Beschreibung

Das Mädchen, das mit den Tieren spricht: Drei kleine Waschbären erobern Lillis Herz – und das aller Liliane-Susewind-Fans ab 6 Jahren! In Lillis Dachboden sind drei Waschbären eingezogen! Lilli möchte sie am liebsten behalten. Doch die Nachbarn finden, sie machen zu viel Dreck und Lärm. Und dann beobachtet Lilli, wie ein Mann die drei Waschbären in einen Sack steckt und in sein Auto lädt! Ob es ihr gelingt, die drei niedlichen Tieren zu retten? Ein spannendes Abenteuer mit Witz und Herz. Von Bestsellerautorin Tanya Stewner – mit großer Fibelschrift und fröhlich-bunten Bildern von Florentine Prechtel Bei Antolin gelistet Alle Bücher der Serie ab 6 Jahren: ›Liliane Susewind – Ein kleiner Esel kommt groß raus‹ ›Liliane Susewind – Ein Meerschwein ist nicht gern allein‹ ›Liliane Susewind – Viel Gerenne um eine Henne‹ ›Liliane Susewind – Ein Nilpferd auf dem Zebrastreifen‹ ›Liliane Susewind – Extra-Punkte für den Dalmatiner‹ ›Liliane Susewind – Schwarze Kater bringen Glück‹ ›Liliane Susewind – Ein kleiner Hund mit großem Herz‹ Weitere Bände in Vorbereitung. Entdecke auch die Liliane-Susewind-Serie für Kinder ab 8 Jahren!

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Leseprobe zu:

Tanya Stewner | Marlene Jablonski

Liliane Susewind

Drei Waschbären sind keiner zu viel

Mit farbigen Bildern von Florentine Prechtel

FISCHER E-Books

Nach einer gemeinsamen Idee von Tanya Stewner und Marlene Jablonski

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Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung von Text und Bildern, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Zustimmung des Verlags urheberrechtswidrig und strafbar. Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung in elektronischen Systemen.

© S. Fischer Verlag GmbH, Hedderichstr. 114, D-60596 Frankfurt am Main

Inhalt

Ein Gast auf dem AstEin Waschbär kommt selten alleinZoff und DonnerwetterDreierpack im JutesackEin Wunder auf vier Pfoten

Ein Waschbär kommt selten allein

»Geht es dir gut?«, fragte Lilli den Waschbären. Genau in dem Moment knurrte dessen Magen so laut, dass Bonsai erschrak und einen Satz zur Seite machte. Dann fing er an zu bellen.

Der Waschbär schaute ihn verdattert an. »Was hat der denn?«, fragte er Lilli. »Hat er sich etwa verschluckt?«

»Wohl eher erschreckt«, erwiderte sie. Dann wisperte sie ihrem Hund zu: »Ruhig, Bonsai. Sonst weckst du noch Mama, Papa und Oma.«

»Aber der Baumheini hat uns gedroht«, knurrte Bonsai.

»Nicht doch. Das war sein Magen. Er hat bloß Hunger.«

»Hunger? Oooh, das kenne ich. Hunger ist echt übel. Ein schwarzes, stechendes Loch, das sich ausbreitet.« Bonsai legte den Kopf schief und blickte den Waschbär offenbar verständnisvoll an.

Lilli hingegen beugte sich vor und pflückte rasch einen reifen Apfel vom Baum. Den reichte sie dem Kleinbären.

»Danke!«, hauchte der freudig. Er hielt den Apfel mit seinen weißen Pfötchen fest und betrachtete ihn mit glänzenden Augen.

»Möchtest du nicht reinbeißen?«, wollte Lilli wissen.

»Nun ja … Doch, schon«, druckste der Waschbär herum. »Aber nicht, bevor ich ihn nicht gewisch-wasch-waschen habe.«

Lilli wunderte sich. Sie hatte erwartet, dass der Waschbär den Apfel sofort verschlingen würde. Doch dieses Exemplar legte wohl ganz besonders viel Wert auf Reinlichkeit.

Lillis Blick fiel auf die halbvolle Wasserflasche auf ihrem Nachttisch. Sie griff danach. »Hier. Halt deinen Apfel drunter.« Sie streckte die Flasche aus dem Fenster und kippte sie etwas.

Als der kleine Waschbär die ersten Wassertropfen sah, wurde er ganz lebhaft. Im Nu hielt er seine Pfoten samt Apfel unter das kühle Nass. »Plitsch, platsch, wisch, wasch!«

Er freute sich so sehr, dass er Lilli damit ansteckte. Ohne dass sie etwas dagegen tun konnte, strahlte sie übers ganze Gesicht.

»Danke!«, hauchte der Waschbär zufrieden, nachdem er sein Fressen blitzeblank geputzt hatte. »Ich heiße übrigens Pfötchen.« Er biss genüsslich in den Apfel. Uii, ist der leeecker!«, schwärmte er mit vollem Maul.

»Möchtest du noch einen?«, erkundigte Lilli sich.

»Könnte ich auch drei haben?«, fragte Pfötchen.

»Hast du noch so großen Hunger?«

»Die sind nicht alle für mich«, sagte er. »Ich möchte Zahni und Öhrchen welche mitbringen.«

»Wem?«, hakte Lilli nach.

»Zahni und Öhrchen. Das sind meine allerbesten Freunde. Sie sind echt spitze! Zahni hat total scharfe Zähne. Mit denen kriegt er fast alles klein. Und Öhrchen hat ein Supergehör. Trotz seines etwas winzig geratenen rechten Ohrs hört er sogar die Regenwürmer tief in der Erde ihre Gänge graben.«

»Und wo sind die beiden?«

»Gleich hier oben.« Pfötchen reckte seinen Kopf in die Höhe.

Es dauerte einige Sekunden, bis Lilli begriff. »Du meinst, auf unserem Dachboden?« Sie konnte es kaum glauben. »Kannst du mich zu ihnen führen?«

»Hm.« Pfötchen zögerte. »Eigentlich sind wir gerne unter uns, weißt du?«

»Und wenn ich euch reichlich Äpfel mitbringe? Und Wasser natürlich, damit du sie schön waschen kannst.«

»Wenn das so ist, dann bist du herzlich willkommen!«

»Super.« Lilli beeilte sich. Sie pflückte einige Äpfel, klemmte sich die Wasserflasche unter den Arm und … sah gemeinsam mit Bonsai dabei zu, wie Pfötchen flink wie ein Affe den Baum hinaufkletterte.

[...]

Über Tanya Stewner & Marlene Jablonski

Tanya Stewner wurde 1974 im Bergischen Land geboren und begann bereits mit zehn Jahren, Geschichten zu schreiben. Ihre Kinderbuchserien um Liliane Susewind und die Elfe Hummelbi sind Welterfolge.

 

Marlene Jablonski wurde 1978 in Danzig, Polen, geboren. Im Jahr 2000 erschien das erste ihrer inzwischen fast 90 Kinderbücher: ›Hamster Hektor«. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin.

 

Florentine Prechtel malte schon in ihrer Kindheit die Gehwege an und studierte folgerichtig Malerei und Bildhauerei. Die Neugier trieb sie zeitweise übers Meer, doch heute lebt sie mit Mann, Kind und Katze in Freiburg.

 

 

Folgende Bände sind in dieser Serie bereits erschienen:

 

›Liliane Susewind – Ein kleiner Esel kommt groß raus‹

›Liliane Susewind – Ein Meerschwein ist nicht gern allein‹

›Liliane Susewind – Viel Gerenne um eine Henne‹

›Liliane Susewind – Ein Nilpferd auf dem Zebrastreifen‹

›Liliane Susewind – Extra-Punkte für den Dalmatiner‹

›Liliane Susewind – Schwarze Kater bringen Glück‹

›Liliane Susewind – Ein kleiner Hund mit großem Herz‹

›Liliane Susewind – Drei Waschbären sind keiner zu viel‹

 

Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchprogramm der S. Fischer Verlage finden sich auf www.fischerverlage.de

Über dieses Buch

Liliane Susewind

Das Mädchen, das mit den Tieren spricht

 

In Lillis Dachboden sind drei Waschbären eingezogen! Lilli möchte sie am liebsten behalten. Doch die Nachbarn finden, sie machen zu viel Dreck und Lärm. Und dann beobachtet Lilli, wie ein Mann die drei Waschbären in einen Sack steckt und in sein Auto lädt! Ob es ihr gelingt, die drei niedlichen Tiere zu retten?

 

Ein pelzig-packendes Abenteuer

aus der beliebten Bestsellerserie

Impressum

Mehr Informationen, viele Spiele und Rätsel rund um

»Liliane Susewind« gibt es hier:

www.liliane-suswind.de

 

›Liliane Susewind – Drei Waschbären sind keiner zu viel‹

ist auch als Hörbuch im Handel erhältlich,

mit einem »Lilli«-Song der Autorin.

 

 

Erschienen bei FISCHER E-Books

 

© 2017 S. Fischer Verlag GmbH, Hedderichstr. 114, D-60596 Frankfurt am Main

Umschlaggestaltung: Schiller Design, Frankfurt am Main,

unter Verwendung einer Illustration von Florentine Prechtel

 

Abhängig vom eingesetzten Lesegerät kann es zu unterschiedlichen Darstellungen des vom Verlag freigegebenen Textes kommen.

Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt.

ISBN 978-3-7336-0272-7