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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1.8, European Business School - Internationale Universität Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch sowohl zunehmenden Konkurrenzdruck, als auch neue Technologien und sich stetig ändernde Kundenwünsche werden Unternehmen im 21. Jahrhundert vor immer neue Herausforderungen gestellt. Um sich in diesem dynamischen Spannungsfeld hervorzuheben bedienen sich viele Unternehmen des Mittels der Innovation. Jedoch ist der professionelle Umgang mit Innovationen in der Praxis noch in den Anfängen. So zeigt eine Studie von Pricewaterhouse Coopers in Zusammenarbeit mit der European Business School Oestrich-Winkel, das lediglich 20% der befragten Unternehmen ein Innovationsmanagementsystem verwenden. Im Kontext der betrieblichen Leistungsmessung geben 33% der Unternehmen an, keine systematische Erfolgsmessung ihrer Innovationsaktivitäten durchzuführen. Die vorliegende Arbeit versucht, die Ansätze von Controlling und Innovationsmanagement mithilfe eines explorativen Ansatzes zu verknüpfen. Hierbei soll das relativ junge Forschungsgebiet des Innovation Performance Measurement (IPM) als Teilgebiet des Controllings detailliert analysiert und strukturiert werden. Die einzelnen konzeptionellen Problemfelder innerhalb des IPM sollen aufgezeigt und beschrieben werden. Schwerpunktmäßig wird der inhaltliche Bereich der Messung herausgearbeitet und kritisch analysiert. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse werden drei IPM-Konzeptionen aus der gegenwärtigen Literatur vorgestellt und analysiert. Anschließend sollen mithilfe eines hergeleiteten Vergleichsrahmens Differenzen in den Konzeptionen ausgemacht und kritisch hinterfragt werden. Im Rahmen dessen, soll insbesondere auf eine mögliche Umsetzung in der Praxis eingegangen werden. Zur Beleuchtung des Status Quo innerhalb der Praxis wird exemplarisch ein ausgewählter Ansatz beschrieben. Hierbei sollen vor allem die Ausprägungen und Schwerpunkte im Vergleich zu den aus der Wissenschaft erwachsenen Konzepten herausgearbeitet werden.
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Veröffentlichungsjahr: 2012
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Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Struktur der Arbeit
2 Grundlagen des Performance Measurements
2.1 Controlling Konzeptionen
2.2 Traditionelle Kennzahlensysteme
2.3 Performance Measurement Konzeptionen
3 Innovation
3.1 Charakterisierung und Begriffsbestimmung
3.2 Innovationsmangement
4 Innovation Performance Measurement
4.1 Innovation als immaterielle Investition
4.2 Problemefelder bei der Messung von Innovationen
4.3 Auswahl der Indikatoren
4.4 Theoretische Ansätze
4.4.1 Ansatz Bösch
4.4.2 Ansatz Möller & Janssen
4.4.3 Ansatz Godener & Söderquist
4.5 Vergleich der Ansätze
5 Umsetzung in der Unternehmenspraxis
5.1 Einführung
5.2 Lucent Value Creation Framework
6 Fazit
6.1 Kritische Würdigung
6.2 Ausblick
Literaturverzeichnis
Anhang
Abbildung 1: Einordnung des Controlling das betriebliche Führungssystem (In Anlehnung an: Weber & Schäffer, 2008, S. 25)
Abbildung 2: Vereinfachtes Du-Pont Kennzahlensystem (In Anlehnung an: Staehle, 1973, S. 224)
Abbildung 3: Die Performance Pyramide (In Anlehnung an: Lynch & Cross, 1995, S. 65)
Abbildung 4: Innovationsmanagement im Kontext des Innovationsprozesses (In Anlehnung an: (Bösch, 2006; Albers, Brockhoff, & Hausschildt, 2001, S. 22)
Abbildung 5: Interne und externe Widerstände (Piatier, 1984, S. 144; Cyert & March, 1963, S. 121; Hausschildt & Salomo, 2007)
Abbildung 6: Übersicht Problemfelder IPM (eigene Darstellung)
Abbildung 7: Korrelationen von In- und Output Faktoren (In Anlehnung an: Hagedoorn & Cloodt, 2003)
Abbildung 8: Innovationscontrolling Framework (In Anlehnung an Bösch (2006, S. 117))
Abbildung 9: IPM Prozess (In Anlehnung an: Bösch, 2006; Grüning, 2002)
Abbildung 10: Instrumente des Innovationscontrolling(in Anlehnung an Möller & Janssen (2009))
Abbildung 11: Überblick Prozess Kennzahlen (in Anlehnung an: Möller & Janssen, 2009)
Abbildung 12: Innovation Performance Measurement Framework (In Anlehnung an Godener & Söderquist (2004)
Abbildung 13: Anteil des F&E Budgets als Funktion der IP Lebenszyklen und IP Kategorien (In Anlehnung an: Kirchhoff et al., 2001)
Abbildung 14: Innovation Scorecard (In Anlehnung an: Hausschildt & Salomo, 2007)
Tabelle 1: Performance Measurement Ansätze (für nähere Erläuterungen der einzelnen Ansätze siehe: Gleich, 2001; Grüning, 2002)
Tabelle 2: Überblick der Definitionen
Tabelle 3: Auswahl Erfolgsfaktoren im Innovationsmangement (In Anlehnung an: Montoya-Weiss & Calantone, 1994)
Tabelle 4: Arten des Widerstands (Dierkes & Mützel, 1995, S. 645; March & Simon, 1958, S. 173; Chandy & Tellis, 1998, S. 475)
Tabelle 5: Vergleich der Konzeptionen (eigene Darstellung)
Tabelle 6: Zuordnung der Kennzahlen (Innovation Performance Measurement In Anlehnung an: Bösch, 2006, S. 225)
Durch sowohl zunehmenden Konkurrenzdruck, als auch neue Technologien und sich stetig ändernde Kundenwünsche werden Unternehmen im 21. Jahrhundert vor immer neue Herausforderungen gestellt. Um sich in diesem dynamischen Spannungsfeld hervorzuheben bedienen sich viele Unternehmen des Mittels der Innovation. Jedoch ist der professionelle Umgang mit Innovationen in der Praxis noch in den Anfängen. So zeigt eine Studie von PricewaterhouseCoopers in Zusammenarbeit mit der European Business School Oestrich-Winkel, das lediglich 20% der befragten Unternehmen ein Innovationsmanagementsystem verwenden. Im Kontext der betrieblichen Leistungsmessung geben 33% der Unternehmen an, keine systematische Erfolgsmessung ihrer Innovationsaktivitäten durchzuführen (PricewaterhouseCoopers, 2006).
Die vorliegende Arbeit versucht, die Ansätze von Controlling und Innovationsmanagement mithilfe eines explorativen Ansatzes zu verknüpfen. Hierbei soll das relativ junge Forschungsgebiet des Innovation Performance Measurement (IPM) als Teilgebiet des Controllings detailliert analysiert und strukturiert werden. Die einzelnen konzeptionellen Problemfelder innerhalb des IPM sollen aufgezeigt und beschrieben werden. Schwerpunktmäßig wird der inhaltliche Bereich der Messung herausgearbeitet und kritisch analysiert. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse werden drei IPM-Konzeptionen aus der gegenwärtigen Literatur vorgestellt und analysiert. Anschließend sollen mithilfe eines hergeleiteten Vergleichsrahmens Differenzen in den Konzeptionen ausgemacht und kritisch hinterfragt werden. Im Rahmen dessen, soll insbesondere auf eine mögliche Umsetzung in der Praxis eingegangen werden. Zur Beleuchtung des Status Quo innerhalb der Praxis wird exemplarisch ein ausgewählter Ansatz beschrieben. Hierbei sollen vor allem die Ausprägungen und Schwerpunkte im Vergleich zu den aus der Wissenschaft erwachsenen Konzepten herausgearbeitet werden.
Im einführenden zweiten Kapitel soll versucht werden, die Grundlagen hinsichtlich der betrieblichen Leistungsmessung zu erläutern. Mithilfe eines Top-Down Ansatzes wird, ausgehend von den Controlling Theorien, die Daseinsberechtigung eines Performance Measurements hergeleitet. Hierbei beschränkt sich die Arbeit maßgeblich auf die in der Praxis etablierten Kennzahlensysteme und deren Bildung als auch Ausprägungen.
Anschließend soll der Begriff der Innovation ausführlich charakterisiert werden und die vielfältigen Definitionsansätze strukturiert aufbereitet werden. Der betriebswirtschaftliche Umgang ist der Schwerpunkt im darauffolgenden Kapitel. So wird das Innovationsmanagement eingeordnet, und seine Bestandteile skizziert. Im Rahmen der Zielsetzung wird weiterhin auch auf mögliche Widerstände und Verflechtungen die im Zuge von Innovationsaktivitäten auftreten können eingegangen.
