Verlag: Wiesenburg Kategorie: Lebensstil Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2013

Lust auf Indien E-Book

Sylvia Deuse

4.88888888888889 (18)
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E-Book-Beschreibung Lust auf Indien - Sylvia Deuse

Auf eigene Faust entdeckt Sylvia Deuse alleine oder mit Ehemann Teile dieses unbeschreiblich facettenreichen Landes. Immer wieder neuen Herausforderungen und Überraschungen stellt sich die erfahrene Globetrotterin, weshalb sie sich auch nach mehrfachen Reisen in dieses Land weiterhin scherzhaft selbst als Indienanfängerin bezeichnet. Sie erlebt unglaubliche Kontraste sowie ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt und ist freudig erstaunt über ihre wachsende Fähigkeit der Intuition. Mit viel Humor gewürzt schildert sie ihre Erlebnisse in diesem an Extremen kaum zu überbietenden Stück Erde. Geschickt verpackt und spannend zu lesen findet der Indienreisende viele wertvolle Tipps und Landesinformationen. Bewusst stehen persönliche Erlebnisse im Vordergrund, denn über Kultur und Geschichte gibt es bereits reichlich Literatur. Spannende Reiseerlebnisse, die Lust auf eigene Entdeckungen machen! Mit zahlreichen Farbbildern. Sylvia Deuse geboren 1952 in München, Dipl. Sozialpädagogin (FH), arbeitete viele Jahre in der Erwachsenenbildung als Mentaltrainerin und Personal Coach. Ihre Neugier auf außergewöhnliche Völker und der Wunsch, das Geheimnis fremder Kulturen zu lüften, treiben sie seit Jahrzehnten in ferne Länder. Auf ihren Individualreisen entdeckte sie ihre Freude am Schreiben über Land und Leute und über die kleinen Begebenheiten am Rande, die das wahre Reiseerlebnis ausmachen. Autorin von u. a. „Mit dem Fahrrad auf dem Jakobsweg“, „Lust auf Mittelamerika“, „Reise nach außen – Reise nach innen“, „Das andere Thailand“; etliche Veröffentlichungen ihrer Reiseabenteuer.

Meinungen über das E-Book Lust auf Indien - Sylvia Deuse

E-Book-Leseprobe Lust auf Indien - Sylvia Deuse

Sylvia Deuse

Lust auf Indien

Indien für Anfänger

Wiesenburg Verlag

Die in diesem Buch enthaltenen Angaben wurden von der Autorin nach bestem Wissen erstellt und mit großer Sorgfalt vom Lektorat überprüft. Trotzdem muss der Verlag nach dem Produktionshaftungsgesetz betonen, dass inhaltliche und sachliche Fehler nicht vollständig auszuschließen sind. Autor und Verlag übernehmen keine Haftung für etwaige inhaltliche oder sachliche Fehler.

Für die interessierten LeserInnen füge ich immer wieder Preise zur Orientierung ein; allerdings können sich diese natürlich schnell entwickeln. Die Namen von anderen Reisenden wurden zum Schutz der Persönlichkeitsrechte geändert. Wegen der Verwirrung durch die Rechtschreibreformen habe ich die Dudenschreibweise gewählt.

Bibliographische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

1. Auflage 2011 Wiesenburg Verlag Postfach 4410 • 97412 Schweinfurtwww.wiesenburgverlag.de

Alle Rechte beim Verlag

Layout: Media-Print-Service • 97456 Dittelbrunn Fotos: Sylvia Deuse und Hans Messarosch Umschlagdesign: Amparo Avilés

© Wiesenburg Verlag

1. digitale Auflage 2013 Zeilenwert GmbH

ISBN 978-3-956320-73-6

INHALT

Cover

Titel

Impressum

Indien für Anfänger

Im Süden

Panta rei - alles fließt

Mumbai oder Bombay

Goa

Goa im Jahr des Tsunami

Tierisches

Bettler, Karma und Gelassenheit

Sanftmut und Beharrlichkeit

Keep on Smiling

Loslassen in Auroville

Yoga

Yoga in Auroville

Yoga in Kovalam

Meditation

Ayurveda in Kerala

Sanatorium unter Palmen

Berufstätige Mütter und Heirat

Fischer

Varkala

Die Backwater von Kerala

Quilon oder Kollam

Leben auf dem Hausboot

Allapey oder Alapuzha

Kottayam

Darmashasta Fest

Periyar-Nationalpark

Dschungelsafari

Aufenthaltsverlängerung in Kumily

Munnar

Tee, Tee, Tee

In den Kaffeebergen von Madikeri

Klein-Tibet

Mysore

Die Schönheiten Mysores

Fahrt nach Ooty in die Berge

Nilgiriregion

Ooty, die Stadt mit britischem Flair

Sonntags auf den Dodabeta

Coonoor

Die Teeberge bei Coonoor

Wäsche auf Indisch

Dampflokfahrt durch die „Blauen Berge“

Chennai

Indisches für Anfänger

Autofahren

Indien und die Nähe zur Wahrheit

Trinkgelder in Indien

Indien - der Norden

Dehli

Nepper, Schlepper und sonstige freundliche Menschen

Old Dehli

Agra

Taj Mahal

Ein Tag in Agra

Durchs „wilde“ Rajasthan

Reise nach Jaipur

Jaipur, die rosa Stadt

Pushkar

Hinduistische Tempel

Pushkar, ein großes Theater

Kamelritt in der Wüste

Die Pushkar-Falle

Udaipur

Von Sylvia Deuse sind bisher erschienen:

Die Autorin

Fußnoten

Bildteil

Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Fantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie, wie sie ist.

Samuel Johnson (1696-1772)

Indien für Anfänger

Nur eine Nacht im Flugzeug trennt zwischen kaltem deutschen Novembergrau und sonnigem, Palmen bestandenen Meeresstrand im Süden Indiens.

Ich halte mich für lernfähig! Ehrlich! Trotzdem hält sich mein Status als Indienanfängerin auch nach wiederholten Aufenthalten in diesem faszinierenden Land hartnäckig. Aber das liegt nicht nur an mir, sondern auch an diesem widersprüchlichen, an Extremen übervollen, chaotischen, außergewöhnlich armen, unermesslich reichen, spirituellen, wunderbaren Fleck Erde in Asien, dessen religiöse, traditionelle Wurzeln so weit hinabreichen, dass man ihre Tiefe nur erahnen kann, während man auf der Oberfläche bleibt und „sich vorkommt wie auf Glatteis, auf dem man immer wieder ausrutscht“ wie mir eine Engländerin verriet, die seit 15 Jahren dort lebte. Ich bin verwirrt über den Wildwuchs an hinduistischen Göttern, erstaunt über die Vielzahl an Völkerstämmen, die unterschiedlicher nicht sein können, ich bewundere Männer mit riesigen Turbanen, bin entzückt über Frauen in ihren farbenfrohen Saris und beeindruckt über die schwarzen Gestalten in ihren Ganzkörperkleidern, die nur eine kleine Öffnung für die Augen freigeben.

Keine andere Region der Welt weist eine mit Indien vergleichbare, Jahrtausende alte, kontinuierliche und gleichzeitig derartig vielschichtige Entwicklung auf. Im Rahmen einer Reise und ebenso in diesem Buch kann man immer nur einzelne Facetten dieses Landes beleuchten, welches zwei Jahrtausende v. Chr. mit Ariern aus Babylon, den sog. Weißen Atlantern und weiterhin u. a. von Griechen, Persern, Arabern, Portugiesen und Engländern geprägt wurde. Auch sind es immer subjektive Reiseerlebnisse und persönliche Eindrücke von Ausschnitten dieses Riesenlandes. Es kann dies keinesfalls ein Buch über „das Indien“ sein, denn dazu sind alleine die einzelnen Bundesstaaten zu unterschiedlich und außerdem zu zahlreich, um alle hier erwähnt zu werden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt beachtliche 3.200 Kilometer, die West-Ost-Achse immerhin fast 3000 Kilometer.

Landkarte Indien

Im Süden

Meine Lernfähigkeit bezieht sich zunächst auf mein Anflugsziel. Dieses Mal steuere ich ‚Trivandrum’ an, das jetzt den eine ganze Zeile füllenden und Straßenwegweiser platzmäßig überfordernden Namen ‚Tiruvananthapuram’ trägt und im tiefen Süden Indiens im Bundesstaat Kerala liegt. Warum das so schlau war? Ich erspare mir Großstädte wie Bombay. Was sich hier Großstadt nennt, hat eine andere Dimension als bei uns. Eine Stadt wie München mit 1,3 Millionen Einwohnern würde noch nicht zu Großstädten zählen. Bombay hat indessen im Stadtbereich 14 Millionen Einwohner, im Großraum 21,5 Millionen. Trivandrum, von den Einheimischen ausgesprochen ‚Trvndrm’, ist dagegen ein kleines Städtchen mit nur 750.000 Einwohnern.

Während ich mir am Strand im tiefsten Süden von Indien den Stress aus dem Kopf und den grauen Novembernebel aus der Seele spülen lasse, gleiten die Erinnerungen an meine ersten Lektionen als Indienanfängerin an mir vorbei.

Bei meiner Premiere als Indienreisende flog ich nach Bombay oder Mumbai, wie es inzwischen heißt. (Man darf sich immer zwei Namen merken!) Trotz aller Reiseerfahrung in sog. Dritte Welt Länder traf mich die Wucht Indiens mit voller Macht. Ein Jahr vorher war ich für ein halbes Jahr in Südamerika gewesen – allein als Frau in Macholändern! Indien stellt jedoch ganz andere Anforderungen an mitteleuropäische Reisende, als mit gockelnden Männern zurechtzukommen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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