Horror Factory - German Gothic: Das Schloss der Träume - Jörg Kleudgen - E-Book
Beschreibung

HORROR FACTORY: Neue Horror-Geschichten. Deutsche Autoren. Digitale Originalausgaben. Das ganze Spektrum des Phantastischen. Von Gothic bis Dark Fantasy. Vampire, Zombies, Serienmörder und das Grauen, das in der menschlichen Seele wohnt. Erscheint monatlich. Jeder Band in sich abgeschlossen. ACHTUNG: Hören Sie auf Ihr Navi! Nehmen Sie nie die falsche Ausfahrt! Sonst könnte es Ihnen ergehen wie Günther Krebs, der ein einziges Mal nicht achtgibt. Abseits der befahrenen Wege gelangt er in eine Stadt, die auf keiner Karte verzeichnet ist: Mahringen. Überragt von einem uralten Schloss, beherrscht von einem geheimnisvollen Grafen. Und Günthers scheinbar geradlinig verlaufendes Leben gerät buchstäblich aus der Bahn... Nächste Folge: "Ich bin böse!" von Vincent Voss.

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Seitenzahl:96

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Was ist HORROR FACTORY?

HORROR FACTORY ist eine Reihe von Horror-Kurzromanen – von der klassischen Geistergeschichte über den modernen Psychothriller bis hin zur Dark Fantasy. Alle Romane sind deutsche Erstveröffentlichungen. Unter den Autoren sind sowohl bekannte Namen als auch Newcomer. Die Geschichten sind jeweils in sich abgeschlossen, auch wenn sie in einzelnen Fällen mehrere Folgen umfassen.

HORROR FACTORY wird herausgegeben von Uwe Voehl.

HORROR FACTORY erscheint vierzehntäglich.

HORROR FACTORY gibt es als E-Book und als Audio-Download (ungekürztes Hörbuch).

In dieser Reihe sind bisher erschienen

Wolfgang Hohlbein: Pakt mit dem Tod

Christian Endres: Crazy Wolf – Die Bestie in dir

Christian Montillon: Der Blutflüsterer

Timothy Stahl: Teufelsbrut

Uwe Voehl: Necroversum: Der Riss

Manfred Weinland: Das Grab – Bedenke, dass du sterben musst!

Michael Marcus Thurner: Die Herrin der Schmerzen

Malte S. Sembten: Der Behüter

Robert C. Marley: Die Todesuhr

Christian Endres: Rachegeist

Oliver Buslau: Glutherz

Christian Weis: Tief unter der Stadt

Michael Marrak: Epitaph

Timothy Stahl: Unheilige Nacht

Uwe Voehl: Necroversum: Der Friedhof

Michael Marrak: Ammonit

Malte S. Sembten: Nähte im Fleisch

Der Autor

Jörg Kleudgen, geboren 1968 in Zülpich/Eifel, veröffentlichte seit den 1990er Jahren zahlreiche phantastische Texte, unter anderem als Autor der Vampir-Serie »Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik«. 2005 erschien die Sammlung »Cosmogenesis«, 2010 die Anthologie »Necrologio« und der Roman »Totenmaar« (gemeinsam mit Michael Knoke). Mit seiner Gothic-Rockgruppe THE HOUSE OF USHER produzierte er bislang acht Alben und trat auf bedeutenden Festivals, u. a. in Deutschland, Belgien, Italien, Frankreich, England und dem Libanon auf. Als Gründer und langjähriger Herausgeber des GOTHIC-Magazins erwarb er sich einen Ruf als profunder Kenner der deutschen Gothic-Szene.

German Gothic

JÖRG KLEUDGEN

Prolog

»Du musst es gut verstecken.« Die zischelnde Stimme erinnerte an eine Viper. Krebs schauderte. Er mochte es nicht, wenn der andere ihm so nahe kam. Hastig löste er den Stein aus der Mauer. Dahinter befand sich eine dunkle Öffnung. »Perfekt! Niemand wird es finden, vor allem er nicht.«

Krebs blickte über die Schulter. Er hatte einen Augenblick lang geglaubt, einer der Schatten habe sich auf unnatürliche Weise bewegt, doch das gefürchtete Flüstern blieb aus. »Und wenn er uns auf dem Rückweg begegnet?«, gab er zu bedenken. Am liebsten wäre er auf der Stelle davongelaufen. Dieser Keller war ihm nicht geheuer.

Schlangenzunge schnaubte. Er liebte kühle, feuchte Räume und hatte dieses Versteck vorgeschlagen. »Dann fällt uns schon eine Ausrede ein. Los jetzt, wir haben keine Zeit mehr.«

Papier raschelte, als Krebs das Päckchen in das finstere Loch zwängte und vorsichtig den Stein wieder einsetzte. Er überlegte, ob er sich den richtigen Komplizen ausgesucht hatte. Doch Schlangenzunge hatte ihn beobachtet, als er das Buch geschenkt bekommen hatte. Er hatte also keine Wahl gehabt.

So war es nun einmal im Leben. Man verbündete sich mit dem einen, dann mit dem anderen.

Manchmal war man auch alleine und hatte alle gegen sich.

1

Mit einem Mal schwand auch der letzte Rest romantischer Verklärung, die Krebs mühsam aufrechterhalten hatte. Er fühlte sich, als habe er die ganze Zeit auf einem dünnen Balken über schwindelerregender Tiefe gestanden und sei nun ins Leere getreten. Zuerst das Erschrecken, dann der Eindruck, unendlich lange zu fallen, und das unerträgliche Warten auf den Aufschlag. Doch der erfolgte nicht. Der finstere Wald spuckte ihn aus, und fast war er geblendet durch das bleierne Licht, das die Wolken für einen Moment durchbrach.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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