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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 2,0, Universität Münster (Lehrstuhl für WI und Logistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Negative ökologische Einflüsse wie Luftverschmutzung, Klimaerwärmung, Lärm und Unfälle bringen die Natur ins Ungleichgewicht. Gesetzliche Vorgaben, wie beispielsweise die Limitierung des CO2-Ausstoßes, Besteuerung von Treibstoffen und Energie, aber auch die Forderung der Kunden nach einer ökologisch gerechten Produktion und Verpackung der Güter, nehmen in zunehmendem Maße Einfluss auf die Logistik. Maßnahmen zur Verringerung und Vermeidung ökologischer Auswirkungen auf die Umwelt steigern das Ansehen eines Unternehmens in der Öffentlichkeit und können so zu Marketingzwecken eingesetzt werden. Sie zeigen, dass das Unternehmen Verantwortung für seine Auswirkungen auf die Umwelt übernimmt. Des Weiteren dienen sie der Einhaltung gesetzlich festgelegter Emissionsgrenzwerte oder Umweltgesetze, verminderter Material oder Energieverbrauch reduziert die Betriebskosten. Laut HELLINGRATH und SCHÜRRER „lassen sich nach Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik etwa 20 Prozent des Energieverbrauchs und somit auch der hieraus entstehenden Schadstoffemissionen in der Logistik einsparen“. Nach MEIßNER ist eine solche Einsparung ohne die Unterstützung geeigneter IT-Systeme in der Logistik nicht möglich. Softwaresysteme helfen bei der Erfassung ökologischer Größen wie Emissionsausstoß oder Energieverbrauch. Der Anwender hat die Möglichkeit, logistische Prozesse zu planen, überwachen und zu steuern. Abläufe können analysiert und hinsichtlich ökologischer Größen optimiert werden. IT-Systeme schaffen Transparenz bei der Erstellung logistischer Leistungen und stellen somit die Basis zum Erreichen einer ökologischen Logistik dar. In dieser Ausarbeitung werden existierende IT-Systeme untersucht, die eine Bewertung, Gestaltung und Steuerung der Logistik in einem ökologischen Sinne möglich machen.
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Veröffentlichungsjahr: 2010
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Abgabetermin: 17.05.2010
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4 Fazit und Ausblick 36 Literaturverzeichnis 37 Anhang 42
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Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Berührungspunkte nachhaltiger Logistik 3
Abb. 2: Handlungsfelder einer ökologischen Logistik 9
Abb. 3: Klassifikation der IT-Systeme in der Logistik 14
Abb. 4: Map&Guide Emissionsreport 17
Abb. 5: Map&Guide Benutzeroberfläche 19
Abb. 6: Viad@t Materialfluss eines automatischen Palettenlagers 22
Abb. 7: Produktionsmodell einer Kaffeemaschine in Simapro 26
Abb. 8: Diagrammdarstellung der Umweltschäden einer Kaffeemaschinenproduktion in Simapro 28
Abb. 9: Mehrstufige Verpackungsplanung über Basisobjekt, Sammelverpackung, Transportpackung, Palette bis zur Anordnung im LKW 29
Abb. 10: UNIT-Packopti: Benutzeroberfläche für die Ladeträgeroptimierung 31 Abb. 11: Schadstoffauswertung in 4flow vista 34
Abb. 12: Schadstoffbewertung im Logistiknetzwerk mit 4flow vista 35
Abb. 13: Funktionsumfang der untersuchten Softwarewerkzeuge für die Transportplanung Teil 1 42
Abb. 14 Funktionsumfang der untersuchten Softwarewerkzeuge für die Transportplanung Teil 2 43
Abb. 15: Funktionsumfang der untersuchten Softwarewerkzeuge für die Lagerplanung Teil 1 44
Abb. 16: Funktionsumfang der untersuchten Softwarewerkzeuge für die Lagerplanung Teil 2 45
Abb. 17: Funktionsumfang der untersuchten Softwarewerkzeuge für die Produktionsplanung Teil 1 46
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Abb. 18: Funktionsumfang der untersuchten Softwarewerkzeuge für die Produktionsplanung Teil 2 47
Abb. 19: Funktionsumfang der untersuchten Softwarewerkzeuge für die Verpackungsplanung 48
Abb. 20: Funktionsumfang der untersuchten Softwarewerkzeuge für die Netzwerkplanung 49
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Abkürzungsverzeichnis
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Symbolverzeichnis
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Negative ökologische Einflüsse wie Luftverschmutzung, Klimaerwärmung, Lärm und Unfälle bringen die Natur ins Ungleichgewicht. Gesetzliche Vorgaben, wie beispielsweise die Limitierung des CO2-Ausstoßes, Besteuerung von Treibstoffen und Energie, aber auch die Forderung der Kunden nach einer ökologisch gerechten Produktion und Verpackung der Güter, nehmen in zunehmendem Maße Einfluss auf die Logistik.
Maßnahmen zur Verringerung und Vermeidung ökologischer Auswirkungen auf die Umwelt steigern das Ansehen eines Unternehmens in der Öffentlichkeit und können so zu Marketingzwecken eingesetzt werden. Sie zeigen, dass das Unternehmen Verantwortung für seine Auswirkungen auf die Umwelt übernimmt. Des Weiteren dienen sie der Einhaltung gesetzlich festgelegter Emissionsgrenzwerte oder Umweltgesetze, verminderter Material- oder Energieverbrauch reduziert die Betriebskosten. Laut HELLINGRATH und SCHÜRRERÄODVVHQ VLFK QDFK 8QWHUVu-chungendes Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik etwa 20 Prozent des Energieverbrauchs und somit auch der hieraus entstehenden Schadstoffemis-VLRQHQLQGHU/RJLVWLNHLQVSDUHQ³1
