John Sinclair - Folge 2034 - Jason Dark - E-Book
Beschreibung

Wer liebt sie nicht - die Engel! Besonders kleine Kinder mögen sie, aber auch bei den Menschen sind sie beliebt. Allerdings wissen die meisten nicht, dass es zwei Arten von Engeln gibt. Zum einen die wunderbaren Boten Gottes, und zum anderen welche, die noch eine Rechnung offen hatten. Wie diejenigen, die angetreten waren, uns zu vernichten ...

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EPUB

Seitenzahl:133


Inhalt

Cover

Impressum

Luzifers Engelschar

Briefe aus der Gruft

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige eBook-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2017 by Bastei Lübbe AG, Köln

Programmleiterin Romanhefte: Ute Müller

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: Rainer Kalwitz

eBook-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7325-5061-6

„Geisterjäger“, „John Sinclair“ und „Geisterjäger John Sinclair“ sind eingetragene Marken der Bastei Lübbe AG. Die dazugehörigen Logos unterliegen urheberrechtlichem Schutz. Die Figur John Sinclair ist eine Schöpfung von Jason Dark.

www.john-sinclair.de

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

Luzifers Engelschar

Nebel nahm die Sicht. Aber es waren keine Menschen da, die dies hätte stören können. Und doch war es nicht ruhig, denn es passierte etwas innerhalb des Nebels.

Stimmen …

Nicht laut. Eher verhalten oder flüsternd. Mal ein kurzes Lachen, danach wieder die Stimmen, die leiser wurden und sich schließlich auflösten. Es war zwar nicht zu verstehen, was gesagt wurde, aber es waren die Stimmen von Menschen und nicht von irgendwelchen Tieren. Zudem waren es helle Klänge, sie schienen von jungen Frauen zu stammen …

Niemand wusste es, denn der Nebel war zu dicht. Er ließ keine Sicht zu, packte alles ein, gab nur den Stimmen Platz, sich zu verbreiten. Erneut wurde gelacht und auch in die Hände geklatscht. Wer immer sich im Nebel verbarg, der hatte Spaß. Die dichte weiße Wand lichtete sich, sie löste sich allmählich auf, um das das Bild freizugeben, was sie bisher nur versteckt gehalten hatte.

Es war ein harmloses, ein nettes, auch ein schönes Bild, das ein Beobachter hier zu sehen bekommen hätte.

Es ging um vier Personen.

Um vier junge Frauen, fast noch Teenager!

Vier wunderschöne junge Menschen, die nebeneinander auf einem dunklen Stamm saßen.

Und die vier jungen Frauen?

Sie trugen alle hoch geschlossene weiße Kleider, die an Nachthemden erinnerten und bis zu den Knöcheln reichten. Sie saßen ruhig da und hielten aufgeschlagene Bücher mit dunklen Einbänden in den Händen. Sie hielten die Köpfe gesenkt, starrten die aufgeschlagenen Seiten an und bewegten sich nicht. Sie schienen in eine Starre gefallen zu sein. Man hätte sie auch als Tote ansehen können, die in eine sitzende Haltung gebracht worden waren.

Niemand rührte sich. Keine blätterte eine Seite um. Sie waren in ihre Lektüre vertieft, als würde die ihnen etwas Besonderes geben. Es flüsterte auch niemand. Die Lippen der bleichen Gesichter blieben geschlossen. Wer die vier Teenager ansah, der dachte sofort an Vierlinge. Sie glichen sich aufs Haar. Da gab es keine Unterschiede zwischen ihnen. Die Lippen, die Augen, alles, was ein Gesicht ausmachte, war identisch.

Auch die dunkelblonden Haare. Sie wuchsen lang bis auf den Rücken. Die Lesenden bewegten sich auch weiterhin nicht um einen Millimeter. Sie schienen aus Marmor zu sein.

Und es gab noch etwas an ihnen, was völlig gleich war. Es waren die hellen Flügel, die auf ihren Rücken wuchsen. Keine Flügel aus Federn, nein, dazu waren sie zu glatt. Sie schienen ebenfalls aus Marmor zu sein, weil sie sich nicht bewegten. Sicherlich hätten sie auch einen entsprechenden Sturm ausgehalten.

Wer waren die vier jungen Frauen?

Waren es Engel oder die Werke eines Bildhauers? Beides hätte zutreffen können. Aber es gab niemanden, der darauf eine Antwort hätte geben können.

Doch die gaben die Engel-Vierlinge von sich aus.

Es begann mit einem Zucken. Das lief nicht über ihre gesamten Körper, sondern konzentrierte sich auf die Gesichter. Sie verloren ihre Starre. Bewegten sich. Das traf für die Wangen, für die Stirn und auch für die Augenbrauen zu.

Das Leben hatte sie wieder.

Vier Gestalten, die aufatmeten, sich wohlig rekelten und …

Nein, nicht alle vier. Nur drei von ihnen. Bei der ganz links sitzenden passierte erst mal nichts. Sie hatte nur den Kopf zur Seite gedreht und schaute ins Leere. Das Buch behielt sie zwar in den Händen, aber es interessierte sie nicht mehr.

Aber sie blieb nicht so.

Sie veränderte sich.

Und es war nur das Gesicht, auf das dies zutraf. Es fing an, sich zu verzerren. Nahm nur keinen ängstlichen Ausdruck an, sondern einen bösen, einen irgendwie auch abstoßenden.

Es bewegten sich die Lippen in die Breite, auch die Augen erhielten einen anderen Ausdruck. Jetzt bekamen sie auch einen anderen Glanz.

Der war nicht sanft oder freundlich, sondern genau das Gegenteil davon.

Ein böser, ein gemeiner und ein widerlicher Ausdruck trat in diese Augen. Das waren Blicke, die keine Freundlichkeit kannten. Sie waren grausam, böse, gemein und schienen ein Versprechen abgeben zu wollen. Ja, mit diesem Vierling war etwas geschehen, und man konnte durchaus davon ausgehen, dass die harmlose Zeit vorbei war.

Jetzt regierte er …

Auch die drei anderen Teenager?

Sie hatten die Verwandlung erlebt, aber nicht so direkt, weil sie nicht hingeschaut hatten. Und der vierte Vierling blieb auch noch sitzen. Mit seinem Fratzengesicht glotzte er noch. Fast weiße Augen und das Grinsen eines böse Clowns.

Dann stand er auf.

Er tat nichts anderes, als sich in die Höhe zu drücken. Er sprach zudem kein Wort, sondern ging, nachdem er aufgestanden war, zwei Schritte nach vorn, drehte sich dann nach links und ging jetzt drei Schritte.

Dann hielt er an.

Jetzt stand er vor den drei anderen Engeln, die ihre Bücher hatten sinken lassen und nur mehr Augen für den vierten Engel hatten, der nicht mehr so aussah wie sie.

Niemanden schien das zu stören. Sie richteten ihre Blicke erwartungsvoll auf das Gesicht und hofften darauf, dass sich etwas tat.

Noch geschah nichts. Es war ein Abwarten, ein Abtasten. Jeder wusste, dass etwas passieren würde, aber niemand schien den Anfang machen zu wollen.

Bis der veränderte Vierling nickte.

Genau das war der Anfang. War der Start in eine neue Phase, und der erste Engel bewegte sich. Es war der an der Außenseite. Ein kurzer Ruck ging durch seinen Körper. Ein zweiter folgte, und den nutzte die junge Frau aus, um auf die Beine zu kommen.

Ihre Flügel blieben dabei starr. Sie wusste, was sie zu tun hatte.

Und der Veränderte wartete. Er wusste, was passieren würde, denn er hatte die Macht, und er würde es den anderen zeigen. Nur wenn alles so passiert war, wie es sein musste, dann konnte er die große Chance nutzen. Nichts wies darauf hin, dass es anders werden würde. Man erwartete den vierten Engel, dessen Flügel sich auch jetzt nicht bewegten und wie aus hellem Marmor geformt wirkten.

Zwei Lidschläge später war es soweit. Der Engel hatte den Veränderten erreicht.

Der hob jetzt seine Arme an. In einer bestimmten Höhe ließ er sie sinken. Danach bewegte er nur seine Hände, und zwar so, dass jeder begriff, was er vorhatte.

Auch die junge Frau.

Sie ging auf die andere Person zu, fasste sie an, was so sein musste, und wenige Sekunden später passierte das Unwahrscheinliche.

Der Engel ging in die andere Gestalt hinein!

***

Es war nicht zu fassen, aber es entsprach der Wahrheit. Aus zwei Personen wurde eine. Beide verschmolzen miteinander, und bevor der junge Engel ganz verschwunden war, passierte auch etwas mit ihm.

Er löste sich auf.

Es war spannend, zuzuschauen, wie seine Gestalt allmählich durchsichtiger wurde. Sie löste sich auf, und es war nicht genau zu erkennen, wo das geschah. Ob noch vor der anderen oder bereits teilweise in ihr. Jedenfalls blieb der Vorgang bestehen, bis von der jungen Frau nichts mehr zu sehen war.

Jetzt gab es nur mehr zwei Engel auf dem Sitzplatz.

Das blieb nicht mehr lange, denn einer der beiden erhob sich und tat das Gleiche wie die Gestalt vor ihr.

Sie ging auf die Fratze zu. Als sie nahe genug heran war, fasste sie deren Hände an und ließ sich auf die starre Gestalt zuziehen. Für einen Moment war sie noch zu sehen, dann nicht mehr. Da war sie integriert worden.

Blieb noch eine!

Die Veränderte schaute sie mit ihren bösen Augen an, nickte ihr zu, und der Engel drückte sich langsam in die Höhe.

Sein Gegenüber verstand.

Jetzt erst war es an der Zeit, dass sich auch der Teenager bewegte. In seinem Gesicht hatte sich nichts verändert. Es sah nach wie vor glatt und wunderschön aus.

Die Distanz zwischen den beiden Gestalten war nicht besonders groß. Innerhalb weniger Sekunden hatte auch dieser Engel sein Ziel erreicht und verschmolz mit der anderen Gestalt.

Aus vier wurde eins!

So war es gedacht!

Der Veränderte schaute auf die leere Sitzfläche und auf die vier Bücher, die davor auf dem Boden lagen. Er ging hin, nahm sie der Reihe nach in die Hand und warf sie dann fort.

Sie befanden sich noch in der Luft, als sie Feuer fingen und noch in der Luft verbrannten.

Erst jetzt war die junge Frau mit dem bösen Gesicht zufrieden. Sie nickte, und sie lächelte auch. Der große Plan stand fest, und mit dem hielt sie auch nicht hinter dem Berg.

»Wir werden es schaffen und freuen uns schon auf den Besuch bei den Menschen …«

***

Es gibt Menschen, die interessiert es nicht mehr, eine Zeitung zu lesen, sie holen sich ihre Informationen vom Bildschirm. Das war mein Fall nicht, ich las am Morgen gern die Zeitung. Zwar nicht in meiner Wohnung, dafür gab es das Büro.

Glenda hatte mir die Blätter schon auf den Schreibtisch gelegt. Alle wollte ich nicht lesen, nur durchblättern, und wenn ich etwas Interessantes entdeckt hatte, wollte ich nachforschen, und das tat ich zumeist dann im Internet.

So weit, so gut.

Auch an diesem Montag saß ich hinter dem Schreibtisch und blätterte eine Zeitung durch. Es war kein unbedingt seriöses Blatt, diese Zeitung erschien nur in London und beschäftigte sich mit dem, was in der Stadt passierte. In der Regel wurde es dann dem Leser reißerisch präsentiert.

Ich bekam die Zeitung zwar, blätterte sie aber nur durch und schaute nach, ob ich etwas fand, das für mich interessant war. Eigentlich nicht. Es waren die üblichen Meldungen, die man aufgebauscht hatte, wenn sie von allein nicht reißerisch genug waren.

Ich hatte dann die letzte Seite vor mir liegen, wollte meine Kaffeetasse anheben und den Restschluck in der Kehle verschwinden lassen, da weiteten sich meine Augen.

Nicht in einem ganz großen Erstaunen. Ich wunderte mich einfach nur und blies die Luft aus.

Ein Artikel nahm die Hälfte der Seite in Anspruch. Ich las ihn noch nicht, mir fiel nur die Überschrift ins Auge. Mit Flüsterstimme sprach ich sie aus.

»Wieder ein Engel gesichtet …«

Jetzt war ich neugierig geworden und las den folgenden Artikel sehr genau durch.

Der Schreiber berichtete davon, dass in der letzten Zeit öfter Engel in der Stadt und deren Umgebung erschienen waren. Menschen hatten von diesen Begegnungen berichtet. Die Menschen waren begeistert gewesen, aber wenig später war ihnen auch der Tod begegnet. Und das in der Familie oder im Freundeskreis.

Menschen, die plötzlich starben. Ohne einen ersichtlichen Grund, ohne Krankheit, einfach so. Und es gab keine Spuren einer Gewalttat an ihren Körpern. Es hieß, dass ihr Herz einfach aufgehört hatte zu schlagen. Damit war es vorbei.

Ich ließ die Zeitung sinken. Wischte über meine Augen und schüttelte den Kopf. Ich war sicher, dass mehr hinter dieser Sache steckte. Dass es die Engel auch gab und dass man sie sich nicht eingebildet hatte.

Glenda Perkins hatte irgendwo zu tun und war aus ihrem Büro verschwunden. Dass sich dessen Tür trotzdem öffnete, lag an Suko, der eintrat und einen mit heißem Tee gefüllten Becher in der Hand hielt. Er stellte ihn erst ab, als er seinen Platz mir gegenüber erreicht hatte und mir zunickte.

»Gibt es was Neues?«

»Wieso?«

»Ha, wir kennen uns lange genug. Und du siehst aus, als würde es etwas Neues geben.«

»Kann sein.«

»Dann raus damit!«

»Okay.« Ich nahm die Zeitung, schob sie ihm rüber. »Da – auf der letzten Seite steht ein interessanter Artikel.«

»Okay, ich lese ihn mir mal durch.«

Das tat Suko auch, und er war dabei gründlich. Er las jeden Satz genau, runzelte mal die Stirn oder schüttelte auch leicht den Kopf.

»Na, Suko, was sagst du?«

Er schob mir die Zeitung rüber. »Ich höre mir lieber deine Meinung an, John.«

»Tja, ich denke nicht, dass der Schreiber hier etwas gedichtet hat.«

»Meinst du?«

»Klar.« Ich nickte.

Suko war skeptisch. Er räusperte sich und fragte dann nach den Gründen. »Warum passiert das alles, John, falls es wirklich passiert ist?«

Ich beugte mich vor und schaute ihn an. »Wir beide wissen doch, dass es Engel gibt. Wir haben sie erlebt. Wir kennen sie als gut und auch böse. Wir haben sie in den verschiedenen Zuständen gesehen. Und ich gehe davon aus, dass man sie wirklich gesehen hat.«

Suko nickte. »Du denkst da tatsächlich an Engel?«

»Woran sonst?«

Er wiegte den Kopf. »Nun ja, ich dachte an Menschen, die sich verkleidet haben.«

»Könnte man auch meinen. Aber da gibt es immer noch die Toten, die nicht wegzudenken sind. Menschen starben. Immer dann, wenn diese Engel in der Nähe waren.«

»Sicher, John. Und genau das wundert mich. Ging das wirklich nicht mit rechten Dingen zu? Oder was ist los? War es ein Zufall? Steckte dahinter Methode?«

Ich kratzte mich am Nacken. »Das ist schwer zu sagen, wenn ich ehrlich bin. Aber wir werden es herausfinden. Auch wenn andere Kollegen wohl nicht in eine bestimmte Richtung recherchiert haben, ich werde es auf jeden Fall tun.«

»Wer weiß, John, ob die Kollegen überhaupt in diese Richtung hin etwas gemerkt haben.«

»Das kann auch sein.« Ich zuckte mit den Schultern. »Und wenn man diese Gestalten gesehen hat, dann hat man sie wohl nicht in einen Zusammenhang mit dem Tod der Menschen gebracht.«

»Ist eine Theorie.«

Ich legte eine Hand auf das Telefon. »Wir werden herausfinden, sag ich dir.«

»Aha. Und wen willst du anrufen?«

Da hatte ich schon eine Idee. »Ich werde es bei Freund Tanner versuchen. Er ist ja jemand, der das Gras wachsen hört.«

»Okay, tu es.«

Ich hoffte, dass ich den alten Eisenfresser in seinem Büro erreichte und er keine Nachtschicht gehabt hatte. Das hatte er nicht, denn er meldete sich sehr schnell.

»Tanner«, brummelte er.

Ich musste lachen. »Ach, er ist es wirklich.«

Ein Laut drang an meine Ohren, der auch von einem Tier hätte stammen können. Da wir uns lange genug kannten, war ich nicht pikiert oder beleidigt, als ich danach seine Worte hörte.

»Wer stört mich am frühen Morgen? Wer reißt mich aus dem Büroschlaf, verdammt?«

»Einer, der es gut mit dir meint.«

»Ha, ha, seit wann hat ein John Sinclair es gut mit mir gemeint? Da muss ich doch passen.«

»Brauchst du nicht. Es dauert nicht lange. Ich habe nur ein bis drei Fragen.«

»Dann höre ich.«

»Es geht um Engel.«

»Wie toll. Hast du welche gesehen? Tanzt du mit ihnen Ringelreihen?«

»Ich nicht.«

»Aber …«

»Es könnte sein, dass du schon etwas von den Engeln gehört hast. Und zwar etwas Bestimmtes.«

Es war nicht leicht, den Kollegen Tanner zu überraschen. In diesem Fall war mir das gelungen. Er sagte zunächst mal nichts. Dann hatte er sich gefangen.

»Das ist doch alles echt?«

»Klar. Ich rufe dich an, weil ich heute bereits einen Zeitungsartikel gelesen habe. Es ging darum, dass Menschen einen Engel gesehen haben und dann in der Nähe etwas passiert ist. Da gab es jeweils einen Toten.«

»Wo war das?«

»Kann ich dir nicht sagen. Aber wenn du den Bericht liest, kannst du den Eindruck haben, dass des Öfteren Engel hier in London erschienen sind und es dann auch Tote gab.«

»Ermordete?«

»Das weiß man nicht, Tanner. Wenn, dann ist es verdammt geschickt gemacht worden. Selbst dir ist da wohl nichts aufgefallen.«

Nach einer kurzen Denkpause meldete er sich. »Ja, so etwas wäre mir wirklich zu Ohren gekommen.«

»Toll. Dann bist du mir auch keine Hilfe gewesen.«

»Aber weißt du mehr?«

»Nein, leider nicht. Sonst hätte ich es dir gesagt. Aber ich werde versuchen, mehr über diesen Fall heraus zu bekommen. Ist das in Ordnung?«

»Klar. Sag dann Bescheid.«

Ich lachte. Danach gab ich die Antwort. »Wie ich dich kenne, wirst du doch auch ein paar Nachforschungen anleiern. Oder?«

Er gab eine brummige Antwort, von der ich nicht viel verstand.

»Also doch«, sagte ich.

»Dann hören wir wieder voneinander. Oder?«

»Auf jeden Fall.«