In der Glut der Nacht - Lisa Jackson - E-Book
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Beschreibung

Ein schrecklicher Verdacht keimt in Sheila auf, als das Weingut ihrer Familie niederbrennt und ihr Vater in den Flammen umkommt. Hat womöglich ihr Kreditgeber Noah Wilder etwas mit dem Feuer zu tun? Denn wenn die Versicherung nicht zahlt, geht der gesamte Besitz an ihn. Entschlossen will Sheila den Unternehmer zur Rede stellen - und fühlt sich gegen jede Vernunft zu ihm hingezogen ...

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EPUB
MOBI

Seitenzahl:326


Lisa Jackson

In der Glut der Nacht

Aus dem Amerikanischen von Jutta Zniva

MIRA® TASCHENBUCH

MIRA® TASCHENBÜCHER

erscheinen in der Harlequin Enterprises GmbH,

Valentinskamp 24, 20354 Hamburg

Geschäftsführer: Thomas Beckmann

Copyright © 2014 by MIRA Taschenbuch

in der Harlequin Enterprises GmbH

Titel der nordamerikanischen Originalausgabe:

Tears Of Pride

Copyright © 1984 by Lisa Jackson

erschienen bei: Harlequin Books, Toronto

Published by arrangement with

Harlequin Enterprises II B.V./S.àr.l

Konzeption/Reihengestaltung: fredebold&partner gmbh, Köln

Covergestaltung: pecher und soiron, Köln

Redaktion: Mareike Müller

Titelabbildung: Thinkstock/Getty Images, München

Autorenfoto: © Harlequin Enterprises S.A., Schweiz

ISBN eBook 978-3-95649-351-5

www.mira-taschenbuch.de

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eBook-Herstellung und Auslieferung: readbox publishing, Dortmundwww.readbox.net

Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder

auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

Der Preis dieses Bandes versteht sich einschließlich

der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Alle handelnden Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit

lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

Für Mary Claire, meine Lektorin,

in Liebe und Zuneigung.

1. KAPITEL

Er stand am Ufer, allein. Der Blick seiner strahlend blauen Augen glitt über den Horizont, als würde er etwas – oder jemanden – suchen. Wegen des kalten Morgennebels über der Elliott Bay war die Sicht nicht besonders gut, doch der einsame, breitschultrige Mann schien das gar nicht zu bemerken. Auf seiner Stirn hatten sich tiefe Sorgenfalten eingegraben. Der Pazifik-Wind zerrte an einer Strähne seines dunkelbraunen Haars, aber Noah Wilder kümmerte es nicht. Die eisige Brise, die über den Puget Sound fegte, konnte seinen Ärger und seinen brodelnden Zorn nicht abkühlen, und das, obwohl Noah nur einen Anzug trug.

Sowie ihm klar wurde, dass er schon viel zu viel Zeit damit verbracht hatte, auf das endlose Auf und Ab der Wellen zu starren, machte er sich auf den Rückweg. Zurück zu einem Job, den er kaum ertragen konnte. Die Zähne fest zusammengebissen, lief er Richtung Süden und bemühte sich, die Wut und die Angst, die ihn innerlich zerrissen, in den Griff zu bekommen.

Erst vor einer halben Stunde war er darüber informiert worden, dass sein Sohn nicht im Unterricht aufgetaucht war. Wieder einmal. Noah versuchte, nicht daran zu denken, was alles passiert sein könnte. Mittlerweile hatte er erkannt, dass sein rebellischer Sohn die Schule hasste – besonders die Schule, in die er vor gerade mal zwei Monaten versetzt worden war. Noah hoffte, dass Sean nicht tatsächlich in Schwierigkeiten steckte.

Auf dem Weg ins Büro blieb er ein einziges Mal stehen, und das nur, um eine Zeitung zu kaufen. Wissend, dass es ein Fehler war, schlug er den Finanzteil auf. Diesmal war der Artikel zwar nicht ganz so prominent platziert, dennoch fand ihn ziemlich schnell auf Seite vier. Er hatte eigentlich gehofft, dass sich das Interesse an dem Skandal gelegt hatte. Doch da hatte er sich getäuscht. „Verdammt“, murmelte er in sich hinein, während er rasch die Meldung überflog.

Der Brand war vier Wochen her, aber Noah Wilder hatte seither dermaßen oft einen Grund gehabt, seinen Vater zu verfluchen, dass er schon nicht mehr mitzählte. Der heutige Tag stellte keine Ausnahme dar. Allerdings waren der Brand und der damit verbundene Skandal nur ein paar Probleme auf einer langen Liste, die täglich länger zu werden schien. Das Feuer und der Verdacht auf Brandstiftung machten die Sache für Noah noch komplizierter. Ihm war klar, dass er bis zur Aufklärung der ganzen Angelegenheit noch viele weitere endlose Stunden in seinem Büro und eine Menge schlaflose Nächte vor sich hatte. Sein Pech, dass der Brand sich ausgerechnet zu einer Zeit ereignet hatte, als sein Vater nicht im Lande gewesen war. Bei dem Gedanken an Ben Wilder wurden Noahs Sorgenfalten noch tiefer.

Der frühe Morgennebel hatte sich noch nicht gelichtet, die Luft war feucht, und es roch intensiv nach Meer. Ein paar Sonnenstrahlen blitzten zwischen den grauen Wolken hervor und spiegelten sich auf dem Wasser, das sich auf dem Bürgersteig gesammelt hatte. Noah allerdings war viel zu sehr in seinen düsteren Gedanken versunken, um den herannahenden Frühling zu bemerken, der trotz Kälte in der Luft lag.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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