KoboldKroniken 6. Kampf um Kwertz - Daniel Bleckmann - E-Book

KoboldKroniken 6. Kampf um Kwertz E-Book

Daniel Bleckmann

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Beschreibung

Eine abenteuerliche Zeitreise Es ist soweit: Es geht um die Rettung der Welt! Denn niemand Geringerer als die machthungrige Koboldprinzessin Azzrar lässt einen Drachen auf Kobolde und Menschen los. Krottenschrate kämpfen gegen Lehrer, das Chaos regiert ... Mooooooment. Passiert das wirklich? Oder ist es der Blick in eine düstere Zukunft, den Dario, Rumpel und ihre Abenteuergruppe an der Schule werfen? Mit Zeitreisen kennen sie sich ja mittlerweile aus und der silbrig-wuselnde Tunnelbolg ist aktiv wie nie zuvor... Die epische Fortsetzung der beliebten Kobold-Reihe mit über 150 coolen Illustrationen im Tagebuch-Stil. So wird der Schulalltag zum Abenteuer. KoboldKroniken 6. Kampf um Kwertz: Band 6 der erfolgreichen Kinderbuchreihe - Chaos in Kwertz: Ein actionreicher Comic-Roman im Tagebuchstil für Kinder ab 9 Jahren. - Koboldstarke Kombination: Die Kobold Kroniken verbinden die Themen Freundschaft und Schulalltag mit Monstern und einer fantastischen Welt. - Leseförderung leicht gemacht: Die lustigen Illustrationen von Thomas Hussing im Comic-Stil und die kurzen Texte von Daniel Bleckmann sprechen auch Kinder an, die nicht gerne lesen. - Hochwertig ausgestattet: Mit schillernder Folie und hochwertiger Stanzung auf dem Cover. - Perfekt zum Lesen üben: Das stark illustrierte Comic-Buch ist ein tolles Geschenk für 9-jährige Jungs und alle Fans von "Das kleine böse Buch" oder "Bitte nicht öffnen!". Die "KoboldKroniken" sind eine erfolgreiche Fantasy-Buchreihe für Kinder ab 9 Jahren mit wenig Text und coolen Comic-Bildern. Die leicht lesbaren Geschichten im Tagebuchstil und die witzigen Illustrationen der "Dein SPIEGEL"-Bestsellerautoren Daniel Bleckmann und Thomas Hussung begeistern auch leseungeübte und lesefaule Kinder. Für alle Fans dieser interaktiven Kinderbücher gibt es eine große Koboldwelt mit vielen tollen Produkten wie Erstlesebücher, Beschäftigungsbücher, Escape-Abenteuer, Spiele und Adventskalender.    

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Freiheit für Kwertz!

Es ist so weit.

Die Schlacht um Kwertz ist nah. Der Endkampf steht uns bevor. Wir müssen jetzt beide Welten retten – die der Kobolde und unsere! Denn der Drache wütet in Kwertz, Azzrar will den Thron an sich reißen, und die Kobolde kämpfen – so richtig, nicht nur zum Spaß! Es geht um alles, und die Sieben müssen sich beweisen. Das klingt nicht nur düster, das ist es auch.

Mehr will ich hier wirklich nicht verraten, außer: Macht euch auf ein episches Abenteuer gefasst!

Für Kwertz!

KOBOLDKRONIKEN

Es endet!

In der Zukunft.

Und die ist leider mächtig düster.

Aber ist es wirklich das Ende?

Nein! Und dieses Mal WILL und MUSS ich spoilern:

Diese Geschichte beginnt zwar in der Zukunft, reicht aber bis ins Hier undJetzt! Denn wir, die Helden aus dem „Lied der Sieben“, wir haben die Zukunftumgeschrieben und damit das Ende gedreht.

Dank Koboldkraft und Freundschaft – das reimt sich, und was sich reimt, istgut (anderer Kobold, anderes Universum, passt hier allerdings super).

Ich grüße euch, werte Leserschaft, im letzten meiner Skizzenbücher!

Vorerst

Die Zukunft

schwer zu sehen

sie ist, gnihihi.

Ich bin Dario Leone – ihr kennt mich als „Hüter des Nibelungenschatzes“, als„Kind der Steine“ und als euren „Chronist von Kwertzheymaklopfkrundsilva-kyrrzweilokisteingrogachalarkk“.

Ja, viele Titel, aber auch ‘ne Menge Verantwortung. Aber wer genau bin ich

eigentlich? Sohn, Bruder, Enkel, Schüler …?

Ich habe das Gefühl, dass da noch mehr ist.

Was ich sicher weiß: Ich bin vor allem Freund!

Denn ich bin nicht allein. An meiner Seite stehen:

Big L(ennard)

Selin die Liebliche

Königin Clara-mit-C

Käpt’n Talugo Krächzruf vom Klan der Klabauter

die treue Prrzl aus dem Klan der Krottenschrate

Und natürlich, wie sollte es auch anders

sein, mein knorkiger Koboldkumpel, der

einzig wahre Rumpel Krauschatten ausdem großen Klan der Kraumantel.

Wir sind die Sieben, und ich schwöre euch, wir haben es geschafft:

– Wir haben gegen Fafnir gekämpft,

– haben Azzrar besiegt

– und den Koboldfrieden in Kwertz wiederhergestellt.

Wie das kam? Ich sag nur: Chemie-Experimente, ein ins Wasser gefallener

Wandertag, Krottenschrate, ein fremd gewordenes Zuhause, Glubschmupps,Höhlenwespen, altbekannte und neue Glühelfen, Familienbegegnungen,Lavalinge, Zitterechsen, Rhodopsinen, Ümpfe, so weit das Auge reicht, Licht-alben, so ziemlich alle Koboldklans, Schmunzelzwerge, Toivel, Brückentrolle, einTanz der Drachen, alte und neue Kronen und ein ziemlich tiefes Loch …So, aber nun will ich echt nicht noch mehr spoilern!

Also dann:

Zwei HB-Bleistifte gespitzt,

eine Packung Jumbo-Erdnüsse am Start,

3-mal jedimäßig durchatmen,

Schwarzblende aufziehen, Fanfare,

Logo reinknallen …

… uuund auf in die Zukunft!

Aber erst mal:

Zurück in die

Vergangenheit …

Während unseres Abenteuers bekam dieses

Skizzenbuch Fafnirs Feuer ab.

Fantastico, immerhin etwas Farbschnitt!

KOBOLDKRONIKEN

KAPITEL 1

Ein letztes Mal

KscHOooNnnk!

Danke,

Tunnelbolg!

Wir waren zurück! Zur Projektwoche der Gebrüder-Grimm-Gemeinschafts-

schule (kurz: GGG). Die Sonne schien, alles war beim Alten: unsere Schule,der Schulhof und das noch unfertige Wandbild.

„Auf, ihr Helden von Kwertz!“ Ich kämpfte mich aus dem Gebüsch neben demSchulklo, in dem uns der Tunnelbolg abgesetzt hatte. Die Nachwirkungen dieserZeitreise (Puddingknie und flauer Magen) konnte ich nach all den Zeitsprüngengut wegstecken. „Schnell, zum Flur vor der Bio-Sammlung!“

Halt, stopp! Nicht so voreilig.Wir … also sie, sie dürfenuns nicht sehen!

Ok, kurze Erklärung: Der Tunnelbolg hatte uns kurz vor dem Zeitpunkt ab-gesetzt, bevor Selin und ich (also unsere früheren Versionen) den Tunnelbolg inder Bio-Sammlung aufgespürt hatten. Diese Selin und dieser Dario hatten denanderen dann hektisch eine Nachricht über unsere Kwertz-Gruppe geschickt.Der Rest von der Vergangenheits-Crew musste jede Sekunde auftauchen …

Und tatsächlich: Lennard (der aus der Vergangenheit) rannte in RichtungNaturwissenschafts-Flur, den Blick auf das Handy gerichtet, seiner SchwesterClara-mit-C aber direkt auf den Fersen. Von links wirbelte Talugo in Formeines kleinen Tornados heran, Prrzl folgte dem Klabauter, die Arme voll mitunserer Ausrüstung.

Die Krottenschratin hatte dieAufgabe, unsere Ausrüstung fürdas große Abenteuer auf ihreBrauchbarkeit zu checken.

„Mein Look von hinten geht ja mal gar nicht“, beschwerte Clara-mit-C sichmit Blick auf ihr Vergangenheits-Double.

„Konzentration, Leute!“, mahnte Lennard uns im Gebüsch. „Das ist derwichtige Moment, in dem wir … ich meine, die anderen mit dem Tunnelbolggleich nach Kwertz reisen werden.“

„Eben! Schnell hinterher!“, rief ich. „Aber auf Abstand. Es darf nichts schief-gehen, und wir … sie dürfen den Sprung nach Kwertz nicht verpatzen.“

Vorsichtig folgten wir unseren anderen Ichs. Von denen verschwanden

Lennard, Clara-mit-C, Talugo und Platsch ungesehen in der Bio-Sammlung.Die Krottenschratin allerdings blieb stehen, die Arme noch immer beladen mit

Kraumänteln und Waffen. Neugierig beäugte sie den Schaukasten neben derTür zum Fachraum. Dort hatten Fünftklässler Plakate mit Steckbriefen überWirbeltiere aufgehängt.

„Was macht Prrzl da?“ Ich stoppte vor der milchigen Durchgangstür zum Flurund duckte mich hinter den traurigen Resten einer Topfpflanze.

„Prrzl!“, kommentierte Prrzl die Neugier ihres vergangenen Ichs.

„Sie soll reingehen!“, drängte Selin. „Prrzl muss mit! Und unser ganzes Zeug.Der Tunnelbolg kann jeden Moment seine Zeitreise-Magie aktivieren.“ Dabeiumklammerte sie unsere Version des Tunnelbolgs besonders fest – er solltenicht auch noch davonspringen.

„Ich schubse sie rein“, schlug Talugo dicht neben meinem Ohr vor.

Ich winkte ab. „Nein! Wenn diese Prrzl dich sieht, schöpft sie hundertpro Ver-dacht. Schließlich bist du gerade erst durch die Tür in die Sammlung geweht.“

„Oh Fu…“, stöhnte Clara-mit-C auf. „Da kommt euer Klassenlehrer angerollt!“Am Ende des Flures tauchte Herr Weißmann auf, mit einem dieser fahrbarenMaterialwagen, die alle Biolehrer so lieben.

Lenk ihn ab, Talugo! Egal,ob Prrzl dich sieht oder nicht.

Spätestens wenn Herr Weißmann durch die Zwischentür gerollt

kam, würde er die „komisch gekleidete Schülerin“ mit all demseltsamen Kram auf jeden Fall bemerken.

Talugo fegte in Form einer Windhoseüber den Flur. Die Tür zur Bio-Sammlungflog auf, und Prrzl huschte hinein.

Sofort sprangen Selin und ich aus der Deckung, überholten den zurück-wirbelnden Tornado-Talugo und halfen Herrn Weißmann, die heruntergewehtenBio-Sachen zurück auf den Wagen zu laden.

„Beim Zitronenfalter, was für ein Durchzug!“ Herr Weißmann war völlig durchden Wind. „Dario … wieso bist du nicht bei deinem Malprojekt? Und Selin,warst du nicht eben noch im Schulgarten?“

„Alles gut, Herr Weißmann“, beeilte ich mich zu sagen, während ich Eimer,Fangnetze und Handschuhe zurück auf den Wagen stapelte. Selin grinste nur.Herr Weißmann zuckelte mit seinem Tischlein wieder weiter über den Flur.Und dann hörten wir es ganz genau:

Nixgold! 797 nach Fafnirs Fall!

KscHOooNnnk!

Puh, gerade noch rechtzeitig! Die andere Gruppe war nun mit dem Tunnel-bolg in die Vergangenheit nach Kwertz gereist. So nahm die Geschichte umRumpels Rückkehr ihren Lauf.

Damit das plötzliche Fehlen der anderen während der Projektwoche nichtauffiel, liefen stattdessen wir zurück in unsere Projekte:Selin hüpfte in Richtung Schulgarten, Lennard marschierte zu seinem Video-Projekt, Clara-mit-C stolzierte zu den Schuluniform-Entwürfen, und ich eiltezurück zur Graffiti-Wand an der Pausenhalle. Der Kwertzer Teil unsererGruppe (= Talugo, Platsch und Prrzl) schlich sich mit Selin in den Schulgarten.Ich bat sie noch, es dort bei den Fünftklässlern mit Schreck und Schabernacknicht zu übertreiben. Wir durften weiterhin nicht übermäßig auffallen. Dennim Moment gab es weitaus Dringenderes als Koboldkwatsch.

Wir hatten zwar mit einer Störung durch irgendeinen Lehrer gerechnet,aber IHN hatten wir nicht erwartet: Anton-Mümmert, unser Mathelehrer(unterrichtet auch Chemie), er also war für die Störung bei unserem Farb-experiment verantwortlich. Und damit für den Untergang von Kwertz!Talugo und Prrzl wurden schlagartig unsichtbar. Kobold Nr. 1 allerdings nicht.Rumpel war dafür mittlerweile wohl zu stolz. Stattdessen wechselte er blitz-schnell in die Gestalt von Rumpel-Rémy (seine Tarnung als französischer Aus-tauschschüler) und rief: „Mon Dieu, Quasimodo?!“

Selin verstecke den Tunnelbolg hinter ihrem Rücken, während Lennard etwasvon „Location checken für den Schulfilm“ nuschelte. Clara-mit-C gab bloß einangewidertes „Urgh!“ von sich. Und ich zwang mich, nicht nach der Heinzelmützeauf dem Tisch zu greifen, damit sie Anton-Mümmert nicht ins Auge fiel – er wareiner dieser Lehrer, die „Mützen in der Schule“ abgrundtief hassten.

Wir hatten Glück, dass wir noch nicht mit dem Experiment begonnen hatten.

Der „Big Foot“ schien genauso überraschtvon unserem Auftauchen wie wir von seinem.Aus irgendeinem Grund wollte Anton-Mümmert ungestört im Chemielabor sein.Kochte er hier etwa klammheimlich irgend-einen illegalen Stoff?

Ich folgte seinem Blick, während eruns aus dem Labor scheuchte. Ah ja,Anton-Mümmert schielte zu der teueraussehenden Kaffeemaschine, die zwischenall den chemischen Apparaturen stand.Hier also verbarg sich die Quelle fürseinen legendären Mundgeruch.

Erwischt zu werden und aus dem Laborzu fliegen, war aber kein großes Drama.Wir hatten, wie gesagt, mit einer Störung

durch einen Lehrer und dadurch mit dem Abbruch unseres Experimentsgerechnet. Aber genau für diese Situation besaßen wir den Tunnelbolg.Zurück auf dem Gang kraulte Selin unserem Zeitreise-Joker den Bauch.Sofort begann die Magie zu wirken. Schnell und geübt griffen wir nach densilbernen Fäden, und ich rief:

15 Minuten zurückspulen!

Ja, der Tunnelbolg war nicht nur zu einer ast-reinen Kschoooong-Zeitreise in der Lage, erkonnte die Zeit auch „Rwinnnnggggrrrlll“ zurück-spulen! Echt praktisch, oder?Ich stellte mir vor, wie ich in der nächsten Eng-lisch-Arbeit über Lennards Schulter spickenwürde, von Herrn Altayr erwischt werden, dannaber dank des Tunnelbolgs ein paar Sekun-den zurückspulen und mit dem Wissen aus derZukunft die richtigen Wörter einsetzen würde.An dieser Stelle wusste ich allerdings noch nicht,dass gleich alles anders kommen würde …

RWINNNNGGGGRRRLLL

15 Minuten vor Anton-Mümmerts Störung unternahmen wir also einen neuenVersuch. Rumpel war wegen des Drucks nun aber so nervös, dass sich seinFingernagel im Türschloss zum Labor verhakte und er ihn minutenlang nichtbefreit bekam. Dadurch bekamen wir wieder ein Zeitproblem.

Das ist doch …?! Raus hier!

Ich mach’s kurz: Wir mussten noch ein paar Mal zurückspulen:

Hier hatte der Tunnelbolg zu wenigzurückgespult.

Versuch 3

Versuch 4

Upsi!

RWINNNNGGGGRRRLLL

Versuch 5

zzzzzzzz!

Mist, schon wieder viel zu spät.

Versuch 6

Hier kamen wir immerhin so weit, dassdie Schwertfarbe auf dem Bunsenbrennervor sich hin köchelte.

Es war zum Zeranitenmelken: Unser Schicksal wollte sich einfach nicht ver-ändern. Jedes verdammte Mal pfuschte Anton-Mümmert uns dazwischen undversaute das Farbexperiment. Mittlerweile war uns allen durch das ständigeZurückspulen auch schwindelig. Lennard sah sogar unnormal koboldgrün imGesicht aus.

So ging‘s also nicht weiter. Wir brauchten mehr Ruhe, und vor allem musstenwir Anton-Mümmert viel länger draußen auf dem Schulflur hinhalten.

Nach dem zehnten (oder war es das zwölfte?) Zurückspulen geschah es dann:Mit einem ungewohnt lauten und grellen

KSchOooONG!

löste sich der Tunnelbolg in einen gleißend silbernen Blitz auf. Mir war sofortklar: Das war‘s! Der Zeitenhüpfer war irgendwo in der Zeit verschwunden unddamit für alle Ewigkeiten aus unserer Reichweite.

Ja, episch großes Problem! Denn jetzt waren wir gefangen im allerletzten Ver-such, die Farbe ungestört zusammenzurühren. Jetzt durfte nichts mehr schief-gehen! Das war unsere letzte Chance, die düstere Zukunft zu ändern, die wirdank Zeitreise mit eigenen Augen gesehen hatten!

„Was gibt es, das Anton-Mümmert aufhält?“, überlegte Selin laut.

„Ich hab’s“, rief Lennard, weniger als 30 Sekunden nachdem Selin die Frage inden Raum geworfen hatte. „Rumpel, es wird Zeit für ein neues Aussehen!“

Achtung, ich bitte um Aufmerksamkeit für die folgende Durchgesage: LiebeSchülerinnen und Schüler … kchhh … werte Kolleg… kchh … immer dieseTechnik! … Zum Abschluss unserer knorkigen Projektwoche plant dieSchülervertret… kchhh … ein großes Für-alle-Ereignis, einen Alle-gleich-zeitig-Tanz … zu diesem Event treffen sich jetzt bitte alle auf dem Schulhof …jetzt … nach meinem Kenntnisstand … sofort … Ende der … kchhhh …

Als Rumpel zurück ins Labor stolzierte, noch immer als Schulleiter Dr. Makro-witz, aber einen Plottschiss Blau lutschend, funkelte ihm der Schabernackweiterhin in den Augen. Er hatte mit einer Durchsage die gesamte Schule aufden Schulhof beordert. Nun waren wir endlich ungestört und sollten es für dienächsten zwanzig Minuten auch bleiben.