Good Boys Gone Bad - Begehren - Philippa L. Andersson - E-Book

Good Boys Gone Bad - Begehren E-Book

Philippa L. Andersson

0,0

Beschreibung

Jeder bekommt, was er verdient. Ich hätte nie gedacht, dass das auch mal für mich gelten würde … Devon McKinsey ist Anwalt. Sein Ruf ist tadellos, seine Weste bei Weitem nicht. Denn wenn es darum geht, entlastendes Material für seine Klienten zu besorgen, ist ihm jedes Mittel recht. Das weiß auch Elena. Sie wird des Mordes an ihrem Milliardärsgatten Richard Thornton angeklagt. Verzweifelt und unerwartet mittellos wendet sich die hübsche Blondine an Devon. Der Fall verspricht nur Ärger. Doch wider besseres Wissen lässt er sich dennoch darauf ein – und auf eine ganz besondere Bezahlmethode: Leistung gegen Sex. Bis aufkommende Gefühle sein Urteilsvermögen trüben und plötzlich alles außer Kontrolle gerät, denn nichts ist, wie es scheint … Unter dem Titel GOOD BOYS GONE BAD veröffentlichen bekannte Erotikautoren sinnlich-düstere Liebesgeschichten, Dark Romance und erotische Thriller. Im Mittelpunkt stehen vermeintlich gute Kerle mit einer geheimen dunklen Seite – wenn du ihren Weg kreuzt, sag brav Bitte, und bete, dass sie nur Dinge mit dir anstellen, die dir auch gefallen …

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl: 151

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS



Good Boys Gone Bad

Begehren

Philippa L. Andersson

Dark Romance

Inhalt

Bad Boys in Serie

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Über Philippa L. Andersson

Originalausgabe

Februar 2017

Good Boys Gone Bad - Begehren

Philippa L. Andersson

Copyright: © Philippa L. Andersson, 2017, Berlin, Deutschland

Umschlagfoto: ©iStock.com/twinsterphoto

Umschlaggestaltung: Black Umbrella Publishing, Krefeld, Deutschland

Lektorat: Birgit Böckli, Hockenheim, Deutschland

Korrektorat: SW Korrekturen e.U., Heiligenbrunn, Österreich

Philippa L. Andersson vertreten durch:

Sowade, Plantagenstraße 13, 13347 Berlin, Deutschland

[email protected]

www.facebook.com/PhilippaLAndersson

www.philippalandersson.de

Alle Rechte vorbehalten. Ein Nachdruck oder eine andere Verwertung ist nachdrücklich nur mit schriftlicher Genehmigung der Autorin gestattet.

Sämtliche Personen in diesem Text sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind zufällig.

Bad Boys in Serie

Jeder bekommt, was er verdient.

Ich hätte nie gedacht, dass das auch mal für mich gelten würde …

Devon McKinsey ist Anwalt. Sein Ruf ist tadellos, seine Weste bei Weitem nicht. Denn wenn es darum geht, entlastendes Material für seine Klienten zu besorgen, ist ihm jedes Mittel recht. Das weiß auch Elena. Sie wird des Mordes an ihrem Milliardärsgatten Richard Thornton angeklagt. Verzweifelt und unerwartet mittellos wendet sich die hübsche Blondine an Devon. Der Fall verspricht nur Ärger. Doch wider besseres Wissen lässt er sich dennoch darauf ein – und auf eine ganz besondere Bezahlmethode: Leistung gegen Sex. Bis aufkommende Gefühle sein Urteilsvermögen trüben und plötzlich alles außer Kontrolle gerät, denn nichts ist, wie es scheint …

Unter dem Titel GOOD BOYS GONE BAD veröffentlichen bekannte Erotikautoren sinnlich-düstere Liebesgeschichten, Dark Romance und erotische Thriller. Im Mittelpunkt stehen vermeintlich gute Kerle mit einer geheimen dunklen Seite – wenn du ihren Weg kreuzt, sag brav Bitte, und bete, dass sie nur Dinge mit dir anstellen, die dir auch gefallen …

Kapitel 1

»Sie sind der Anwalt, der auch Fälle übernimmt, die …?«

Ich schaue von der Plädoyer-Vorbereitung auf, versuche mir meine Verärgerung nicht anmerken zu lassen und mustere die Frau, die in mein Büro gestolpert ist. Symbolisch hängt über ihr ein Neonschild mit der Aufschrift ›Vorsicht, Lebensgefahr!‹ Die billige Perücke sitzt schief, die Gläser ihrer Sonnenbrille sind so riesig, dass sie wie ein Insekt aussieht, und sie trägt mehrere Schichten abgetragener Klamotten, unter denen ihre Figur schwer abzuschätzen ist. Die schlanken, gepflegten Finger entgehen mir jedoch nicht, und ihre vollen Lippen sind für sich genommen die reinste Sünde. Aber das alles lässt mich nicht schwach werden. Mit ihrer großen Klappe ist sie drauf und dran, mich in Schwierigkeiten zu bringen. Denn auch wenn mir die Kanzlei in der 5th Avenue gehört, kaum einer meiner Mitarbeiter ist im Bilde darüber, wie ich meine Fälle gewinne.

»Soweit ich weiß, haben wir keinen Termin, Ms …?«, unterbreche ich sie in einem Tonfall, der deutlich macht, dass sie das Letzte ist, was ich auf meinem Perserteppich haben will.

»Sunshine«, sagt sie zögerlich.

»Ms Sunshine. Wie reizend«, gebe ich zurück und zeige ihr mehr ein Zähnefletschen als ein Lächeln.

Das Einzige, was mich brennend interessiert, ist, wie sie es an der Sicherheitskontrolle vorbei geschafft hat. Allerdings nicht so brennend, dass ich dafür ein Gespräch anfangen würde. Vermutlich hat sie sich durch den Lieferanteneingang ins Gebäude geschmuggelt.

»Lassen Sie sich bitte von meiner Assistentin einen Termin geben wie jeder andere auch. Dann werde ich sehen, was ich für Sie tun kann. Sie müsste gleich aus ihrer Pause zurück sein.«

Die Frau bleibt stehen, und ich sehe an ihren zusammengekniffenen Lippen, was sie von mir hält. »Ich habe aber keine Zeit für einen Termin in vier Monaten«, sagt sie, als hätte sie genau das bereits in Betracht gezogen und verworfen. »Bitte, Mr McKinsey. Sie müssen mir helfen.«

»Und wenn nicht, dann was?«, frage ich nach. Nicht, weil ich weich werde, sondern weil mir die Art gefällt, wie sie Bitte gesagt hat.

»Dann …« Sie ballt ihre schönen Hände zu Fäusten, lockert sie und ballt sie erneut.

»Drohen Sie mir?!« Ich muss mir das Lachen verkneifen, so absurd ist die Vorstellung. Wenn sie weiß, wie ich an bestimmte Fälle herangehe, muss ihr klar sein, dass ich innerhalb weniger Sekunden kurzen Prozess mit ihr machen kann. Um das zu unterstreichen, speichere ich meine Datei auf dem Computer, sperre den Bildschirm und setze langsam mit meinem Ledersessel zurück, ohne sie aus den Augen zu lassen.

Sie folgt mir mit dem Blick, und sobald ich mich erhebe, zieht sie scharf die Luft ein.

Ja, Baby, ich bin einschüchternd groß, überall, denke ich mir eine Spur daneben.

»Ich führe eine der erfolgreichsten Anwaltskanzleien in New York, Ms Sunshine. Ich bin sicher, Sie wissen von meinen exzellenten Kontakten zum Bürgermeister, zur Staatsanwaltschaft und zur Polizei. Eine Drohung ist der absolut falsche Weg, wenn Sie mich für Ihr Anliegen gewinnen wollen.«

»Und was wäre der richtige?«, fragt sie, gerade als ich mich wieder setzen will, weil ich die Sache für beendet halte.

Völlig unerwartet läuft mir ein heißer Schauer über den Rücken, der mir direkt in den Schwanz schießt. Meine Augen sehen nur einen Haufen unattraktiver Klamotten, doch etwas in mir möchte zu gerne mit dieser Frau spielen. Es muss an ihrem Mund liegen, der das Sinnlichste ist, was ich bisher gesehen habe.

»Es wird Sie überraschen, aber am Anfang jeder Geschäftsbeziehung steht Geld, viel Geld, das Sie als Sicherheit hinterlegen«, erkläre ich mein übliches Prozedere. »Geld, das Sie anscheinend nicht haben.« Und damit sie möglichst schnell verschwindet, setze ich sie mit meiner Nähe unter Druck, trete bedrohlich nah an sie heran – und inhaliere tief ihren unschuldig-blumigen Duft. »Dann prüfen wir Ihren Background, und falls Sie meine Kriterien erfüllen, bekommen Sie einen Termin.« Mein Schwanz zuckt freudig und extrem unpassend. »In vier Monaten«, füge ich hinzu. Denn ich mache keine Ausnahmen.

»Sie arroganter Lackaffe!«, explodiert sie und stemmt ihre Hände gegen meine Brust, um mich auf Abstand zu halten.

Ein fataler Fehler, meine Geduld ist aufgebraucht. Wir haben genug Höflichkeiten ausgetauscht. Hundertfach erprobt packe ich ihren Arm und drehe ihn ihr auf den Rücken. Sofort will sie sich mit der anderen Hand befreien, aber das bisschen Gezappel hilft ihr nicht.

»Glauben Sie mir, man hat mich schon schlimmer beschimpft«, versichere ich ihr amüsiert und bin beinahe traurig, dass sich unser Zusammentreffen dem Ende zuneigt. »Wenn ich Ihnen einen Gratistipp geben darf: Hüten Sie in Zukunft Ihre Zunge, solange Sie mit einem Anwalt reden. Einige von uns könnten solche Kommentare persönlich nehmen. Sie könnten sich eine Klage einfangen.« Oder weit Unangenehmeres, füge ich in Gedanken hinzu und verstärke meinen Griff. »Und wir haben in der Regel Erfolg. Selbst wenn Leute falsche Namen angeben und meinen, damit unangreifbar zu sein … Ms Sunshine.«

»Und einige von uns neigen dazu, sich mit einem mächtigen Arschtritt zu revanchieren, Mr McKinsey«, speit sie unnachgiebig aus. Was mich neugierig werden lässt.

Mandanten in aussichtslosen Situationen sind meine Spezialität, und wenn jemand, der offensichtlich zum ersten Mal in eine Handgreiflichkeit verwickelt ist, dennoch die Klappe dermaßen weit aufreißt, dann steckt vielleicht ein Wahnsinnsfall dahinter. Außerdem tut sie es erneut, und ihr kommt das Wort »Bitte« so über die sexy Lippen, dass ich es an ihrer Kehle spüre.

»Obwohl ich Sie im Würgegriff habe, möchten Sie immer noch, dass ich Ihnen helfe?«, frage ich nach.

»Sie sind der Beste«, krächzt sie. »Und es stimmt, ich habe momentan kein Geld. Aber ich brauche Sie und bin mir sicher, wir kommen irgendwie zusammen. Wenn Sie mich abweisen, werde ich Sie rund um die Uhr belagern.«

Diese Drohung ist zwar völlig haltlos, dennoch bewundere ich ihre Entschlossenheit. Außerdem reizt es mich, zu erfahren, wie weit sie zu gehen bereit ist, deshalb neige ich den Kopf und sage ganz ruhig: »Wissen Sie was? Ich habe ein Herz für verzweifelte Frauen. Ausnahmsweise könnte ich Ihnen daher entgegenkommen. Geben Sie mir einen Blowjob und ich hör mir Ihren Fall an! Wie klingt das?«

»Ist das die Art, wie Sie mit potenziellen Klienten ins Gespräch kommen?«

»Sie wollen eine Sonderbehandlung von mir, dann erwarte ich auch eine von Ihnen«, erkläre ich geduldig. »Sie müssen ja wissen, was Ihnen meine Hilfe wert ist.« Ich lasse sie los, und sofort geht sie auf Abstand, was zwar schade ist, mir aber durchaus gelegen kommt. Ihre Wangen glühen, sie atmet hektisch und die Empörung über mein Angebot tropft ihr aus jeder Pore. »Dann eben nicht«, schlussfolgere ich, wende mich ab und schlendere zurück zum Schreibtisch.

»Warten Sie!«, ruft sie.

»Ja, Ms Sunshine?« Lauernd drehe ich mich wieder zu ihr um und verschränke die Arme vor der Brust. Obwohl sie diese dunkle Sonnenbrille trägt, spüre ich ihren Blick. Sie betrachtet mich nicht länger als Anwalt, sondern als Mann. Scheinbar unbewusst fährt sie sich mit der Zungenspitze über den sündhaft vollen Mund, und mein Schwanz reagiert darauf und wird noch in meiner Hose hart. Denn wenn ich die Zeichen richtig deute, dann hat sie eine Entscheidung getroffen und freundet sich gerade mit meinem Angebot an. Was für meine Körpermitte Partytime bedeutet.

»Mit Kondom«, sagt sie mit brüchiger Stimme, räuspert sich und wiederholt fester: »Nur mit Kondom.«

»Auf Wiedersehen, Ms Sunshine!«, antworte ich kühl. Wenn diese tollen Lippen nicht das machen, was ich will, dann war es das. Ich habe Wichtigeres zu tun, als mich von einer Frau mit falschem Namen aufhalten zu lassen.

Ohne lange zu fackeln, greife ich zum Telefonhörer und rufe beim Sicherheitsdienst an. Sie sollen mit zwei Männern in mein Büro kommen, meinen ungebetenen Gast verhören, um herauszufinden, wie er es reingeschafft hat, und am Ende dafür sorgen, dass das kein zweites Mal gelingt. Ich mag Spielchen, aber wenn das hier überhaupt eines war, dann ist es so schnell vorbei, wie es begonnen hat.

»Gut«, sagt sie hastig. »Ich mach es ja!«

Abwägend suche ich nach Anzeichen dafür, dass sie auf Zeit spielt. Als erfahrener Verhandlungspartner weiß ich, wie wichtig es ist, das Gespräch an diesem Punkt nicht abreißen zu lassen. Doch ihre roten Wangen sprechen eine eindeutige Sprache. Daher bitte ich die Security, sich bereitzuhalten, blase den Alarm aber erst mal ab. »Dann kommen Sie her!«, sage ich.

Sie will zur Tür, vermutlich, um sie zu schließen.

»Hab ich mich nicht klar genug ausgedrückt?«, rufe ich verärgert. Die Vorstellung, dass uns jemand erwischen könnte, macht mich an. Außerdem erhöht diese Situation den Druck auf die Unbekannte vor mir. Jetzt muss sie beweisen, wie ernst ihr die Sache ist. Breitbeinig beziehe ich neben dem Schreibtisch Position. »Fangen Sie an!«

Geräuschvoll atmet sie durch und kommt näher. Dabei versucht sie selbstbewusst auszusehen, aber ich kann ihre Unsicherheit spüren. Sie würde jedes Lämmchen auf dem Weg zur Schlachtbank in den Schatten stellen. Was den Kick für mich steigert.

Sobald sie vor mir auf die Knie geht, nehme ich ihr die Sonnenbrille ab und sehe, dass zu dem perfekten Mund unfassbar große, blaue Augen gehören, Augen mit unverschämt langen Wimpern und wundervoll geschwungenen Augenbrauen. Besser als in jedem Porno.

»Nein, schauen Sie mich an!«, sage ich, als sie meinem Blick ausweichen will. Ich umfasse ihr Kinn, hebe ihren Kopf, und dabei spüre ich, wie schnell ihr Puls schlägt.

Schnaufend atmet sie durch die Nase, und sie sieht aus, als wünschte sie mir jede nur erdenkliche Geschlechtskrankheit an den Hals. Sie ist unglaublich wütend. Und erregt. Egal, wie gut sie es hinter der eisigen Fassade zu verbergen versucht.

Nervös gleiten ihre Hände über meine Oberschenkel, immer näher zu meinem Schritt.

»Nun machen Sie schon!«, zische ich, nicht, weil mir missfällt, was sie tut, sondern weil mein Schwanz gleich explodiert.

»Ich bin dabei.« Sie hält ihre Nase an meine Mitte und inhaliert meinen Geruch. Eine Geste, die Lust wie Feuer durch meine Lenden schießen lässt. »Aber ich beeile mich natürlich, wenn Sie es eilig haben«, fügt sie vermeintlich cool hinzu.

»Eilig? Sie dürfen meinen Schwanz gerne stundenlang lutschen. Ich fürchte nur, Sie verarschen mich gerade. Und wenn Sie das tun …« Jede Menge sehr schmerzhafter Dinge gehen mir durch den Kopf, und ich habe keine Skrupel, sie auch einer Frau anzutun.

»Tu ich nicht«, sagt sie plötzlich heiser und hat Mühe, mich weiter anzuschauen.

Langsam streicht sie mit einer Hand über meinen Schritt und zieht vorsichtig den Zipper meiner Hose auf. Sie greift in den Schlitz, ertastet meinen Penis und atmet schwer, sobald sie spürt, wie groß und hart ich bin. Als sie meine Hose ganz geöffnet hat und sie zusammen mit meinen Boxershorts herunterzieht, zittern ihre Hände. Mein Schwanz genießt die Freiheit und steht sofort aufrecht. Unsicher schluckt sie, und ich werde noch härter, weil ich es kaum erwarten kann, in ihrer warmen, engen Mundhöhle zu sein.

Andächtig fährt sie über meine gesamte Länge und reibt ihre Wange an meinem Schaft. Ich will sie bereits zurechtweisen, dass ich mir unter einem Blowjob etwas anderes vorstelle, doch ihre Haut zu spüren ist himmlisch. Und zu sehen, wie erregt sie ist und wie sie versucht, das vor mir zu verbergen, ist das Geilste, was ich je erlebt habe. Also lasse ich sie machen, meine Ms Sunshine.

Prüfend streicht sie mit der nassen Zungenspitze über meine Eichel, leckt meinen Lusttropfen auf, lässt ihn sich auf der Zunge zergehen und schluckt hart. Dieses Biest! Ich stöhne und ärgere mich, dass auch sie nun weiß, wie sehr mir gefällt, was sie macht.

»Mund auf!«, befehle ich. Sie will sich widersetzen und mit ihren Lippen weiter meinen Schaft streifen, aber ich verliere die Geduld. Ich drücke zwei Punkte an ihrem Kiefer, ihr Mund öffnet sich automatisch einen Spaltbreit und ich zwänge ihr meinen Schwanz rein. »Und jetzt brav lutschen!«

Jeglicher Protest bleibt ihr in der Kehle stecken. Sie stülpt ihre Lippen um meinen Penis und saugt an meiner Spitze. Instinktiv sucht sie Halt an meinen Hüften und ich stoße zum Test in sie hinein. Wobei sie zurückzuckt.

»Nimm ihn tiefer!«, knurre ich.

Gehorsam lockert sie ihren Kiefer und ich dringe in ihre feuchte Enge. Würgend weicht sie daraufhin zurück.

»Wir sind hier noch nicht fertig«, erinnere ich sie.

»Bitte, ich kann das nicht so –«

»Dann war es das also?«, unterbreche ich sie.

»Nein, ich will ja. Das ist nur zu weit.«

Ich lache auf. »Sie wären überrascht, zu erfahren, von wie vielen Frauen ich das schon gehört habe. Und am Ende passte mein Schwanz wie durch ein Wunder doch in ihre hübschen Münder. Also?« Abwartend funkele ich sie an.

»Okay, okay, ich versuch es ja!« Sie rückt wieder näher, lutscht, saugt, probiert es – und versagt.

»Verdammt, tiefer!«, rufe ich und vergesse mich. Ich komm gleich, doch bevor das passiert, möchte ich sichergehen, dass sie versteht, was Gefallen bei mir wirklich kosten.

Gröber stoße ich in sie. Die Perücke rutscht ihr vom Kopf und ich greife in ihre blonden, seidenweichen Haare, um weiter den Rhythmus zu bestimmen. Sobald ihr die Luft ausgeht, weiche ich kurz zurück, spüre, wie sie würgt, gebe ihr drei Sekunden, dann schiebe ich mich erneut in die feuchte Enge ihrer Kehle und setze meinen Fick fort.

Ich höre ihr Keuchen, Gurgeln, ihren Atem, das Schmatzen unserer Körper. Spucke läuft ihr über das Kinn und Tränen strömen über ihre Wangen. Ihre Hände stemmen sich gegen meine Hüften. Sie will, dass ich aufhöre, aber das werde ich erst, wenn ich fertig bin. Und ihre sexy Lippen sind schuld, dass das früher ist als geplant.

Immer wenn ich sie anschaue, erwidert sie meinen Blick. Die Wimperntusche brennt ihr in den Augen. Sie hasst es, mein bestes Stück im Mund zu haben. Fühlt sich aufs Äußerste gedemütigt. Und die so unwillig tuende Ms Sunshine empfindet gerade einen wahren Lustrausch, das verraten mir ihre geweiteten Pupillen. Ihr Verstand mag nicht begreifen, was mit ihr passiert, aber ihr Körper genießt den Fick, meinen Schwanz und die Erfahrung, dass ich sie benutze.

Schneller und schneller stoße ich in sie, bis der Druck zu groß wird und ich stöhnend in ihr komme, langsamer zustoße, mich allmählich zurückziehe. Yes!

»Schluck!«, befehle ich, ohne sie vollends loszulassen, und nehme zufrieden wahr, wie sie meinen Schaft sauber leckt. Erst dann gebe ich sie frei.

»Sie Schwein! Sie mieses Schwein!«, keucht, hustet und würgt sie und spuckt mir eine Mischung aus Speichel und Sperma vor die Füße.

»Wie es scheint, haben Sie doch noch Luft. Sie hätten viel länger durchgehalten«, entgegne ich ungerührt, packe meinen Schwanz wieder in die Boxershorts und ziehe meine Hose an.

Schwer atmend bleibt sie auf allen vieren hocken und wischt sich angewidert mit dem Handrücken Reste von meinem Sperma aus den Mundwinkeln. Normalerweise dulde ich das nicht, aber ich lasse es gut sein. Für den Moment.

Ich gehe an ihr vorbei zur Tür. Amber ist aus ihrer Pause zurück, arbeitet an ihrem Schreibtisch und tut, als hätte sie nichts mitbekommen. Nur ihre leicht geöffneten Lippen verraten die schlanke Mittdreißigerin, die meine Termine koordiniert. Aber sie würde nie etwas sagen. Wodurch sie wieder einmal beweist, was für eine exzellente Assistentin sie ist.

»Sie wünschen, Mr McKinsey?«, meldet sie sich professionell wie eh und je.

»Verschieben Sie meine Meetings um eine Stunde«, sage ich und schließe hinter mir die Tür. Während es mir egal ist, wer mich beim Sex sieht oder hört, ist mir keineswegs gleichgültig, wenn jemand meine Mandantengespräche mitbekommt. Und da Ms Sunshine ihren Teil der Abmachung erfüllt hat, bin ich Profi genug, um nun auch meinen einzuhalten. Schlimmer: Ich bin hochgradig an ihrem Fall interessiert und freue mich auf jede Minute, die ich dafür aufwenden muss. Denn ich weiß, wie ich mich entlohnen lassen werde … wenn sie mir nicht abgeneigt ist. Oder wie durch ein Wunder, anders, als ihr Outfit es vermuten lässt, doch Geld haben sollte.

Sobald wir unter uns sind, muss ich meine Hoffnungen jedoch dämpfen. Ms Sunshine sitzt nach wie vor am Boden. Ihr Kampfgeist ist verpufft, was ich sehr schade finde.

Seufzend gehe ich neben ihr in die Hocke, streiche ihr blonde Strähnen aus der Stirn, greife in den Kurzhaarschnitt und ziehe ihren Kopf in den Nacken, damit sie aufhört, den Teppich anzustarren, und mich anschaut. »Sind Sie feucht, Ms Sunshine?«

»W-w-was?!«, stammelt sie, als hätte sie mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass ihre Misere andauern könnte.

»Ob Ihre Pussy nass ist, hab ich gefragt.«