worte des großen Soziologen. Und wer kann sich darüber wundern, dass es schon immer Menschen gab, die diese Worte zwar nicht kannten, aber dennoch zur gleichen Erkenntnis kamen und danach lebten?

Vielleicht ist dies auch eine Erklärung dafür, dass der Wilde Westen damals so erbarmungslos gegen die Schwachen war.

G. F. Unger

1

Als der Sheriff aus dem Office tritt, kann er das Unheil wittern. Es liegt in der Luft wie ein Gestank.

Hank Jennings – so heißt der alte Sheriff – ist erfahren genug. Sein Instinkt ist wie der eines alten, narbigen Wolfes, der die Nachteile seines Alters durch reiche Erfahrung ausgleicht.

Er setzt sich langsam in Bewegung und geht die einzige Straße von Rio Bend hinunter in Richtung Fluss. Diese Hauptstraße wird nur von einigen Gassen durchschnitten.

Es ist früher Morgen.

Die kleine Stadt an der Flussbiegung ist noch nicht richtig wach. Die alte Elvira Pickerton schüttet wieder den Inhalt ihres Nachtgeschirrs aus dem Eckfenster in die schmale Gasse aus. Der alte Sheriff sieht es aus den Augenwinkeln. Er hat die Alte schon mehrmals verwarnt, und heute wäre sie endlich mit einer Geldstrafe an der Reihe, doch er tut so, als hätte er nichts bemerkt, und geht leicht hinkend weiter. Er ist wegen seines linken Beins, das einmal ziemlich schlimm von einer Schrotladung zerschossen wurde, nicht mehr besonders gut zu Fuß. Nur im Sattel wirkt er zehn Jahre jünger.

Als er die Einfahrt zum Hof der Schmiede erreicht, hält er inne und blickt in die halboffene Werkstatt. Ja, dort ist Chet Cannon schon tätig. Aus dem Kamin der Schmiedeesse quillt der erste Rauch. Im Schein des Schmiedefeuers bewegt sich Chet Cannons hagere, zäh wirkende Gestalt. Er betätigt den Blasebalg, um die nötige Hitze in das Feuer zu bekommen.

Bald werden Hammerschläge aus der Schmiede in den Morgen klingen und die Stadt vollends zum Leben erwecken.

Der alte Sheriff denkt in diesen Sekunden, indes er verhält und in die Schmiede blickt, darüber nach, ob Chet Cannon, der sein ehrenamtlicher Deputy und Stellvertreter ist, zu ihm halten wird, wenn die Wilde Horde durch die Furt kommt.

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