Gebrauchsanweisung für Südtirol - Reinhold Messner - E-Book
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Beschreibung

»Es sind nicht die höchsten Berge der Welt, auch nicht die gefährlichsten, aber bestimmt sind es die schönsten.« Reinhold Messner, der vom Südtiroler Bergbuben zum bekanntesten Bergsteiger wurde, zeigt uns seine dreisprachige Heimat mit ihrer einzigartigen Dichte an Burgen, weiht uns in ihre geologischen Schätze ein, nimmt uns auf Höhenwege und in malerische Hütten mit. Dem Rätsel des Ötzi, den die Amerikaner »Frozen Fritz« nennen, geht er nach, den Seligkeiten von Bozen und der Frage, wie Fremdbestimmtheit und Selbstbehauptung miteinander ringen. Wir erfahren die Geheimnisse des Jodelns und der Bergfeuer, die Feinheiten der Küche zwischen Speckknödel und Spaghetti – und warum Fensterln und Frömmigkeit eng zusammengehören.

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EPUB

Tirolischer Reiter, verwurzelt

Mehr über unsere Autoren und Bücher:

www.piper.de

Mit 22 Federzeichnungen von Paul Flora

ISBN 978-3-492-95044-2

Juni 2016

Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe

© Piper Verlag GmbH, München/Berlin 2006 und 2010

Karte: cartomedia, Karlsruhe

Coverkonzept: Büro Hamburh

Covergestaltung: Birgit Kohlhaas, Egling

Covermotiv: Tappeiner AG

Datenkonvertierung: le-tex publishing services GmbH, Leipzig

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Autor und Verlag erinnern mit Dankbarkeit an Paul Flora, der die Genehmigung zum Abdruck seiner Zeichnungen gegeben hat, die sich im Privatbesitz von Sabine Stehle befinden.

»Die Talbewohner von Villnöß sind verständige, arbeitsame Leute, welche die Landwirtschaft mit Auszeichnung betreiben…«

Johann Jakob Staffler

I

Abenteurer

»Ich frage mich, wie viele Horizonte das Land hat, den von oben gesehenen, den aus Tälern gesehenen und den innen im Stein. Ich frage mich: wie viele ungesehene Horizonte, und welcher Teil den Teil überwiegt, der offen liegt; und um wie viel in diesem offenen Teil der abseits unbekannte, kaum je von einem Blick betretene, den überwiegt, mit dem wir uns begnügen müssen und uns zurechtfinden: hier die Straße, Richtung, Einteilung des Landes auf seinem uns zugäng­lichen, unvollständigen Teil.«

Franz Tumler

Mitten in Europa

Wer von Berlin, Warschau oder Zakopane nach Rom fahren will – im Zug, mit dem Auto oder auf dem Fahrrad –, kommt um Südtirol schwer herum. Denn Südtirol liegt als eine Art Nadelöhr nicht nur auf dem Weg ins ehemalige Machtzentrum des antiken Europa, es liegt auch im Gebirge, im vielfältigsten Stück der Alpen, genau dort, wo der Süden Europas auf den Norden des Kontinents trifft. Dieses Land ist schon lange nicht mehr das Ende der Welt. Südtirol liegt heute mitten in Europa.

Vor hundert Jahren war das nicht anders, und das Land Tirol war ungeteilt. Damals wagte es der Lehrer Sepp Schluiferer alias Carl Techet, seine Heimat in einem geistreichen Büchlein mit dem Titel »Fern von Europa. Tirol ohne Maske« als weltfremd, undemokratisch und hinterwäldlerisch zu schildern. Er wurde in die Verbannung geschickt. Nur weil er recht hatte. Heute würde ein solches Buch wahrscheinlich gar nicht erst gedruckt. Weil der Großteil der Druckmaschinen, die inzwischen vom Machtapparat subventioniert werden, jenen gehören, die immer noch keinen Wert auf Aufklärung legen. Denn in Südtirol sind Publikationen in erster Linie dazu da, um das Land zu preisen. Weder jene, die im Lande leben, noch all jene – es sind viel mehr, es sind Millionen –, die auf ihrer Urlaubsreise das lokale Bruttosozialprodukt aufbessern, sollen mehr über Land und Leute wissen als unbedingt notwendig. Gegen die Aufklärung haben schließlich schon die Schützen unter Andreas Hofer gekämpft.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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