Intermedialität im Theater - Anika Richmann - E-Book

Intermedialität im Theater E-Book

Anika Richmann

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 2,0, FernUniversität Hagen (Institut für neuere deutsche und europäische Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: Unsere Wahrnehmung in einer immer stärker analogisierten und digitalisierten Welt ist geprägt von medialen Einflüssen. Besonders im Zeitalter der Globalisierung, gewinnen vor allem die Kommunikationsmedien an Bedeutung. Durch die Technisierung unserer Zeit, erfuhr jedoch auch das Theater in den letzten Jahren einen sich stetig ausdifferenzierenden Wandel. Das Theater „erforscht den Raum, den Körper in Bewegung, die inszenierte Stimme“ . Einhergehend mit einem immer höheren technischen Level, aber auch seitjeher, ist das Theater ein Ort des intermedialen Geschehens. Es vereinigt die jeweiligen Künste, wie Computertechnik, Plastik, Malerei, Musik usw. miteinander und weiß sie für sich zu nutzen.

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Veröffentlichungsjahr: 2014

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INHALTSVERZEICHNIS:

 

1. Einleitung

1.1 Themenrelevanz und Aufbau der Arbeit

2. Das Theater als intermediales Geschehen

2.1 Ist das Theater ein Medium?

2.2 Ist der Körper ein Medium?

2.3 Das performative Theater

3. Die Rolle des Zuschauers im Theater

3.1 Zuschauer und Theater

3.2 Intermedialität und Rezipient

4. Irina Rajewskys Intermedialitätsbegriff

4.1 Drei Subarten des Intermedialitätsbegriffs

4.1.1  Erkenntnisziele

4.2 Szenenhafte Analyse des Musical-Theaters ‚Wicked – die Hexen von Oz‘ nach Irina Rajewskys Intermedialitätsbegriff

5. Schlusswort

6. Literaturverzeichnis

6.1 Bibliographie

6.2 Besuchte Aufführung

7. Anhang

7.1 Handlung zum Musical-Theater ‚Wicked – Die Hexen von Oz‘

 

1. Einleitung

 

1.1 Themenrelevanz und Aufbau der Arbeit

 

„Der Begriff der Intermedialität ist in den letzten Jahren zunehmend gebräuchlicher geworden (vgl. bspw. Prümm 1988; Eicher 1994). Er soll der immer offenkundigeren Tatsache, daß Medien nicht für sich alleine bestehen, sondern immer schon in komplexen medialen Konfigurationen stehen und dadurch stets auf andere Medien bezogen sind, Rechnung tragen.“[1]

 

Jens Schröter, 2008

 

Unsere Wahrnehmung in einer immer stärker analogisierten und digitalisierten Welt ist geprägt von medialen Einflüssen. Besonders im Zeitalter der Globalisierung, gewinnen vor allem die Kommunikationsmedien an Bedeutung. Durch die Technisierung unserer Zeit, erfuhr jedoch auch das Theater in den letzten Jahren einen sich stetig ausdifferenzierenden Wandel. Das Theater „erforscht den Raum, den Körper in Bewegung, die inszenierte Stimme“[2]. Einhergehend mit einem immer höheren technischen Level, aber auch seitjeher, ist das Theater ein Ort des intermedialen Geschehens. Es vereinigt die jeweiligen Künste, wie Computertechnik, Plastik, Malerei, Musik usw. miteinander und weiß sie für sich zu nutzen. In der heutigen Theaterlandschaft findet somit ein ganzes Kaleidoskop an medialen Darstellungsformen Verwendung. Irina Rajewsky beschreibt den Begriff der Intermedialität als „Mediengrenzen überschreitende Phänomene, die mindestens zwei konventionell als distinkt wahrgenommene Medien involvieren“.[3] Ein so dargelegter Intermedialitätsbegriff rechtfertigt sich dabei anhand der „Dynamik der medialen Transformation oder Transmission, die in und zwischen Medien stattfindet“.[4]  Rajewsky beruft sich hinsichtlich ihres Intermedialitätsbegriffs dabei auf eine mittlerweile oftmals generalisierte Definition Werner Wolfs, der ich mich in dieser Arbeit anschließen werde:

 

„Analog zur Intertextualität, die eine in einem Text nachweisliche Einbeziehung mindestens eines weiteren (verbalen) Textes bezeichnet, lässt sich I.[Intermedialität] definieren als eine intendierte, in einem Artefakt nachweisliche Verwendung oder Einbeziehung wenigstens zweier konventionell als distinkt angesehener Ausdrucks- oder Kommunikationsmedien.“[5]