Geschlecht als soziale Konstruktion - Tamara Di Quattro - E-Book

Geschlecht als soziale Konstruktion E-Book

Tamara Di Quattro

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: sehr gut (1,0), Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Woran man denkt, wenn man den Begriff 'Geschlecht' hört, ist klar zu bestimmen. Wir assoziieren ihn unmittelbar mit zwei Kategorien, mit männlich und mit weiblich. Eine andere Zuordnung ist uns eher fremd. Die Frage, welchem der beiden Geschlechter man angehört, erübrigt sich meist bei zwischenmenschlichen Begegnungen, denn wir haben in der Regel eindeutige Zeichen für das Mann- bzw. Frausein. Dies sind nicht nur körperliche Merkmale, sondern das Geschlecht spiegelt sich ebenso im Verhalten, im Ausdruck und vielem Anderen wider. Dadurch ist es im Regelfall direkt zu bestimmen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Geschlecht als soziale Konstruktion, wobei die 'Natürlichkeit' des Geschlechts, nämlich das, wovon wir annehmen, es sei angeboren, eine andere Bedeutung bekommt. Das Geschlecht wird aus soziologischer Sicht betrachtet. Wie werden Mädchen und Jungen behandelt? Welche Erwartungen werden an sie gestellt? Wie verhalten sich Erwachsene gegenüber Kindern unterschiedlichen Geschlechts? Und vor allem: mit welchen Auswirkungen? Diesen Fragen soll im ersten Teil dieser Arbeit nachgegangen werden. Der zweite Teil befasst sich vor allem mit der Frage, was Menschen tun, um ihr Geschlecht zu verkörpern. Hierzu werden zunächst verschiedene Ansätze vorgestellt und darauf wird beschrieben, wie das Geschlecht innerhalb von Interaktionen dargestellt wird. Die vorliegende Arbeit endet mit einer Schlussbetrachtung aus pädagogischer Sicht, die Folgerungen für die Erziehung beinhaltet.

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Veröffentlichungsjahr: 2005

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Inhalt

 

Einleitung / Hinführung zum Thema

Teil 1: Mädchen und Jungen im Sozialisationsprozess / „Making gender“ „Was wird mit uns gemacht, dass wir Geschlecht werden?“

1. Zu den Begriffen „sex“ und „gender“

2. Feministische Ansichten und Biologismus

3. Erziehung /Sozialisation

3.1 Über Geschlechterdifferenzen (Untersuchungen)

3.2 Geschlechtsrelevante Erlebnisse und Geschlechtsetikettierung

4. Sozialisation als Abrichtung / Naturalisierung als Legitimation zur Ausbeutung von Frauen

Teil 2: „Doing gender“ „Was machen wir, um Geschlecht zu sein?“

5. Feministische Mikrosoziologie und relevante Ansätze

5.1 Der Goffmannsche Ansatz

5.2 Garfinkels Ethnomethodologie

6. Transexuellenforschung

6.1 Garfinkels „Agnes-Studie“

6.2 Kessler und McKenna

7. Alltagswissen und Geschlechterdichotomie

8. Interaktive Konstruktion von Geschlecht

8.1 Geschlechtsdarstellung („ich stelle mein Geschlecht dar“)

8.2 Ressourcen

8.3 Geschlechtsattribution („ich mache dich zu einem Geschlecht“)

9. Stabilisierende Faktoren der Geschlechterdifferenz

10. Geschlecht und soziale Ungleichheit / Doing gender und doing inequality

Schlussbetrachtung

Literatur

 

Einleitung / Hinführung zum Thema

Entsprechend dem alltäglichen Sprachgebrauch denkt man bei dem Begriff „Geschlecht“ unmittelbar an „männlich“ oder „weiblich“ – etwas anderes würde gar nicht möglich sein. Die Frage, zu welchem der beiden Geschlechter man eigentlich angehört, erübrigt sich bei zwischenmenschlichen Begegnungen meist, denn wir haben in der Regel eindeutige Zeichen für das Mann- bzw. Frausein. Dies sind nicht nur körperliche Merkmale, sondern das Geschlecht spiegelt sich ebenso im Verhalten, im Ausdruck und vielem Anderen wider. Dadurch ist das Geschlecht sofort zu bestimmen. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Geschlecht als soziale Konstruktion, wobei die 'Natürlichkeit' des Geschlechts, nämlich das, wovon wir annehmen, dass es angeboren sei, ziemlich infrage gestellt wird. Das Geschlecht wird hierbei aus soziologischer Sicht betrachtet und dargestellt.

Wie werden Mädchen und Jungen behandelt? Welche Erwartungen werden an sie gestellt? Wie verhalten sich Erwachsene gegenüber Kindern unterschiedlichen Geschlechts? Und vor allem: mit welchen Effekten? Diese Fragen werden unter anderem im ersten Teil dieser Hausarbeit behandelt.

Der zweite Teil dieser Hausarbeit befasst sich vor allem mit der Frage, was Menschen tun, um ihr Geschlecht zu verkörpern. Hierzu werden zunächst verschiedene Ansätze vorgestellt und darauf wird beschrieben, wie das Geschlecht innerhalb von Interaktionen dargestellt wird.

Diese Hausarbeit endet mit einer Schlussbetrachtung aus pädagogischer Sicht, die Folgerungen für die Erziehung beinhaltet.