Informationssysteme im Unternehmen - Marcus Riemann - E-Book

Informationssysteme im Unternehmen E-Book

Marcus Riemann

0,0
16,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,3, Hochschule München, Veranstaltung: Methoden der Informationsgewinnung und –aufbereitung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hauptursache für einen Misserfolg einer Fusion oder Übernahme liegt in der Heterogenität der IT-Infrastrukturen. Oftmals besteht in einem Unternehmen schon eine hohe Anzahl an verschiedenen IT-Systemen. Dies liegt sehr häufig in der Firmenhistorie selbst begründet und weil, laut einer im Oktober 2010 veröffentlichten Studie der Informatica Corporation, Abteilungen oft dazu neigen, neue Applikationen und Software zu der bestehenden IT-Infrastruktur hinzuzufügen,ohne vorher Rücksprache mit der IT-Abteilung gehalten zu haben. Die Zusammenführung mehrerer hunderter heterogener IT-Systeme auf eine gemeinsame Plattform stellt deshalb viele Unternehmen vor eine komplizierte und langwierige Aufgabe, die jedoch von einer Vielzahl von Managern am Anfang einer M&A Transaktion nicht ausreichend berücksichtigt wird. So haben „unabhängige Analysten (…) unlängst festgestellt, dass 75 Prozent aller Mergers & Akquisitions wegen mangelnder IT-Konsolidierung erfolglos sind oder auf halber Strecke stecken bleiben.“ Im Folgenden sollen nun die Probleme, die durch heterogene Informationssysteme bzw. schlechte Datenqualität im Unternehmen entstehen, näher beleuchtet werden. Hierbei soll auch explizit auf die Schwierigkeiten, die bei einer IT-Konsolidierung im Rahmen einer Fusion bzw. Übernahme auftreten, eingegangen werden. Anschließend sollen verschiedene methodische Integrationsansätze sowie zwei technische Hilfsmittel, das Master Data Management und die Service-Orientierte Architektur, als mögliche Lösungen vorgestellt werden.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2011

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhaltsverzeichnis
1. Ausgangssituation - 1 -
1.1. Wachstum - Ein Ziel vieler Unternehmen - 1 -
1.2. Formen des Wachstums - Anorganisch oder Organisch - 3 -
1.3. Probleme bei anorganischem Wachstum - 5 -
2. Probleme aufgrund mangelnder Datenqualität - 7 -
2.1. Sinkende Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit - 8 -
2.3. Probleme bei Fusionen und Übernahmen - 11 -
4. Integrationsansätze und technische Umsetzungen - 15 -
4.1. Methodische Ansätze - 15 -
4.1.1. Dominierender Integrationsansatz - 16 -
4.1.2. Anwendungsorientierter Integrationsansatz - 17 -
4.1.3. Paralleler Integrationsansatz - 18 -
4.1.4. Neuorientierter Integrationsansatz - 19 -
4.2. Technische Umsetzungen - 20 -
4.2.1. Datenintegration Master Data Management - 20 -
4.2.2. Applikationsintegration Service Orientierte Architektur - 23 -
4.2.3. SAP NetWeaver - Ein Beispiel für eine Komplettlösung - 26 -
5. Fazit - 28 -

Page 1

Studienbereich: European Business Consulting/Betriebswirtschaft (Master)

Methoden der Informationsgewinnung undaufbereitungStudienfach:

Studienjahrgang: WS 2010

Page 30

[iii]

Abkürzungsverzeichnis:

CRM Customer- Relationship-Management

DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.

ERP Enterprise Ressource Planning

IBM International Business Machines

IT Informationstechnologie

M&A Merger & Acquisition (dt. Fusion & Übernahme)

MDM Master Data Management

SOA Service-Orientierte Architektur

Page 27

Page 28

1. Ausgangssituation

1.1. Wachstum - Ein Ziel vieler Unternehmen

(Anfang: Marcus Riemann)1

Man kann allgemein festhalten, dass es eines der obersten Ziele einer jeden Volkswirtschaft sein muss, anhaltende deflationäre Entwicklungen zu vermeiden. Über einen längeren Zeitraum bestehende Deflation erzeugt eine äußerst schädliche Spirale, die verhängnisvolle Auswirkungen für die Wirtschaft eines Landes mit sich bringt und die es nur schwer zu durchbrechen gilt.2

Daher sind Volkswirtschaften angehalten, ein geringes Maß an Inflation in ihrem Land zuzulassen. Jedoch ist aus makroökonomischer Sicht auch eine zu hohe Inflation (Hyperinflation) unter allen Umständen zu vermeiden.3Bei einer Inflation verringert sich der Wert des Eigenkapitals4und der Vermögensgegenstände des Unternehmens. Zudem verteuern sich die Produktpreise der Lieferanten, sprich: sie passen sich der Inflation an. Die Eigentümer eines Unternehmens sind dadurch zwangsläufig veranlasst, entweder höhere Preissteigerungen an den Kunden weiterzugeben oder mindestens genauso hoch wie die Inflationsrate zu wachsen, um einem Verlust ihres Unternehmenswertes entgegenzusteuern.5

Um dauerhaft am Markt bestehen zu können, ist es Ziel vieler Unternehmen6, nachhaltig zu wachsen. Ansonsten wird der Unternehmenswert auch bei einer Stagnation auf langfristige, von Konkurrenten

übernommen zu werden. In Deutschland geht man für 2010 von einer Inflationsrate von 1,1% aus; für die Jahre 2011 und 2012 von 1,8% und 2,0%. In der Euro-Zone liegt die durchschnittliche Inflationsrate im Jahr 2010 bei 1,5%. Für die Jahre 2011 und 2012 schätzt man die Inflationsrate auf 1,8 % bzw. 1,7%.7

1Anmerkung: Die gesamte Arbeit zeichnete sich durch eine sehr gute Teamarbeit der beiden Autoren aus.

2Vgl. Schneider, Alexandra (2010), S.31 f.

3Vgl. Dornbusch, Rüdiger; Fischer, Stanley; Startz, Richard (2003), S.202 f.

4Das Fremdkapital verringert sich ebenso, jedoch wird die Inflationsrate im Normalfall von den Kreditgebern antizipiert und mit in die Fremdkapitalverzinsung eingerechnet.

5Vgl. Carlsen, Christina (Hrsg. Hartmut Schmidt) (2008), S.116

6Manche Unternehmen sind jedoch nicht gewollt, zu wachsen, da sie aufgrund Ihrer Differenzierungsstrategie einen kleinen Markt bedienen und eine Umsatzsteigerung bzw. eine Erhöhung des Marktanteils oft zu Lasten Ihres eigenen Return on Investment gehen würde(Problem des `Stuck in the middle`).

7Vgl. Europäische Kommission (2010)