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Stress beginnt im Kopf – aber er endet im Körper. Im Körper zuhause zeigt dir, wie du durch gezielte Körperarbeit Stress nicht nur mental, sondern auch körperlich loslässt. Basierend auf modernen Methoden wie Somatic Movement, Atemtherapie, Yoga und Körperwahrnehmung lernst du, Verspannungen zu lösen und dein Nervensystem zu beruhigen. Das Buch bietet leicht umsetzbare Übungen, achtsame Routinen und Hintergrundwissen, um deine Selbstregulation zu stärken. Schritt für Schritt findest du zurück in dein Körpergefühl, in Ruhe und innere Stabilität – für mehr Energie, Präsenz und Resilienz im Alltag.
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Seitenzahl: 148
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Table of Contents
Chapter 1: Was ist innere Balance?
Was bedeutet innere Balance?
Die Verbindung zwischen Körper und Geist
Emotionale Intelligenz und innere Balance
Die Rolle der Atmung für innere Balance
Bewegung für innere Balance
Achtsamkeit als Schlüssel zur inneren Balance
Chapter 2: Der Zusammenhang zwischen Stress und Körper
Der Stressprozess im Körper
Körperliche Symptome erkennen
Der Kreislauf von Stress und Körperwahrnehmung
Die Rolle der Atmung
Chapter 3: Somatic Movement: Den Körper neu entdecken
Was ist Somatic Movement?
Die Vorteile von Somatic Movement
Grundprinzipien der Somatic Movement
Praktische Übungen zur Somatic Movement
Chapter 4: Atemtherapie: Der Schlüssel zur Entspannung
Die Bedeutung der Atmung für unsere Gesundheit
Techniken der Atemtherapie
Atemübungen für den Alltag
Achtsames Atmen und seine Vorteile
Über Hindernisse und Herausforderungen
Chapter 5: Yoga als Weg zu innerer Ruhe
Die Grundlagen von Yoga
Asanas für Stressabbau
Die Rolle der Meditation im Yoga
Yoga-Routinen für den Alltag
Chapter 6: Achtsame Körperwahrnehmung schulen
Die Bedeutung der Körperwahrnehmung
Achtsame Bewegungsübungen
Atemtechniken zur Stressbewältigung
Emotionen bewusst wahrnehmen
Chapter 7: Die Macht der Gedanken: Stressreduktion durch Mentaltraining
Die Verbindung zwischen Gedanken und Körper
Positive Affirmationen zur Stressbewältigung
Visualisierungstechniken für innere Ruhe
Achtsamkeit in der Gedankenarbeit
Der Einfluss von Gruppendynamik auf das Mentaltraining
Integration von Mentaltraining in den Alltag
Chapter 8: Entspannungstechniken für den Alltag
Achtsame Atmung im Alltag
Somatische Bewegung zur Entspannung
Achtsame Rituale in den Alltag integrieren
Meditation und Achtsamkeit
Natur und Bewegung
Körperwahrnehmung stärken
Chapter 9: Die Rolle der Natur in der Stressbewältigung
Die heilende Kraft der Natur
Achtsamkeit in der Natur
Naturerlebnisse in den Alltag einbringen
Die Integration von Natur und Körperarbeit
Chapter 10: Community und soziale Unterstützung
Die Bedeutung von Gemeinschaft
Soziale Unterstützung durch Familie und Freunde
Der Einfluss von Gruppen und Gemeinschaften
Achtsame Praktiken in Gemeinschaften
Online-Communities und digitale Unterstützung
Die Selbsthilfegruppe als Unterstützungssystem
Chapter 11: Die Kraft der Routine
Die Bedeutung von Routinen
Achtsame Routinen zur Stressreduktion
Körperliche Routinen für mehr Energie
Atmung als Teil der Routine
Achtsame Routinen in den Alltag integrieren
Langfristige Vorteile von Routinen
Chapter 12: Selbstregulation: Der Weg zu mehr Resilienz
Die Grundlagen der Selbstregulation
Achtsame Bewegung zur Stressbewältigung
Atmung als Schlüssel zur inneren Balance
Wahrnehmung stärken zur Förderung der Resilienz
In diesem Kapitel erforschen wir das Konzept der inneren Balance. Wir beginnen mit der Frage, was innere Balance für jeden Einzelnen bedeutet und welche Rolle sie dabei spielt, Stress zu bewältigen. Die innere Balance ist nicht nur ein Gefühl, sondern eine wichtige Lebenskompetenz. Hier stellen wir die Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Emotionen her, die für die Stressbewältigung entscheidend sind.
Innere Balance ist ein essentielles Konzept, das sich tief in unserer Erfahrung von Stress und Wohlbefinden verankert. Es bedeutet, im Einklang mit sich selbst zu sein, sowohl körperlich als auch emotional. Hier beleuchten wir, was innere Balance für jeden Einzelnen bedeutet und wie sie unsere Reaktionen auf Stress beeinflusst.
Definition von innerer Balance
Innere Balance beschreibt einen Zustand der Harmonie zwischen Körper, Geist und Emotionen. Es geht darum, sich selbst wahrzunehmen und im Einklang mit den eigenen Bedürfnissen zu leben. Diese Balance ist nicht statisch, sondern ein dynamischer Prozess, der durch verschiedene Lebensumstände beeinflusst wird. Innerhalb der Achtsamkeitspraktiken wie Yoga oder Atemtherapie wird innere Balance oft als eine Voraussetzung für das Erleben von Wohlbefinden angesehen.
Wenn Körper und Geist in Einklang sind, können wir besser auf Stress reagieren. Eine gut entwickelte innere Balance ermöglicht es uns, mit Herausforderungen flexibler umzugehen und unsere Emotionen gezielt zu steuern. Der Schlüssel zur inneren Balance liegt in der Selbstwahrnehmung und dem Verständnis unserer körperlichen und emotionalen Zustände.
Einfluss auf die Stressbewältigung
Innere Balance spielt eine entscheidende Rolle bei der Stressbewältigung, denn sie ermöglicht es uns, unsere Reaktionen auf stressige Situationen zu regulieren. Menschen, die eine starke innere Balance entwickeln, neigen dazu, besser mit Druck und Herausforderungen umzugehen. Sie sind in der Lage, Pausen einzulegen und sich selbst zu beruhigen, bevor sie auf stressige Situationen reagieren.
Studien zeigen, dass eine ausgeglichene innere Haltung das Nervensystem stabilisiert und somit die Stressreaktion verringert. Techniken zur Förderung der inneren Balance wie geführte Meditation oder Atemübungen stärken nicht nur unser Selbstbewusstsein, sondern erhöhen auch unsere Resilienz, was zu einem gesünderen und entspannteren Leben führen kann.
Individuelle Unterschiede in der Wahrnehmung
Die Wahrnehmung von innerer Balance ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Faktoren wie persönliche Werte, kultureller Hintergrund und Lebensgewohnheiten spielen eine große Rolle. Was für den einen Menschen als Balance empfunden wird, kann für einen anderen stressig oder unangenehm sein. Diese individuellen Unterschiede erforden einen maßgeschneiderten Ansatz in der Stressbewältigung.
Es ist wichtig, dass jeder für sich herausfindet, was innere Balance bedeutet. Beispielsweise könnte für eine Person das regelmäßige Praktizieren von Yoga zur inneren Balance führen, während eine andere vielleicht Ruhe im Lesen oder in der Natur findet. Achtsame Selbstreflexion hilft, diesen persönlichen Weg zu entdecken und die eigenen Bedürfnisse zu erkennen.
Die Rolle von Achtsamkeit und Selbstbewusstsein
Achtsamkeit und Selbstbewusstsein sind fundamentale Bausteine für die Entwicklung innerer Balance. Achtsamkeit lehrt uns, im Moment zu leben und unsere Gedanken, Gefühle und körperlichen Empfindungen ohne Urteil wahrzunehmen. Diese bewusste Wahrnehmung fördert das Verständnis für unsere inneren Prozesse und ermöglicht es uns, auf Stress trigger effektiver zu reagieren.
Selbstbewusstsein verstärkt die Fähigkeit, sich selbst zu beobachten und zu reflektieren. Wenn wir uns unserer Bedürfnisse und Grenzen bewusst sind, können wir besser für uns selbst sorgen und Strategien entwickeln, um Stress zu reduzieren. Praktiken wie Meditation, Journaling oder achtsame Bewegung sind wertvolle Werkzeuge, um Achtsamkeit und Selbstbewusstsein zu fördern und somit die innere Balance zu stärken.
Die Beziehung zwischen Körper und Geist ist entscheidend für unsere innere Balance. Diese Verbindung beeinflusst nicht nur unsere physische Gesundheit, sondern auch unser emotionales Wohlbefinden. In diesem Abschnitt betrachten wir, wie Körper und Geist zusammenarbeiten und sich gegenseitig beeinflussen.
Körperliche Empfindungen und Emotionen
Die Verbindung zwischen körperlichen Empfindungen und Emotionen ist fundamental für unser allgemeines Wohlbefinden. Oft spiegelt unser Körper wider, was wir innerlich fühlen. Stress, Angst oder Traurigkeit können sich durch Muskelverspannungen, Schmerzen oder andere körperliche Symptome äußern. Diese körperlichen Empfindungen sind nicht nur bloße Reaktionen, sondern auch signifikante Hinweise darauf, wie wir uns emotional fühlen.
Ein gutes Beispiel hierfür ist die „Bauchgehirn“-Verbindung, die zeigt, dass Emotionen wie Angst oder Freude oft direkt im Bauchbereich wahrgenommen werden. Ein Bewusstsein für diese Empfindungen kann uns helfen, unsere Emotionen besser zu verstehen und auf sie zu reagieren. Durch achtsame Körperarbeit lernen wir, diese Signale zu entschlüsseln und in einen Dialog mit unserem Körper zu treten, um ein besseres Gleichgewicht zu finden.
Einfluss des Geistes auf körperliche Zustände
Der Geist hat einen tiefgreifenden Einfluss auf unseren Körper und dessen Gesundheit. Gedanken und Einstellungen sind nicht nur kognitive Prozesse, sondern sie beeinflussen auch tagtäglich unsere physiologischen Reaktionen. Stressige Gedanken können beispielsweise zu erhöhter Muskelanspannung und einer Veränderung der Körperhaltung führen, was langfristig zu gesundheitlichen Beschwerden führen kann.
Positive Gedanken hingegen können sich entspannend auf den Körper auswirken. Sie fördern die Ausschüttung von Glückshormonen und unterstützen ein gesundes Nervensystem. Es ist entscheidend, sich dieser Wechselwirkungen bewusst zu werden. Durch Techniken der Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit können wir lernen, negative Gedankenmuster zu identifizieren und abzubauen, was letztlich unsere körperliche Gesundheit erheblich verbessern kann.
Techniken zur Förderung der Körper-Geist-Verbindung
Um die Verbindung zwischen Körper und Geist zu stärken, können verschiedene Techniken eingesetzt werden. Dazu gehören Somatic Movement, Yoga, und Atemtherapie. Diese Ansätze zielen darauf ab, das Körperbewusstsein zu erhöhen und eine bessere Koordination zwischen körperlichen und mentalen Prozessen zu fördern.
Somatic Movement beispielsweise betont die Wahrnehmung der eigenen Bewegungen und deren Auswirkungen auf Körper und Geist. Durch die Integration dieser Techniken in unseren Alltag können wir Spannungen abbauen, Emotionen regulieren und unsere innere Balance wiederherstellen. Der Schlüssel liegt in der regelmäßigen Praxis, die uns hilft, diese Verbindung zu vertiefen und unser Wohlbefinden nachhaltig zu steigern.
Bewusstes Atmen als Brücke zwischen Körper und Geist
Das bewusste Atmen ist eine kraftvolle Technik, die als Brücke zwischen Körper und Geist fungiert. Durch gezielte Atemübungen können wir unseren Stresspegel senken, das Nervensystem beruhigen und klarer denken. Das Atmen beeinflusst direkt unsere physiologischen Zustände: Ein langsamer, tiefer Atem stimuliert den Parasympathikus, was zu Entspannung und innerer Ruhe führt.
Darüber hinaus fördert bewusstes Atmen die Achtsamkeit. Indem wir unsere Atmung bewusst wahrnehmen und regulieren, schaffen wir einen Raum der Selbstreflexion. Dies hilft uns, Emotionen besser zu erkennen und die Verbindung zu unserem Körper zu intensivieren. Regelmäßige Atemübungen können somit eine essentielle Praxis sein, auf dem Weg zur inneren Balance und einem besseren stressabbauenden Lebensstil.
Emotionale Intelligenz spielt eine wichtige Rolle, wenn es um unsere innere Balance geht. Die Fähigkeit, eigene Emotionen zu erkennen und zu regulieren, hat direkte Auswirkungen darauf, wie wir Stress erleben und bewältigen. Hier untersuchen wir, wie emotionale Intelligenz unsere innere Balance stärken kann.
Was ist emotionale Intelligenz?
Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, eigene und fremde Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Sie umfasst sowohl die Selbstwahrnehmung als auch die Fähigkeit, Emotionen zu regulieren und in sozialen Interaktionen empathisch zu agieren. Ein zentraler Aspekt emotionaler Intelligenz ist die Selbsterkenntnis: Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz sind sich ihrer Gefühle bewusst und verstehen die Auswirkungen, die ihre Emotionen auf ihre Entscheidungen und ihr Verhalten haben.
Darüber hinaus ermöglicht emotionale Intelligenz, in schwierigen Momenten gelassener zu bleiben. Sie hilft uns, emotionale Reaktionen zu steuern und konstruktiv zu kommunizieren. In der heutigen stressbelasteten Umgebung ist die Förderung dieser Fähigkeit entscheidend für die Stärkung der inneren Balance und den Umgang mit Stress.
Zusammenhang zwischen Emotionen und Stressreaktionen
Emotionen spielen eine entscheidende Rolle in unserem Stressmanagement. Wenn wir uns mit negativen Emotionen wie Angst, Wut oder Traurigkeit auseinandersetzen, aktiviert unser Körper oft die Stressreaktion „Kampf oder Flucht“. Diese physiologischen Reaktionen können langfristig zu chronischem Stress führen, wenn emotionale Zustände nicht reguliert werden.
Auf der anderen Seite fördern positive Emotionen wie Freude, Zufriedenheit und Dankbarkeit eine Entspannung des Körpers und können die Resilienz erhöhen. Das Verständnis des Zusammenhangs zwischen unseren Emotionen und den stressbedingten Reaktionen ist daher essenziell für die Förderung der inneren Balance.
Techniken zur Förderung emotionaler Intelligenz
Es gibt verschiedene Techniken und Methoden, um die emotionale Intelligenz zu fördern. Eine der effektivsten Strategien ist das regelmäßige Üben von Selbstreflexion. Journaling oder das Führen eines Emotionstagebuchs können helfen, das eigene emotionale Erleben besser zu verstehen und zu dokumentieren.
Zusätzlich können Atemtechniken und Achtsamkeitsübungen dazu beitragen, emotionale Reaktionen zu regulieren. Indem du in Stresssituationen bewusst atmest und dich auf den gegenwärtigen Moment konzentrierst, kannst du deine emotionale Kontrolle verbessern und letztendlich deine innere Balance stärken.
Die Verbindung zu Achtsamkeit und Selbstregulation
Achtsamkeit ist ein zentraler Bestandteil der emotionale Intelligenz und trägt zur Selbstregulation bei. Durch achtsame Praktiken erlernen wir, unsere Emotionen in ihrem natürlichen Fluss wahrzunehmen, ohne unmittelbar darauf zu reagieren. Dies ermöglicht es uns, eine gesunde Distanz zu unseren Emotionen zu schaffen, was ein wichtiger Schritt zur Stressbewältigung ist.
Darüber hinaus fördert Achtsamkeit die Selbstregulation, indem sie uns lehrt, wie wir insbesondere in herausfordernden Situationen ruhig bleiben können. Indem wir uns regelmäßig auf den Atem und unsere Empfindungen konzentrieren, schaffen wir eine Basis für emotionale Gesundheit und stärken unsere innere Balance im Alltag.
Die Atmung ist ein mächtiges Werkzeug zur Unterstützung der inneren Balance. Sie beeinflusst nicht nur unser physisches, sondern auch unser emotionales und geistiges Wohlbefinden. In diesem Abschnitt schauen wir uns an, wie wir Atemtechniken nutzen können, um Stress abzubauen und unsere innere Ruhe zu finden.
Der direkte Einfluss der Atmung auf das Nervensystem
Die Atmung spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulation unseres Nervensystems. Durch bewusstes Atmen können wir zwischen dem sympatischen und parasympathischen Nervensystem balancieren. Ein langsames, tiefes Atmen aktiviert das parasympathische Nervensystem, welches für Entspannung und Regeneration verantwortlich ist. Dies führt zu einer Verringerung von Stresshormonen wie Cortisol.
Auf der anderen Seite aktiviert flaches und schnelles Atmen das sympathische Nervensystem, was mit Stress und Anspannung assoziiert wird. Indem wir die Kontrolle über unsere Atmung erlernen, können wir Stressreaktionen bewusst dämpfen und unsere innere Balance wiederherstellen. Atemübungen sind somit ein kraftvolles Mittel, um den Körper in einen Zustand der Ruhe und Stabilität zu versetzen.
Einfache Atemtechniken für die tägliche Praxis
Es gibt zahlreiche Atemtechniken, die einfach in den Alltag integriert werden können und sofortige Wirkungen zeigen. Eine der wirkungsvollsten Methoden ist die 4-7-8 Methode: Atme vier Sekunden lang ein, halte den Atem sieben Sekunden und atme anschließend acht Sekunden lang aus. Diese Technik fördert die Entspannung und hilft, den Geist zu klären.
Eine weitere effektive Technik ist das Zwerchfellatmen. Dabei wird tief in den Bauch geatmet, was nicht nur die Sauerstoffaufnahme verbessert, sondern auch Verspannungen löst und das Wohlbefinden steigert. Diese Techniken sind leicht erlernbar und können in stressigen Momenten oder täglich in die gewohnte Routine eingebaut werden, um eine konstante innere Balance zu fördern.
Atmung und ihre Wirkung auf Emotionen
Die Atmung hat einen direkten Einfluss auf unsere emotionalen Zustände. Studien zeigen, dass sich unsere Gefühle durch Veränderungen in unserem Atemmuster beeinflussen lassen. Zum Beispiel kann intensives, schnelles Atmen mit Angst und Nervosität verbunden sein, während langsames, tiefes Atmen zu Gefühlen der Ruhe und Gelassenheit führt.
Durch gezielte Atemübungen können wir lernen, unsere Emotionen aktiv zu steuern. Das bewusste Atmen während emotionaler Belastungen kann helfen, Ängste abzubauen und die emotionale Stabilität zu fördern. Indem wir unsere Atmung als Werkzeug nutzen, stärken wir unsere Fähigkeit zur Selbstregulation und finden einen klareren Zugang zu unseren Gefühlen.
Integration der Atmung in achtsame Routinen
Um die Vorteile der Atmung voll auszuschöpfen, ist es hilfreich, Atemübungen in unsere täglichen achtsamen Routinen zu integrieren. Dies kann durch einfache Praktiken wie das Setzen von Erinnerungen zum Atmen während des Arbeitstags oder das Einbauen von Atemübungen in eine Meditationspraxis geschehen.
Das Entwickeln einer bewussten Atempraxis erfordert Geduld und Kontinuität, führt jedoch zu signifikanten Verbesserungen in der inneren Balance und dem allgemeinen Wohlbefinden. Achtsame Atemübungen können nicht nur Stress abbauen, sondern auch die Leistungsfähigkeit steigern und helfen, mehr im Hier und Jetzt zu sein. Durch regelmäßige Integration wird die Atmung zu einem essenziellen Bestandteil eines ausgeglichenen Lebensstils.
Bewegung ist für die innere Balance unerlässlich. Sie hilft, Spannungen abzubauen und fördert die körperliche wie auch die emotionale Gesundheit. Wir werden uns damit beschäftigen, wie gezielte Bewegung und Körperarbeit helfen, Stress abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern.
Der Zusammenhang zwischen Bewegung und Stressabbau
Bewegung ist ein kraftvolles Mittel, um Stress abzubauen und das geistige Wohlbefinden zu fördern. Wenn wir uns körperlich betätigen, produziert unser Körper Endorphine, die als natürliche Stimmungsaufheller wirken. Diese chemischen Substanzen helfen dabei, Stress und Angst zu reduzieren und ein Gefühl der Entspannung zu fördern.
Darüber hinaus verbessert regelmäßige Bewegung die Durchblutung und fördert die Sauerstoffzufuhr zu den Zellen, insbesondere im Gehirn. Eine erhöhte Durchblutung kann zu einer besseren Konzentration und mentalen Klarheit führen, wodurch wir besser mit Stress umgehen können. Unterschiedliche Bewegungsarten, sei es Laufen, Radfahren oder Yoga, bieten spezifische Vorteile für den Körper und die Psyche und unterstützen so die innere Balance.
Die Bedeutung von somatischer Bewegung
Somatische Bewegung ist eine Technik, die Körperbewusstsein und Selbstwahrnehmung fördert. Diese Form der Bewegung hilft, die Verbindung zwischen Körper und Geist zu stärken, indem sie uns lehrt, die subtilen Empfindungen und Spannungen in unserem Körper wahrzunehmen. Durch somatische Praktiken lernen wir, wie unser Körper auf Stress reagiert und wie wir diese Reaktionen durch gezielte Bewegungen beeinflussen können.
Die Integration somatischer Bewegung in unseren Alltag kann eine transformative Wirkung haben. Sie ermöglicht es uns, Verspannungen aktiv zu lösen und emotionale Blockaden zu erkennen. So fördern wir nicht nur unsere physische, sondern auch unsere emotionale Gesundheit, was zur Stabilisierung der inneren Balance beiträgt.
Praktische Übungen zur Förderung der Balance
Es gibt viele praktische Übungen, die helfen können, unsere innere Balance zu fördern. Eine einfache Übung ist die „Atembewegung“, bei der du bewusst mit jeder Ein- und Ausatmung bestimmte Bewegungen machst. Dies kann von sanften Armbewegungen bis hin zu leichten Dehnübungen reichen. Solche Übungen fördern nicht nur die Durchblutung, sondern bringen auch den Geist zur Ruhe.
Eine weitere effektive Übung ist der „Körper-Scan“, bei dem du dich auf verschiedene Körperbereiche konzentrierst und Spannungen wahrnimmst. Diese Achtsamkeit trägt dazu bei, ein besseres Körperbewusstsein zu entwickeln und fördert gleichzeitig die Entspannung. Führe solche Übungen regelmäßig durch, um langfristig deine innere Balance zu stärken.
Bewegung als Ausdruck der inneren Balance
Bewegung ist nicht nur eine Methode zur Stressbewältigung, sondern auch ein Ausdruck unserer inneren Balance. Wenn wir uns frei und fließend bewegen, spiegelt dies häufig unsere emotionale und mentale Verfassung wider. Die Art und Weise, wie wir uns bewegen, kann Aufschluss über unsere inneren Konflikte oder unser Wohlbefinden geben.
Praktiken wie Tanz, Yoga oder Tai Chi zeigen uns, wie besonders rhythmische und harmonische Bewegungen zu einem Gefühl der Sicherheit und des Gleichgewichts beitragen können. Diese Bewegungsformen fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern helfen auch, das innere Gleichgewicht zu finden, indem sie Körper, Geist und Emotionen in Einklang bringen. Indem wir uns bewegen, drücken wir unsere innere Balance aus und fördern sie gleichzeitig weiter.
Achtsamkeit ist ein zentraler Bestandteil der inneren Balance. Sie ermöglicht uns, im Moment zu leben und uns selbst besser kennenzulernen. In diesem Abschnitt betrachten wir, wie Achtsamkeitstechniken helfen können, Stress zu bewältigen und mehr innere Stabilität zu finden.
Definition von Achtsamkeit
Achtsamkeit ist die Praxis, bewusst im gegenwärtigen Moment zu leben und die eigenen Gedanken, Gefühle und körperlichen Empfindungen ohne Urteil zu beobachten. Diese Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf den aktuellen Moment zu richten, hilft uns, von der ständigen Gedankenflut abzuschalten und den stressigen Anforderungen des Alltags zu entkommen. Achtsamkeit ist mehr als nur eine Technik; sie ist eine Lebensweise, die durch regelmäßige Übung kultiviert werden kann.
