Verlag: Suhrkamp Kategorie: Abenteuer, Thriller, Horror Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2012

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E-Book-Beschreibung Kings of Cool - Don Winslow

Am Strand ist das Paradies. Am Strand verlor Kalifornien seine Unschuld. Aussteiger, die in Versuchung gerieten. Lokalhelden und Träumer, die nicht genug bekommen konnten. Drogen, Gier, der Sündenfall. Es ist eine Geschichte, die weit zurückreicht – bis in die Sechziger, als in Laguna Beach Surfer und Hippies zusammentrafen und einen Pakt mit dem Teufel schlossen. Eine brutale, majestätische, atemberaubende Geschichte. Laguna Beach heute: Ben, Chon und O sind jung und sehen unverschämt gut aus, sie leben gefährlich und sind erfolgreich damit. Ihr Geschäft: erstklassiges Marihuana. Als korrupte Cops und rivalisierende Dealer mitverdienen wollen, wehren sie sich, planen ihren nächsten Zug. Sie sind klug, sie halten zusammen, doch ihr Spiel ist riskant, ihr Gegner übermächtig. Und noch ahnen sie nicht, dass ihr Schicksal unauflösbar mit der Vergangenheit ihrer eigenen Familien verknüpft ist. Dass sie die Sünden ihrer Eltern geerbt haben. Was folgt, ist ein blutiger Kampf der Generationen.

Meinungen über das E-Book Kings of Cool - Don Winslow

E-Book-Leseprobe Kings of Cool - Don Winslow

Laguna Beach heute: Ben, Chon und O sind jung und sehen unverschämt gut aus, sie leben gefährlich und sind erfolgreich damit. Ihr Geschäft: erstklassiges Marihuana. Als korrupte Cops und rivalisierende Dealer mitverdienen wollen, wehren sie sich, planen ihren nächsten Zug. Sie sind klug, sie halten zusammen, doch ihr Spiel ist riskant, ihr Gegner übermächtig. Und noch ahnen sie nicht, dass ihr Schicksal unauflösbar mit der Vergangenheit ihrer eigenen Familien verknüpft ist. Dass sie die Sünden ihrer Eltern geerbt haben. Was folgt, ist ein blutiger Kampf der Generationen.

Don Winslow wurde 1953 in New York geboren. Bevor er mit dem Schreiben begann, verdiente er sein Geld unter anderem als Kinobetreiber, Fremdenführer auf afrikanischen Safaris und chinesischen Teerouten, Unternehmensberater und immer wieder als Privatdetektiv. Er lebt mit seiner Frau in Kalifornien.

Conny Lösch lebt als Literaturkritikerin und Übersetzerin in Berlin. Sie hat u. a. Bücher von Ken Bruen, Elmore Leonard und Warren Ellis ins Deutsche übertragen.

Weitere Informationen zu Don Winslow und seinen Büchern finden Sie am Schluss dieses Bandes.

Don Winslow

KINGS OF COOL

Roman

Die Originalausgabe erschien 2012 unter dem Titel des suhrkamp taschenbuchs 4488

The Kings of Cool

bei Simon & Schuster, New York

eBook Suhrkamp Verlag Berlin 2014

Der vorliegende Text folt der 1. Auflage der Ausgabe des suhrkamp taschenbuchs 4488

© Suhrkamp Verlag Berlin 2012

Copyright © 2012, Don Winslow

All rights reservedSuhrkamp Taschenbuch Verlag

Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das des öffentlichen Vortrags sowie der Übertragung durch Rundfunk und Fernsehen, auch einzelner Teile.

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Umschlagvignette: Shutterstock

Umschlag: cornelia niere, münchen

KINGS OF COOL

Für Shane Salerno, für alles.Jederzeit, egal wo, Mann.

»In the Bible, Mama, Cain slew AbelAnd east of Eden, Mama, he was cast,You're born into this life payingFor the sins of somebody else's past.«

Laguna Beach, Kalifornien2005

2

Denkt O, als sie zwischen Chon und Ben auf einer Bank am Main Beach sitzt und potenzielle Partnerinnen für die beiden ausguckt.

»Die da?«, fragt sie und zeigt auf eine typische BB (Baywatch-Blondine), die über die Strandpromenade schlendert.

Chon schüttelt den Kopf.

Bisschen zu abfällig, denkt O. Für einen Typen, der den Großteil seiner Zeit in Afghanistan oder im Irak verbringt und außer Tarnkleidung und Burkas nichts zu sehen bekommt, ist Chon ganz schön wählerisch.

Eigentlich kann eine Burka ziemlich scharf sein, denkt sie, wenn man sie richtig einsetzt.

Die Nummer mit dem Harem und so weiter.

Mag sein, aber lieber nicht.

Burkas sind nichts für O. Wer würde diese blonden Haare verstecken wollen, diese strahlenden Augen aus einem Niqab spähen sehen.

O ist für Sonnenschein geschaffen.

Ein California Girl.

Und Chon? Er ist nicht klein, aber schmal. O findet, er sieht noch dünner aus als sonst. Klapperdürr war er schon immer, aber jetzt sieht er aus wie mit einem Skalpell geschnitzt. Sein kurzes, fast geschorenes Haar gefällt ihr aber.

»Die da?«, fragt sie und schiebt ihr Kinn in Richtung einer Brünetten mit monsterdicken Titten und Stupsnase, Typ Touristin.

Chon schüttelt den Kopf.

Ben schweigt wie eine Sphinx, fast schon ein Rollentausch, normalerweise ist Ben der Gesprächigere der beiden. Was keine große Kunst ist, denn Chon redet wirklich wenig, es sei denn, er wettert drauflos, und das ist dann, als hätte jemand den Stöpsel aus einem Feuerwehrschlauch gezogen.

Ben mag zwar der Eloquentere sein, überlegt O jetzt, aber er ist weniger promiskuitiv.

Er ist eher konsekutiv monogam, während Chon sich gerne parallel um seine Frauen kümmert. O weiß ganz sicher, dass sich beide – Chon mehr als Ben – ungeniert an den Touristinnen schadlos halten, die ihnen hier am Strand, nur wenige Schritte vom Hotel Laguna entfernt, beim Volleyball zusehen. Dabei handelt es sich um Begegnungen, die O unter der Bezeichnung FZDT zusammenfasst.

Ficken, Zimmerservice, Dusche, tschüss.

»Das trifft's ganz gut«, hat Chon bereits zugegeben.

Obwohl er den Zimmerservice manchmal überspringt.

Die Dusche, niemals.

Eiserne Überlebensregel im großen Kreuz-versus-Halbmond-Sandkastenturnier:

Wenn es eine Dusche gibt, stell dich drunter.

Und zu Hause kann er die Gewohnheit nicht ablegen.

So oder so, Chon steht zu seinen Vormittagsvorstellungen im Hotel Laguna, dem Ritz, dem St. Regis und dem Montage, von denen nicht nur Touristinnen profitieren, sondern auch Trophäenfrauen aus Orange County sowie Geschiedene – wobei der Unterschied zwischen ersteren und letzteren rein temporärer Natur ist.

So ist das mit Chon – er ist total ehrlich. Er macht niemandem was vor, sucht keine Ausflüchte, entschuldigt sich nicht. O kann sich nicht entscheiden, ob es an seinen hohen moralischen Ansprüchen liegt oder daran, dass ihm einfach alles scheißegal ist.

Jetzt dreht er sich zu ihr um und sagt: »Du hast noch einen Versuch. Überleg's dir gut.«

Das Spiel heißt ODB – Offline Dating Baseball. Sie müssen die sexuellen Präferenzen des anderen erraten und einen Single, einen Double, einen Triple oder gleich einen Home Run hinlegen. Das ist ein richtig gutes Spiel, wenn man high ist – was sie jetzt sind, dank Ben und Chons feinstem Gras.

(Das eigentlich gar kein Gras ist, sondern eine erlesene Hydromischung, die sie »Saturday in the Park« genannt haben, weil schon nach dem ersten Zug jeder Tag ein Samstag ist und überall ein Park.)

Normalerweise ist O der Sammy Sosa des ODB, aber jetzt, wo sie schon Runner auf der ersten und dritten Base hat, zögert sie.

»Und?«, fragt Chon.

»Ich warte noch auf einen guten Wurf«, sagt sie und sucht den Strand mit den Augen ab.

Chon war im Irak, er war in Afghanistan –

Was Exotisches.

Sie zeigt auf eine wunderschöne Asiatin mit glänzend schwarzem Haar, das sich von ihrem weißen Strandkleid abhebt.

»Die.«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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