Beschreibung

MARCO POLO E-Books sind besonders praktisch für unterwegs und sparen Gewicht im Reisegepäck! Ab sofort sind Sie noch besser für Ihre nächste Reise ausgerüstet – alle Karten aus dem E-Book lassen sich jetzt mit einem Klick downloaden, ausdrucken, mitnehmen oder für später speichern. Weitere Zusatzfunktionen: - Einfaches Navigieren durch praktische Links - Weblinks führen direkt zu den Websites der Tipps - Offline-Karten und Google Maps-Links – zur schnellen Routenplanung Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen… und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche! E-Book basiert auf: 12. Auflage 2017 Kompakte Informationen, Insider-Tipps, Erlebnistouren und digitale Extras: Entdecken Sie mit MARCO POLO die Französische Atlantikküste und ihr Hinterland intensiv von den endlosen Stränden an der Côte d'Argent bis zum Surfspot Biarritz - mit dem MARCO POLO Reiseführer kommen Sie sofort an der Französischen Atlantikküste an. Erfahren Sie, welche Highlights Sie neben der Altstadt von La Rochelle und dem pittoresken Weindorf Saint-Émilion nicht verpassen dürfen, dass Sie in Nantes' Galerie des Machines einzigartige Karussells und Aussichtstürme bestaunen können und dass das fleur de sel auf der Ile de Ré derart köstlich ist, dass man hier sogar nach Salzeis Schlange steht. Die Insider-Tipps der Autorin lassen Sie die Französische Atlantikküste individuell und authentisch erleben und mit den Low-Budget-Tipps sparen Sie bares Geld. Erkunden Sie die Französische Atlantikküste in all ihren Facetten mit den maßgeschneiderten MARCO POLO Erlebnistouren. Die kostenlose Touren-App führt Sie digital (und ohne Roaminggebühren) auf den besonderen Wegen der Erlebnistouren. Und der Online-Update-Service mit aktuellen Veranstaltungen (Ausstellungen, Konzerten, Festivals, Sportevents...) für die nächsten 6 Monate, brandaktuellen Informationen zu den Inhalten und zusätzlichen Insider-Tipps hält Sie immer auf dem neuesten Stand.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 184


Inhalt

Symbole & Preiskategorien

Rein ins Erleben

Die wichtigsten MARCO POLO Highlights!

Die besten MARCO POLO Insider-Tipps

Best of ...

Tolle Orte zum Nulltarif

Typisch Französische Atlantikküste

Schön, auch wenn es regnet

Entspannt zurücklehnen

Auftakt

Im-Trend

Fakten, Menschen & News

Essen & Trinken

Einkaufen

Côte D’Amour

MARCO POLO Highlights

La Baule

Nantes

Pornic

Côte de Lumière

MARCO POLO Highlights

Île d’Oléron

Île de Ré

La Rochelle

Royan

Côte d'Argent

MARCO POLO Highlights

Arcachon

Biscarrosse

Bordeaux

Mimizan

Pauillac

Côte Basque

MARCO POLO Highlights

Biarritz

Saint-Jean-De-Luz

Erlebnistouren

Sport & Wellness

Mit Kindern unterwegs

Events, Feste & Mehr

Links, Blogs, Apps & Co.

Bloss nicht!

Praktische Hinweise

Sprachführer

Impressum

Reiseatlas

Detailkarte La Rochelle

Detailkarte Nantes

Detailkarte Biarritz

Detailkarte Bordeaux

Autorin

Mit dem digitalen Service von MARCO POLO sind Sie noch unbeschwerter unterwegs: Auf den Erlebnistouren zielsicher von A nach B navigieren oder aktuelle Infos abrufen – das und mehr ist nur noch einen Fingertipp entfernt.

Touren-App

Ganz einfach orientieren und jederzeit wissen, wo genau Sie gerade sind: Die praktische App zu den Erlebnistouren sorgt dank Offline-Karte und Navigation dafür, dass Sie immer auf dem richtigen Weg sind. Außerdem zeigen Nummern alle empfohlenen Aktivitäten, Genuss-, Kultur- und Shoppingtipps entlang der Tour an.

Update-Service

Immer auf dem neuesten Stand in Ihrer Destination sein: Der Online-Update-Service bietet Ihnen nicht nur aktuelle Tipps und Termine, sondern auch Änderungen von Öffnungszeiten, Preisen oder anderen Angaben zu den Reiseführerinhalten. Einfach als PDF ausdrucken oder für Smartphone, Tablet oder E-Reader herunterladen.

Hier geht’s lang zu den digitalen Extras:

http://go.marcopolo.de/fra

ERLEBNISMUSEUM ESCAL’ATLANTIC IN SAINT-NAZAIRE»

Nostalgische Atlantikquerung im zum Erlebnismuseum umgestalteten ehemaligen U-Boot-Hafen zur Karte

PORNIC »

Der ganze Charme des Südens mit Hafen, Badebuchten und hübscher Altstadt zur Karte

ÎLE D’OLÉRON »

Hübsche Dörfer wie La Cotinière, viel Platz für Radler und jede Menge Strand zur Karte

ÎLE DE RÉ »

Inselidyll mit einem guten Schuss Glamour – ein atlantisches Sylt zur Karte

ALTSTADT IN LA ROCHELLE »

Die Altstadt um den Vieux Port und der größte Yachthafen Europas sind die Trümpfe der lebendigen Stadt (Foto)zur Karte

ÎLE DE NOIRMOUTIER »

Salzgärten, duftende Pinienwälder und weiße Strände zur Karte

DUNE DU PILAT »

Von der höchsten Düne Europas öffnen sich phantastische Blicke auf die Bucht von Arcachon und die Wälder der Landes zur Karte

MUSÉE D’ART CONTEMPO-RAIN CAPC IN BORDEAUX »

Avantgardistische Kunst in einem der besten Museen der Stadt zur Karte

SAINT-ÉMILION »

Ein Weindorf wie gemalt: mittelalterliche Gassen, Weinberge und Spitzenrestaurants zur Karte

PAUILLAC »

Weinselig von Schloss zu Schloss im Médoc – zu den besten Gewächsen der Welt (Foto)zur Karte (siehe auch »)

PHARE DE CORDOUAN »

Die Bootsfahrt zum ältesten Leuchtturm Europas in der Girondemündung ist ein großartiges Erlebnis zur Karte

GRANDE PLAGE IN BIARRITZ »

Der größte Strand des Surferdorados ist einer der schicksten in Europa zur Karte

HOSSEGOR »

Das Städtchen am südlichen Ende der Côte d’Argent ist einer der schönsten Badeplätze der ganzen Küste und zugleich beliebter Treffpunkt einer internationalen Surfgemeinde zur Karte

SAINT-JEAN-DE-LUZ »

Das besonders hübsche baskische Fischerstädtchen bezaubert mit jeder Menge südlichem Flair – und die Surfer finden hier die höchsten Wellen des Ozeans zur Karte

CORNICHE BASQUE »

Eine wunderschöne Route führt von Saint-Jean-de-Luz an der Klippenküste der Côte Basque entlang zur spanischen Grenze zur Karte

 

Hauchdünne Köstlichkeiten »

Die Crêpes und galettes der Crêperie de la Fraiseraie in Pornic locken mit exotischen Füllungen

Ein Engländer an der Loire »

Im Pickles in Nantes steht ein Engländer am Herd und begeistert mit kreativen Menüs das französische Publikum

Kunst aus den cabanes »

Hier hatten die strengen EU-Hygienevorschriften mal ihr Gutes: Am Fischerhafen von Château-d’Oléron sind in rund 20 ehemaligen Austernzüchterhütten Künstlerateliers entstanden

Salzeis »

In der Eisdiele La Martinière im Inselhauptstädtchen Saint-Martin-de-Ré gibt es die exotischsten Eissorten, etwa mit dem delikaten, nur dezent salzigen fleur de sel aus den Salzgärten der Insel

Idylle mit Frühstück »

Im kleinen Hotel Blanc Marine auf Noirmoutier fühlen Sie sich wie zu Besuch bei alten Freunden. Ein Genuss ist das üppige Frühstück, das Ihnen die Gastgeber servieren

Sushi in der Markthalle »

Genießen Sie Sashimi, Sushi und California Roll bei Caro Sushi in der schönen Markthalle von Biarritz

Süße Sünden mit Meerblick »

Im salon de thé des chocolatiers Miremont in Biarritz essen Sie die besten denkbaren Pralinen und Kuchen in wunderschönem, nostalgischem Ambiente

Schlafen auf dem Fluss »

Wenn Sie außergewöhnliche Hotels schätzen, wird Sie das Bateau Le d’Ô begeistern: Dieses Einzimmerhotel ist ein Boot, das bei Nantes auf der Erdre liegt

Stand-up-Paddling oder: Surfen war gestern »

Ganz neue Eindrücke der Bucht von Arcachon gewinnt, wer sie im Stehen paddelnd durchquert. Schnuppern Sie doch mal rein in diesen neuen Trendsport!

Einmal wie ein Schlossherr logieren »

Wunderschön eingerichtet ist das Château Franc Mayne in Saint-Émilion; Hausgäste können die schlosseigenen Weine verkosten – wir sind hier schließlich im Bordelais

Süßes Leben auf dem Landgut »

Ein Gesamtkunstwerk französischer Lebensart ist um das Sternerestaurant L’Atelier de Gaztelur auf einem Gutshof aus dem 15. Jh. bei Biarritz entstanden – mit Antiquitäten-geschäft, Floristikkursen und kulinarischen Genüssen in der herrlichen Landschaft des französischen Baskenlands

Wandern vor Austernbänken »

Bei Bourcefranc-le-Chapus können Sie mitten durchs berühmte Austernzuchtgebiet von Marennes-Oléron wandern (Foto)

Königliches Gebäck »

Die köstlichen Mandelmakronen der 1660 gegründeten Maison Adam in Saint-Jean-de-Luz wurden schon bei der Hochzeit von König Louis XIV gereicht

Wohnen wie Eleonore von Aquitanien »

Die acht Zimmer des Hotels Les Jardins d’Aliénor auf Oléron sind individuell und sehr liebevoll eingerichtet

Leute schauen bei foie gras und Wein »

Ein Weinfass als Stehtisch, köstliche foie gras (Foto) zum Wein, dazu quirliges Leben rund um die Markthalle: eine Pause im Comptoir du Foie Gras in Biarritz

Strand-Lese »

Noch nichts fürs Abendessen eingekauft? Die Gezeiten helfen Ihnen, und das sogar kostenlos. Bei Ebbe lässt das Meer seine Früchte auf dem Sand zurück. Sie einzusammeln ist erlaubt – die Pêche-à-Pied ist an der Atlantikküste eine Art Volkssport

Aussicht ohne Eintritt »

Es ist zwar nicht der Eiffelturm, aber Gustave Eiffel war immerhin beteiligt an seinem Bau: Klettern Sie in Arcachon auf das Observatoire Sainte-Cécile und genießen Sie kostenlos den Ausblick auf die grüne Ville d’Hiver und ihre schönen Villen!

Flussfahrt auf der Loire »

Bootstouren müssen nicht kostspielig sein. Am Unterlauf der Loire gibt es zwischen Le Pellerin und Couëron sowie zwischen Indret und Basse-Indre die Möglichkeit, den Fluss mit dem Fährboot zu queren – gratis!

Schöne Schlossblicke in Nantes »

Tolle Blicke aufs Schloss der Herzöge der Bretagne bietet Ihnen die Promenade über den 500 m langen Wehrgang des Châteaus – kostenlos. Auch wenn Sie die Ausstellungen innen nicht sehen, gewinnen Sie so einen guten Eindruck von der Architektur des Schlosses

Besuch beim Winzer »

Die Rotweine von der Halbinsel Médoc sind weltberühmt. Fast alle Weingüter haben Probierstuben zur Verkostung ihrer Weine. Dieses Vergnügen ist informativ und meist kostenlos – z. B. in Pauillac (Foto)

Gratis ins Museum »

Einige Museen bieten an bestimmten Tagen kostenfreien Eintritt – besonders für Familien ist das lohnend. So klärt z. B. das ausgezeichnete Musée Basque et de l’Histoire de Bayonne an jedem ersten Sonntag im Monat zum Nulltarif alle Fragen zur baskischen Kultur

Austern direkt beim Züchter »

Frischer geht es nicht: Besonders stilecht genießen Sie Austern in einer cabane, einer der kleinen Austernzüchterhütten, die zu Restaurants umfunktioniert wurden wie im Le Relais des Salines auf Oléron. Huîtres statt Pommes rotweiß ist in der hiesigen Version einer Imbissbude die Devise!

Spaziergang im Salzgarten »

Grobes Meersalz und das kostbare fleur de sel gehören zu den unverzichtbaren Mitbringseln einer Reise an Frankreichs Westküste. Im Musée des Traditions de l’Île auf Noirmoutier sehen Sie außerdem, wie sie gewonnen werden

Sandwelten »

Endlose Strände sind eines der schönsten Merkmale der Atlantikküste. Bei Arcachon erwartet Sie noch mehr Sand: die Düne von Pilat, die mit gut 100 m höchste Wanderdüne Europas, die eine einzigartige Sandlandschaft am Meer bildet (Foto)

Leuchttürme »

Raue See macht Kapitänen an der Atlantikküste seit jeher das Leben schwer. Entsprechend dicht ist sie mit Leuchttürmen gespickt. Erklimmen Sie doch mal den Phare de Cordouan in der Girondemündung. Seit 1611 in Betrieb, ist er Frankreichs dienstältester Leuchtturm!

Wenn die Wellen wogen »

Im Süden rollt der Ozean in gewaltigen Wellen an die Atlantikküste. Ein wahres Paradies für Wellenreiter ist vor allem Hossegor. Buchen Sie eine Stunde in der Surfschule und stellen Sie sich aufs Brett – oder schauen Sie vom Liegestuhl aus zu, wie andere ums Gleichgewicht ringen

Süßspeisen und Käseteller »(siehe auch »)(siehe auch »1)

Jede Stadt hat ihre eigenen köstlichen Süßspeisen entwickelt, jede Region besitzt typische Käsespezialitäten, die aus jedem Picknick ein Festmahl machen. Also: Probieren und genießen – z. B. die Mandel-macarons basques in und um Saint-Jean-de-Luz, sündige Schokoladen in Bayonne und Biarritz oder die Käsevielfält der Fromagerie Beillevaire in Nantes

Ein Dampfer als Erlebnismuseum »

Im spannenden Museum Escal’Atlantic in Saint-Nazaire fühlen Sie sich wie an Bord eines Luxusliners: Flanieren Sie über Schiffsdecks und tauchen Sie ein in die Geschichte der großen Passagierdampfer (Foto)

Marktbummel »(siehe auch »)(siehe auch »1)

Shoppen ohne Schirm: Schlendern Sie durch die schönen Markthallen von Pornic, Biarritz oder Saint-Jean-de-Luz und schwelgen Sie in Farben und Düften!

Abtauchen »

Wasser von oben kann den ganzen Tag verderben, Wasser von allen Seiten hingegen richtig gute Laune machen. Gönnen Sie sich ein paar Wellnessstunden in Algen, Schlamm und Meerwasser – z. B. im Hélianthal in Saint-Jean-de-Luz

Trocken durchs Wasser »

Schlendern Sie trockenen Fußes durch faszinierende Wasserwelten: Haie, Piranhas und eine moderne, interaktive Präsentation sorgen für unterhaltsame Stunden im Aquarium von La Rochelle

Die Insel der Maschinen »

In den einstigen Werfthallen von Nantes vergessen Sie schlechtes Wetter schnell. Seeungeheuern und anderen Meeresgestalten wird hier durch Maschinen zu Leben verholfen

Weinwelten in Bordeaux »

Wenn Sie der Regen in Bordeaux überrascht, verbringen Sie die Zeit bis zum nächsten Sonnenstrahl sinnvoll in der Cité du Vin, wo alle Aspekte des Weinbaus beleuchtet werden und sich vom Panorama-restaurant auch bei verhangenem Himmel ein toller Rundblick über Bordeaux öffnet

Kräuterduft und Sonnenlicht »

Magnolien, Kamelien und zahlreiche Kräutergärten machen den Jardin des Plantes in Nantes zu einer Oase in der betriebsamen Stadt. Suchen Sie sich einen ruhigen Platz und konzentrieren Sie Ihre Sinne auf Blütenduft und Vogelstimmen

Per Boot durch den Sumpf »

Nur den Gesang der Vögel und das Plätschern des Wassers hören Sie bei einer Bootstour durchs Marais Poitevin. Lehnen Sie sich zurück und überlassen Sie das Navigieren dem guide (Foto)

Entspannen wie Monsieur Hulot »

Die besten Orte zum Entspannen an der Küste sind ihre Strände – sogar, wenn die Stadt nahe ist wie in Saint-Nazaire. Machen Sie es wie der Titelheld des dort gedrehten Films „Die Ferien des Monsieur Hulot“, packen Sie Sonnenschirm und Luftmatratze und vergessen Sie an der Plage de Saint-Marc den Trubel der Stadt

Wind im Rücken, Sonne im Gesicht »

Die flache Westküste Frankreichs eignet sich hervorragend für wirklich entspannte Radtouren. Vergessen Sie das Tempo, genießen Sie die Aussichten. Besonders schön ist eine Tour über die Inseln, zum Beispiel auf Noirmoutier. Verleihe gibt es in jedem Ort – aber keine Steigungen, nur wunderschöne Küste und schattige Wäldchen

In Gartenwelten träumen »

Ruhe und vollendet gezähmte Natur finden Sie im Planet Exotica in Royan. Wählen Sie aus den japanisch, mediterran und tropisch angelegten Grünflächen Ihren Lieblingsgarten und verbringen Sie ein paar Stunden zwischen Vogelzwitschern und Blütenduft

Chardonnay genießen – aber auf der Haut »

Wein und Wellness verbinden sich im Weinkurhotel Les Sources de Caudalie in Martillac zu wohltuenden, wenngleich hochpreisigen Anwendungen

Bild: Villa Beltza beim Alten Hafen in Biarritz

Die Zehen im weichen Sand, der Blick, wo sich Meer und Himmel treffen. Strandsegler sausen am Wasser entlang, die letzten Sonnenanbeter schütteln Sand aus ihren Handtüchern. In den Restaurants weiter oben am Strand klappern Kellner mit Geschirr. Bald werden sie Schaltiere auf Etageren türmen und gekühlte Weißweinflaschen entkorken. Das sprichwörtliche Savoir-vivre der Franzosen gehört zu den größten Vorzügen eines Urlaubs an der Atlantikküste. Den Rest erledigen Land und Landschaft: beinahe unendliche Strände, sauberes Wasser, idyllische Fischerdörfer, geschichtsträchtige Städte und an die 500 Weinschlösser rund um Bordeaux.

Abwechslung ist das Schlüsselwort für die Region, die sich von der südlichen Bretagne über die weite, flache Marschlandschaft der Vendée und die Pinien- und Kiefernwälder der Landes bis hin zur Felsenküste des Baskenlands erstreckt. Eine erste Perle in der langen Kette von Badeorten ist La Baule, ein Traditionsseebad mit herrlichem Strand, wunderschönen alten Villen und dem unvermeidlichen Kasino. Bereits zur südlich sich anschließenden Côte de Lumière gehören die Inseln Noirmoutier und Yeu: ganz ohne Hochhäuser, dafür mit breiten Stränden, einem dichten Netz von Radwegen und blühenden Malven vor Ferienhäusern und kleinen Hotels.

Wer sich für Inseln begeistert, hat bei La Rochelle mit der Île de Ré und der Île d’Oléron zwei weitere Ziele, auf denen sich – insbesondere im Falle Rés – im Sommer halb Paris trifft. Kilometerlange Brücken erleichtern (wie auf Noirmoutier) das Hinkommen. In den Wäldern verbergen sich schicke Villen, meist Sommersitze Pariser Prominenz. Die kommt aus gutem Grund, vereinen die Inseln doch eine intakte Landschaft aus Salzgärten und schöner Küste mit einem gastronomischen Angebot, das sich hinter dem der Hauptstadt kaum verstecken muss.

Jenseits der breiten Mündung der Gironde schließt sich die Côte d’Argent an. Sie ist geprägt von einem endlosen Band breiter Sandstrände und den Wäldern und Strandseen der Landes. Die Landes, die südlich des Bassin d’Arcachon beginnen, einer gut 150 km2 großen Bucht mit ungezählten Wassersportmöglichkeiten, sind dünn besiedelt: Nur 34 Menschen teilen sich dort einen Quadratkilometer – im Gegensatz zu über 100 im Landesdurchschnitt. Das Land ist weit und flach, Reiter und Radler finden hier Hunderte Kilometer Wege. Viele davon führen durch den Küstenwald, den man anpflanzte, um Wind und Wanderdünen daran zu hindern, das Land zu vereinnahmen. Ergebnis ist das mit 10 000 km2größte Waldgebiet Europas. Es ist mit seinen Kiefern und Pinien heute ein ebenso wichtiger wie ansehnlicher Wirtschaftsfaktor der Côte d’Argent.

Südlich von Capbreton und Hossegor verändert sich die Landschaft noch einmal. Die Côte Basque ist eine Welt für sich: Zerklüftete Steilküsten, das schicke Surfer- und Jetsetseebad Biarritz, das hübsche Hafenstädtchen Saint-Jean-de-Luz, die Pyrenäen im Hinterland, eine dem Französischen völlig fremde (Zweit-)Sprache und eine alte Kultur, deren archaische Sportarten liebevoll gepflegt werden – das ist das Baskenland, wo Männer mit Baumstämmen werfen, ihre Kräfte beim Holzhacken messen und jeder mit Leidenschaft Pelota spielt.

Unendliche Strände und sauberes Wasser

Teils im Hinterland, teils direkt an der Küste liegen die Handelsstädte Nantes, La Rochelle und Bordeaux. Sie besitzen außer einem urbanen Unterhaltungs- und Einkaufsangebot jede Menge Kultur und Geschichte. Alle drei verdankten einen wesentlichen Teil ihres Reichtums dem Sklavenhandel. In ihren Häfen wurden Schiffe mit glitzerndem Plunder beladen, der in Westafrika gegen Menschen getauscht wurde. Die wurden in die Karibik verschifft und dort verkauft. Mit Indigo, Kaffee, Zucker und Kakao beladen, kehrten die Schiffe in ihre Heimathäfen zurück; das Geld, das die Fracht einbrachte, verwandelte sich in prachtvolle Paläste.

Haben alles im Blick: Die maîtres nageurs sauveteurs sind (über-)lebenswichtig am Atlantik

Die Heimat der berühmtesten Rotweine der Welt

Die alten Städte beweisen aber auch Sports- und lebendigen Innovationsgeist. Bordeaux gehörte mit dem neu erbauten Nouveau Stade de Bordeaux 2016 zu den Austragungsorten der Fußball-Europameisterschaft. Und Nantes hat nicht nur den Niedergang seiner traditionellen Werftindustrie verkraftet und den Strukturwandel geschafft. Die sechstgrößte Stadt des Landes und größte an der Französischen Atlantikküste verdiente sich 2013 auch den Titel der „Grünen Hauptstadt Europas“ – als Auszeichnung für ihre gelungene Verbindung von wirtschaftlichem Wachstum einerseits und Umweltschutz sowie hoher Lebensqualität andererseits.

Zwischen Royan und Soulac-sur-Mer wälzt sich breit wie ein Meeresarm die Gironde als größte Trichtermündung Europas in den Atlantik. 100 km weit dringt die Flut durch die Gironde ins Landesinnere vor. Das Gebiet an ihrem Westufer, das Médoc, ist die Heimat einiger der berühmtesten Rotweine der Welt. Und natürlich wäre dies nicht Frankreich, würden sich die Menschen nicht bestens mit der Zubereitung der passenden Speisen auskennen. Fisch und Meeresfrüchte prägen die Speisekarten an der Küste, aus dem Hinterland kommen begehrte Genüsse wie die umstrittene Stopfleber oder Entenbrust.

Trotz glanzvoller alter Seebäder wie Royan, Arcachon oder Biarritz ist die Französische Atlantikküste bodenständiger als weite Teile der Mittelmeerküste. An der Côte d’Argent liegt hinter den Dünen ein Campingplatz neben dem anderen, die Ufer der Binnenseen sind ein ideales Ziel für Familien mit Kindern. Das Preisgefüge ist deutlich familienfreundlicher als etwa zwischen Saint-Tropez und Nizza.

Feingefühl ist gefragt, aber Samthandschuhe wären fehl am Platz: Traubenlese im Médoc

Die Schlüsselwörter sind Abwechslung und Vielseitigkeit

Und rund 500 km Strand lassen ahnen, dass die Atlantikküste ein Traumziel auch für Aktivurlauber ist. Wellen, Sand und Wind schaffen ideale Voraussetzungen zum Surfen, (Strand-)Segeln und Paragliden. Dank Flüssen und Binnenseen müssen aber auch Rafter, Angler und Bootssportler nichts entbehren und wer die Kraft des Atlantiks fürchtet, findet an den Seen der Côte d’Argent sichere Badeplätze. Viele von ihnen sind durch courants, durch Wasserläufe, miteinander verbunden; an ihren Ufern finden sich Urlaubsorte mit Ferienhäusern, Campingplätzen, kleinen Hotels und einem umfassenden Sport- und Freizeitangebot.

Diese Vielseitigkeit ist es, die viele Urlauber immer wieder hierher an den Atlantik zieht. Und irgendwo an dieser Küste, mit den Zehen im Sand und frischen Meeresfrüchten auf dem Teller, fällt Ihnen garantiert der alte Spruch vom Leben wie Gott in Frankreich ein. Sie werden sehen: Es ist etwas dran!

56 v. Chr.

Cäsar erobert Gallien, Gründung römischer Siedlungen

5.–8. Jh.

Eroberung durch Westgoten, Merowinger und Karolinger

800

Krönung Karls des Großen zum Kaiser. Das Reich der Franken wird zum wichtigen Machtfaktor in Europa

12. Jh.

Herzogin Eleonore von Aquitanien heiratet Heinrich Plantagenet, der später König von England wird. Durch die Allianz entsteht das größte Reich Europas

1337–1453

100-jähriger Krieg zwischen Frankreich und England

1562–1598

Religionskriege zerrütten Frankreich. 1598 Edikt von Nantes: Protestantische Hugenotten werden nicht länger verfolgt

1643–1715

Kulturelle und wirtschaftliche Blüte unter „Sonnenkönig“ Ludwig XIV.

1789–99

Französische Revolution. Die liberalen Girondisten aus dem Département Gironde sind zunächst führend, werden aber Opfer der Guillotinen der radikaleren Jakobiner. Widerstand in der königstreuen Vendée

1914

Bordeaux wird im Ersten Weltkrieg Regierungssitz

1940

Paris ist von Deutschen besetzt, Bordeaux wird erneut Regierungssitz

2008–2015

Durch mehrere Epidemien verlieren Züchter an der Atlantikküste 40–100 Prozent ihrer Austern. Ursachen sind ein Bakterium und klimatische Veränderungen

2013

Nantes ist „Grüne Hauptstadt Europas“

2016

Frankreich reduziert die Zahl seiner Regionen; im Südwesten werden Aquitaine, Limousin und Poitou-Charentes zur Nouvelle-Aquitaine (Hauptstadt: Bordeaux) zusammengelegt

Wakeskating

Sport  Surfen ist old school – heute wagt man sich zum Wakeskaten aufs Meer. Neueinsteiger wenden sich an das Evolution 2 Lacanau (41, Av. du Docteur Arnou Laujeac | www.evolution2-lacanau.com) in Lacanau oder an das Wake Lagoona (www.wakelagoona.com) von Laurent Delacroix in Virelade bei Bordeaux. Viele Wakeshops haben sogar eigene Teams.

Revue

Musiktheater  Das Cabaret feiert mit Pomp und Federn, Sinnlichkeit und Humor sein Revival. So ein buntes Spektakel erwartet Besucher des Le Saint Sabastien (11, Rue Charles Plumeau | Couquèques | www.saintsabastien.com) und des Café Théâtre des Chartrons (170, Cours du Médoc | Bordeaux | www.cafetheatre-chartrons.fr). Und La Revue de la Cloche (2bis, Rue du Souvenir Français | Saint-Herblain | www.revue-la-cloche.fr) bietet 15 Minuten vom Zentrum von Nantes ein klassisches, farbenfrohes Cabaret.

Sitzen geblieben

Statt Eiche massiv Frankreichs Möbelmacher setzen auf ein neuartiges und umweltfreundliches Material. Papier und Pappe recyceln die Kreativen zu Tisch, Stuhl und Schrank. Witzige Möbel und Accessoires aus Karton entstehen bei Cartsandra B (cartsandra-b.fr) in Peyrehorade. Was man aus diesem Material alles herstellen kann, illustriert auch der Blog 100% Carton (www.centpourcentkarton.blogspot.com). Wer Arbeiten der Kartonkünstlerin Marie Perrot-Guba betrachten und auf garantiert stabilen Pappsesseln Probe sitzen möchte, besucht sie in ihrem Atelier Espace Carton (www.espacecarton.com) bei Royan.

Fisch mal anders

Im Spa  Jeder kennt die kleinen Putzerfische, die ihre größeren Artgenossen im Meer begleiten und von deren Parasiten und abgestorbenen Hautschüppchen leben. So ähnlich funktioniert auch dieser Beautytrend. Bei der Fischpediküre knabbern kleine Fische besonders sorgfältig und schonend an den Füßen. Im medizinischen Bereich werden die kleinen Knabberer schon länger eingesetzt, um bei Schuppenflechte oder Neurodermitis Linderung zu verschaffen. Die Pediküre wird in Bordeaux im Guily Fish Spa (18, Rue des Bahutiers | www.guily-spa.com) und im Ibar of Color (7, Rue Huguerie) angeboten. Im Secrets Institut (24, Rue Mercœur | www.secrets-institut.fr) in Nantes stehen außer Pediküren auch Maniküren mit Fisch auf dem Programm.

Schnittsicher

Mode  Akkurate Schnitte sind das Markenzeichen von Frankreichs Design-Newcomern. Marie Rebérat legt farbenfrohe Stoffe in Falten, drapiert und kombiniert. In ihrer Boutique (2, Rue Gretry | www.marie-reberat.com) in Nantes und der Filiale in La Baule (5, Av. Pierre Loti) bietet die Designerin auch Kreationen von Kollegen an. Bordeaux’ Aushängeschild Laurie-Anne Fritz (65, Rue Max Coyne | Le Bouscat) setzt ebenfalls auf Falten, Plissees und Rüschen. Ihre Entwürfe sind angenehm tragbar und doch extravagant. Jedes Jahr im Dezember trifft sich die Modeszene in Bordeaux zum Salon Ob’Art (www.salon-obart.com). Über Designer aus Aquitanien informiert außerdem Damode Concept – Mode in Aquitaine auf Facebook (short.travel/​fra1).