Verlag: Saga Egmont Kategorie: Krimi Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2015

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E-Book-Beschreibung In den Sand gesetzt - Kirsten Holst

Sobald als Kriminalkommissar Hoyer aus dem Mallorca-Urlaub nach Jütland zurückgekehrt ist, muss er in zwei Fällen ermitteln. Erst hat der Pyromane, der seit Wochen die jütländische Kleinstadt in Angst und Schrecken versetzt, wieder zugeschlagen, und kurz danach wird in den Dünen am Strand auch noch die Leiche eines Mannes, nur mit einer Badehose bekleidet, gefunden. Am Abend wird festgestellt, dass der Mann tot ist, offenbar erschlagen mit einer Weinflasche, die man neben der Leiche findet. Kommissar Hoyer und seine Kollegen müssen erst einmal die Identität des Toten feststellen. Es handelt sich um Ditlev Joensen, einen allseits unbeliebten und unsympathischen Zeitgenossen, der sich als "Rechtsberater" ausgab, seinen Lebensunterhalt jedoch vorwiegend durch Erpressungen bestritt. Jetzt scheint sich eines seiner Opfer gerächt zu haben. …nach und nach rollen sie die Geschichte einer zwielichtigen Persönlichkeit auf… AUTORENPORTRÄT Kirsten Holst (1936-2008) wurde in Lemvig, Dänemark geboren. Ihr Vater war ein Polizeibeamter. Holst hat insgesamt 14 Kriminalromane über die Polizeiarbeit in der dänischen Provinz geschrieben. Ihre Bücher wurden bereits ins Norwegische, Schwedische, Finnische, Deutsche, Holländische, Tschechische und Japanische übersetzt. REZENSION "Es war spannend zu lesen, wie sich der Fall des Toten in der Sandgrube denn so entwickelt. Da vergißt man schnell mal den Pyromanen, der Haus um Haus abfackelt … lesenswert!" Herzle, Lovelybooks.de "Ein einfach gehaltener Krimi, solide aufgebaut und sehr flüssig zu lesen." - Blueknight, Lovelybooks.de "Kirsten Holst schreibt Spitzenklasse." - Berlingske Tidende »Unsere Krimi-Königin, deren Königreich vielleicht kleiner war als das englische oder schwedische, aber deren Regime milder war« - Politiken REZENSION von In den Sand gesetzt "Ein einfach gehaltener Krimi, solide aufgebaut und sehr flüssig zu lesen. Große Höhepunkte sucht man vergebens, ist aber meiner Ansicht nach auch gar nicht so wichtig. Nette 218 Seiten die ich gerne gelesen habe." - blueknight, Lovelybooks.de "In Dänemark sind die Romane der Holst Bestseller, Amerika hat ihr den Edgar-Allen-Poe-Preis verehrt. Vergnüglich die Motiv- und Mördersuche, genau die richtige Unterhaltung für längere Abende am Kamin." - Blitz Leipzig REZENSION von WEGE DES TODES "Die Charaktere sind sorgfältig gezeichnet, ihre Sprache ist authentisch und klar und die Atmosphäre sachlich und lebendig - zugleich ein bisschen wie ein Wallander-Krimi und doch mit ganz eigener Note. Bitte mehr davon!" Lit4.de REZENSION von VOLLES HAUS "Es gibt eigentlich keinen Grund, warum Kirsten Holst, die dänische Queen of Crime, in Deutschland nicht genauso bekannt ist wie ihre nordischen Mörderkollegen Mankell oder Indridason. Geradlinig und ohne viel Schnickschnack spinnt sie einen spannenden und vor allem logisch aufgebauten Plot, dessen Fäden sie zu jeder Zeit in der Hans behält." - literature.de "Zeitloser klassischer Kriminalroman. Das Buch präsentiert sich dabei als klassischer Ermittlungskrimi mit zwei sympathischen Kommissaren. Der Kriminalfall ist interessant und das Buch liest sich flüssig und unterhaltsam. Der Krimi ist erstmalig schon 1982 erschienen, man merkt der Geschichte aber eigentlich überhaupt nicht an (weder sprachlich noch inhaltlich), dass sie schon über 30 Jahre alt ist, abgesehen davon, dass es noch keine Handys gibt, könnte sie genauso gut heute spielen." - Lilith79, Lovelybooks.de REZENSION von DU SOLLST NICHT TÖTEN "der kleine aber f

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E-Book-Leseprobe In den Sand gesetzt - Kirsten Holst

Kirsten Holst

In den Sand gesetzt

 

 

Saga

1. Kapitel

Es war Sonntag. Der letzte Tag der Schulferien. Die Wettergötter hatten offenbar beschlossen, ihr Bestes zu tun, um den Tag zu einem Erfolg werden zu lassen. Eine heiße Augustsonne brannte von einem völlig wolkenlosen Himmel, beschien die flachen Wellenkämme und wurde in scharfen Blitzen von den Hunderten von sonntagsblanken Autos reflektiert, die ein Stück weiter am Strand außerhalb des autofreien Paradieses geparkt hatten, das direkt unterhalb der Stadt lag. Die Luft flirrte über dem Sand vor Wärme. Man konnte die Hitzewellen nahezu sehen wie Wasser, das über eine schmutzige Fensterscheibe lief. Das klare Licht verzerrte die Abstände und Dimensionen, ließ Nahes fern und Fernes nah erscheinen. Selbst die Geräusche waren anders als sonst.

Unten am Wasser lachten und schrien ein paar Kinder mit hohen, durchdringenden und trotzdem so leisen Stimmen, als riefen sie in einem schalldichten Raum und die Schreie der Möwen blieben melancholisch in der Luft hängen, wenn die Vögel plötzlich aus ihrem Höhenflug auf die glitzernden Wogen herabstießen. Der ganze Strand schien wie ein Vakuum, herausgehoben aus Zeit und Raum. Alle Bewegungen erfolgten in einer Art zäh fließendem Zeitlupentempo. Irgendwo unterhalb der Dünen spielten vier ausdauernde Touristen – vermutlich Deutsche – Federball. Der leichte Federball löste sich fast widerwillig von dem Schläger, segelte in einem trägen Bogen durch die Luft und traf den anderen Schläger mit einem schwachen, kaum hörbaren Knall. Hin und zurück, hin und zurück. Wie ein Perpetuum mobile. Über den Dünenspitzen, weiter Richtung Stadt, stieg ein kleines, blaurotes ferngesteuertes Modellflugzeug in großen, weichen Kreisen höher und höher in den Himmel, bis man es nur noch als dunklen Fleck in all dem Blau ahnen konnte. Ein Ikarus auf dem Weg zur Sonne.

Hin und wieder ließ ein schwacher Windstoß vom Meer den ganzen Strand tief durchatmen und der Strandhafer neigte seine langen, spitzen Halme zum Sand hin und zeichnete kleine, präzise Kreise um sich herum, als wollte er sein Territorium markieren.

Ein Käfer, der offensichtlich noch kein Vertrauen in seine Fähigkeit hatte, auf seinen sechs Beinen zu gehen, arbeitete sich beschwerlich an der Seite einer Dünenmulde hoch. Er glich einem VW auf dem Weg durch eine endlose Wüstenlandschaft; fast konnte man den schnurrenden Motor hören und sehen, wie er immer wieder den Gang wechselte.

Unten in der Mulde lag ein Mann und nahm ein Sonnenbad. Ein gut gekleideter Mann. Oder besser ein gut ausgezogener Mann, denn er trug nur eine Badehose. Trotzdem machte er auf die eine oder andere Weise einen gut gekleideten Eindruck. Die blaue Badehose war aus einem glänzenden, elastischen Stoff und saß wie angegossen, das blaue Handtuch, das Kopf und Schultern bedeckte, passte farblich genau zu der Hose, er war braun genug, um nicht nackt zu wirken, und er lag hübsch und ordentlich auf dem Bauch, die Arme fest an die Seiten gepresst. Fast in Habachtstellung.

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