Verlag: Soto Media Kategorie: Wissenschaft und neue Technologien Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2018

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E-Book-Beschreibung (K)ein Hund zu Weihnachten - Sandra Rehschuh

"Ausgesetzt - (K)ein Hund zu Weihnachten" ist die Botschaft dieses Büchleins. Jahr für Jahr landen Tiere unter dem Weihnachtsbaum und viele von ihnen kurze Zeit später in einem Tierheim. Die Geschichte von Lucky, einem solchen "Weihnachtshund" ist hier nachzulesen. Lucky findet glücklicher Weise ein neues Zuhause., auch wenn auf dem Weg dahin viel Kummer liegt. Doch seine Freunde im Tierheim unterstützen ihn, auch wenn sie selbst von den Menschen geplagt sind. Da ist Roxy, die Königspudeldame, die niemand haben möchte, weil sie zu alt ist, oder Sissy, eine schwarze Katze, die immer wieder verstoßen wird. Leider sind dies reale Fälle, wie sie tagtäglich in den Tierheimen vorkommen. Unsere Freunde hier haben Glück, doch viele Tiere finden kein neues Zuhause und müssen den Rest ihres Lebens in einem Tierheim verbringen. Bitte handeln Sie nicht vorschnell, wenn Sie, vielleicht ihrem Kind, den größten Wunsch eines tierischen Freundes erfüllen wollen. Und vielleicht lesen Sie ihm ja dann die Geschichte von Lucky vor? Noch ein Hinweis zum Ende: Das Buch ist eine erfundene Geschichte, auch wenn es Lucky tatsächlich gab. Das Buch ist für Kinder geschrieben, weswegen hier nicht die schlimmen Dinge geschildert werden, die den Tieren im Tierheim widerfahren (können). Natürlich ist es recht unwahrscheinlich, dass zum Schluss drei tierische Freunde gemeinsam in ein neues Zuhause ziehen (auch wenn ich hoffe, dass es solche Zufälle doch hin und wieder gibt). Hier sei bitte die künstlerische Freiheit akzeptiert. Das Buch ist mit dem Hintergrund geschrieben worden, Kindern aufzuzeigen, dass es wirklich schlimm ist, ein Tier auszusetzen, nur weil man mal ein paar Tage Urlaub braucht. Um diese Botschaft dennoch kindgerecht zu verpacken, gibt es zum Schluss ein "überspitztes" Happy End.

Meinungen über das E-Book (K)ein Hund zu Weihnachten - Sandra Rehschuh

E-Book-Leseprobe (K)ein Hund zu Weihnachten - Sandra Rehschuh

Kapitel

Titelblatt

Über die Autorin

Vorwort

Kapitel 1 - Ausgesetzt

Kapitel 2 - Eine Freundschaft entsteht

Kapitel 3 - Ein neues Zuhause

Impressum

 

Sandra Rehschuh

(K)ein Hund zu Weihnachten

 

- Lucky, aus dem Leben eines Tierheimhundes -

 

 

 

 

Sandra Rehschuh wurde in einem Schneesturm im Jahre 1984 geboren. Schon seit frühester Kindheit nervte sie ihre Eltern, Kindergärtner und später dann ihre Lehrer mit ihrer Fantasie. Nach und nach entstanden fantastische Geschichten, die seit 2007 in verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden.

 

Mehr über die Autorin unter:

www.schreibtischkante.de

 

Vorwort

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

Weihnachten steht vor der Tür und wie in jedem Jahr suchen wir die passenden Geschenke für unsere Lieben. Wer von uns hat dabei noch nicht daran gedacht, einen sehnlichen Wunsch zu erfüllen? Einen Hund, eine Katze oder einen Vogel; einen Freund zu schenken, der seinem neuen Besitzer in jeder Lebenslage zur Seite steht?

Ganz oft wird dieser eine Wunsch erfüllt - zum Leid der Tiere.

Sie kommen in einer stressigen Jahreszeit in eine neue, ihnen fremde Familie und sollen sich dort eingewöhnen - zwischen Gästen, Weihnachtsbraten und dem ganz normalen Chaos, der an solchen Tagen herrscht. Unmöglich, nicht wahr?

Leider landen dann meist eben jene Tiere, die so wunderschön unter dem Weihnachtsbaum aussahen, im Tierheim. Sei es, weil nach den Feiertagen noch ein Urlaub ansteht oder weil sich das gestresste Tier nicht schnell genug einleben konnte.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, ersparen Sie den Tieren diesen Stress. Möchten Sie wirklich ein Haustier verschenken, bereiten Sie die Überraschung doch schrittweise vor. Schenken Sie zu Weihnachten ein Buch über das Tier, Zubehör oder Futter … So ist der neue Besitzer gut vorbereitet, wenn der tierische Freund einzieht und die Vorfreude umso größer.

Das Tier holen Sie etwas später, beispielsweise nach den Feiertagen oder den Ferien ab. Dann, wenn Sie genügend Zeit haben, es bei seiner Eingewöhnung in die neue Familie zu unterstützen.

 

Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, werden Sie - und das Tier - mit Sicherheit ein glückliches und langes Zusammenleben führen.

Und vergessen Sie nicht, auch in den Tierheimen zu schauen, denn dort warten unzählige traurige Seelen darauf, eine neue Heimat zu finden.

 

Ihre

Sandra Rehschuh

Kapitel 1 -

Ausgesetzt

 

Der Wind pfeift um meine Ohren, es ist kalt, es schneit. Überall sind Autos. Und meine Menschen? Ich kann sie nicht sehen. Sie sind einfach weg! Ich verstehe die Welt nicht mehr!

Ich soll hier warten, haben sie gesagt. Das habe ich getan. Fast den ganzen Tag. Aber sie sind nicht wieder gekommen!

Ich setze mich und kratze mein Ohr. Ich muss einen klaren Kopf behalten. Was soll ich jetzt tun? Loslaufen und sie suchen kann ich nicht, denn sie haben mich an einem Schild angebunden. Blau ist es, ein weißer Buchstabe prangt darauf. Warum ausgerechnet hier?

Mir bleibt also nichts anderes übrig, als weiter zu warten. Dabei knurrt mein Bäuchlein so furchtbar! Und ich friere!

Ich beginne, mein anderes Ohr zu kratzen. Ob sich da wohl ein Floh niedergelassen hat? Es fühlt sich so an. Doch eine andere Frage lässt mir keine Ruhe: Wo sind meine Menschen? Warum haben sie mich hier gelassen?

Ich sehe die Sonne untergehen, bald wird es dunkel!

Ich rolle mich zitternd auf dem Boden zusammen. Die letzten wärmenden Sonnenstrahlen verschwinden hinter den Bäumen am Rand der Straße. Mit der Dunkelheit kommt noch mehr Kälte.

Fremde Menschen gehen an mir vorbei. In ihren Augen ist ein Glitzern. Warum schauen sie mich so an? Wisst ihr, warum ich hier bin? Was soll ich tun? Ab und an bückt sich jemand herunter, der mich streichelt. Warme Hände! Wunderbar! Ich genieße diese Streicheleinheiten, doch nur für einen kurzen Augenblick. Mich quält nur eine Frage: Wo sind meine Menschen?

 

Ein Menschenjunge hält mir seine Leberwurstschnitte unter die Nase. Ich schnüffle daran. Hmmm! Riecht das gut! Allerdings haben mir meine Menschen beigebracht, nichts von Fremden zu nehmen. Also drehe ich den Kopf zur Seite. Der Junge schaut traurig, legt die Schnitte neben mir zu Boden und läuft davon.