Günter Eichs "2. Traum" und seine Hörer - Manuela Thoma - E-Book

Günter Eichs "2. Traum" und seine Hörer E-Book

Manuela Thoma

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Heinz Schwitzke bezeichnet in seiner Betrachtung des Hörspiels Günter Eichs „Träume“ als „Geburtsstunde des Hörspiels“, genauer gesagt, „als Geburtsstunde der notwendigen Herausforderung des Publikums durch das Hörspiel. Er meint damit, dass nun endlich Hörspiele gesendet werden, die nicht einfach nur der Unterhaltung dienen, sondern eine Herausforderung an den Hörer darstellen und ihn zur Auseinandersetzung mit den gesendeten Inhalten zwingen. Die oben zitierte Formulierung wird in dieser oder ähnlicher Form von vielen Autoren, unter anderen Susanne Müller-Hanpft und Heinz Schafroth , die sich nach Schwitzke mit Hörspielen beschäftigt haben, übernommen. Joachim Kaiser spricht sogar von einem „Eich-Maß“ für Hörspielqualität. Warum das so hochgelobte und bekannteste Hörspiel Günter Eichs nach seiner Ursendung von den Kritikern durchweg positive Reaktionen, von den Zuhörern allerdings größtenteils Ablehnung erfuhr, soll in dieser Hausarbeit untersucht werden.

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Veröffentlichungsjahr: 2007

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Inhaltsverzeichnis
I. Das Hörspiel „Träume“
I.1. Entstehung und Umsetzung des Hörspiels „Träume“
I.2 Inhalt des Hörspiels „Träume“
II. Der 2. Traum und seine Hörer.
II.1. Erste Reaktionen auf die Ursendung der „Träume“
II.2. Der 2. Traum - Ein Interpretationsversuch.

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EINLEITUNG

Heinz Schwitzke bezeichnet in seiner Betrachtung des Hörspiels Günter Eichs „Träume“ als „Geburtsstunde des Hörspiels“, genauer gesagt, „als Geburtsstunde der notwendigen Herausforderung des Publikums durch das Hörspiel.2Er meint damit, dass nun endlich Hörspiele gesendet werden, die nicht einfach nur der Unterhaltung dienen, sondern eine Herausforderung an den Hörer darstellen und ihn zur Auseinandersetzung mit den gesendeten Inhalten zwingen. Die oben zitierte Formulierung wird in dieser oder ähnlicher Form von vielen Autoren, unter anderen Susanne Müller-Hanpft3und Heinz Schafroth4, die sich nach Schwitzke mit Hörspielen beschäftigt haben, übernommen. Joachim Kaiser spricht sogar von einem „Eich-Maß“ für Hörspielqualität5

Warum das so hochgelobte und bekannteste Hörspiel Günter Eichs nach seiner Ursendung von den Kritikern durchweg positive Reaktionen, von den Zuhörern allerdings größtenteils Ablehnung erfuhr, soll in dieser Hausarbeit untersucht werden.

Zu diesem Zweck erfolgen zunächst allgemeine Informationen zum Hörspiel selbst. Da gerade der zweite Traum die negativsten Reaktionen hervorrief und dieser selbst von Kritikern wie Schwitzke abgelehnt wird6, soll auf diesen, unabhängig von den anderen vier Träumen, das Hauptaugenmerk gerichtet werden. Daher schicke ich eine knappe Inhaltszusammenfassung aller fünf Träume voraus. Daraufhin wird eine genauerer

1 Karst, Karl (hrsg): Günter Eich Gesammelte Werke in vier Bänden, revidierte Ausgabe. Band II: Günter Eich Die Hörspiele I; Frankfurt am Main 1991 S.383

2 Schwitzke, Heinz: Das Hörspiel - Dramaturgie und Geschichte, Köln 1963 S. 303

3 Müller-Hanpft, Susanne: Aufforderung Eich zu Lesen IN: Eich, Günter: Ein Lesebuch Frankfurt am Main 1972 S.307 - 314 S.310

4 Schafroth, Heinz F.: Günter Eich, München 1976 S. 60 5 Kaiser, Joachim: Günter Eich, der Poet, ist gestorben. IN: Unseld, Siegfried (Hrsg): Günter Eich zum Gedächtnis. Frankfurt am Main 1973 S.82 - 86 S. 83

6 Schwitzke, Heinz: Das Hörspiel - Dramaturgie und Geschichte, Köln 1963 S. 304