John Sinclair 2208 - Horror-Serie - Jason Dark - E-Book

John Sinclair 2208 - Horror-Serie E-Book

Jason Dark

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1,49 €

Beschreibung

Ich muss schneller werden, viel schneller!, schoss es Xenia Blake durch den Kopf. Er darf mich nicht erwischen, ich will nicht vernichtet werden. Und so lief sie. Nein, sie lief nicht, sie rannte. Nachdem sie den Hochstand fluchtartig verlassen hatte, bekam sie so gut wie nichts mehr mit ...

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Seitenzahl: 132

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Inhalt

Cover

Impressum

Flucht aus dem Fegefeuer

Jason Dark’s Leserseite

Vorschau

BASTEI LÜBBE AG

Vollständige eBook-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

© 2020 by Bastei Lübbe AG, Köln

Programmleiterin Romanhefte: Ute Müller

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: Sandobal

eBook-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7517-0569-1

„Geisterjäger“, „John Sinclair“ und „Geisterjäger John Sinclair“ sind eingetragene Marken der Bastei Lübbe AG. Die dazugehörigen Logos unterliegen urheberrechtlichem Schutz. Die Figur John Sinclair ist eine Schöpfung von Jason Dark.

www.bastei.de

www.luebbe.de

www.lesejury.de

Flucht aus dem Fegefeuer

von Jason Dark

Ich muss schneller werden, viel schneller!, schoss es Xenia Blake durch den Kopf. Er darf mich nicht erwischen, ich will nicht vernichtet werden.

Und so lief sie. Nein, sie lief nicht, sie rannte. Nachdem sie den Hochstand fluchtartig verlassen hatte, bekam sie so gut wie nichts mehr mit …

Aber sie war durch ein flaches Gelände gelaufen, und nichts hatte sie stoppen können. Kein Baum, auch kein Strauch. Sie war über Felder und auch Wiesen gerannt, und bis jetzt hatte das Glück sie nicht verlassen.

Aber sie brauchte eine Pause. Es war ihr unmöglich, noch weiter zu rennen. Sie musste ihre Flucht unterbrechen. Als dieser Gedanke bei ihr konkret wurde, da sackte sie zusammen. Sie kippte einfach nach vorn und fiel auf die Knie.

Mit den Händen stützte sie sich ab, und in dieser Lage blieb sie liegen. Ihr Mund stand weit offen. Sie atmete heftig, spürte den Druck auf ihrer Lunge, auch die Schauer, die über ihren Körper rannen, und hatte das Gefühl, als würde ihr Innerstes vibrieren.

Er darf mich nicht entdecken! Er darf mich nicht finden. Ich will nicht sterben, nicht verbrennen. Nein, nein, kein Höllenfeuer. Ich bin geflohen und will es auch zu Ende bringen.

Die Gedanken turnten durch ihren Kopf. Sie waren wie kleine Stiche, die sich zu einem Bild zusammenfanden. Und so schaffte sie es, sich zu erholen.

Der Kopf blieb nicht mehr gesenkt. Jetzt hob sie ihn an und blickte über die Grashalme hinweg. Der Mund hatte sich verzogen. Sie nickte und freute sich, dass sie die Fluchtrichtung nicht verloren hatte. Sehr bald würde sie die Straße erreicht haben und auch die Kreuzung, wo die große Eiche stand.

Dort würde er sie erwarten. Der Mann, dem sie vertraute, der ihr Rettung bringen konnte. Der dafür sorgte, dass sie nicht getötet wurde. Mehr wollte sie nicht.

Sie raffte sich wieder auf. Jetzt blickte sie zurück, um nach ihrem Verfolger Ausschau zu halten. Da hatte sie Glück. Das Gelände war flach, es gab keinen hohen Bewuchs. Sternenlicht schuf einen schwachen Glanz.

Am Himmel gab es keine Wolke zu sehen.

Sollte ich Glück haben?

Sie stellte sich die Frage, doch eine Antwort konnte sich Xenia nicht geben. Noch war es nicht so weit. Noch musste sie zittern, und das blieb auch bestehen, als sie die ersten Schritte lief, sich noch mal umsah und keinen Verfolger entdecken konnte.

Xenia konnte nur hoffen, dass es so blieb. Wenn sie die Kreuzung unangefochten erreichte, dann hatte sie fast gewonnen, denn der Mann, auf den sie hoffte, der würde kommen. Er hatte die Nachricht erhalten, und sie hoffte, dass er sie auch begriff. Wenn das passierte, war das schon die halbe Miete.

Jetzt rannte sie nicht mehr, sondern ging schnell. Die Füße schleiften durch das Gras, das auf dem weichen Boden wuchs. Ihr Atem hatte sich noch immer nicht beruhigt. Sie spürte auch das leichte Brennen in der Lunge, aber das ließ nach, je länger sie unterwegs war.

Der Blick war nach vorn gerichtet. Verdammt noch mal, irgendwann musste doch die Straße vor ihr auftauchen. Das konnte nicht ewig dauern.

So war es auch.

Die Straße sah sie zwar nicht, dafür aber die Bäume, die rechts und links wuchsen und aus ihr eine Allee machten. Das kam ihr alles entgegen, und über ihr verschwitztes Gesicht huschte ein erstes Lächeln. Es ging ihr auch körperlich besser. Die große Anstrengung war dahin. Das normale Gehen tat ihr gut, und noch besser erging es ihr, als sie einen Blick nach links warf.

Trotz der Dunkelheit malte sich dort etwas ab, als hätte man es hingezeichnet. Es war der größte Baum, der in der Nähe wuchs, und sie sah auch die beiden schmalen Feldwege, die sich nahe des Baumes trafen und mit der breiten Straße eine Kreuzung bildeten, in deren Mitte die Eiche ihren Platz gefunden hatte.

Und dort stand auch die Bank. Es war der Treffpunkt, den sie ausgemacht hatten. Beim Näherkommen starrte Xenia sie an wie ein kleines Weltwunder!

Sie konnte noch immer nicht so recht glauben, es geschafft zu haben. Aber es war kein Traum. Es gab die Bank, die einen dunklen Anstrich zeigte.

Mit weichen Knien ging Xenia Blake die letzten Schritte, um sich dann auf die Sitzfläche fallen zu lassen.

Das tat ihr gut. Keine Anstrengung mehr. Sie konnte sitzen bleiben und die Beine ausstrecken. In den folgenden Sekunden fiel die Angst von ihr ab. Ein relativ sicheres Gefühl überkam sie, aber das dauerte nicht mal eine halbe Minute, dann dachte sie wieder daran, was ihr bevorstehen könnte.

Der kalte Schauer erwischte sie ganz. Dabei blickte sie nach links, denn von dort musste ihr Helfer kommen. Sie wartete darauf, die Scheinwerfer zu sehen, aber da war leider nichts. Die Gegend schwamm weiterhin in der Dunkelheit.

Erst jetzt wurde ihr erneut bewusst, was man ihr angetan hatte. Ihr waren die Schwingen gestutzt worden, sodass sie nicht mehr normal fliegen konnte.

Deshalb das Rennen.

Und sie dachte daran, dass sie nackt war. Kaum größer als ein Kind konnte man sie als eine junge und auch kleine Person betrachten. Aber sie war voll entwickelt. Das Haar zeigte einen Stich ins Rötliche, obwohl es dunkel war.

Ja, sie war nackt.

Aber das machte ihr nichts, denn dort, wo sie herkam, waren viele Personen nackt. Nur hatte sie aus der verdammten Welt fliehen können, was anderen Personen nicht gelungen war.

Nun wartete sie.

Irgendwann würde er kommen. Einer wie er hielt seine Versprechen. Er war eine Bestie, jemand, den man nur ablehnen konnte, und er hatte einen sehr wichtigen Namen, der alles über ihn sagte.

Er war der Bestrafer!

Ja, so nannte man ihn, und so nannte er sich auch selbst. Und es machte ihm Spaß, das tun. Grausam zu sein. Menschen verbrennen zu lassen. Menschen, die schmoren sollten, wie er es nannte.

Auch Xenia sollte schmoren. Aber ihr war es gelungen, die Flucht zu ergreifen. Nur stand die auf tönernen Füßen, denn es war so gut wie unmöglich, dem Bestrafer zu entkommen. Letztendlich würde er der Sieger sein. Auch wenn Zeit verstrich, und genau die Zeit wollte Xenia nutzen.

Wobei sie hoffte, dass ihr dies auch gelang. Im Moment jedenfalls sah es so aus. Eine unmittelbare Gefahr erlebte sie nicht. Und sie hoffte, dass dies auch noch lange andauern würde.

Sie wechselte stets die Blickrichtung. Mal saH sie nach rechts, dann wieder nach links, und sie suchte nach dem Menschen, der kommen und sich um sie kümmern wollte.

Wann kam er?

Kam er überhaupt?

Hatte sie sich in ihm geirrt?

Sie sah mehr nach links, denn sie wusste, dass er von dort kommen würde. Noch war alles finster. Sie sah auch nicht die hellen Augen eines Autos mit eingeschalteten Scheinwerfern, und das drückte schon auf ihre Stimmung.

Also warten – und hoffen.

Etwas Kaltes wischte über ihr Gesicht. Es war wie eine Botschaft, die ER geschickt hatte. Zu Gesicht hatte sie ihn noch nicht bekommen, aber jetzt ahnte sie, dass er in ihrer Nähe lauerte und sich nur noch nicht gezeigt hatte.

Etwas raschelte.

Xenia sah hoch. Es waren nicht die bunten Herbstblätter, die vom Wind bewegt wurden. Dieses Geräusch hatte einen anderen Grund. Es war aus der Höhe gekommen, aber weder Blätter noch Wind hatten damit zu tun.

Das war ein anderer, der aus der Höhe herab zu Boden sank.

Es war der Bestrafer!

Ich war allein unterwegs. Mal wieder. Und ich konnte nicht behaupten, dass ich froh darüber war. Eine innere Unruhe hatte mich handeln lassen.

Mich hatte ein Anruf erreicht. Und zwar von einer gewissen Xenia. Es war so etwas wie eine Botschaft gewesen. Leider zerstückelt, aber die Worte, die ich verstanden hatte, die waren für mich aufwühlend gewesen.

Feuer. Angst. Zerstückelt. Tod – ja, das hatte ich gehört. Und dann noch mehr. Mir war ein Treffpunkt mitten in der Natur genannt worden. Dort sollte ich hinkommen und mich um eine gewisse Xenia kümmern, die an einem bestimmten Ort auf mich warten wollte.

Und zu dem war ich in dieser Nacht unterwegs. Ich freute mich über das Wetter. Wir hatten Herbst, und ich hätte auch in einen Regen geraten können oder sogar einen Sturm.

Beides war nicht der Fall.

Es blieb trocken. Es war ein Wetter, von dem man nur träumen konnte. Ein klarer Himmel, dazu schwaches Sternenlicht, das zu Boden fiel. Auch nicht zu kalt. Dieses Wetter, das wir nicht zu oft erlebten, das sorgte dafür, dass sich Menschen mitten in der Nacht aufmachten und dann spazieren gingen.

Ich nicht.

Ich fuhr den Audi über eine schmale Straße, die mich später ans Ziel bringen würde. Sie stach mitten hinein in das Gelände. Das letzte Dorf war längst verschwunden. Vor mir lag die schmale Straße, die eine dunkle Gegend durchschnitt.

Mich leitete das gelbliche Licht der Scheinwerfer, das einen Teppich auf den Boden warf. Es gab nichts zu sehen. Abgesehen von der stillen Natur.

Noch war ich nicht am Ziel. Ich wusste auch nicht, wie weit es noch entfernt lag, aber ich befand mich auf dem richtigen Weg. Da musste die Eiche auftauchen.

Xenia hieß die Person, die mich alarmiert hatte. Ich wusste nicht, wie sie aussah. Hatte keine Ahnung, ob sie mich reinlegen wollte oder nicht.

Mir war nicht klar, mit wem ich es zu tun haben würde. Ich stellte mir die Frage, auf welcher Seite diese Frau stand. Es war auch möglich, dass man mir eine Falle stellen wollte. In meinem Job musste man einfach mit allem rechnen.

Ich musste keine Kurven fahren. Die Straße glich einem breiten Lineal, das eine recht baumlose Landschaft durchschnitt. Weit und breit keine Eiche in Sicht.

Je mehr Zeit verstrich, desto stärker machte sich in mir der Verdacht breit, dass ich den Weg letztendlich doch umsonst fuhr. Es gab nur den geraden Weg, auch die flachen Wiesen zu beiden Seiten, das Licht der beiden Scheinwerfer, das sich dann veränderte, denn ich schaltete wieder mal das Fernlicht ein.

Und diesmal hatte ich Glück.

Es gab ein Ziel. Genau dort, wo das Licht endete, sah ich den hohen und breiten Baum.

Das war unser Treffpunkt.

Aber ich sah noch mehr. Zwei Gestalten, eine recht groß, die andere ziemlich klein. Ich glaubte nicht daran, es mit einem Kind zu tun zu haben, sondern mit der Person, die mich alarmiert hatte.

Ich gab Gas.

Das Bild änderte sich. Ich kam näher an die beiden heran, und mir wurde klar, dass die Anruferin nicht gelogen hatte. Wenn mich nicht alles täuschte, kämpfte sie um ihr Leben.

Das starke Fernlicht ließ ich an, und dann sorgte ich dafür, dass der Audi verdammt schnell wurde …

Xenia Blake stand mit offenem Mund auf der Stelle. Aber kein Schrei drang ins Freie. Sie bewegte sich auch nicht, denn sie war starr geworden und stierte nur nach vorn.

Dort stand er, der Bestrafer!

Wer war er? Was wusste ich?

Xenia konnte die Fragen nicht beantworten. Sie wusste nicht mal, ob man ihn für einen normalen Menschen halten konnte. Er konnte auch ein böser Engel sein. Vielleicht. Oder ein Monster. Das alles kam bei dieser düsteren Gestalt zusammen. Und er sah auch aus wie eine Figur aus einem Avengers-Film.

Er tat nichts. Er schaute Xenia nur an. Sie hatte den Eindruck, immer kleiner zu werden und irgendwann am Erdboden zu liegen und leider nicht darin zu versinken.

Sein Gesicht! Wo war es? Man sah es nicht. Aber es war vorhanden. Nur schien es hinter einer dunklen Ledermaske versteckt zu liegen. Nur zwei Eisaugen fielen auf, das war alles.

Ja, es gab noch die Beine. Es gab auch die Arme und natürlich einen Körper. Der aber war in seinem Ursprung auch nicht mehr zu sehen, denn auch diese schwarze Rüstung verbarg ihn.

Es verging Zeit, bis sich Xenia wieder regen konnte. Sie blieb auf der Stelle stehen und schüttelte den Kopf. Wollte etwas sagen, öffnete auch den Mund, doch es drang kein Wort über ihre Lippen. Nur ein Keuchen, das Produkt ihrer Angst.

Es war vorbei.

Sie hatte alles versucht und es nicht geschafft. Es gab keine Flucht mehr aus dem Fegefeuer, die andere Seite war zu stark. Sie konnte so etwas nicht goutieren.

Der Bestrafer regte sich noch immer nicht. Nicht dass dieses Abwarten Xenia geschadet hätte, sie war über diese Version nur etwas verwundert. Er hätte sie sich schnappen und mit in den Tod zerren sollen. Deshalb war er gekommen, aber er tat es nicht.

Er blieb stehen, starrte sie an, bevor er einen Schritt nach hinten ging, dann noch einen, den dritten ebenfalls, und als er den hinter sich hatte, breitete er die Arme aus und tat ansonsten nichts. Aber diese Bewegung reichte aus, um ihn vom Boden abheben zu lassen. So glitt er mit ausgebreiteten Armen in die Höhe und war sehr bald in den dunklen Nachthimmel eingetaucht.

Xenia begriff die Welt nicht mehr. Etwas schwappte in ihrem Innern in die Höhe und sorgte dafür, dass sie sich bewegte. Leicht taumelnd drehte sie sich nach rechts.

Da sah sie es.

Oder nein, sie konnte es nicht sehen. Denn das grelle Licht zweier Scheinwerfer blendete sie so stark, dass sie die Augen einfach schließen musste …

Ich sah die junge Frau. Ich sah, dass sie nackt war. Und das bei diesem Wetter. Der lange Teppich aus hellem Licht floss auch an ihr vorbei in den Hintergrund, und dort sah ich, dass er nicht leer war und sich jemand bewegte. Ich sah es als eine Gestalt an, die dunkel war, die aber dann verschwand, weil sie in die Höhe glitt. Das war schwer zu glauben, und deshalb blieben auch meine Zweifel. Aber ich musste mir eingestehen, dass sie nicht mehr vorhanden war.

Wohl aber die Frau. Direkt neben ihr stoppte ich und sah, dass sie kraftlos war und nach vorn fiel. An der Beifahrerseite musste sie sich abstützen.

Das gefiel mir nicht. Ich schnellte aus dem Wagen und hastete um ihn herum. Die Nackte stand da und starrte an mir vorbei. Ich fasste sie an den beiden Schulterenden an und schüttelte sie leicht durch.

»Bitte, bitte, es ist vorbei. Ich bin jetzt bei dir.«

Sie nickte.

Ich sah, dass sie noch recht jung war. Man konnte sie nicht hundertprozentig zu den Menschen zählen, denn auf ihrem Rücken wuchsen filigrane Flügel, die mehr Ähnlichkeit mit einem Netz hatten.

Sie war leicht verlegen und strich mit einer scheuen Geste durch ihr dunkles Haar, in dem ich auch einige Strähnen sah.

»Er war da!«, flüsterte sie mir zu. »Er wollte mich holen und dann vernichten.«

»Wer war da?«

Ihre Augen weiteten sich. »Der Bestrafer war es. Ja, er ist es gewesen. Er wird von der Hölle geschickt, um Personen wieder in ihr altes Dasein zu stecken oder sie zu vernichten. Jetzt habe ich das Glück gehabt, dass du rechtzeitig genug gekommen bist.«

»Du hast den Kontakt aufgenommen.«

»Ja, das war ich.« Sie nickte.

Ich musste lächeln. »Was hat dich dazu gebracht? Wieso bist du auf mich gekommen?«

»Man kennt dich.«

»Ach ja?«

Mit sehr ernster Stimme sprach sie weiter. »Dort, wo ich hergekommen bin, kennt man dich.«

»Okay, das nehme ich hin. Und woher kommst du?«

Die Augen weiteten sich für einen Moment. »Ich komme aus dem Fegefeuer.«

Ich hatte das Gefühl, einen Schlag bekommen zu haben.

»Was?«

»Ja, ich bin von dort geflohen. Und jetzt wollte man mich wieder zurückholen.«

»Dieser … dieser Bestrafer«, sagte ich.