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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Informatik - Angewandte Informatik, Note: 1,7, Frankfurt School of Finance & Management, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Qualität und die Verfügbarkeit der Unternehmensdaten gewinnen mehr und mehr an Bedeutung für Unternehmen. Jedoch wird es in Zeiten zunehmender Digitalisierung und Big Data immer schwerer die Datenflut zu bewältigen und zu nutzen. In Finanzinstituten kommt eine steigende Regulierung, die eine immer schnellere Bereitstellung von immer mehr Daten erfordert. Das Master Data Management (MDM) sorgt durch die Strukturierung der Daten und die Einführung von qualitätssichernden Maßnahmen für eine übersichtliche und verständliche Speicherung der Daten. Dieses Buch definiert zu Beginn die wichtigsten Begriffe. Im Anschluss werden die grundlegenden Aspekte für die Einführung eines MDM dargelegt. Dies umfasst die Schilderung eines Ordnungsrahmens, die Beschreibung der Anforderung, sowohl an die Datenqualität als auch an die handelnden Personen, sowie die Darstellung der Einflussbereiche. Abschließend werden einige Beispiele gezeigt wie MDM in Finanzinstituten heute genutzt wird.
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Veröffentlichungsjahr: 2014
Impressum:
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Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1 Einführung
1.1 Motivation
1.2 Aufbau
2 Stammdaten
2.1 Eigenschaften von Stammdaten
2.2 Struktur von Stammdaten in der Datenmodellierung
2.3 Abgrenzung von Stammdaten zu anderen Datenarten
3 Master Data Management
3.1 Definition
3.2 Ziele des Master Data Managements
3.2.1 Effizienz
3.2.2 Compliance
3.2.3 Flexibilität
3.2.4 Effektivität
3.3 Einordnung in die Systemlandschaft
4 Ordnungsrahmen für das Master Data Management
4.1 Vision / Strategie
4.2 Organisation
4.3 Systemarchitektur
4.4 Daten (Datenobjekte, Modelle)
5 Anforderung
5.1 Anforderungen an das MDM
5.2 Anforderungen an die Datenqualität
5.2.1 System
5.2.2 Inhalt
5.2.3 Darstellung
5.2.4 Nutzung
5.3 Anforderungen an die handelnden Personen
5.3.1 Personen
5.3.2 Systeme
6 Einflussbereiche des MDM
6.1 Breite der Distribution
6.2 Art der Nutzung
6.2.1 Datenorientiertes MDM
6.2.2 Funktionsorientiertes MDM
6.2.3 Prozessorientiertes MDM
6.3 Anzahl der Domänen
6.4 Art der Datenhaltung
6.4.1 Zentrale Datenhaltung
6.4.2 Dezentrale Datenhaltung
6.4.3 Datenhaltung mit einer Mischform
6.5 Aktualität der Stammdaten
7 Beispielhafte Nutzung in Finanzinstituten
7.1 Stammdaten in Finanzinstituten
7.2 Vergleich von Stammdaten bei Finanzinstituten und Industrie
7.3 Ziele des MDM in Finanzinstituten
7.3.1 Compliance
7.3.2 Effizienz
7.4 Einflussbereiche
7.4.1 Breite der Distribution
7.4.2 Art der Nutzung
7.4.3 Domänen
7.4.4 Art der Datenhaltung
7.4.5 Aktualität der Stammdaten
8 Zusammenfassung und Fazit
Glossar
Literaturverzeichnis
Abbildung 1 - Stammdatenstruktur bei Wertpapieren
Abbildung 2 - Arten von Daten
Abbildung 3 - Vom MDM berührte IT-Anwendungen
Abbildung 4 - MDM-Ordnungsrahmen
Abbildung 5 - IQ-Definition
Abbildung 6 – Handelnde Personen eines MDM
Abbildung 7 - Einflussbereiche des MDM
Abbildung 8 - Ausprägung der Dimension Nutzungsart
Abbildung 9 - Allgemeingültige Domänen von Stammdaten
Abbildung 10 - Möglichkeiten der Datenhaltung
Abbildung 11 – Mögliche Stammdatenstruktur eines Autobauers
Abbildung 12 – Mögliche Stammdatenstruktur bei Finanzinstituten
Abbildung 13 – Zuordnung von Domänen zu Privatkundensegmenten und Marken der Deutschen Bank
Tabelle 1 - Ziele des MDM
Tabelle 2 - Beitrag des MDM
Der Autor beschäftigt sich in seinem beruflichen Umfeld vermehrt mit Daten im Allgemeinen und mit ihrer Nutzung und Auswertung im Speziellen. Dabei sind häufiger Unstimmigkeiten bei Datenformaten oder der Bezeichnung von Daten aufgefallen. Auch die Interpretation der Daten und die Sichtweise auf die Daten über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg können unterschiedlich sein. Insbesondere wenn Schnittstellen zu anderen Finanzinstituten existieren, kann es zu Diskrepanzen kommen.
Diese Unterschiede in der Semantik und der Interpretation der Daten sind für Finanzinstitute und ihre Kunden relevant. Beispielsweise kann eine andere Klassifizierung von Finanzanlagen Änderungen in der Risikoeinschätzung nach sich ziehen und damit eine andere Eigenkapitalunterlegung erfordern.
Für Finanzinstitute, ihre Kunden und Compliance werden Auswertungen der Daten immer wichtiger. Daher muss die Verlässlichkeit der Daten und ihr effektiver Einsatz in Prozessen verbessert werden.
Ziel dieser Arbeit ist es, die verschiedenen Aspekte für das Master Data Management (im Folgenden abgekürzt als MDM, deutsches Synonym: Stammdatenverwaltung) zu beleuchten und ihre Anwendbarkeit auf und Bedeutung für Finanzinstitute darzustellen.
Die gewonnen Erkenntnisse sollen in einem bald anstehenden Projekt des Autors Anwendung finden.
Die Arbeit beginnt mit der Definition, was Stammdaten sind, und gliedert die verschiedenen Begrifflichkeiten für Stammdaten. Danach wird das MDM genauer umrissen, insbesondere welche Gründe es für die Einführung eines MDM geben kann.
Im vierten Abschnitt werden die Strukturen analysiert, die bei der Einführung und Nutzung eines MDM von besonderer Bedeutung sind. Daraus abgeleitet werden Anforderungen, die an ein MDM, die Datenqualität und die handelnden Personen gestellt werden.
Im sechsten Abschnitt folgt eine Beschreibung von verschiedenen Einflussbereichen, die bei der Einführung eines MDM genauer betrachtet werden müssen.
