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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,7, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Institut für Wirtschaftswissenschaften, Abteilung Controlling und Unternehmensrechnung), Veranstaltung: Seminar Controlling, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zeitalter der Globalisierung tritt der Wettbewerb, insbesondere der Wettbewerb auf dem internationalen Markt, immer mehr in den Vordergrund. Der Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen hat sich zugespitzt. Im Betrachtungsmittelpunkt stehen die Zielgrößen Zeit, Kosten und Qualität, die auch als „magisches Dreieck“ bezeichnet werden. Der Grad der Zielerreichung steht für Erfolg und Mißerfolg auf den Märkten sowie für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Ein fundamentaler Baustein der langfristigen Existenzsicherung ist die Forschung und Entwicklung. Die Produkte aus den Forschungs- und Entwicklungsprozessen öffnen neue Märkte, sichern Marktanteile, binden Kunden und sind der Grundstein für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Durch den verstärkten Wettbewerb ist auch der Druck auf die Effektivität und die Effizienz des Forschungs- und Entwicklungsprozesses gewachsen. Die Steuerung dieses Prozesses wird durch verschiedene Managementsysteme sichergestellt. Auch die Transparenz der Kostensituation erlangt mehr Bedeutung, so daß auch Controllingsysteme in den Forschungs- und Entwicklungsprozeß Einzug erhalten. Die begriffliche Erweiterung des Neuproduktentwicklungsprozesses um den Innovationsprozeß strukturiert die Abläufe besser und ermöglicht einen ganzheitlichen Ansatz bei dem Management von Innovationen. Das Innovationscontrolling als Managementunterstüzungsfunktion hilft bei der prozessualen Koppelung der einzelnen Tätigkeiten der Neuproduktentwicklung von der Ideengenerierung bis hin zur Markteinführung. Zur Überwachung der Effektivität und Effizienz des Gesamtprozesses steht dem Innovationscontrolling mit der Innovationserfolgsrechnung ein Instrument zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Einnahmen und Ausgaben während des Innovationsprozesses zur Verfügung. Die Problemstellungen bei der Erfolgsmessung von Innovationen sowie die von situativen Einflüssen abhängige Gestaltung der Innovationserfolgsrechnung sind Gegenstand dieser Seminararbeit.
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Veröffentlichungsjahr: 2004
Page 1
Page 3
Innovationserfolgsrechnung Seite II
Abkürzungsverzeichnis
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MAUT PSP
Symbolverzeichnis
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Page 4
Innovationserfolgsrechnung Seite III Abbildungsverzeichnis ABBILDUNG 1: PHASEN DES INNOVATIONSPROZESSES ................................................................... 5 ABBILDUNG 2: ABGRENZUNG VON TECHNOLOGIE-, FUE- UND INNOVATIONSMANAGEMENT...... 6 ABBILDUNG 3: KOSTENFESTLEGUNG GEGENÜBER KOSTENANFALL ........................................... 10 ABBILDUNG 4: KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN VON INNOVATIONEN ......................................... 12 ABBILDUNG 5: BARRIEREN UND VORTEILE EINER INNOVATIONSERFOLGSRECHNUNG ............... 17 ABBILDUNG 6: GESTALT DES KONTOS VOR PROJEKTBEGINN ..................................................... 20 ABBILDUNG 7: GESTALT DES KONTOS BEI „WIRTSCHAFTLICHEM PROJEKTABSCHLUß“ ............ 22 ABBILDUNG 8: RISIKEN IM ENTWICKLUNGSPROZEß .................................................................... 25 ABBILDUNG 9: ÜBERSICHT ÜBER DIE PHASENGLIEDERUNG DER PROZEßBEGLEITENDEN ERFOLGSEVALUIERUNG .................... 26 ABBILDUNG 10: „FAMILIARITY-MATRIX ...................................................................................... 28Page 5
Innovationserfolgsrechnung Seite 1
Im Zeitalter der Globalisierung tritt der Wettbewerb, insbesondere der Wettbewerb auf dem internationalen Markt, immer mehr in den Vordergrund. Der Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen hat sich zugespitzt. Im Betrachtungsmittelpunkt stehen die Zielgrößen Zeit, Kosten und Qualität, die auch als „magisches Dreieck“ bezeichnet werden. Der Grad der Zielerreichung steht für Erfolg und Mißerfolg auf den Märkten sowie für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Ein fundamentaler Baustein der langfristigen Existenzsicherung ist die Forschung und Entwicklung. Die Produkte aus den Forschungs- und Entwicklungsprozessen öffnen neue Märkte, sichern Marktanteile, binden Kunden und sind der Grundstein für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Durch den verstärkten Wettbewerb ist auch der Druck auf die Effektivität und die Effizienz des Forschungs- und Entwicklungsprozesses gewachsen. Die Steuerung dieses Prozesses wird durch verschiedene Managementsysteme sichergestellt. Auch die Transparenz der Kostensituation erlangt mehr Bedeutung, so daß auch Controllingsysteme in den Forschungs- und Entwicklungsprozeß Einzug erhalten. Die begriffliche Erweiterung des Neuproduktentwicklungsprozesses um den Innovationsprozeß strukturiert die Abläufe besser und ermöglicht einen ganzheitlichen Ansatz bei dem Management von Innovationen.
Das Innovationscontrolling als Managementunterstüzungsfunktion hilft bei der prozessualen Koppelung der einzelnen Tätigkeiten der Neuproduktentwicklung von der Ideengenerierung bis hin zur Markteinführung. Zur Überwachung der Effektivität und Effizienz des Gesamtprozesses steht dem Innovationscontrolling mit der Innovationserfolgsrechnung ein Instrument zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Einnahmen und Ausgaben während des Innovationsprozesses zur Verfügung. Die Problemstellungen bei der Erfolgsmessung von Innovationen sowie die von situativen Einflüssen abhängige Gestaltung der Innovationserfolgsrechnung sind Gegenstand dieser Seminararbeit.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, ausgehend vom Innovationsprozeß und der Innovation an sich, die Rahmenbedingungen und Problemstellungen im Kontext eines Konzeptes zur Erfolgsermittlung zu erarbeiten. Im nächsten Schritt werden anhand der zuvor hergeleiteten Einflußgrößen zwei Konzepte zur Gestaltung einer Innovationserfolgsrechnung vorgestellt.
Dazu werden im zweiten Kapitel die Grundlagen zu diesem Themenkomplex dargestellt. Insbesondere wird der Innovationsprozeß eingeführt, der zum zentralen Betrachtungsobjekt im weiteren Verlauf der Seminararbeit wird. Desweiteren folgen Erläuterungen zu den wichtigsten Einflußgrößen, die auf den Innovationsprozeß einwirken sowie zu empirisch
