Hypnobirthing für Anfänger: Auf natürliche und sanfte Weise zu einer sicheren und entspannten Geburt - inkl. Affirmationen, Entspannungs-, Visualisierungs- und Atemtechniken - Marie Hofmann - E-Book

Hypnobirthing für Anfänger: Auf natürliche und sanfte Weise zu einer sicheren und entspannten Geburt - inkl. Affirmationen, Entspannungs-, Visualisierungs- und Atemtechniken E-Book

Marie Hofmann

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Beschreibung

Ist die Geburt wirklich so schmerzhaft wie alle sagen? Hierbei handelt es sich wohl um die Frage, welche die meisten werdenden Mütter beschäftigt. Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird erforscht, ob Frauen nicht einen natürlichen Schutz vor Geburtsschmerzen innehaben. Tatsächlich stellte der englische Gynäkologe Grantly Dick-Read fest, dass Frauen weniger Geburtsschmerzen verspürten, wenn Sie sich nicht vor diesen fürchteten. Denn durch die Angst vor den Schmerzen verspannt sich die Beckenbodenmuskulatur, wodurch die Schmerzen erst besonders schlimm werden. Auf dieser Theorie, die als ,,Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Syndrom'' bekannt ist, basieren die Methoden des Hypnobirthings. Was wird eigentlich unter Hypnobirthing verstanden? Es handelt sich hierbei um eine natürliche Methode zur Linderung von Geburtsschmerzen. Wenn Sie Ihre Ängste vor den Geburtsschmerzen abbauen möchten, um auf natürliche Weise ohne Schmerzmittel gebären zu können, ist dieses Buch ein wertvoller Begleiter auf Ihrem Weg dorthin. Das erwartet Sie: -Was ist Hypnobirthing? -Der Geburtsverlauf im Detail -Woher kommt die Angst? -Die Basistechniken des Hypnobirthings -Die optimale Auswahl des Geburtsortes -Tipps für ein entspanntes Wochenbett -und vieles mehr ...

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Seitenzahl: 52

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INHALT

Das erwartet Sie in diesem Buch

Was wird unter Hypnobirthing verstanden?

Der Ursprung des Hypnobirthings

Aktuelle Forschungsergebnisse

Der Geburtsverlauf

Die vier Phasen einer natürlichen Geburt

Die Helfer-Hormone

Woher kommt die Angst?

Das Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Syndrom..

Hypnose: keine Magie, aber mit zauberhafter Wirkung

Die Vorteile der Hypnose

Schritt für Schritt zur Selbsthypnose

Ausgeglichenheit durch Meditation

Die sieben Hauptchakren

Die Regenbogenmeditation

Die vier Basistechniken des Hypnobirthings

Entspannungstechniken

Light Touch Massage

Progressive Entspannung

Verschwindende Buchstaben

Visualisierungstechniken

Die sich öffnende Rose

Blaue Satinbänder

Atemtechniken

Die Ruheatmung

Die Wellenatmung

Die Geburtsatmung

Vertiefungstechniken

Affirmationen aus dem Obstkorb

Wohlfühlwörter

Welcher Geburtsort passt zu Ihren Bedürfnissen?

Das Krankenhaus

Das Geburtshaus

Die Hausgeburt

Fazit

Tipps für ein entspanntes Wochenbett

Das erwartet Sie in diesem Buch

Ist die Geburt wirklich so schmerzhaft wie alle sagen? Hierbei handelt es sich wohl um die Frage, welche die meisten werdenden Mütter beschäftigt. Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird erforscht, ob Frauen nicht einen natürlichen Schutz vor Geburtsschmerzen innehaben. Tatsächlich stellte der englische Gynäkologe Grantly Dick-Read fest, dass Frauen weniger Geburtsschmerzen verspürten, wenn Sie sich nicht vor diesen fürchteten. Denn durch die Angst vor den Schmerzen verspannt sich die Beckenbodenmuskulatur, wodurch die Schmerzen erst besonders schlimm werden. Auf dieser Theorie, die als „Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Syndrom“ bekannt ist, basieren die Methoden des Hypnobirthings. Was wird eigentlich unter Hypnobirthing verstanden? Es handelt sich hierbei um eine natürliche Methode zur Linderung von Geburtsschmerzen.

Beim Hypnobirthing werden Hypnose-, Entspannungs-, Visualisierungs-, Atem- und Vertiefungstechniken angewandt, welche der werdenden Mutter dabei helfen, ihre Ängste vor der Geburt durch tiefe Entspannung und neu gewonnenes Selbstvertrauen in den eigenen Körper zu bewältigen. Dieses Buch widmet sich vor allem den psychologischen Aspekten des Hypnobirthings. Sie erkunden darin die Ursprünge des Hypnobirthings und die ihm zugrunde liegenden Theorien. Es wird Ihnen erklärt, wie eine Geburt abläuft und wie Ihr Körper Sie dabei auf natürliche Weise unterstützt. Sie erhalten konkrete Anleitungen zur Selbsthypnose und zur Regenbogenmeditation, sowie zu zahlreichen weiteren Techniken, die Sie bequem von zu Hause aus umsetzen können. Dazu zählen beispielsweise Anleitungen zur Geburtsatmung, der sanften Berührungsmassage und zur Herbeiführung des hypnotischen Trancezustandes. Darüber hinaus erhalten Sie hilfreiche Tipps für die Wochenbettzeit und dazu, wann die erlernten Hypnobirthing-Techniken auch im Alltag Anwendung finden. Wenn Sie Ihre Ängste vor den Geburtsschmerzen abbauen möchten, um auf natürliche Weise ohne Schmerzmittel gebären zu können, ist dieses Buch ein wertvoller Begleiter auf Ihrem Weg dorthin.

Was wird unter Hypnobirthing verstanden?

Zugegeben: Der Begriff Hypnobirthing klingt im ersten Moment ziemlich befremdlich. Eine Geburt unter Hypnose? Durch ein schwingendes Pendel einen kompletten Kontrollverlust über den eigenen Körper erleiden? Geistig im Takt einer tickenden Uhr gefangen sein? Ich kann Ihnen versichern, dass nichts dergleichen der Idee, die hinter Hypnobirthing steht, nahekommt. Worum geht es also wirklich? Hypnobirthing ist eine natürliche Methode zur Linderung von Geburtsschmerzen. Erreicht werden soll dies durch Anwendung zahlreicher Entspannungs-, Visualisierungs-, Atem- und Vertiefungstechniken, die das Vertrauen der werdenden Mutter in ihren eigenen Körper stärken und somit die Angst vor der Geburt bekämpfen. Um zu verstehen, weshalb der Abbau von Ängsten der Schlüssel zu einer sanften Geburt ist, müssen wir einen Blick auf die Erkenntnisse des Gynäkologen Grantly Dick-Read werfen, welcher Mitte des 20. Jahrhunderts mit seinen Büchern über die natürliche Entbindung entscheidend zu einem Stimmungswandel innerhalb der Geburtsmedizin und der Gesellschaft beigetragen hat.

DER URSPRUNG DES HYPNOBIRTHINGS

Geburten sind Frauensache! So hieß es zumindest, bis studierte Ärzte zu Beginn des 18. Jahrhunderts und mit der Erfindung der Geburtszange aktiv ins Geburtsgeschehen eingriffen. An jene Ärzte in Kliniken wandten sich vor allem Frauen mit Risikoschwangerschaften. Bis ins 20. Jahrhundert entschieden sich die meisten Frauen für eine Hausgeburt, welche von einer Hebamme begleitet wurde. In Kliniken wurde es ab dem 19. Jahrhundert Gang und gebe, gebärende Frauen mit Chloroform zu narkotisieren. Da dies eine natürliche Geburt offensichtlich so gut wie unmöglich machte, kam vorwiegend die Geburtszange zum Einsatz.

Einer der populärsten Kritiker dieser Methode war Grantly Dick-Read, Gynäkologe und erster Präsident der Natural Childbirth Association. Er war der Ansicht, dass die Schmerzen, die von den Geburtswehen verursacht werden, auch ohne Narkotika gelindert werden könnten. Hierzu führte er ausführliche Untersuchungen durch, aus welchen letztlich die Veröffentlichung seines ersten Buches „Die natürliche Geburt“ hervorging. Motiviert zu Forschungen zur natürlichen Geburt wurde Dick-Read von einer Situation, die er als Geburtshelfer in den 1920er-Jahren erlebte: Eine schwangere Frau lehnte eine Narkotisierung mit Chloroform ab, um die Geburt ihres Kindes selbst miterleben zu können. Die Geburt verlief reibungslos.

Betäubte Sinne, eine selbstbestimmte Frau und ein Gynäkologe mit einer Vision – was möchte Dick-Read uns lehren?

Seiner Überzeugung nach stünden einer Frau zwei Dinge im Hinblick auf eine intuitive und sanfte Geburt im Weg: Zum einen sei es das fehlende Wissen über den Ablauf einer Geburt. Die werdende Mutter dürfe nicht nur passiv an einem für sie nicht nachvollziehbaren Geburtsverlauf beteiligt sein. Zum anderen sei es die Angst vor den Schmerzen und möglichen Komplikationen während der Geburt, denn gerade diese Erwartungshaltung führe zu dem gefürchteten Schmerz, nicht die Geburtswehen. Diese Erkenntnis fasste Dick-Read als „Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Syndrom“ zusammen. Was im Detail dahintersteckt, betrachten wir später.

Inspiriert von Dick-Reads Erkenntnissen und Ratschlägen hinsichtlich natürlicher Geburten entschied sich Marie Mongan, Lehrerin, psychologische Beraterin und Hypnotherapeutin, ihre vier Kinder auf natürliche Weise und im Beisein ihres Mannes zu gebären. Zwei der Geburten verliefen sogar komplett schmerzfrei und ohne Anwendung von Betäubungsmitteln. Zum Zeitpunkt der Geburten, Ende der 1950er und Anfang der 1960er-Jahre, galt Mongans Vorgehensweise als unerhört. 1989