Lesereise Vatikan - Christina Höfferer - E-Book
Beschreibung

Jedes Jahr strömen Millionen Menschen in einen der kleinsten Staaten der Welt: den Vatikan. Christina Höfferer kennt die Protagonisten des Kirchenstaats - und seine Geheimisse. Sie erzählt vom Heiligen Jahr 2016, spricht mit dem päpstlichen Bäcker und dem Schneider der Schweizergarde, besucht versteckte Gärten und geheime Gänge und trifft Frauen, die im katholischen Stadtstaat arbeiten. So erfährt sie, wie der Vatikan zu dem wurde, was er heute ist: Zentrum einer Weltreligion ebenso wie eine Attraktion für weltliches Publikum.

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Christina Höfferer

Lesereise Vatikan

Christina Höfferer ist Kulturhistorikerin und Journalistin. Als Mitglied des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, einer im Vatikan beheimateten Forschungsinstitution, ist sie Insiderin und lebt und arbeitet als ORF-Journalistin und Korrespondentin in Rom. Im Picus Verlag erschien 2015 ihre Lesereise Rom.

Christina Höfferer

Lesereise Vatikan

Mit der roten Vespa zum Petersplatz

Picus Verlag Wien

Für Papa

Copyright © 2015 Picus Verlag Ges.m.b.H., Wien Alle Rechte vorbehalten Grafische Gestaltung: Dorothea Löcker, Wien Umschlagabbildung: © Chris Jackson/Getty Images ISBN 978-3-7117-1063-5 eISBN 978-3-7117-5312-0

Informationen über das aktuelle Programm des Picus Verlags und Veranstaltungen unterwww.picus.at

INHALT

Über den Autor

Jorge und Joseph

Zwei Päpste im Vatikan

Ein außerordentliches Heiliges Jahr

Im Vatikan, in Rom und überall

Der Kunstpapst

Antonio Paolucci, Direktor der Vatikanischen Museen

Ein Tag rund um den Vatikan

Vom Petrusgrab durch den Passetto in die Engelsburg

Stilsicher

Die Schweizergarde

Die Gärten des Papstes sind offen für alle

Ein Besuch in Castel Gandolfo

Mythen und Legenden, Wahrheit und Fiktion

Wie geheim ist das Vatikanische Geheimarchiv?

Fix angestellt

Die deutsche Jüdin im Vatikan

Ignatianisch studieren

Die Päpstliche Universität Gregoriana

Mit der roten Vespa zum Petersplatz

Annette Schavan, Botschafterin beim Heiligen Stuhl

Die vielen Stimmen des Papstes

Radio Vatikan

Gott, Gräber und Gelehrte

Der Campo Santo Teutonico

Verleger der Worte Gottes

Die Libreria Editrice Vaticana und Herder

Unser tägliches Brot gib uns heute

Der Bäcker des Papstes

Der jüdische Papst

Ein Besuch beim Oberrabbiner in der großen Synagoge

Die göttlichen Klänge der Gregorianik

Singen im Zentrum des Glaubens

Nachtrag

Jorge und Joseph

Zwei Päpste im Vatikan

Papst sein ist ein einsames Geschäft. Man steht an der Spitze der ältesten Institution der Welt und muss tun und machen und auch viel aushalten. Dafür wird man geliebt und bewundert. Doch in jüngster Zeit werden Päpste oft als dynamisches Duo gesehen, zumindest in der Ikonografie der Devotionalien. Auf den santini, den Andachtsbildern, die sich rund um den Vatikan in rauen Mengen finden, sind immer öfter zwei Päpste abgebildet. Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus, Benedikt und Johannes Paul II. oder selbiger gemeinsam mit Paul VI. Das ist neu im Vatikan: die Idee von den zwei Päpsten.

Erinnern Sie sich noch, wo Sie am 11. Februar 2013 waren? Ich war gerade in Buenos Aires, als Papst Benedikt XVI. seinen Rücktritt als Bischof von Rom und Papst bekannt gab. Der Reiseredakteur einer österreichischen Tageszeitung rief mich an. Ich sollte einen Artikel über den Vatikan schreiben, denn der sei ja jetzt im Brennpunkt des Interesses. Da ich ihm erzählt hatte, dass ich einige Wochen in Buenos Aires bleiben würde, um an einer Radiodokumentation über den Musiker Astor Piazzolla zu arbeiten, rief mich derselbe Redakteur einen Monat später, am 13. März, wieder an. Diesmal sollte es eine Geschichte über Buenos Aires werden, die Heimat des neuen Papstes Franziskus. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Stimmung in Buenos Aires war überwältigend, eine überschäumende Begeisterung. Via Fernsehen verkündete der neue Papst am Petersplatz, er komme vom Ende der Welt, und genau das war in Buenos Aires von einem Moment auf den anderen spürbar: Das Verhältnis von Peripherie und Zentrum, von innen und außen, von Rom und der Welt schien sich zu wenden. »Bitte betet für mich«, sagte der Papst.

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