Beschreibung

Vom Autor des Bestsellers Der Club der roten Bänder
Was soll man machen, wenn einen die große Liebe verlässt? Dani macht erst einmal: weiter. Er reist nach Capri, um dort einen vermissten Jungen zu suchen. Als Detektiv ist er berühmt für seinen Scharfsinn in diesen Dingen. Sein Geheimnis ist, dass er sich noch sehr gut daran erinnern kann, wie er selbst in diesem Alter war. Und diesmal führt ihn seine Erinnerung nicht nur zu dem verlorenen Jungen, sondern auch zurück zu seiner großen Liebe.

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Das Buch

Dani reist nach Capri, um dort einen vermissten Jungen zu suchen. Er ist ein berühmter Detektiv, bekannt dafür, Kinder und Jugendliche aufzuspüren und den Eltern viel Leid zu ersparen. Er kann sich phänomenal gut in die Kinder hineinversetzen und findet sie deshalb. Die Reise nach Capri löst viel in Dani aus: Er erinnert sich an seine eigene Kindheit, daran, wie er als Zehnjähriger im Krankenhaus den sterbenskranken Señor Martín kennenlernte, der ihn die Liebe zum Leben lehrte, und wenig später – als er von zu Hause davongelaufen war und sich plötzlich ganz allein auf einem Schiff nach Capri wiederfand – George, der ihn die Liebe zur Liebe lehrte. Dani muss sich eingestehen, er ist wieder auf der Flucht vor einem Menschen, der ihm wichtig ist. Wird die Reise ihm helfen, zu diesem Menschen zurückzufinden?

Der Autor

Albert Espinosa, geboren 1973 in Barcelona, ist ein erfolgreicher Drehbuchautor und Regisseur. Auf der Grundlage seiner Autobiographie, Espinosa war als Kind mehrfach krebskrank, produziert Steven Spielberg in den USA eine TV-Serie. Espinosas Bücher sind in Spanien Bestseller und die Rechte in viele Länder verkauft. Der Autor lebt in Barcelona.

Albert Espinosa

Ich komme, wenndu rufst

Roman

Aus dem Spanischen von Maria Hoffmann-Dartevelle

Ullstein

Besuchen Sie uns im Internet: www.ullstein-buchverlage.de

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ISBN 978-3-8437-0480-9

Deutsche Erstausgabe im Ullstein Taschenbuch1. Auflage Juni 2013© für die deutsche Ausgabe Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin 2013© 2011, Albert Espinosa Puig© 2011, Random House Mondadori, S.A.Titel der spanischen Originalausgabe: Si tú me dices ven, lo dejo todo ... Pero dime ven (Random House Mondadori, Barcelona, 2011)Umschlaggestaltung: bürosüdº GmbH; München Titelabbildung: © bürosüdº GmbH; München

Alle Rechte vorbehalten. Unbefugte Nutzungen, wie etwa Vervielfältigung, Verbreitung, Speicherung oder Übertragung können zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden.

eBook: LVD GmbH, Berlin

Gewidmet all denen, die auch weiterhin anders sein wollen und jene bekämpfen, die möchten, dass wir alle gleich sind …

Dieses Buch entstand im Sommer des Jahres 2010 in der Luft, an Land und auf dem Meer, in …

Menorca, Ibiza, l’Escala, Cabrils, Barcelona, Las Pungolas, Zürich und Helsinki …

Wenn du glaubst, alle Antworten zu kennen, kommt das Universum und ändert all deine Fragen …

Jorge Francisco PintoLehrmeister

1

Ich komme, wenn du rufst … aber ruf mich bald

Ich erinnere mich an ihre Worte, als hätte ich sie eben erst gehört: »Würdest du nicht gern ein rundum glückliches Leben führen? Nichts akzeptieren müssen, was dir gegen den Strich geht? Willst du dein Leben nicht selbst bestimmen, statt immer nur in Waggon 23 hinterherzufahren …?«

Ich antwortete nicht.

Ich stöhnte nur, atmete heftig und geräuschvoll durch die Nase aus, und ein hoffnungsvolles Lächeln entblößte meinen abgebrochenen Zahn.

Aber ich sagte nichts. Denn wenn man sein Leben jahre­lang nur hinnimmt, statt es selbst zu gestalten, gewöhnt man sich leider mit der Zeit daran.

»Kennst du das alte Lied«, fuhr sie fort, »in dem es heißt: Ich komme, wenn du rufst …?«

Wieder nickte ich stumm. Ich war so ergriffen, dass ich kein Wort über die Lippen brachte. Mir war der Hals wie zugeschnürt.

»Also, ich hatte immer das Gefühl, in diesem Lied fehlt etwas«, fuhr sie fort. »Eigentlich müsste es heißen: Ich komme, wenn du rufst … aber ruf mich bald.«

Schließlich sah sie mich an und stellte genau die Fragen, die ich mir seit Jahren von jemandem gewünscht hatte: »Willst du dein Leben selbst bestimmen oder nicht? Willst du Herr über jeden einzelnen Augenblick sein oder nicht? Ja oder nein?«

»Ja«, sagte ich, und es war das lauteste und kräftigste Ja, das mir in meinem vierzigjährigen Leben über die Lippen gekommen war. Ein Ja in krassestem Gegensatz zu dem kategorischen Nein, das ich erst wenige Stunden zuvor hatte hinnehmen müssen.

Und dieses Nein solltet ihr euch anhören, bevor ich von dem Ja erzähle. Sonst ergibt das Ja überhaupt keinen Sinn, und ihr versteht kein Wort.

Deshalb müsst ihr zuallererst erfahren, was in den Stunden passiert ist, bevor ich die Frau kennenlernte, die meinen Blick auf mein Leben und meine Welt verändert hat.

Kommen wir also zu diesem Nein …

2

Sich selbst zu sagen »Ich liebe dich« ist kein Genuss

Ein paar Stunden vorher hatte ich mich mit meiner Freundin gestritten. Das war bei uns eigentlich nichts Besonderes und auch nichts Dramatisches. In letzter Zeit stritten wir uns andauernd.

Hätte jemand uns beobachtet, wäre er wahrscheinlich zu dem Schluss gekommen, wir stünden kurz vor der Trennung, aber diese Diskussionen gehörten einfach zu unserem Alltag.

Es war halb acht Uhr morgens. Ich dachte, bald wird es hell, eigentlich müssten wir jetzt noch zwei Stunden weiterstreiten, und danach bräuchten wir vielleicht noch zwanzig Minuten Sex, um uns wieder zu versöhnen. Dass wir diese Zeit nicht hatten, löste ein merkwürdiges Déjà-vu-Gefühl bei mir aus.

Paare und ihre Rituale. Paare und ihre Regeln.

Jedes Paar hat bestimmte Regeln, beim Streiten, beim Sex, wenn einer dem anderen verzeiht, sogar wenn einer dem anderen Vorwürfe macht.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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