Lesereise Abu Dhabi - Helge Sobik - E-Book
Beschreibung

Abu Dhabi will Dubai überholen und aller Welt zeigen, welche der beiden Metropolen am Golf in Wirklichkeit die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate ist: jeden Tag aufs Neue beweisen, dass Abu Dhabi größer, reicher, mächtiger ist, sich mit Leichtigkeit einen Hotelpalast mit bis zu 680 Quadratmeter großen Suiten für gut drei Milliarden Euro Baukosten leisten kann. Zeigen, dass die Leute hier alles kaufen, alles wahr machen, mit ihrem Geld jeden übertrumpfen könnten, so sie es nur wollten. Vom Besten sein muss alles sowieso, denn nirgendwo schwört man so sehr auf große Namen wie am Golf. Das gilt auch für die Architekten des neuen Abu Dhabi auf der Insel Saadiyat. Keine Geringeren als Jean Nouvel, Frank O. Gehry, Zaha Hadid und Norman Foster hat Scheich Khalifa dafür verpflichten lassen. Jener Mann, der das Dorf von einst aus dem Sand auf die Landkarte katapultierte und zur Weltstadt wachsen ließ, erlebt den neuen Boom nicht mehr mit. 2004 starb Abu Dhabis weltoffener Herrscher Scheich Zayed hochbetagt, vier Jahre später beendeten Bauarbeiter sein elfenbeinfarbenes Denkmal im Sand: Die neue Scheich-Zayed-Moschee ist das drittgrößte islamische Gotteshaus der Welt.

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Helge Sobik · Fabian von Poser

Lesereise Abu Dhabi

Helge Sobik · Fabian von Poser

Lesereise Abu Dhabi

Mona Losa im Meer aus Sand

Picus Verlag Wien

Copyright © 2012 Picus Verlag Ges.m.b.H., Wien Alle Rechte vorbehalten Grafische Gestaltung: Dorothea Löcker, Wien Umschlagabbildung: © Fabian von Poser Datenkonvertierung E-Book: Nakadake, Wien ISBN 978-3-7117-5117-1 Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt

Informationen über das aktuelle Programm des Picus Verlags und Veranstaltungen unterwww.picus.at

Happy Birthday, Wüsten-Wunderland

Von der Kunst, Sand auf die Reise-Weltkarte zu heben: Im Dezember 2011 feierten die Vereinigten Arabischen Emirate vierzigsten Geburtstag – und starteten in ihr fünftes Jahrzehnt

Aus den Straßen war er verschwunden. Sie haben ihn unter dem Teer versteckt, zehnspurige Autobahnen darüberplaniert, ein Stück abseits sogar Pools hineingegraben und deren Wände mit türkisblauen Kacheln gefliest. Sie haben ihm die Fundamente immer neuer Villen, immer mehr Shoppingzentren und Hoteltürme aufgepfropft. Sie taten es in Rekordgeschwindigkeit. Und sogar Wasserleitungen haben sie vergraben, Mutterboden herangekarrt, Blümchen gepflanzt. Und jetzt ist er doch wieder da, in den Straßen, auf den Terrassen, den Autokarosserien, sogar in den Pools – als ungebetener Gast und nur für ein paar Stunden: Diesen Nachmittag kam der Sand zurück nach Abu Dhabi und nach Dubai, ein wenig später nach Sharjah und Fujairah. Alles hüllt er in einen leichten rostroten Schleier ein.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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