Verlag: J. Kamphausen Mediengruppe GmbH Kategorie: Religion und Spiritualität Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2015

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E-Book-Beschreibung Kein Pfad - Richard Stiegler

"Kein Pfad" handelt vom offenbaren Geheimnis der Stille. Mit Stille meint der Autor dabei viel mehr als nur die Abwesenheit von äußeren Geräuschen beziehungsweise von innerem Lärm in Gestalt durcheinander redender Stimmen, ungeordneter Gedanken und zwanghafter Vorstellungen. Denn Stille birgt auch eine mystische Dimension des reinen Seins, des offenen und absoluten Bewusstseins ins sich.Wer richtig zu lauschen versteht, wessen Blick unverstellt ist, das heißt, wer ein entspanntes, gelassenes, zugleich aber wachsames, im Augenblick präsentes Aufmerksamsein realisieren kann - so die auf eigenen Erfahrungen beruhende Überzeugung Richard Stieglers - der entdeckt nicht weniger als seine wahre, seine göttliche Natur wieder: sein form- und zeitloses Einssein mit Allem. Der Autor zeigt auf anschauliche Weise, wie man das Erleben von Stille systematisch vertiefen kann, indem man sich beispielsweise von wesentlichen, zur Gewohnheit gewordenen, aber in die Irre führenden Identifizierungen, Konzepten, Projektionen und Ängsten zu lösen lernt. Nicht zuletzt von der hartnäckigen Illusion einer langen mühseligen spirituellen Reise, die es zu absolvieren gilt: Denn wir alle sind längst am Ziel, waren in Wirklichkeit nie von ihm getrennt. Zurücktreten vom inneren Lärm und Loslassen von Identifizierungen ermöglichen das Enthüllen der tieferen Dimension von Stille.

Meinungen über das E-Book Kein Pfad - Richard Stiegler

E-Book-Leseprobe Kein Pfad - Richard Stiegler

KEIN PFAD

Richard StieglerKein Pfad – Aus der Stille leben © J.Kamphausen Mediengruppe GmbH, Bielefeld 2005info@j-kamphausen.dewww.weltinnenraum.de Lektorat: Dr. Richard Reschika Typografie/Satz: KleiDesign Umschlag-Gestaltung: Wilfried Klei

4. Auflage 2015

Bibliografische Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie;detaillierte bibliografische Daten sind im Internetüber http://dnb.d-nb.de abrufbar.

ISBN Print 978-3-89901-038-1 ISBN E-Book 978-3-95883-048-6

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Funk, Fernsehen und sonstige Kommunikationsmittel, fotomechanische oder vertonte Wiedergabe sowie des auszugsweisen Nachdrucks vorbehalten.

Richard Stiegler

KEIN PFAD

Aus der Stille leben

„ZUR WAHRHEIT FÜHRT KEIN PFAD.UND DARIN LIEGT IHRE SCHÖNHEIT.“

JIDDU KRISHNAMURTI

Einleitung

1 KEIN PFAD

Heimkommen

Die Suche nach Erfüllung

Loslassen

Leer werden

Sich bewusst sein

Die zweifache Natur des Bewusstseins

Gewahrsein

Jede Erfahrung ist gut genug

Die Stille entdecken

Die kollektive Hypnose

Kein Pfad?

2 ANGENOMMENSEIN

Das Ich und der Prozess der Ablehnung

Begrüße alle!

Wie wir uns selbst ausgrenzen

Annehmen ist kein Tun

Annehmen und hinnehmen

Der Ablehnung Raum geben

Das Urgefühl, nicht richtig zu sein

Wie das Urgefühl entsteht

Unsere Anstrengung, richtig zu werden

Wir sind angenommen

Das Ende der Anstrengung

3 NICHT RICHTIG, NICHT FALSCH

Das Ich und das Wesen

Unsere Gewohnheit, zu werten

Wie Werturteile auf uns wirken

Der innere Richter

Den Richter erkennen lernen

Urteile sind Vorstellungen

Den Urteilen Raum geben

Unsere Suche nach dem Ideal

Vollkommenheit und Perfektion

Spirituelle Werte

4 NICHT-TUN

Im Einklang sein

Zweierlei Leiden

Innehalten

Die Reaktionskette

Eine Lücke schaffen

Den Lebensfluss unterstützen

Leicht und kraftvoll

Wer handelt?

Nicht-Tun ist keine Übung

Verstand und Stille

5 NICHT-WISSEN

Die Kraft der Neugier

Von der Antwort zur Frage

Wissen macht sicher

Die Unmittelbarkeit verlieren

Der Versuch, zu verstehen

Die Welt der Gedanken

Aus dem Gedankenstrom aussteigen

Freiheit vom Denken

Alles vergessen

6 NICHT-ERFAHREN

Dunkelheit und Frieden

Die Natur unserer Sinne

Verhaftetsein mit Erfahrung

Das Wahrnehmen wahrnehmen

Ein Quantensprung

Gegenwart ohne Zeit und Ort

Die Wahrnehmung ausrichten

Der direkte Weg

Verschiedene Tore

Leere und Fülle

7 KEINE WELT

Die Vertreibung aus dem Paradies

Wie wir die Welt zusammensetzen

Eine Gedankenwelt

Die Welt zerfällt

Die Unschärfe zulassen

Die Welt verschwindet

Welt und Nicht-Welt

Gibt es keine Welt?

„Ich habe genug“

8 KEIN ICH

Das Gespenst mit Namen Ich

Der Glaube an ein Ich

Vergänglichkeit als Tor

Eintauchen ins Nicht-Erfahren

Auf der Suche nach dem Ich

Das Ich als Idee entlarven

Besitz, Beziehungen und Rollen

Die Angst, nicht zu sein

Die Flamme der Sehnsucht

„Ich habe kein Ich“

Wer ist erleuchtet?

9 OHNE ANFANG

Das Phänomen der Langsamkeit

Vom Wesen der Zeit

Zeitlose Gegenwart

Immer währende Schöpfung

Alte Knochen

Was Erinnerungen sind

Der persönliche Duft

Todlosigkeit

Die Identifikation mit dem Körper

Bewusstsein und Körper

Wie wir den Körper erschaffen

10 ALLES SEIN

Konflikte und ihre Ursache

Eine neue Art des Leidens

Form ist Leere

Die Falle der Unterscheidung

Leere ist Form

Das kleine und das große Ich

Das Eine

Stille und Liebe

Mitfühlendes Verbundensein

Und was kommt dann?

11 MEDITATION

Meditation ist keine Methode

So weit wie der Himmel

Wach und entspannt

Ein stabiles Gefäß

Wärme

Die erste Phase: Die Flamme entfachen

Die zweite Phase: Den Geist ausrichten

Die dritte Phase: Gegenwärtig sein

Die vierte Phase: Das Erforschen

Sich bedanken

12 SEI OHNE SORGE

Dem Leben vertrauen

Ein Herzenswunsch zum Schluss

Das Zurücktreten im Überblick

Dank

Zum Autor

Literaturhinweis

EINLEITUNG

Dieses Buch handelt von Stille. Im Alltag verbinden wir mit Stille normalerweise das Fehlen von Lärm. Wenn ich in diesem Buch von Stille spreche, meine ich nicht die Abwesenheit von Geräuschen, sondern eine innere Dimension von Stille – die Stille des Seins. Wir könnten es auch die Stille des offenen Bewusstseins nennen. In manchen Traditionen wird es auch das Absolute oder die Leerheit genannt.

Es gibt viele Namen für Stille und auch wiederum keine, da Stille im eigentlichen Sinne kein Objekt ist und damit weder erfahren noch benannt werden kann. Wir können es nur sein. Aus diesem Grund beschreiben manche Lehrer Stille nur via negationis. Sie beschreiben, was sie nicht ist. Trotzdem erscheint es mir am nahe liegendsten, von Stille zu sprechen, da es am deutlichsten die subjektive Erfahrung wiedergibt, wenn wir unsere wahre Natur tiefer erfassen.

Tatsächlich beinhaltet auch innere Stille eine Abwesenheit von Lärm, nämlich von innerem Lärm, der aus Vorstellungen, Vorlieben, Reaktionen und Gedanken besteht. Dieser innere Lärm nimmt unsere Aufmerksamkeit meist so sehr gefangen, dass wir die Dimension von Stille nicht erkennen. Erst wenn wir heraustreten aus dem Beschäftigtsein mit Vorstellungen und Vorlieben, kann Stille immer mehr ins Bewusstsein treten und zu einer realen Dimension unseres Lebens werden.

Genau das hat sich in meinem Leben ereignet. Nach anfänglichem Aufblitzen von Momenten der Stille, in denen ich noch gar nicht einordnen konnte, was mit mir geschah, intensivierte sich das Erleben von Stille immer mehr. Ganz allmählich vertiefte sich mein subjektives Erleben, und Stille wurde immer mehr zu einer „greifbaren“ Lebensrealität.

Je deutlicher die Dimension der Stille hervortrat, desto mehr vertiefte sich auch mein Verständnis von verschiedenen Aspekten der Stille. Eine der Überraschungen in diesem Prozess war, dass ich immer öfter die Sprache und Bilder unterschiedlicher spiritueller Schulen verstand. Scheinbar widersprüchliche Aussagen konnte ich als verschiedene Blickwinkel auf ein und dieselbe Dimension begreifen.

Auch wurde mir zunehmend klarer, was uns üblicherweise daran hindert, die Dimension der Stille zu berühren, und wie wir das Erleben von Stille systematisch vertiefen können. Genau genommen bezieht sich diese Systematik nicht darauf, dass Stille selbst sich vertieft, sondern auf das schrittweise Zurücktreten von innerem Lärm. Jedes Zurücktreten enthüllt eine neue Dimension von Stille und macht sie dem Bewusstsein zugänglich.

In diesem Buch werde ich wesentliche Schritte des Zurücktretens und die dazugehörigen Dimensionen von Stille beschreiben. Ich hoffe, damit einen Beitrag zu leisten, die spirituelle Reise zu entmystifizieren und verständlicher zu machen, ohne ihr ihren Zauber zu nehmen. Naturgemäß kann der Verstand die Dimension der Stille nicht erfassen, und doch bin ich inzwischen, nach Jahren der spirituellen Begleitung von Menschen, überzeugt, dass ein klares Verständnis der Seinsebene sehr wichtig ist. Wir wissen dann, worauf wir unsere Aufmerksamkeit zu richten haben und wie wir geschickt den Prozess des Zurücktretens fördern können.

Wissen ohne Praxis entspricht dem Verdursten amUfer eines Sees. Praxis ohne korrekte Sichtweise ist wiedas Umherirren eines Blinden in der Wüste.

TRAD. BUDDHISMUS

Trotzdem schlage ich vor, dieses Buch nicht nur mit dem Verstand zu lesen, sondern immer wieder zwischen den Zeilen und Absätzen zu „lauschen“. Lauschen ist ein entspanntes und zugleich wachsames Aufmerksamsein. Ein Offensein ohne auf etwas Bestimmtes zu achten. Wir achten nicht auf Gedanken, Gefühle oder Körperempfindungen, die vorüberziehen, und auch nicht auf Stille. Wir sind nur aufmerksam.

Stell Dir vor, es ist kurz vor Beginn eines Konzertes, auf das du dich freust. Die Bühne ist dunkel. Nichts rührt sich. Kein Ton ist zu hören. Es herrscht eine freudige Spannung. Du bist vollständig aufmerksam, obwohl nichts geschieht. In diesem kurzem Moment verdichtet sich Stille. Du bist ganz Lauschen.

Lauschen ist vielleicht die Haltung, die am leichtesten Stille offenbart. Je tiefer wir eintauchen in ein offenes, entspanntes Lauschen, desto mehr offenbart sich uns Stille, da vollkommenes Lauschen nichts anderes ist als die Stille des offenen Bewusstseins.

Obwohl das Buch so aufgebaut ist, dass es eine logische Abfolge der Themen wiedergibt, kann doch auch jedes Kapitel für sich gelesen werden. Es empfiehlt sich jedoch, das erste Kapitel zu Beginn zu lesen, da es für das Verständnis des ganzen Buches grundlegend ist. Wem der rote Faden des Buches beim Lesen der einzelnen Kapitel verloren gehen sollte, kann am Schluss des Buches eine Zusammenfassung in Kurzform lesen (siehe: Das Zurücktreten im Überblick).

Auch habe ich jedem Kapitel Übungen beigefügt, die den jeweiligen Aspekt von Stille vertiefen helfen. Diese Übungen lenken unsere Aufmerksamkeit auf das Thema des Kapitels und unterstützen uns, es in der unmittelbaren Erfahrung zu untersuchen. Alle Übungen können sowohl alleine als auch zu zweit gemacht werden. Wenn du mit jemandem zusammen die Übungen machen möchtest, gibt es eine Begleiterin und einen Erfahrenden. Die Begleiterin stellt die Fragen, ist aufmerksam zuhörend da und verstärkt durch ihre Anwesenheit die Präsenz im Raum. Sie gibt keine eigenen Kommentare ab. Der Erfahrende nimmt sich für jede Frage ein paar Minuten Zeit und untersucht sie im gegenwärtigen Erleben. Dabei spricht er laut über seine augenblickliche Erfahrung, was den Sinn hat, nicht mit der Aufmerksamkeit abzuschweifen.

Natürlich können wir uns der Stille nicht nur mithilfe von Fragen annähern, sondern auch durch Meditation. Meditation ist der klassische Weg, unsere wahre Natur zu erkennen. Daher habe ich am Schluss des Buches ein Kapitel beigefügt, in dem ich mein persönliches Verständnis von Meditation beschreibe.

Und noch ein letzter Hinweis: Um eine bessere Lesbarkeit des Buches zu gewährleisten, verwende ich im Text nicht die umständliche Formulierung, beide Geschlechter zu erwähnen, sondern benütze meist abwechselnd einmal die weibliche und einmal die männliche Form.

1 KEIN PFAD

Jeder Mensch kennt Momente des Ankommens. Wenn wir nach einem ausgedehnten Spaziergang oder nach einer Reise heimkommen, umgibt uns eine Atmosphäre von Vertrautheit und wir lassen los. Wir sitzen auf unserem Lieblingsplatz, trinken eine Tasse Tee und kommen zur Ruhe. Wir sind da.

In diesen Momenten fällt die Unruhe von uns ab, die sonst oft unser Leben begleitet. Eine Unruhe, die uns suchen und unterwegs sein lässt – von einer Beschäftigung zur nächsten, von einer Befriedigung zur anderen. Ankommen ist frei von Suchen. Im Ankommen finden wir.

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