Horrorgeschichten - David B. Rost - E-Book

Horrorgeschichten E-Book

David B. Rost

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Beschreibung

Drei Horrorkurzgeschichten aus der Feder von David B. Rost. Abwechslungsreich, direkt und unheimlich. Auszug aus der ersten Geschichte der Sammlung: »Sie schritten am Ende des Plateaus entlang, in der Hoffnung die Bergsteigerinnen zu entdecken. Es war nicht wahrscheinlich, dass beide überlebt hatten. Vielleicht eine, wenn überhaupt. Schließlich kamen sie zum Stehen. Pjotr hatte etwas bemerkt und zeigte darauf ...«

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 18

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Auf dem Argth Bru

Der Schneefall war in der Nacht so stark geworden, dass es eine knappe Stunde dauerte, bis sich die beiden aus dem Zelt herausgearbeitet hatten. Pjotr und Daniel hatten ein Notrufsignal vom Argth Bru – dem lebenden Berg – bekommen.

Es war einer der unbeliebteren Berge. In der Regel kamen die meisten Notrufe vom Mount Everest, allein wegen seinem ungeheuren Bekanntheitsgrad. Immer wieder gab es ein paar Verrückte, die zu dieser Jahreszeit versuchten im Himalaya-Gebirge einen Berg zu besteigen. Junge, todesmutige Bergsteiger.

Das Signal war gestört gewesen und kaum verständlich. Daniel hatte eine knappe Stunde damit zugebracht den Audiomüll zu entziffern. Anscheinend zwei junge Frauen, aufgeregt, verzweifelt, möglicherweise Amerikanerinnen.

Zumindest konnte man anhand des Signals den ungefähren Standort ermitteln. Sie müssten ungefähr bei der Hälfte der Strecke in Schwierigkeiten geraten sein, leider nicht auf der normalen Route, sondern auf einer der speziellen.

Die beiden beeilten sich so gut es eben ging. Es schneite beinahe durchgehend und das Gepäck war schwer, aber wenn sie nicht bald dort wären, würden sie nicht mehr als zwei erfrorene Damen vorfinden.

Der Weg führte um den Berg herum und laut dem Signal waren sie nur noch wenige Stunden entfernt. Heute oder spätestens morgen früh müssten sie die Frauen erreichen. Die Route wurde steiler und nach einer knappen halben Stunde hielten sie. An der Seite gab es eine Kletterpassage. Mehrere Haken waren an der Wand sichtbar. Ob von den beiden Frauen oder von irgendwelchen früheren Expeditionen hätte Daniel eigentlich nicht sagen können. Pjotr sah Daniel an und beide wussten – das war nicht die reguläre Route. Haken sollte es nicht geben – zumindest nicht an dieser Stelle. Es musste von den Frauen sein. Das wich von allen Variationen der Route ab, die Daniel bekannt waren und auch Pjotr wirkte verwirrt.

Sie befestigten die Seile und kletterten an den Haken nach oben, Pjotr voran und dieser half Daniel das letzte Stück. Sie standen nun auf einer Art Plateau. Hier war das Signal noch stärker. Der dichte Schneefall ließ sie kaum fünfzehn Meter weit sehen, doch das Gerät führte sie.