Verlag: Picus Verlag Kategorie: Lebensstil Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2013

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E-Book-Beschreibung Lesereise Kulinarium Skandinavien -

Kulinarische Wagnisse und ausgefallene Spezialitäten wie lutefisk oder surströmming stehen mitunter auf dem Speiseplan der skandinavischen Küche, aber auch Köstlichkeiten wie smørrebrød oder Meeresfrüchte aller Art. Die Autorinnen und Autoren des Sammelbands begeben sich auf Entdeckungsreise und erzählen nicht nur von den Erfolgen der schwedischen Kochnationalmannschaft und von dem dänischen Klassiker Dyrlægens Natmad, sondern auch von skandinavischen Alkoholbräuchen und der allgegenwärtigen Tasse Kaffee. Begeben Sie sich auf eine abenteuerliche, vielfältige Reise durch das kulinarische Skandinavien!Mit Beiträgen von Anne Helene Bubenzer, Barbara Denscher, Nina Freydag, Gabriele Haefs, Rasso Knoller, Franz Lerchenmüller, Barbara Schaefer und Helge Sobik.

Meinungen über das E-Book Lesereise Kulinarium Skandinavien -

E-Book-Leseprobe Lesereise Kulinarium Skandinavien -

Dorothea Löcker · Alexander Potyka (Hg.)

Lesereise Kulinarium Skandinavien

Dorothea Löcker Alexander Potyka (Hg.)

Lesereise Kulinarium Skandinavien

Stockfisch, Smørrebrød und Aquavit

Picus Verlag Wien

Copyright © 2013 Picus Verlag Ges.m.b.H., Wien Alle Rechte vorbehalten Grafische Gestaltung: Dorothea Löcker, Wien Umschlagabbildung: © Danita Delimont Stock Datenkonvertierung E-Book: Nakadake, Wien ISBN 978-3-7117-5177-5 Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt

Informationen über das aktuelle Programm des Picus Verlags und Veranstaltungen unterwww.picus.at

Fischmanieren

Vorwort

In Skandinavien isst man anders. Bereist man die Region von Süden kommend, kann es sein, dass man in Dänemark zunächst noch wenig davon bemerkt, aber je weiter in den Norden man sich vorwagt, desto augenfälliger wird es: Die Skandinavier essen hauptsächlich Fisch und Meeresgetier. Frischen Fisch, Stockfisch, Muscheln, halb verfaulten Fisch. Seit Jahrhunderten lebt man im Norden mit den Fischen, von den Fischen. Besuchern aus Binnengegenden mag dies ein wenig einseitig dünken, die vergleichsweise hohe Lebenserwartung in Skandinavien scheint aber ein Hinweis darauf zu sein, dass an solcher Ernährung nicht alles falsch sein kann.

Freilich weiß man auch im hohen Norden, was zum Lebensgenuss dazugehört: Davon erzählt etwa die traditionsreiche Tuborg-Brauerei in Dänemark eine Geschichte, die øl braut und damit so manches fröhliche Beisammensein fördert, was man auch den etwas höherprozentigen Varianten nicht absprechen wird. Aquavit, Wasser des Lebens, der Kümmelschnaps, heißt in jedem Land ein wenig anders: brændevin, brennivín, brennevin oder brännvin, schmeckt auch überall ein wenig anders – wirkt aber stets auf dieselbe Weise. Gebrannt wird er jedenfalls überall und auch der Konsum ist beträchtlich – woran die hohe Besteuerung des Alkohols kaum etwas ändern konnte.

Was wäre aber ein Skandinavienaufenthalt ohne die herrlichen, fetten und geschmackvollen Milchprodukte? Zum Frühstück skyr oder filmjölk, aufs Brot ost – Frischkäse, streng im Geruch, mild, mager oder fett, alles ist möglich. Apropos Brot: Einen der vermutlich weitestverbreiteten Exportartikel Dänemarks – dessen Herkunft freilich wenig bekannt ist –, das belegte Brot, smørrebrød, übersetzt schlicht Butterbrot, kann man ebenfalls in ganz Skandinavien finden, die Beläge sind dabei so vielfältig wie die Länder selbst: Wurst oder Fleisch, Käse oder Gemüse – und natürlich Fisch. Das Maximum an Exotik bietet wohl die isländische Variante mit hákarl – unter der Erde fermentiertem Haifleisch.

Wie gesagt, Skandinavien is(s)t anders. Das ist freilich eine Qualität, die selten geworden ist in Zeiten, da die Globalisierung auch in die verstecktesten Nischen der Kulinarik eingedrungen zu sein scheint und – zumindest in den Ländern des Wohlstands – alles immer überall jedem anbietet. Diesem Trend trotzen die nordischen Länder selbstbewusst und versprechen den Reisenden kulinarische Erlebnisse, die authentisch, unverfälscht und ortsgebunden geblieben sind.

Dorothea Löcker & Alexander Potyka

Das Nachtmahl des Tierarztes

Ein dänischer Klassiker

Spätabends, wenn der Tierarzt hungrig war, ging er in sein Stammlokal. Dort bestellte er stets dasselbe: ein Stück Roggenbrot, bestrichen mit Schmalz, darüber eine dicke Schicht Leberpastete, auf dieser vier Scheiben Kalbsschinken und obendrauf eine Schnitte Fleischgelee. Das schmeckte offenbar nicht nur ihm, sondern bald auch anderen. Denn Dyrlægens Natmad – das Nachtmahl des Tierarztes – wurde zu einem Klassiker der dänischen Küche.

Den Tierarzt gab es tatsächlich: Er hieß Sigurd Keilgaard und war um 1920 für das Wohlergehen der Pferde in den Königlichen Stallungen verantwortlich. Für sein eigenes Wohlergehen besuchte er Oskar Davidsens Vinstue am Åboulevard, ein zu jener Zeit weithin bekanntes Lokal. Denn dort wurde nicht nur kreiert, sondern die – heute nicht mehr bestehende – Weinstube an der Ecke zur Griffenfeldsgade gilt überhaupt als der Geburtsort des , also jener für die dänische Küche so typischen belegten »Butterbrote«.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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