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Studienarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Informatik - Angewandte Informatik, Note: 1,3, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (Technische Hochschule Nürnberg), Veranstaltung: Intelligente Maschinen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über das Thema KI-Kunst zu geben. Es soll beleuchtet werden, wie künstliche Intelligenz heute im künstlerischen Kontext eingesetzt wird, welche historischen Entwicklungen zu dieser Bewegung geführt haben, welche technologischen Grundlagen zugrunde liegen und welche ethischen sowie wirtschaftlichen Herausforderungen sich daraus ergeben. Die Arbeit soll damit nicht nur informieren, sondern auch zur kritischen Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken von KI in der Kunst anregen. Die fortschreitende Entwicklung künstlicher Intelligenz markiert einen Paradigmenwechsel, der tiefgreifende Transformationen in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen induziert. KI-Systeme finden vermehrt Anwendung in Sektoren wie Bildung, Medizin und der Lebensmittelproduktion. Diese ubiquitäre Präsenz hat eine breite gesellschaftliche Diskussion ausgelöst, die auch Ängste vor dem Verlust von Arbeitsplätzen durch KI thematisiert. Traditionell wurde KI vorrangig in Bereichen eingesetzt, die analytische und logische Fähigkeiten erfordern, wobei sie beachtliche analytische und sprachverarbeitende Kompetenzen demonstriert hat. Für Bereiche wie die Kunst, die primär emotionale und kreative Fähigkeiten erfordern, schien KI hingegen lange Zeit weniger prädestiniert– eine Annahme, die in der öffentlichen Wahrnehmung weit verbreitet war. Diese Einschätzung erweist sich je doch zunehmend als überholt, da KI mittlerweile auch verstärkt in kreative Prozesse Einsatz findet. Diese Entwicklung wirft zentrale Fragen auf, inwieweit eine Maschine als Künstler bezeichnet werden kann, und wo die Grenzen zwischen Originalität und algorithmischer Generierung verlaufen. In einer Ära, in der KI-Systeme Bilder, Musikstücke oder Choreografien generieren, unterliegt das traditionelle Verständnis von Kunst einem fundamentalen Wandel.
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Veröffentlichungsjahr: 2026
