Lauren – Ein amerikanischer Hund in Paris - Kay Pfaltz - E-Book
Beschreibung

Lauren ist ein kleiner Beagle, benannt nach der amerikanischen Schauspielerin Lauren Bacall, der Ehefrau von Humphrey Bogart. Als er gefunden wird, ist er bewusstlos und halb verhungert. Aber er hat Glück. Die Autorin, Kay Pfaltz, nimmt ihn mit nach Paris, wo sie im Auftrag einer amerikanischen Zeitschrift Kolumnen über Restaurants und andere Attraktionen der französischen Hauptstadt schreibt. Nun beginnt sie: die Geschichte von Lauren, dem amerikanischen Hund in Paris. "Lauren" ist mehr als eine Hundegeschichte. Es ist ein Buch über die Liebe, das Lachen und die Zuversicht als Kraftquelle des Lebens und zeigt, welche Rolle ein Hund dabei spielen kann. Die Mischung aus der Leichtigkeit des französischen Savoir Vivre und dem Ernst tiefer menschlicher Gefühle macht das Buch zu einem ganz besonderen Lesegenuss.

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Seitenzahl:296

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Sammlungen



Widmung

Für Martina Moore und Freckles

Titel

KAY PFALTZ

LAUREN

EIN AMERIKANISCHER HUND IN PARIS

ÜBERSETZT VON MONA KAUFMANN

Impressum

Copyright © 2008, by Kay Pfaltz

Titel der amerikanischen Originalausgabe:

Lauren’s Story – An American Dog in Paris

Übersetzung ins Deutsche: Mona Kaufmann

Umschlaggestaltung: Jens Krebs,

unter Verwendung eines Fotos von Ted Pfaltz, www.Maxxis7.com

© für die deutsche Übersetzung: 2009 Mariposa Verlag

U. Strüwer, Drakestraße 8a, 12205 Berlin

Fon: 030 2157493 * Fax: 030 2159528

www.mariposa-verlag.de

E-Book-Ausgabe Mai 2011

Datenkonvertierung: CPI – Clausen & Bosse, Leck

ISBN 978-3-927708-61-7

Alle Rechte vorbehalten

1. digitale Auflage 2013

Digitale Veröffentlichung: Zeilenwert GmbH

Inhalt

Cover

Widmung

Titel

Impressum

VORWORT

KAPITEL EINS

KAPITEL ZWEI

KAPITEL DREI

KAPITEL VIER

KAPITEL FÜNF

KAPITEL SECHS

KAPITEL SIEBEN

KAPITEL ACHT

KAPITEL NEUN

KAPITEL ZEHN

KAPITEL ELF

KAPITEL ZWÖLF

KAPITEL DREIZEHN

KAPITEL VIERZEHN

KAPITEL FÜNFZEHN

KAPITEL SECHZEHN

KAPITEL SIEBZEHN

KAPITEL ACHTZEHN

KAPITEL NEUNZEHN

KAPITEL ZWANZIG

KAPITEL EINUNDZWANZIG

KAPITEL ZWEIUNDZWANZIG

KAPITEL DREIUNDZWANZIG

KAPITEL VIERUNDZWANZIG

KAPITEL FÜNFUNDZWANZIG

KAPITEL SECHSUNDZWANZIG

KAPITEL SIEBENUNDZWANZIG

KAPITEL ACHTUNDZWANZIG

KAPITEL NEUNUNDZWANZIG

KAPITEL DREIßIG

KAPITEL EINUNDDREIßIG

KAPITEL ZWEIUNDDREIßIG

KAPITEL DREIUNDDREIßIG

KAPITEL VIERUNDDREIßIG

KAPITEL FÜNFUNDDREIßIG

KAPITEL SECHSUNDDREIßIG

KAPITEL SIEBENUNDDREIßIG

KAPITEL ACHTUNDDREIßIG

KAPITEL NEUNUNDDREIßIG

KAPITEL VIERZIG

KAPITEL EINUNDVIERZIG

KAPITEL ZWEIUNDVIERZIG

KAPITEL DREIUNDVIERZIG

EPILOG

EINIGE VON LAURENS BEVORZUGTEN »FUTTERPLÄTZEN«

NACHTRAG DER AUTORIN

Bildteil

VORWORT

In der Morgendämmerung ist die Luft kühl und sauber. Ich schaue auf die erwachende Stadt, die Gebäude aus dem neunzehnten Jahrhundert sind in grauem Licht gebadet, während der Ober eine Tasse Café crème vor mich stellt. Ich trinke den ersten heißen Schluck Milchkaffee und werde von einer proustschen Fülle von Erinnerungen überflutet.

Der Kaffee schmeckt wie immer, genau wie beim ersten Mal. Auf der anderen Seite des Platzes schüttet der Besitzer einer Patisserie einen Eimer Seifenwasser auf den Bürgersteig. Hoch oben vom Balkon betrachtet eine orangefarbene Katze das Geschehen, als ob sie für ein Foto von Doisneau posiere, und wendet dann ihre Aufmerksamkeit einigen Tauben zu, die um die Schornsteine des Hauses flattern. Ich trinke den nächsten Schluck.

Ein Freund hat mich gebeten, einen Artikel über die bedingungslose Liebe zu schreiben. Ich stelle die Tasse hin. Ich habe schon einmal an diesem Tisch gesessen, vor vielen Jahren. Sie saß auf dem geflochtenen Stuhl neben mir. Ich kann ihre Augen vor mir sehen, die voll sehnsüchtiger Hoffnung auf das Croissant gerichtet waren und beobachteten, ob es sich vom Teller wegbewegen würde. Ich glaube, Paris wird mich immer an Lauren erinnern.

Ich habe oft gesagt, dass meine glücklichsten Augenblicke die waren, wenn sie an meiner Seite war, und viele davon erlebten wir in Restaurants. Irgendwann habe ich versucht, mich an die Anzahl und die Namen aller Restaurants zu erinnern, in denen wir gemeinsam gespeist hatten, manchmal mit meinen Freunden, aber meistens waren es nur wir beide: Hund und Mensch. Bei vierundachtzig habe ich aufgegeben. Ich weiß, es waren mehr, aber ich habe sie vergessen. Ich erinnere mich an die ersten Lokale, die wir besuchten, an Geburtstagsfeiern sowie an die bekannten Restaurants Taillevent und Robuchon und an all die, in denen wir regelmäßig aßen und wo sie geliebt wurde. Die besten Erinnerungen? Es war immer anders und doch wieder auf wundervolle Weise gleich.

»C’est un vieux copain.«

Der Ober fragte nicht, sondern er sagte es eher wehmütig, vielleicht dachte er an seinen eigenen Hund.

»Oui.«

Ich verbesserte ihn nicht. Viele Leute nahmen an, Lauren sei ein Rüde. Vermutlich, weil Beagles eher eine maskuline Rasse sind, so wie Malteser oft feminin erscheinen.

»Vous avez choisi?«

»Oui, je prendrais la salade folle pour commencer, et ensuite l’andouillette.«

»Ah, l’andouillette, très bien.«

Ich bat um etwas Wasser für Lauren, obwohl ich wusste, dass sie es nicht trinken würde, bis jeder letzte Essenskrümel verschwunden war. Der Ober lächelte sie an und ging. Sie legte sich niemals hin. Sie saß immer aufrecht neben mir, auf der gepolsterten Bank oder auf ihrem eigenen Stuhl. Ich redete mit ihr und sie schaute in meine Augen, ohne ein Wort von dem anzuzweifeln, was ich sagte, während die Gäste an den Nachbartischen uns mit einer Mischung aus liebevoller Neugierde und Respekt zuschauten. Pariser sind auf unvergleichliche Weise hundefreundlich. In diesem Bereich bin ich wohl am ehesten zu einer echten Pariserin geworden. Ich habe mich immer als Pariserin gefühlt, mehr als alles andere, doch ich war niemals eine. Irgendwie beruhigte es mich, nirgendwo hinzugehören. Was hatte Gertrude Stein gesagt? »Amerika ist mein Land, aber Paris ist meine Heimatstadt.« Oder so ähnlich.

Für eine mir lang erscheinende Zeitspanne – im Vergleich zu den Zeitabläufen der Geschichte war sie aber eher kurz – waren Lauren und ich in Paris zu Hause. Meine besten Gespräche führte ich mit Lauren. Ihre aufmerksamen und seelenvollen Augen regten mich zum Denken und Philosophieren an, so wie ich es nie mit meinen Freunden erlebte. Ging ich deshalb so gerne mit ihr essen, weil ich über alles sprechen konnte, was ich wollte, und sie mir immer zuhörte, ja, mich sogar unterhaltsam fand? Lieben wir unsere Tiere, weil sie sich nicht beschweren, uns nicht kritisieren und uns immer so akzeptieren, wie wir sind, trotz unserer Fehler? Ganz sicher, ja. Aber mit ihnen erleben wir auch die aufrechtesten Beziehungen, zu denen wir Menschen fähig sind. Die Kirche hat sich seit Jahrhunderten mit der Frage beschäftigt, ob Tiere eine Seele haben oder nicht. Für einen Tierliebhaber steht das außer Frage. Schauen Sie sich das Tier an, das Sie lieben. Jedes Mal, wenn ich in Laurens braune Augen schaute, sah ich mehr Seele als in vielen Menschen.

Das Essen kam und obwohl sie völlig vom Essen besessen war – als ich sie fand, war sie fast verhungert –, saß sie geduldig neben mir und wartete auf ihren Anteil. Die Liebe, die ich für sie fühlte, und der Respekt wuchsen im Laufe unseres Zusammenlebens. Oft erschien der Koch selbst, um sie zu begrüßen. Im La Coupole, dem ersten Restaurant, in dem Lauren je speiste, feierte einmal Jeanne Moreau ihren Geburtstag mit einer Gruppe von Filmstars. Der Koch aber ging nicht als Erstes zu Mme. Moreau, sondern zu Lauren. Er nannte sie sage. Das was nur eine von vielen Situationen, in denen mein Hund so beschrieben wurde. Das französische Wort sage bedeutet weit mehr als klug. Es schließt gut erzogen, tugendhaft, sensibel, vernünftig, weise, gut und vor allem sanft mit ein. Lauren wurde zu einer vollendeten Verkörperung dieses Wortes.

Ich hebe meine Tasse und trinke den nun fast kalten Rest der Flüssigkeit. Ich stehe auf. Bedingungslose Liebe. Ich werde versuchen, darüber zu schreiben.

KAPITEL EINS

Das schönste Geschenk meines Lebens war ein seltsamer kleiner Hund. Genauer gesagt: eine Hündin. Sie hieß Lauren. Ich war in meiner Wohnung in Paris, als ich zum ersten Mal von ihr hörte – mein damaliger Freund hatte gerade mal wieder mit mir Schluss gemacht, zum vielleicht achtundachtzigsten Mal. Amy, meine Schwester, hatte mir schon lange ans Herz gelegt, ich solle mir doch einen Hund anschaffen. Sie meinte, er könne die Einsamkeit vertreiben und ich hätte jemanden zu versorgen, zu lieben und außerdem zwänge er mich, mein Appartement zu verlassen. Er wäre ein ständiger Begleiter, sagte sie. Amy schaffte sich jedes Mal einen Hund an, wenn sie deprimiert war. Es war ihre Antwort auf die Tiefschläge des Lebens. Sie hatte elf Hunde.

Das Telefon klingelte und in der Hoffnung, dass es mein Freund oder vielmehr Ex-Freund sei, lief ich hin. Es war Amy.

»Du solltest dir einen Hund anschaffen«, sagte sie, als ich den Hörer abnahm. Sie musste einen sechsten Sinn dafür haben, wie schlecht die Dinge gerade standen.

»Ich will keinen Hund! Ich will jemanden, mit dem ich beim Abendessen oder bei Kerzenschein reden kann; jemanden, der mit mir ins Kino geht; jemanden …«

»Klein-Autumn und ich reden miteinander«, unterbrach sie mich.

»Interessante Gespräche. Ich will anregende Konversation, Ideen.«

»Autumn und ich führen dauernd anregende Gespräche.«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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