Konsolidierung nach der Equity Methode - Özlem Şenel - E-Book

Konsolidierung nach der Equity Methode E-Book

Özlem Senel

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 80/100, Marmara Üniversitesi, Sprache: Deutsch, Abstract: In den Zeiten der Globalisierung und der zunehmenden Verflechtung von Unternehmen weltweit, ist es sinnvoll auch bei den Rechnungslegungssystemen für mehr Transparenz zu sorgen. Mit dem 1989 verabschiedeten Framework for the Preparation and Presentation of Financial Statements, hat das IASC den theoretischen Bezugsrahmen für das Normensystem der einzelnen IAS/IFRS geschaffen. Sie sollen diese Transparenz fördern und hervorbringen. Dieses Ziel verfolgt ebenfalls die Europäische Union, die nach dem 31.12.2004 alle kapitalmarktorientierte Unternehmen mit dem Hauptsitz in der EU verpflichtet, ihre Konzernabschlüsse nach den IAS/IFRS aufzustellen. In Deutschland sind von dieser Regelung ca. 750 Unternehmen betroffen, in den weiteren europäischen Mitgliedsstaaten ca. 6250 Unternehmen. Die Mitgliedsstaaten haben darüber hinaus noch das Recht, die Anwendung der IAS/IFRS auch auf Konzernabschlüsse nicht kapitalmarktorientierter Unternehmen sowie auf sämtliche Einzelabschlüsse auszuweiten. Die Folgen der Verpflichtung für kapitalmarktorientierten Unternehmen in der EU sind sehr vielschichtig. Zum einen entstehen z.B. sehr hohe Umstellungskosten von den nationalen auf die internationale Rechungslegung, zum anderen wird vielen Unternehmen die Finanzierung von Investitionen an ausländischen Kapitalmärkten sehr erleichtert. Vor dem geschilderten Hintergrund soll die Aufgabe dieser Arbeit dem Leser die Anwendung der Equity-Methode in den Konzernrechnungslegung HGB und IAS/IFRS im Kern näher zu bringen.

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Veröffentlichungsjahr: 2009

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Inhaltsverzeichnis
2. ÜBERBLICK ÜBER DIE ASSOZIIERTEN UNTERNEHMEN
3.DAS KONZEPT DER EQUITY METHODE
3.1. Begriffsklärung
3.2. Anwendung der Equity Methode
3.2.1. Erst-und Folgekonsolidierung nach HGB
3.2.1.1. Buchwertmethode
3.2.1.2. Kapitalanteilsmethode
3.2.2. Erst- und Folgekonsolidierung nach IAS/IFRS
4. PRAXISBEISPIEL ÜBER DIE ANWENDUNG DER EQUITY-METHODE
5. ZUSAMMENFASSUNG

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1.EINLEITUNG

In den Zeiten der Globalisierung und der zunehmenden Verflechtung von Unternehmen weltweit, ist es sinnvoll auch bei den Rechnungslegungssystemen für mehr Transparenz zu sorgen. Mit dem 1989 verabschiedeten Framework for the Preparation and Presentation of Financial Statements, hat das IASC den theoretischen Bezugsrahmen für das Normensystem der einzelnen IAS/IFRS geschaffen. Sie sollen diese Transparenz fördern und hervorbringen. Dieses Ziel verfolgt ebenfalls die Europäische Union, die nach dem 31.12.2004 alle kapitalmarktorientierte Unternehmen mit dem Hauptsitz in der EU verpflichtet, ihre Konzernabschlüsse nach den IAS/IFRS aufzustellen. In Deutschland sind von dieser Regelung ca. 750 Unternehmen betroffen, in den weiteren europäischen Mitgliedsstaaten ca. 6250 Unternehmen. Die Mitgliedsstaaten haben darüber hinaus noch das Recht, die Anwendung der IAS/IFRS auch auf Konzernabschlüsse nicht kapitalmarktorientierter Unternehmen sowie auf sämtliche Einzelabschlüsse auszuweiten. Die Folgen der Verpflichtung für kapitalmarktorientierten Unternehmen in der EU sind sehr vielschichtig. Zum einen entstehen z.B. sehr hohe Umstellungskosten von den nationalen auf die internationale Rechungslegung, zum anderen wird vielen Unternehmen die Finanzierung von Investitionen an ausländischen Kapitalmärkten sehr erleichtert. Vor dem geschilderten Hintergrund soll die Aufgabe dieser Arbeit dem Leser die Anwendung der Equity-Methode in den Konzernrechnungslegung HGB und IAS/IFRS im Kern näher zu bringen.

Im zweiten Kapitel werden die Eigenschaften der assoziierten Unternehmen dargestellt, um die Unternehmen, bei den die Equity Methode die Anwendung findet, besser zu verstehen. Im dritten Kapitel wird zunächst die Equity Methode als begrifflich erklärt und dann die Anwendung dieser Methode zuerst nach dem Handelsgesetzbuch und dann nach IAS/IFRS vorgestellt. Im Teil der Anwendung der Equity Methode werden die Buchwert- und Kapitalanteilsmethode nach der Erst- und Folgekonsolidierung behandelt. Im vierten Kapitel wird die Equity Methode anhand eines Praxisbeispiels Schritt für Schritt dargestellt und erklärt. Und im letzten Kapitel kommt die Schlussfolgerung zur Equity Methode.

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2. ÜBERBLICK ÜBER DIE ASSOZIIERTEN UNTERNEHMEN

Assozierte Unternehmen werden sowohl nach HGB als auch nach IFRS durch einen maßgeblichen Einfluss gekennzeichnet. Bei assoziierten Unternehmen existieren keine Einschränkungen bezüglich Rechtsform und Sitzland.

Ein assoziertes Unternehmen liegt nach § 311 HGB vor, wenn ein in den Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen auf ein nicht einbezogenes Unternehmen einen maßgeblichen Einfluss ausübt und das Konzernunternehmen am assoziierten Unternehmen eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs.1 HGB hält. Eine Definition des maßgeblichen Einflusses fehlt im HGB. § 311 Abs. 1 HGB beinhaltet lediglich die widerlegbare Vermutung, dass ab einer Stimmrechtsquote von 20 % ein maßgeblicher Einfluß vorliegt.1

Ebenso wie bei der einheitlichen Leitung nach 290 Abs. 1 HGB kommt es auch bei dem maßgeblichen Einfluss nach 311 Abs. 1 HGB nicht darauf an, ob er ausgeübt werden könnte, sondern vielmehr darauf, ob ertatsächlich ausgeübtwird.2