Kaiser und Senat unter Augustus und Mark Aurel - Michael von Ledebur - E-Book

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Michael von Ledebur

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: gut, Universität Zürich, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit will die Thematik aus einer staatsrechtlichen Sicht heraus beleuchten: Im Zentrum der Fragestellung soll die politische Struktur des Principats stehen. Es liegt nahe, die Fragen nicht nur für die Epoche Mark Aurels zu stellen, sondern auch die Entstehung des Principats unter Augustus zu untersuchen, da zu dieser Zeit gleichsam das Fundament für spätere Entwicklungen gelegt wurde. In einem Vergleich soll erörtert werden, ob und wie sich das Verhältnis zwischen Kaiser und Senat bis zu Aurels Rege ntschaft verändert hat. Damit sind auch die zeitlichen Eckpunkte der Untersuchung festgelegt: von der Begründung des Principats durch Augustus (27 v. Chr.) bis zum Tode Mark Aurels (180 n. Chr.). Konkret sollen folgende Fragen beantwortet werden: · Wie sah das Machtverhältnis zwischen Kaiser und Senat unter Augustus aus? · Was waren die Kompetenzen des Senats, und worin bestand seine Rolle in der Reichsverwaltung? · Wie sah die soziale Zusammensetzung des Senats aus? · Inwiefern hat sich das Verhältnis princeps–Senat bis zu Regentschaft Mark Aurels verändert? · Und schliesslich: Wäre eine Rückgabe der Macht an den Senat denkbar gewesen?

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Veröffentlichungsjahr: 2004

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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Fragestellung
1.2 Forschungsstand und Quellenlage
2. Der Senat unter Augustus
2.1 Die Aufrichtung des Principtas
2.1.1 Augustus’ Machtergreifung nach der res gestae
2.1.2 Der 13. und der 16. Januar 27 v. Chr.
2.1.3 Ein Verhältnis gegenseitiger Abhängigkeit
2.2 Kompetenzen des Senats
2.2.1 Der Machtverlust des Senats
2.2.2 Was dem Senat verblieb
2.3 Die soziale Zusammensetzung des Senats
2.3.1 nobiles und homines novi
2.3.2 Augustus’ Senatsreform
3. Der Senat unter Mark Aurel
3.1 Mark Aurels Regentschaft
3.2 Kompetenzen des Senats
3.2.1 Mark Aurel und das augusteische Staatssystem.
3.2.2 Der senatorische Einfluss schwindet.
3.3 Die soziale Zusammensetzung des Senats
3.3.1 Effektivität statt ständische Dignität
3.3.2 Bedeutunsverlust der Dynastien, Aufstieg der Provinzialen.
4. Schlusswort.
5. Literatur
5.1 Quellen
5.2 Darstellungen.

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1. Einleitung

1.1 Fragestellung

Im Jahre 180 nach Christus stehen die römischen Legionen an der Donau. In einer blutigen Schlacht wird der Krieg gegen die einfallenden Germanen siegreich beendet - dank des Geschicks und des Muts von General Maximus. Kurz nach Ende der Kampfhandlungen lässt Kaiser Mark Aurel den Militärtribun in seinem Zelt erscheinen. Im folgenden Gespräch enthüllt der Kaiser seine Pläne: Maximus, der als ehrlicher Soldat abseits aller politischen Verstrickungen Roms steht, soll die Kaiserwürde vom im Sterben liegenden Mark Aurel übernehmen. Er soll Rom zu seinen Wurzeln zurückführen und die M acht dem Senat übergeben. In Mark Aurels Worten: «Rom soll wieder eine Republik werden.» Die geschilderte Szene ist eine der Schlüsselszenen in Ridley Scotts Spielfilm «The Gladiator»(USA 2000). Im weiteren Verlauf tötet der eifersüchtige, zu kurz gekommene Kaisersohn Commodus seinen Vater, vertuscht den Mord und reisst die Macht an sich. Nach einigen Wirrungen gelingt es Maximus jedoch, Commodus zu entmachten und Rom zur Republik zurückzuführen, bevor er stirbt.