Matthew - Glaube nicht an den Tod - Taran Nemesis - E-Book

Matthew - Glaube nicht an den Tod E-Book

Taran Nemesis

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Beschreibung

Wisst ihr wie es ist ohne jeglichen Grund gequält zu werden? Wisst ihr wie es ist wenn euer Fleisch verbrannt wird? Wisst ihr wie es sich anfühlt langsam ohne Hilfe zu sterben? Nein, natürlich wisst ihr das nicht, aber ich weiß es! Jetzt ist es Zeit für meine Rache! DENN ICH WAR EINST MATTHEW! Der Rachsüchtige Matthew ist wieder da und beschert Andreas Carters und seinen Kollegen einen Fall. Dieser ist nicht leicht und stellt die Komissare vor ein großes Rätsel. Die Cliquen Mitglieder von Matthew bangen um ihr Leben vor allem Daniel bangt um sein Leben, da ihm Matthew immer näher kommt.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 96




Matthew - Glaube nicht an den Tod

Kapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5Kapitel 6Impressum

Kapitel 1

Matthew:

Es fühlte sich seltsam an wieder vor meinem Haus zu stehen, da ich eigentlich noch vor Stunden tot war. Nur wegen dieser Clique schoss es mir durch den Kopf und blickte auf den toten Kopf von Steven in meiner Hand. Er war ein Mitglied dieser Clique und musste als erstes sterben. Mit langsamen, schlürfenden Schritten machte ich mich auf den Weg zum hinteren Eingang meines Hauses. Zum Glück lag dieses Haus im Wald und niemand würde sich wundern, wenn hier Licht brannte. Grinsend blickte ich auf den Kopf und dachte nach. Eine wunderschöne Kerze könnte ich aus seinem Kopf machen, beschloss ich und lachte in mich hinein. Diese würde ich zum nächsten Grillen mitnehmen, beschloss ich weiter und betrat mein Haus. Zu meiner Überraschung war mein Haus nicht leer geräumt, aber das kam mir jetzt zu gute. Als ich am Wohnzimmertisch ankam stellte ich Stevens Kopf darauf und ließ mich aufs Sofa fallen. Auch wenn mir der Kopf alles voll saute, war es mir egal. Gedanklich ließ ich meinen Mord nochmals Revue passieren.

Der Proll Steven lebte in einer Luxuswohnung und fühlte sich darin sehr sicher, da es einen stillen Alarm gab. Als ich klingelte starrte mich Steven fassungslos an und dies nutzte ich sofort um ihn in die Wohnung zu stoßen. Hinter mir schloss ich die Türe und sah in Stevens weit aufgerissenen, mit Angst erfüllten Augen. Scheinbar hatte er nicht mit mir gerechnet, dachte ich mir und packte ihn. Mit Leichtigkeit zog ich ihn ins Wohnzimmer und drückte seine Hand auf den Tisch. Mit einen Messer, das ich aus meiner Jacke zog, durchbohrte ich seine Hand und das Messer steckte im Tisch fest. Steven schrie nicht und stotterte: „Du bist tot, Matthew. Du bist tot und kannst nicht hier sein.“ „Wie du siehst kann ich es“, entgegnete ich seelenruhig und ging in seine Küche. Weglaufen konnte Steven nicht, außer er brachte es fertig, sich selbst das Messer aus seiner Hand zu ziehen, aber das würde das Mömöschen nicht machen. Lange wollte ich Steven nicht quälen, weil er sicher schon längst den Alarm ausgelöst haben musste. Mit einen großen Messer ging ich zurück zu Steven der gequält am Messer zog. Er hätte es verdient zu leiden, schoss es mir durch den Kopf, aber ich ignorierte meine Gedanken und hielt das Messer bereit. Schnell riss ich Steven nach hinten und schnitt ihn mühelos die Kehle auf. Meine Tat fiel mir leichter wie gedacht, aber ich war nicht mehr der Matthew von früher, denn ich war jetzt anders und neuer. Steven gurgelte und dieses Geräusch befriedigte mich seltsamerweise. Kurzerhand trennte ich ihm den Kopf ab und ließ den leblosen Körper zu Boden fallen. Mit dem Kopf in der Hand, verschwand ich durch die Terrassentüre und machte mich auf den Weg zu mir.

Meine Gedanken schweiften zurück ins hier und jetzt. Mittlerweile hatte ich mir einen Löffel aus der Küche geholt und erwärmte diesen mit einem Feuerzeug. Ich hielt ein Augenlid des Kopfes oben fest und drang zischend in die Augenmaße ein. Ich kratzte zuerst das linke und dann das rechte Auge aus. Die Augenmaße verfärbten sich durch die Hitze gelb und es stank bestialisch, aber ich konnte mit seinen Augen nichts anfangen. Diese ehemals blau schimmernden Augen waren schuld das meine Traumfrau zu ihn ging und nicht zu mir, aber sie wird erleben was es bringt mich nicht zu wollen. Vorher, während ich nachdachte, hatte ich bereits ein Wachsbad vorbreitet in das ich mit einem weiteren Zischen den Kopf tunkte. Dort blieb er bis er voller Wachs war, denn immerhin sollte sein Kopf eine schöne Kerze werden. Wieder lachte ich in mich hinein und schaute ins Wachs. Leider musste ich mir neue Dochte besorgen, weil die, die ich zu meinen Lebzeiten hatte, waren verschwunden. Deswegen musste ich der fertigen Kerze ein Loch verpassen und später den Docht einziehen. Ich schaute ein letztes Mal auf das Blut, das immer noch von meinem Tisch tropfte und ging in das Bad. Dort lag der Sekundenkleber und diesen würde ich brauchen. Erst jetzt fragte ich mich, was die Polizei denken würde, wenn sie den Leichnam vom Steven finden würden. Wenigstens konnte ich mit meinen angefaulten Fingern keine Fingerabdrücke hinterlassen, dachte ich mir und grinste in mich hinein. Die Polizei würde sicher den Täte im Freundeskreis suchen, spann ich meine Gedanken weiter und dachte über die DNA nach, aber meine dürfte in keiner Datenbank zu finden sein. Allerdings wenn es doch so sein sollte, stellten sie nur fest, dass ich tot war. Jetzt schaute ich in den Spiegel und sah mich selbst. Mich schaute eine verweste Fratze an, der einige Hautlappen vom Schädelknochen hingen. Mein rechtes Ohr hing auch vor längeren besser an diesem, dachte ich grinsend. Ich nahm den Sekundenkleber und klebte es wieder an. So sah es besser aus, sprach ich mir selbst gut zu. Wo das fehlende Stück meiner schwammigen Oberlippe war, wusste ich leider nicht und somit gab es nichts zu kleben. Der Vorteil lag darin, dass ich meine Zähne so immer zeigen konnte, ohne die Lippe hochzuziehen.

Ich grinste noch mehr und schaute mir selbst in meine blutunterlaufenen rötlichen Augen, wovon das rechte leicht aus der Augenhöhle herausragte und man den Sehnerv sehen konnte. Ich musste es öfter schon wieder komplett hineindrücken, weil es einfach heraus flog. Haare hatte ich keine mehr auf den Kopf, stattdessen sah man hier und da den weißen Schädelknochen. Als ich mein verfallendes Gesicht ansah musste ich laut und böse auflachen … JA, ICH WAR EINST MATTHEW …

Andreas (Andi) Carters:

Vor einer Stunde war der Stille Alarm in dem Haus von Steven Hole Ausgebrochen und meine Kollegen von der Schutzpolizei machten sich sofort auf dem Weg. Nur 30 Minuten später wurden wir, die Kriminalpolizei angefordert. Deswegen stand ich nun auch in diesen Haus und blickte über den Tatort. Die Kopflose Leiche lag im Wohnzimmer auf dem Boden und die Hand des Opfers war mit einem Messer am Tisch befestigt. Die Terrassentüre stand weit offen, aber ich ging davon aus, dass der Täter dort hinaus geflüchtet war und nicht von dort kam. Alles sah so aus, als hätte Herr Hole seinem Täter die Türe geöffnet, weil er ihn kannte. Der Teppich im Flur war verschoben und dies deutete darauf hin, dass der Täter sein Opfer geschubst haben musste. Leider konnte ich nur spekulieren und sah der Spurensicherung beim Arbeiten zu. Nebenbei schrieb ich mir einige Notizen auf und wartete auf meinen Kollegen, der noch nicht erschienen war. Im Normalfall besprach ich alles mit ihm und so hatte ich sofort eine zweite Meinung. „Gibt es Fingerabdrücke?“, fragte ich in die Runde und einer antwortete: „Nein. Hier scheint es gar nichts zu geben, außer die normalen spuren vom Opfer.“ „Wurde etwas abgewischt?“ „Nein.“ „Hmm. Vielleicht hat der Täter Handschuhe getragen“, dachte ich laut und schaute nochmals zur Leiche. „Das große Messer, das dort liegt“, sprach ich an und deutete darauf. „Ist das von hier oder hat er das mitgenommen?“, fragte ich weiter und kam näher. „So wie es aussieht, ist es von hier“, antwortete mir eine Dame und ich blickte zum Gerichtsmediziner. Dieser war ein Herr Mitte 50 mit lichten Haar und normaler Figur. Er trug seinen weißen Kittel, der seltsamerweise nur selten mit Blut befleckt war. „Können sie mir schon etwas Weiteres sagen?“ „Die Todesursache war der Verlust des Kopfes und der Todeszeitpunkt müsste kurz vor dem Alarm gewesen sein.“ „Also etwa vor einer Stunde?“, harkte ich nach und der Gerichtsmediziner nickte. Ich warf einen Blick auf meine Uhr und notierte mir 22 Uhr, auf meinem Notizblock. „Weiter Informationen kann ich ihnen erst nach der Obduktion sagen, aber ich denke nicht, dass wir noch viel finden werden.“ „Vielleicht finden wir noch einige Fasern.“ „Das kann sehr gut sein, aber versprechen kann ich ihnen nichts.“ Ich nickte und verließ das Haus.   

Kapitel 2

1Wochenspäter

Daniel:

Flo war mit mir an der Isar grillen, denn wir wollten unsere Ruhe und deswegen waren wir außerhalb der Stadt. „Du hast auch nichts von Steven gehört oder Daniel?“, fragte Flo und ich blickte ihn überlegend an. „Leider nein, aber auch nicht von Sabine“, sagte ich und fügte hinzu. „Deswegen müssen wir eben jetzt zu zweit grillen.“ „Das ist doch egal. So haben wir mehr Bier und Fleisch für uns.“ Ich lachte und stimmte Flo zu. Hier hinten kam kaum jemand vorbei und wir hatten wirklich unsere Ruhe. Die anderen Beiden wussten wo wir waren, denn das war unser Haupttreffpunkt, auch wenn wir nicht grillten. Obwohl der Zoo nicht weit entfernt war, hörte man die Tiere gar nicht und es kam niemand vorbei. Grinsend donnerte ich mir ein T-Bohne Steak auf den Grill und Flo baute den Klapptisch plus Stühle auf. Gedankenverloren schaute ich dem Fett, meines Steaks zu, wie es auf die Kohlen tropfte. Flo riss mich aus meinen Gedanken, indem er sich selbst ein Steak auf dem Grill legte. Direkt im Anschluss setzte er sich mit einem Bier an den Tisch und wank mich zu sich. Sicherheitshalber blieb ich beim Grill und behielt das Fleisch im Blick.

Nach einiger Zeit kam ich mit dem Fleisch zum Tisch und setzte mich. Wir hatten noch Barbecuesoße dabei und schwiegen uns beim Essen an. Es wurde bereits dunkel und unser Gasbrenner den wir auf den Tisch hatten, sorgte für das einzige Licht weit und breit. Mittlerweile drangen doch die Tiergeräusche vom Zoo zu uns und dies ließ einen manchmal einen Schauer über den Rücken jagen. Nach dem Essen war es bereits dunkel und Flos Smartphone klingelte. Er ging etwas weiter weg und unterhielt sich mit jemanden. Direkt nachdem er aufgelegt hatte, ging er direkt zum Isarufer und ich blickte zu ihm. Nach kurzen zögern stand ich auf und ging zu ihm. „Was ist los? Du bist schweigend zum Ufer gegangen.“ „Erinnerst du dich, als wir diesen Loser verfolgt haben?“ „Ich will darüber nicht reden. Was ist los? Du wirkst schockiert.“ „Steven. Steven ist tot.“ „Was? Warum? Was ist passiert?“, reagierte ich völlig geschockt und er klärte mich auf: „Sabine rief eben an. Sie wurde von der Polizei befragt und verhört. Seine Wohnung war gesperrt und sie dachte, er wäre verhaftet worden, aber heute bekam sie die Antwort, das er tot ist.“ „Sie dachte wohl, wie ich, das er zu viel gekokst hat, aber warum woran ist er jetzt gestorben? Ich hab ihm doch noch gesagt, dass er damit aufhören soll.“ „Sie weiß nichts Genaues. Es hieß, das sie, wegen ermittlungstechnischen Gründen nichts sagen dürfen.“ „Es ist schlimm, das er tot ist, aber wie kommst du auf den Loser?“ Als er sich umdrehen wollte, öffnete er den Mund, starrte an mir vorbei und kreischte wie am Spieß. Sehr zögerlich folgte ich seinem Blick und sah sofort, dass unser Gasbrenner aus war und etwas anders Leuchtendes auf dem Tisch stand. Sehr langsam gingen wir näher und uns starrten zwei leere Augenhöhlen an. Diese waren mit blutroten Wachs gefüllt und ich schluckte schwer. Als ich genauer hinschaute, erkannte ich den Kopf von Steven und stotterte: „Das ist Stevens Kopf.“ Flo griff zu seinem Smartphone und wirkte ungeduldig. Er drehte sich um, blickte nach unten und schrie laut auf. Erst jetzt sah ich, dass er in ein Nagelbrett mit langen Nägeln getreten war. Diese hatten seinen Turnschuh durchbohrt und waren auf der Oberseite sichtbar. „Isarufer, Leben in Gefahr“, brachte er mühselig hervor und ich fragte mich, mit wem er sprach. Genau jetzt wurde ich von hinten gepackt und blickte reflexartig nach unten. Nun kreischte auch ich, als ich die faulige Hand sah. Da ich so kräftig gehalten wurde, konnte ich mich nicht bewegen und blickte Flo geschockt an. Dieser blickte geschockt an mir vorbei, als würde mich ein Monster festhalten. „Kein Empfang mehr“, stotterte er und steckte sein Handy weg.