Heiße Begegnung im HERZEN DEUTSCHLANDS - Holger Bruns - E-Book

Heiße Begegnung im HERZEN DEUTSCHLANDS E-Book

Holger Brüns

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  • Herausgeber: epubli
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2019
Beschreibung

Anja ist eine Frau in den besten Jahren und hat eine große Vorliebe: Sex – in allen Variationen. Nach der heißen Begegnung mit ihrem Lektor Peter im vergangenen Jahr in Frankfurt und vor Kurzem in Leipzig, ist dieses Mal der An-lass nicht so erfreulich. Anja reist nach Nordhessen, um für Peter da zu sein. Doch der Sex steht ausnahmsweise nicht im Vordergrund, sondern Peters Gesundheit. Können die beiden auch diesmal eine unbeschwerte Zeit genießen? Bleibt noch genug Muse für ihren außergewöhnlichen Sex? Tja, irgendwie kommt doch alles anders als erwartet ...

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Seitenzahl: 91

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Heiße Begegnung im HERZEN DEUTSCHLANDS

Heiße Begegnung im HERZEN DEUTSCHLANDSKlappentextImpressumZitat Wilhelm Busch💋 P. 💋💋 A. 💋💋💋 P. 💋💋💋💋 A. 💋💋💋💋💋 P. 💋💋💋💋💋💋 A. 💋💋💋💋💋💋💋 P. 💋💋💋💋Zitat Monika MinderDie Autoren

Heiße Begegnung im

HERZEN DEUTSCHLANDS

-

Eine erotische Kurzgeschichte

von

Felicitas Dakota

&

Holger Bruns

Klappentext

Heiße Begegnung:

Anja ist eine Frau in den besten Jahren und hat eine große Vorliebe: Sex – in allen Variationen. Nach der heißen Begegnung mit ihrem Lektor Peter im vergangenen Jahr in Frankfurt und vor Kurzem in Leipzig, ist dieses Mal der Anlass nicht so erfreulich. Anja reist nach Nordhessen, um für Peter da zu sein. Doch der Sex steht ausnahmsweise nicht im Vordergrund, sondern Peters Gesundheit. Können die beiden auch diesmal eine unbeschwerte Zeit genießen? Bleibt noch genug Muse für ihren außergewöhnlichen Sex? Tja, irgendwie kommt doch alles anders als erwartet ...

Impressum

IMPRESSUM

Text: © 2019 Felicitas Dakota, [email protected] & Holger Bruns, [email protected]e

Cover-Bild: © Bianca Holzmann, Cover Up – Buchcoverdesign, Röweland 5, 22419 Hamburg

Verlag: Holger Bruns, Schützengraben 26, 37269 Eschwege

Druck: epubli – ein Service der Neopubli GmbH, Köpenicker Straße 154a, 10997 Berlin

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar

Printed in Germany

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt.

Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der Vervielfältigung des Werkes oder Teilen daraus, sind vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf ohne unsere schriftliche Genehmigung in irgendeiner Form (Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren), auch nicht für Zwecke der Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Personen und Handlung sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Die Orte und Institutionen existieren wirklich.

Die Summe unseres Lebens

sind die Stunden,

in denen wir liebten.

Wilhelm Busch

💋 P. 💋

Der Blick aus meinem Bürofenster brachte mir keine Ablenkung. Zu bekannt war der Ausblick. Der Wäscheplatz hinter dem Haus mit den grünen Stangen, die wir als Kinder sicher prima als Tore benutzt hätten, und die bunten Wäscheleinen. Vier blaue, vier grüne und eine orange. Die vier grünen Leinen waren von mir angebracht worden. Eine Hecke grenzte das Grundstück zu den Nachbarn ab. Das Haus dahinter konnte ich nicht ganz sehen. Die Front von unten nach oben erblickte ich komplett. Von rechts nach links sah ich nur einen Teil, denn es handelte sich um ein Reihenhaus mit mehreren Eingängen. Zwei davon hatte ich im Blick. Die meiste Zeit wirkte es wie ein Foto oder ein Gemälde, denn es bewegte sich einfach nichts.

Nichts was mich ablenken konnte, also klickte ich mich durchs Internet und meinen Posteingang. Die Internetseiten, die ich öffnete, nahm ich gar nicht richtig wahr. Und meine eingehende Post bestand zum größten Teil aus Werbemails und Nachrichten, die sich mit Musik beschäftigten. Newsletter von Bands, von Labels, von Verlagen und von Konzertveranstaltern, doch die interessierten mich heute auch nicht wirklich.

Dann sah ich es und bekam eine Idee: Eine Benachrichtigung von einer Sex Site. Ich hatte neue Nachrichten. Und diesmal wollte ich endlich mal antworten und testen, was geht. Das könnte mir für eine Weile Ablenkung bringen und mich vielleicht sogar außer Haus treiben zu einem sehr intimen Abenteuer. Bisher hatte ich auf diesen Seiten nur negative Erfahrungen gemacht. Einmal hatte ich mich als Premium-Mitglied angemeldet – für 50 Euro! Und ich bekam tolle Nachrichten von richtig geilen Frauen. Das Problem war nur, dass alle, denen ich antwortete, mir nicht mehr antworteten und alle die ich zuerst anschrieb, mir auch nicht zurückschrieben. Es kam mir vor wie ein Riesenfake, also habe ich den Vertrag widerrufen und mir mein Geld wiedergeholt. Und ich war erst einmal geheilt. Doch es hielt nicht lange an und ich registrierte mich bei weiteren Seiten. Bei denen musste man Coins kaufen, um zu antworten oder Nachrichten zu schreiben. Das nutzte ich aber nur, wenn ich ein paar Coins gratis bekam und ergeben hatte sich hieraus auch nichts.

Aber heute wollte ich es riskieren, also kaufte ich mir auf einer dieser Sex Sites 10 Coins für 15 Euro und erhielt sogar noch einen Coin geschenkt. Ich schluckte, jede Nachricht kostete somit fast 1,50 Euro. Was für ein Wahnsinn. Egal, jetzt hatte ich A gesagt, jetzt musste ich auch B sagen. Und ich hatte einen Plan: Ich würde mir die geilsten Nachrichten und die eindeutigsten Angebote rauspicken und den Mädels in meiner Antwort sofort meine Handynummer, meine Email-Adresse oder meine Wohnanschrift mitteilen. Mal sehen, was dann passierte.

Gesagt, getan. Das erste Mädel machte mir ein sehr eindeutiges Angebot: Sie bräuchte dringend jemanden zum Ficken, und zwar sofort. Ich sollte mich schnell duschen, sie würde gleich vorbeikommen und es mir so richtig besorgen. Also schickte ich ihr meine Handynummer und meine Adresse und sagte ihr, ich sei bereit. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

„So schnell geht das nicht. Wir müssen uns doch erst noch besser kennenlernen. Lass uns doch erst mal ein bisschen schreiben“, schrieb sie mir.

 Also doch wieder nur chatten und nicht ficken.

Abhaken und weitermachen. Die nächste Frau wollte, dass ich ganz schnell zu ihr kommen sollte. Sie wäre geil und schon richtig feucht. Also schickte ich auch ihr meine Handynummer und die Bitte, mir ihre Adresse und die Uhrzeit mitzuteilen. Ich könnte sofort kommen.

„Hey Süßer, du bist aber schnell. Ich möchte dich erst mal besser kennenlernen und schauen, ob wir beide zusammenpassen“, schrieb diese mir zurück.

Jaja, von wegen geil und feucht, nur wieder chatten. Noch so ein Lockvogel, dachte ich.

Nächster Versuch. Eine etwas ältere Dame bot mir 300 Euro für eine ganze Nacht an. Kurzfristig, da ihr Mann nicht da war. Ich musste grinsen. Jetzt würde ich mich schon bezahlen lassen und zum Callboy werden. Aber das war mir sowas von egal. Ich antwortete nicht gleich. Kurz darauf wiederholte sie ihr Angebot. Ich reagierte immer noch nicht. Dann kam ihr letztes Angebot: 500 Euro für eine ganze Nacht mit mir. Ich schickte auch ihr meine Handynummer und fragte, wo ich denn hinkommen sollte.

„Du nimmst wirklich Geld von mir?“, war ihre sehr knappe Antwort.

Und wieder hatte ich was gelernt: Alle diese Damen waren nur darauf aus, zu chatten und die Männer dazu zu bringen, Coins zu kaufen. Wahrscheinlich bekamen sie noch eine Prämie, wenn sie der letzte Männerkontakt vor der Coin-Aufladung waren. Ein Riesenfake also.

Ich klappte mein Notebook zu und begab mich in mein Wohnzimmer. Trotz allem hatte ich Lust bekommen. Lust auf Sex. Lust auf einen Orgasmus. Ich dachte an Anja, aber die war in Österreich und für mich nicht erreichbar. Also schaltete ich den Fernseher und den DVD-Player an, holte eine DVD aus dem Schlafzimmer und ein Fläschchen mit Massageöl. Ich legte die DVD ein und drückte auf „PLAY“. Sofort erschien ein nacktes Pärchen auf dem Bildschirm. Sie kniete vor ihm und wichste kräftig seinen steifen Schwanz. Zwischendurch nahm sie ihn in ihren Mund und blies ihm einen. Das war meine sogenannte Wichs-DVD. Ich entledigte mich meiner Oberteile, öffnete meine Hose und machte es mir im Sessel bequem. Während das Pärchen auf dem Bildschirm die Stellung wechselte, genoss ich den Anblick und rieb meinen Penis. Der Kerl fickte sie gerade von hinten und ich hatte einen wunderbaren Blick auf ihre feuchte Fotze. Ich nahm das Massageöl und gab ein paar Tropfen auf meinen steifen Schwanz. Dann begann ich ihn zu streicheln. Ich strich mit der flachen Hand von oben nach unten über ihn und wieder zurück. Meine Erregung stieg merklich. Ich nahm ihn in die Hand und begann langsam ihn zu wichsen. Während die Haut des Pärchens aufeinander klatschte, tröpfelte ich noch ein wenig Öl auf meinen Riemen und klemmte ihn dann zwischen zwei Finger. So konnte ich beim Wichsen mehr Druck ausüben, wenn die Finger über die Kante meiner Eichel fuhren. Mein Atem beschleunigte sich. Immer kräftiger und fester schob ich mir die Vorhaut vor und zurück – vor und zurück – vor und zurück. Ich spürte, wie sich mein Orgasmus langsam anbahnte. Und ich wollte ihn auch nicht mehr herauszögern. Im Gegenteil, ich wollte jetzt abspritzen. Also erhöhte ich meine Anstrengungen und presste meinen Penis fester zusammen, damit sich der Druck kurzzeitig etwas anstaute. Dann wichste ich ganz normal weiter und fühlte, wie er kam. Ich zuckte zusammen und mit einem kräftigen Strahl ergoss sich mein Samen auf meinen Bauch bis hoch zu meiner Brust. Ich atmete schwer und strich meine Vorhaut noch ein paar Mal vor und zurück und ließ mich dann in den Sessel zurücksinken. Ich schloss für einen Moment die Augen und genoss die Entspannung, die sich kurz nach dem Orgasmus einstellte. Ich dachte wieder an Anja. Dann machte ich ein Foto von der auf meinem Oberkörper verteilten Wichse und schickte es ihr.

„Das war eigentlich für dich gedacht ...! Kuss, dein Peter.“

Ich stand auf und ging mich duschen. Die Ablenkung hatte gutgetan und ich hatte in den letzten Minuten nicht an den anstehenden Termin im Krankenhaus gedacht.

💋 A. 💋

Ich war wieder zu Hause. Der Alltag hatte mich voll im Griff. Ich schrieb, so oft es ging an meinen Büchern. Meinem Mann erzählte ich nur das Wichtigste. Meistens interessierte er sich für solche Sachen eh nicht. Dass ich viele Autoren, Verleger und auch meinen Lektor wieder getroffen hatte, war ihm ziemlich egal. Die Monate schlichen dahin. Wir chatteten sehr viel. Peter und ich. Dann erreichte mich eine schlimme Nachricht. Für Peter war sie aber noch beschissener. Da er oft Migräne hatte, war er in Behandlung. Doch jetzt sollte er operiert werden. Eine Fifty-fifty-Chance, dass seine Kopfschmerzen aufhören sollten. Es könnte aber auch anders ausgehen. Dass er eventuell nicht mehr sprechen könnte oder andere Auswirkungen haben, von denen man noch nichts wusste. Es wurden schon einige mit dieser Technik operiert. Einigen ging es jetzt sehr viel besser, andere hatten noch Probleme. Ich merkte sogar über den Chat, wie schlecht es ihm ging. Er solle es sich überlegen und in ein paar Tagen antworten. Er war verzweifelt. Was sollte ich tun? Was konnte ich tun? So weit weg konnte ich ihm nur schreiben, aber das war lediglich ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein. Ich müsste ihn sehen. Ich wollte ihn halten. Also buchte ich einen Flug – den nächsten, den ich bekommen konnte – und nahm mir eine Woche Urlaub. Begründung: familiärer Notfall. Meinem Mann erklärte ich es und dass es wichtig wäre. Einem Freund, noch dazu einem guten Freund, steht man bei.

„Aber ich will ihn auch mal kennenlernen.“

„Wirst du, wirst du. Irgendwann.“

Ich flog um 8 Uhr ab und landete gegen 10 Uhr in Frankfurt. Nachdem ich mein Gepäck abgeholt hatte, fragte ich bei der Information, wie teuer ein Taxi bis nach Eschwege wäre oder ob ich mit einem Mietauto billiger wegkäme. Das Auto war natürlich günstiger und ich wäre auch unabhängiger, sollte ich noch irgendwo anders hinfahren müssen. Also nahm ich mir den Mietwagen. Natürlich hatten die neuen Autos alle ein Navi, sonst wäre ich blöde dagestanden, da ich mich nicht auskannte. Dann hätte ich doch ein Taxi nehmen müssen. Also Adresse eingeben und schon konnte die Fahrt losgehen. Ich fuhr auf gut Glück zu Peter. Wenn er mich nicht gebrauchen konnte, hatte ich Pech gehabt. Die Fahrt dauerte leider über 2 Stunden, da ich nicht so gut durchkam. Aber dann war ich endlich da. Ich hoffte, er wäre zu Hause und nicht schon im Spital oder sonst irgendwo unterwegs. Meinen Mietwagen parkte ich direkt vor der Tür, stieg aus, suchte sein Namensschild und läutete. Meinen Koffer hatte ich noch im Auto gelassen. Es drückte jemand auf den Summer und ich trat ein. An der Wohnungstür wartete eine Frau auf mich. Das überraschte mich und machte mich etwas unsicher. War ich nicht richtig?„Guten Tag. Ich suche Herrn Peter Erdmann.“

„Ja, da sind sie richtig. Was wollen Sie von ihm? Ihm geht es derzeit nicht gut.“