Luna und der Katzenbär - Ein magischer Ausflug - Udo Weigelt - E-Book

Luna und der Katzenbär - Ein magischer Ausflug E-Book

Udo Weigelt

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8,99 €

Beschreibung

Zum ersten Mal darf Luna ganz allein zu Hause bleiben. Während sie brav mit Karlo auf Mamas Rückkehr wartet, stellt sich heraus, dass der kleine Katzenbär etwas ganz Besonderes kann: Lunas kleinen Teppich zum Fliegen bringen. Luna ist begeistert, während Karlo erklärt, dass er bloß tut, was alle Katzenbären können, etwa so wie Papas Auto fahren. Die beiden probieren den Teppich zunächst im Haus aus, doch als Lunas Mama gar nicht mehr wiederkommt, beschließt Karlo, nur mal schnell nachzuschauen, wo sie bleibt und fliegt mit Luna und dem Teppich einfach los in die Stadt …

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Seitenzahl: 19

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Udo Weigelt & Joëlle Tourlonias

Luna und der Katzenbär

Ein magischer Ausflug

„Luna?“, rief Mama von unten herauf. „Kann ich dich für einen Moment allein lassen? Ich muss noch etwas einkaufen und zur Post muss ich auch. Aber es geht schnell, versprochen!“

Bis eben hatte Luna in ihrem Zimmer mit ihren Anziehpuppen gespielt. Karlo Katzenbär hatte sich auf ihrem Bett eingerollt, geschlafen und so getan, als ob er ein ganz normales Kuscheltier wäre.

Jetzt hob er den Kopf.

„Okay!“, rief Luna zurück, obwohl sie sich gar nicht so sicher war, ob das auch wirklich in Ordnung war. Irgendwie war Mama einfach immer da. Oder Papa. Es war das erste Mal, dass sie allein zu Hause bleiben sollte!

„Ich bin gleich wieder da. Und mach keinen Blödsinn!“, hörte Luna ihre Mama noch sagen.

„Versprochen!“, rief sie zurück. Dann klappte die Haustür.

Luna lief zum Fenster. Sie beobachtete, wie Mama zu ihrem kleinen Auto ging und wegfuhr.

„Puh“, machte Luna. Jetzt war sie ganz allein im Haus! Irgendwie fühlte sich das ein bisschen komisch an. Mama hatte sogar Lunas kleinen Bruder Nico mitgenommen: Der hatte schon den ganzen Tag gequengelt. Aber klar, sobald er im Auto war, würde er einschlafen. Das war immer so. Bestimmt hatte Mama ihn deshalb mitgenommen. Zwar hatten ihn alle lieb, aber manchmal war Nico eine richtige Nervensäge. Auch wenn er nichts dafür konnte. Er war ja noch klein.

„Und jetzt?“, fragte Karlo. „Was machen wir jetzt? Das ist toll, oder? Wir sind ganz allein und eigentlich gehört alles uns! Wir können tun, was wir wollen. Und das Haus erforschen!“

Luna lachte. „Erforschen? Aber wir kennen doch schon alles!“

„Das würde ich so nicht sagen“, meinte Karlo nachdenklich. „Zum Beispiel wissen wir nicht, ob in der Küche noch Kekse in der Keksdose sind!“

„Na ja, vielleicht nicht“, sagte Luna, „aber die Keksdose steht sowieso ganz oben auf dem Regal. Da komme ich nicht ran, nicht einmal mit einem Stuhl. Hochklettern kann man auch nicht. Und außerdem ... sollen wir keinen Blödsinn machen!“

Luna seufzte und setzte sich wieder zu ihren Puppen. Dabei überlegte sie, ob zum Blödsinn machen wirklich gehörte, sich einen Keks aus der Küche zu holen. Oder – fing der Blödsinn erst bei zwei Keksen an? Oder bei drei? Bestimmt erst bei vier Keksen!