Hot Holiday Lovers - Isabella Lovegood - E-Book

Hot Holiday Lovers E-Book

Isabella Lovegood

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Beschreibung

Sommer, Sonne und Meer. Eine unerwartete Begegnung. Eine heiße Urlaubsaffäre. Als Samuel auf Urlaub in Ägypten seine ehemalige Lehrerin trifft, hat er nur ein Ziel: Sie in sein Bett zu bekommen. Olivia ist fasziniert von Sam, doch als ihr Schüler war er tabu. Darf sie nun ihrem Verlangen nachgeben? Diese fünf Tage gehören nur ihnen. Doch was kommt danach? Ein erotischer Liebesroman. Von der Autorin sind folgende sinnliche Liebesromane erschienen: Die Reihe "Club Red Vulcano" - Zweite Chance für Lust und Liebe - Wer mit dem Feuer spielt Die Reihe "Nachhilfe für die Liebe" - Die Sexpertin - Patchwork mit Herz - Dich zu sehen Die Reihe "Mallorca-Erotic-Romance" - Ich, du und sie - Wir drei für immer - Zitronenblütenküsse und Lebkuchensterne - Weil die Liebe siegt - Wahre Liebe rostet nicht - Das Meer, du und ich - Ein Boot, ein Kuss und du - Du, ich und Weihnachtszauber "Keine Cupcakes für Bad Boys" zwei Romane in einem Buch - (K)ein Bad Boy für Carolin von Isabella Lovegood - Ein Cupcake zur Mittsommernacht von Tamara Leonhard "Traumprinz nicht gesucht und doch gefunden" (Fortsetzung) erscheint am 28. April 2021 Die Reihe "Zimmer frei für die Liebe": - Heiße Küsse für das Christkind - Ein Koch zum Verlieben - Die Liebe kommt in Gummistiefeln - Liebe ist kein Computerspiel - Zuckerbäcker küssen besser - Regenbogenküsse - Kreuzfahrt zurück ins Leben - Starthilfe fürs Herz - Herzenskinder Die "Rosen-Reihe": - Sommerflirt mit Folgen - Liebe zu dritt - Rosen-Himmel - Geteilte Liebe - Drei plus zwei und jede Menge Liebe - Auf Liebe gebaut - Herbstgenüsse - Aller guten Dinge sind 5 - Weihnachten am Heckenrosenweg "Neujahrsliebe" - Sinnlich-erotische Kurzgeschichte "Venus trifft Venus" - Sinnlich-erotische Kurzgeschichte Unter dem Pseudonym C.P. Garrett "A Groupie's Dream" - erotische Kurzgeschichte "Nina" - erotischer Roman "Mein 10. Hochzeitstag" - erotische Kurzgeschichte "Der Zucker und das Salz des Lebens" + "Honig und Chili" 2-teiliger, erotischer Roman Unter dem Pseudonym Ingrid Lechner - Die Hexe Veronika: Roman für Kinder ab ca. 5 Jahren und dazu passendes Malbuch

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9. Kapitel
10. Kapitel
11. Kapitel
12. Kapitel
13. Kapitel
Nachwort

Hot Holiday Lovers

Samuel & Olivia

Erotischer Liebesroman

von Isabella Lovegood und C.P. Garrett

Copyright © 2018 Isabella Lovegood und C.P. Garrett

Alle Rechte vorbehalten. Jede Weitergabe, Kopie oder sonstige Vervielfältigung verletzt das Urheberrecht und fügt der Autorin finanziellen Schaden zu.

Covergestaltung: Isabella Lovegood Cover-Foto Masson / Adobe.stock

Alle Personen und Handlungen in diesem Roman sind frei erfunden, Ähnlichkeiten rein zufällig und ungewollt.

Herzlichen Dank an meine wunderbare Korrektorin Maria Heine für ihre Unterstützung!

1. Kapitel

* * Olivia * *

Langsam schlenderte ich den Strand entlang. Hier war es mir viel zu laut und zu heiß. Der Griff meiner Badetasche schnitt schmerzhaft in die von der Sonne gereizte Haut. Meine Sonnencreme war offenbar doch nicht so meerwasserresistent, wie es die Verpackungsaufschrift versprach. Eigentlich wollte ich gar nicht hier sein. Eine verträumte, griechische Insel wäre das Urlaubsziel meiner Wahl gewesen. Aber Katrin wollte unbedingt in das Luxus-Resort am Roten Meer und ich hatte mich von ihr überreden lassen. Mal wieder. Über Katrins neueste Aktion war ich allerdings wirklich sauer. Ich entdeckte einen kleinen Pfad, der vom Strand weg in einen weniger belebten Teil der Anlage führte, und wandte mich vom überfüllten Strand ab.

„Good afternoon, Miss Connor, how are you?“

Ich zuckte zusammen. Es war nicht ungewöhnlich, in der ägyptischen Ferienanlage auf Englisch angesprochen zu werden, aber diese Stimme kannte ich und sie gehörte nicht hierher. Ich zwang mich dazu, mich langsam zu ihr umzudrehen, obwohl sich mein Puls erhöhte.

„Sam! Samuel Brunner, was tust du hier?“ Mir war bewusst, dass es unpassend war, ihn derart anzustrahlen, doch ich schaffte es einfach nicht, meine Gesichtszüge zu kontrollieren.

„Darauf muss ich wohl nicht antworten.“ Lässig kam der junge Mann näher. Sein sonniges Lächeln erreichte mühelos mein Herz und löste zusätzlich ein Kribbeln in meinem knappen Bikinihöschen aus. Keine gute Kombination, wenn man in den Ferien einem seiner Schüler begegnete. Genaugenommen war er seit genau drei Wochen mein ehemaliger Schüler.

* * Samuel * *

‚Fuck, sieht diese Frau im Bikini heiß aus. Hoffentlich ist nicht zu erkennen, dass ich alleine bei ihrem Anblick einen Ständer kriege.‘ Ich bemühte mich, trotzdem cool zu wirken, als ich auf meinen Klassenvorstand zuschlenderte. ‚Dass ich ausgerechnet sie hier treffe, rückt diesen beschissenen Urlaub auf eine andere Ebene. Vielleicht wird das ja doch noch eine amüsante Woche‘, dachte ich, und versuchte, sie nicht zu auffällig zu mustern. Nein, ich durfte definitiv nicht auf ihre geilen, runden Möpse sehen, sonst konnten auch meine relativ weiten Badeshorts nichts mehr verbergen.

Entdeckt hatte ich sie ja schon beim Frühstück. Zuerst dachte ich, ich hätte eine Halluzination, hervorgerufen durch zu heftiges Kopfkino in der Nacht davor. Aber sie war es tatsächlich in echt und in all ihrer Pracht. Am Strand hatte ich sie dann aus den Augen verloren. Dabei wollte ich unbedingt die Lage checken, ob sie ebenso alleine hier war wie ich.

Dass sie sich ehrlich freute, mich zu sehen, berührte mich irgendwie. Auch wenn wir in der Schule einen guten Draht zueinander gehabt hatten, hieß das ja nicht zwingend, dass sie auch in der Freizeit Kontakt haben wollte.

Nun stand ich vor ihr. Sie hatte ein bisschen Sonnenbrand und ich nahm mir sofort vor, ihr bei passender Gelegenheit anzubieten, sie mit Creme einzuschmieren. Augenblicklich zuckte mein Schwanz und ich verschob den Gedanken schnell in ein Hinterkämmerchen meines Gehirns. Dorthin, wo sich bereits eine größere Anzahl anderer Fantasien tummelten, die sich zu einem guten Teil um meine heiße Lehrerin drehten.

„Seit wann bist du hier? Du bist schon ganz schön braun!“ Ihr Blick glitt über meine Schultern nach unten, dann hastig wieder zu meinem Gesicht. Ich grinste innerlich.

„Seit zwei Tagen. Aber ich habe oft im Freien gelernt.“ Was war ich froh, dass ich die Büffelei ad acta legen konnte!

„Ich bin letzte Nacht angekommen und habe schon heute Vormittag gemerkt, dass ich aufpassen muss. Die ägyptische Sonne bin ich nicht gewohnt.“ Sie sah zu mir hoch. „Wo ist denn Vanessa?“

Erstaunt registrierte ich, dass es mir in diesem Moment gar nicht mehr so viel ausmachte, an sie zu denken. „Sie hat vor einer Woche Schluss gemacht. Ich stand vor der Alternative, alleine zu fliegen oder den Urlaub verfallen zu lassen.“

Frau Connor streifte meinen Arm und meine Härchen richteten sich auf. „Das tut mir leid!“

Ich zuckte mit den Schultern. „Es hätte auf Dauer ohnehin nicht funktioniert. Erst recht nicht, wenn ich dann für ein Jahr in England bin. Für eine Fernbeziehung ist Vanessa nicht geschaffen.“ Was heißen sollte, dass sie sich gerne weiterreichen ließ, und schon mit unserer halben Clique im Bett gewesen war.

Sie nickte und ich fragte mich, wie viel ein Lehrer eigentlich mitbekam, was zwischen den Schülern so lief. Es gab ja welche, denen es egal war, wenn sich die Kids die Schädel einschlugen. Hauptsache, es passierte nicht in ihrer Stunde. Aber Frau Fachlehrer Connor war aus einem anderen Holz geschnitzt. Ihrer Empathie und Aufmerksamkeit verdankte ich viel.

„Ich bin dabei, mir ein ruhiges, schattiges Plätzchen zu suchen.“ Augenblicklich beschloss ich, das als Aufforderung zu nehmen mitzukommen. Also setzten wir uns Seite an Seite in Bewegung. Ich sah auf den Boden. Also, zumindest in die Richtung. Denn dann fielen mir ihre hübschen kleinen Füße auf, die in Flip-Flops mit Blumenmuster steckten. Der dunkelrote Nagellack war schon ein wenig zerkratzt, was an dem feinen Sand lag, der hier den Strand bedeckte. Genaugenommen befand er sich überall. Die große Zehe war am längsten von allen und ich grübelte, was in dem Artikel stand, den ich vor kurzem gelesen hatte. Es ging darum, was die Länge der Zehen über das Sexualverhalten aussagte. Oder behandelte er allgemeine Charaktereigenschaften? Egal, ich konnte mich ohnehin nicht mehr daran erinnern und der geile Anblick war meinem Denkvermögen auch nicht gerade zuträglich. Ich hatte einen kleinen Fuß-Fetisch. Nach den Brüsten und dem Mund, waren sie das Dritte, auf das ich bei einer Frau sah, wenn sich die Gelegenheit dazu ergab.

„Sind Sie auch alleine hier?“, fragte ich dann, obwohl ich mir bereits ziemlich sicher war, dass dem so war. Sie warf mir einen kurzen Blick zu, dann meinte sie. „Nachdem du nicht mehr mein Schüler bist und wir hier im Urlaub sind, könnten wir uns eigentlich duzen, was meinst du?“

„Sehr gerne! Wie darf ich dich nennen? Livy?“, preschte ich vor.

Sie zog einen Moment die Augenbrauen hoch, dann nickte sie lächelnd. „Von mir aus.“

Einen Augenblick war ich verlockt, das Du mit einem Kuss zu besiegeln, aber es war wohl besser, nichts zu überstürzen. Ich hatte meine Frage schon wieder fast vergessen, als sie darauf antwortete.

„Geplant war das hier als Mädelsurlaub. Aber vor ein paar Wochen hat meine Freundin einen neuen Mann kennengelernt. Also hat sie kurzfristig umdisponiert und ist mit ihm nach Florida geflogen.“

„Scheiße. Sie hat Sie ... dich einfach so versetzt? Das ist aber nicht die feine Art unter Freunden. Da wäre ich echt angepisst, wenn das einer meiner Kumpels mit mir machen würde.“

Livy verzog zustimmend das Gesicht. „Ich war gerade dabei, über Konsequenzen nachzudenken.“

„Oh, oh, dann kann sie sich schon mal warm anziehen. Deine Konsequenzen haben es meistens in sich, das weiß ich aus Erfahrung.“ Ich grinste sie an. Irgendwie war das cool, mit meiner ehemaligen Lehrerin zu schäkern.

Sie lachte. „Vielleicht ist es besser so. Wenn Katrin nicht gut drauf ist, kann sie ziemlich anstrengend sein. Jetzt sitze ich zwar in einem Land und einer Hotelanlage, in die ich eigentlich nicht wollte, aber was soll’s. Ist ja nur für fünf Tage. Und so übel ist es hier gar nicht.“

„Zumindest, wenn man die richtigen Leute trifft.“ Ich legte all meinen Charme in mein Lächeln.

* * Olivia * *

Ich starrte auf seine Lippen und wünschte mir augenblicklich, von ihnen geküsst zu werden. Mein Blick wanderte zu den sattbraunen Augen, die mich anstrahlten, dann wieder zu seinem Mund. Bevor ich dazukam, eine Dummheit zu begehen, stieß ich mit dem großen Zeh an einen Stein. Schmerz durchfuhr mich blitzartig und ich schrie auf. Beinahe wäre ich gestolpert, da war auch schon seine große, starke Hand an meinem Arm, um mich zu stützen. Ohne nachzudenken, lehnte ich mich fester an ihn als nötig. Die Tasche rutschte mir von der Schulter und plumpste auf den Boden. Erst als er den Arm um meine Taille legte, kam mir zu Bewusstsein, was ich hier trieb. Urlaub hin oder her, Sam war fast zehn Jahre jünger als ich, na ja nicht ganz neun, wenn man es genau betrachtete, aber das war trotzdem zu viel. Ich musste einen kühlen Kopf bewahren und vernünftig sein. Als ich tief durchatmete, war das zum Teil, um mein Herzklopfen zu beruhigen, anderenteils wegen des Schmerzes, der langsam verebbte.

„Geht´s wieder?“, fragte er fürsorglich und betrachtete meinen Fuß.

„Ja, alles gut. Ist ja nicht das erste Mal. Das ist nur, weil sie so weit vorstehen.“ Ich musterte meine großen Zehen missmutig.

„Ich finde sie perfekt.“ Sein Blick hob sich und was ich darin zu erkennen glaubte, verursachte mir ein wohliges Kribbeln in der Magengrube. Rasch hob ich die Strandtasche auf und klopfte den Sand ab. Er streckte die Hand danach aus und wortlos überließ ich sie ihm.

„Ich wäre lieber auf Santorin oder Mykonos geflogen“, nahm Sam den Gesprächsfaden wieder auf. Überrascht sah ich ihn an. „Ich auch! Schon witzig, oder?“

Sam grinste. „Vielleicht hätten wir uns ohne Vanessa und deine Freundin dann dort getroffen. Schaut verdächtig nach Schicksal aus!“

Er war noch jung. Er durfte so etwas ungestraft sagen. Aber dieser glühende Blick gehörte verboten, denn er traf mich ungebremst.

Ich wandte mich ab und sah mich um. Eine Gruppe aus Palmen und einigen mannshohen, blühenden Sträuchern bildete eine geschützte, schattige Nische. „Das sieht doch gut aus! Ob man sich hier einfach auf den Rasen legen darf?“

Er schlüpfte aus seinen Strandpantoffeln und strich mit dem bloßen Fuß über das Gras. „Sieht weicher aus, als es ist“, stellte er fest. „Ich hätte mein Badetuch mitnehmen sollen.“

Ich nahm ihm die Tasche ab und zog eine Decke heraus. „Wenn du mir hilfst, sie auszubreiten, darfst du dich zu mir legen.“ Im nächsten Moment biss ich mir auf die Lippe. Wie das wieder klang! Im Nu hatten wir sie auseinandergefaltet. Ich streckte mich auf einer Hälfte aus und klopfte auffordernd neben mich. Mit der geschmeidigen Beweglichkeit eines jugendlichen Sportlers ließ er sich nieder. Verstohlen betrachtete ich ihn aus den Augenwinkeln. In den zwei Jahren, seit ich an der Schule war, hatte er sich vom ungelenken Neunzehnjährigen zu einem kräftigen, jungen Mann entwickelt. Er war nicht übertrieben muskulös, aber durchtrainiert. Ein wenig erinnerte er mich an Michelangelos David-Statue. Mir wurde der Mund trocken, als ich feststellte, dass er in den unteren Regionen wohl nicht so eher enttäuschend ausgestattet war, wie die berühmte Marmorfigur.

Die Dose Cola fiel mir ein, die noch irgendwo in den Tiefen meiner Tasche ruhen musste. Ich tastete danach. Statt der Dose trafen meine Finger zuerst auf eine kleine Wasserflasche. Ich holte beides heraus.

„Warmes Wasser oder warme Cola?“, fragte ich ihn.

„Oh, danke. Das klingt ja verlockend.“ Er lachte mich an. „Ich nehme, was du übrig lässt.“

Ich reichte ihm das Wasser.

„Ich liebe das Zeug einfach. In jeder Lebenslage und bei jeder Temperatur“, stellte ich mit einem kleinlauten Lächeln fest, als ich den Ring nach oben klappte und sich die Dose zischend öffnete. „Obwohl es mir eiskalt lieber ist“, gestand ich nach dem ersten Schluck, der in meinem Mund schäumte.

„Die strenge Frau Professor hat also doch kleine Schwächen.“ Er zwinkerte mir zu.

‚Mehr, als du denkst! Vor allem ein gewisser attraktiver Schüler hat es mir angetan‘, dachte ich. Laut sagte ich: „Es ist manchmal ganz schön anstrengend, sich keine Blöße zu geben, die dann beinhart ausgenutzt werden könnte. Das gilt sowohl in den Klassenräumen als auch im Lehrerzimmer“, setzte ich hinzu.

Er sah mich aufmerksam an. „So schlimm?“

Ich zuckte mit den Schultern. „Manche Kollegen haben es mir nicht leicht gemacht, Fuß zu fassen. Aber ich werde keine Namen nennen. Ich denke, ein gewisses Konkurrenzdenken gibt es in jedem Job.“ Ich lächelte ihn herzlich an. „In eurer Klasse war ich immer gerne. Und das war zum großen Teil dein Verdienst.“ Ich wollte ihm nicht schmeicheln, sondern es war die Wahrheit. Sam war Klassensprecher und hatte großen Einfluss auf seine Schulkollegen gehabt. Er hatte mir, der unerfahrenen Junglehrerin, von Anfang an Vertrauen und Respekt entgegengebracht. Das hatte uns beiden geholfen.

„Denkst du? Ich weiß es nicht. Du hast eine Art, mit den Kids umzugehen, die hat mir einfach gefallen.“

„Mit den Kids?“ Ich lachte. „Du warst einer von ihnen.“

Er schüttelte den Kopf. „Nicht so ganz. Ich war immerhin zwei Jahre älter als die anderen, nachdem ich es zuerst mit einer technischen Schule probiert hatte, um meinen Vater zu ärgern.“

„Das stimmt allerdings. Zwei Jahre sind in diesem Alter viel Vorsprung. Was meinst du damit, dass du deinen Vater ärgern wolltest?“, fragte ich nach.

Er setzte ein lausbubenhaftes Lächeln auf, das seine makellosen Zähne in dem sonnengebräunten Gesicht aufblitzen ließ. „Mein Vater hat einen großen Import-Export-Handel. Für ihn war immer klar, dass ich da mal einsteigen würde. Grund genug für mich, Techniker werden zu wollen.“ Samuel zuckte mit den Schultern. „Es hat zwei Jahre Quälerei und einen miserablen Notendurchschnitt gebraucht, bis ich zugab, dass mir eine kaufmännische Ausbildung doch mehr liegt.“

Er nahm einen kräftigen Schluck aus der Wasserflasche. Fasziniert beobachtete ich seinen Adamsapfel, der auf und nieder hüpfte. Rasch wandte ich meinen Blick ab und legte mich hin. Er tat es mir gleich und wir berührten uns an den Schultern. Von den paar Quadratzentimetern Haut ausgehend breitete sich zartes Prickeln wie eine Flutwelle in mir aus. Meine Brustwarzen zogen sich zusammen und verstärkten es, bis es die intimste Stelle zwischen meinen Schenkeln erreichte. Ich konnte mich nicht erinnern, wann zum letzten Mal ein Mann so intensiv auf mich gewirkt hatte. Er verwirrte mich und das fand ich gar nicht gut. Ich gähnte hinter vorgehaltener Hand und hoffte, dass es echt aussah.

„Ich bin ganz schön müde. Stört es dich, wenn ich ein bisschen schlafe? Letzte Nacht bin ich erst spät zur Ruhe gekommen.“

Ich rechnete damit, dass er nun das Weite suchte. Am Strand fand er bestimmt das eine oder andere Mädchen, das ihm gerne Gesellschaft leistete. Doch er streckte sich genüsslich, wobei seine Shorts ein wenig tiefer rutschten und noch mehr von der feinen, verlockenden Haarlinie sichtbar wurde. „Nein, das stört mich überhaupt nicht. Ist eine gute Idee. Ich habe die halbe Nacht in der Strandbar verbracht.“

Ich riss mich von seinem Anblick los und drehte mich auf die von ihm abgewandte Seite. Allerdings war ich mir seiner Gegenwart viel zu bewusst, als dass ich hätte einschlafen können. Ich konzentrierte mich auf die Umgebungsgeräusche: Das leise Rauschen des Meeres, das entfernte Lachen und Rufen der Badegäste. Ein Vogel, den ich nicht kannte, schrie in der Palme über uns. Ich fragte mich, ob er nach einem Artgenossen rief, um sich fortzupflanzen, oder einfach nur aus Lebensfreude seine Botschaft in die Welt pfiff. Langsam ergriff ein ungewohntes Gefühl der Unbeschwertheit von mir Besitz. Ich war im Urlaub, es war warm, die Sonne schien und das tiefblaue, kristallklare Meer war nur einen Steinwurf entfernt. Warum, zur Hölle, machte ich es mir nur immer selbst so schwer, das Leben zu genießen?

* * Samuel * *

Ich nützte die Gelegenheit, den sexy Schwung ihrer Hüften ungestört zu bewundern. Es juckte mich, darüber zu streichen und meine Hände um ihren festen, runden Arsch zu legen. Die leichte Meeresbrise, die vom Strand herüberwehte, bewegte die feinen Härchen in ihrem Nacken, die sich aus der lässigen Hochsteckfrisur gelöst hatten. ‚Wie sich ihre zarte Haut wohl unter meinen Lippen anfühlen würde?‘ Obwohl ich eine ausgeprägte Vorliebe für weibliche Vorbauten hatte, machte mich sogar Livys Rücken an. Schritte und Stimmen näherten sich. Schnell wandte ich mich ebenfalls in Seitenlage, um mein steifes Glied zu verbergen, um das sich meine Shorts unangenehm spannten. Nach einer Weile beruhigte ich mich und schlief ein.

Als die Mittagshitze etwas nachließ, gingen wir zurück zum Strand. Olivia breitete ihr Strandtuch neben meinem aus, das noch immer an dem Platz lag, wo ich es vor ein paar Stunden zurückgelassen hatte. Ich holte ihr einen frisch gepressten Orangensaft von der Strandbar und ließ mich neben ihr nieder. Während wir an unseren Strohhalmen nuckelten, blickten wir übers Meer. Die Wellen rollten gleichmäßig ans Ufer und kleine, weiße Schaumkronen verliefen sich im Sand.

Danach kramte sie in ihrer Tasche und holte eine Flasche Sonnenmilch heraus. Ich versuchte, ihr nicht allzu auffällig zuzusehen, wie sie die hellgelbe Flüssigkeit auf ihrer Haut verteilte und einmassierte. Geduldig wartete ich meinen Einsatz ab.

„Soll ich dir den Rücken eincremen?“

Sie zögerte einen Augenblick, dann hielt sie mir die Flasche hin.