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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,4, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Text geht es um das Streit-Schlichter-Programm Peer-Mediation. Dabei geht es darum, dass Probleme der Schüler untereinander zusammen mit einem Schlichter, der ebenfalls ein Schüler ist, besprochen werden, um Lösungen zu finden. Hierbei wird nicht der Konflikt an sich zentralisiert, sondern die Art und Weise, wie diese gelöst werden. Da Konflikte auch Lernchancen bieten, sollen die Betroffenen ohne die Intervention von Autoritätspersonen mit Gleichaltrigen über ihr (Fehl-)Verhalten sprechen und ihren Umgang miteinander verbessern. Die Hausarbeit ist untergliedert in einen Theorie- und einen Praxisteil. Im ersteren gehe ich auf den Gewaltbegriff ein und kläre Ursachen und Formen von Aggressionen und schulischer Gewalt. Daraus ergibt sich ein Exkurs zur allgemeinen Gewaltprävention und -intervention; ein Thema, welches im darauffolgenden Kapitel durch das Mediationsprogramm näher betrachtet werden soll. Im Praxisteil berichte ich über die Ergebnisse von Interviews mit den jeweiligen Verantwortlichen für das Mediationsprogramm an zwei Schulen in Dresden. Letztendlich soll nach der Lektüre dieser Hausarbeit ein Bild darüber entstehen, wie wichtig diese Art von Programmen für die Gewaltreduzierung und -vorbeugung an Schulen ist.
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Veröffentlichungsjahr: 2012
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TU Dresden
Seminar: „Gewaltprävention in der Schule“ Fakultät Erziehungswissenschaft SS 2004
HAUSARBEIT
Thema:
„Analyse des Gewaltpräventionsprogrammes Mediation“
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8. April 2000 in Warnemünde:„Auf dem Hof der Fritz-Reuter-Schule zettelten etwa ein Dutzend Mädchen und Jungen, alle zwischen 13 und 17 Jahren alt, eine Schlägerei an. Wahllos schlugen sie zu. Eine 15-Jährige wurde von den Angreiferinnen gewürgt und geschüttelt. Nach der brutalen Aktion stand sie unter Schock. Ein Schüler aus der 9. Klasse wurde derart zugerichtet, dass er sofort in ärztliche Behandlung musste...“(http://www.svz.de)
Dieses Fallbeispiel zeigt, dass man vor Gewalt an Schulen die Augen nicht verschließen darf. Gewalt ist immer präsent und wird mehr und mehr zu einem ernstzunehmenden Problem. Gefragt sind daher sowohl Maßnahmen zur Erhöhung des Schutzes der Schüler als auch Vorschläge zur Vorbeugung. Zu diesem Zweck wurden zahlreiche Programme zur Gewaltprävention und -intervention an deutschen Schulen ins Leben gerufen.
Das von unserer Projektgruppe gewählte Programm ist das Streit-Schlichter-ProgrammPeer-Mediation.Dabei geht es darum, dass Probleme der Schüler untereinander zusammen mit einem Schlichter, der ebenfalls ein Schüler ist, besprochen werden, um Lösungen zu finden. Hierbei wird nicht der Konflikt an sich zentralisiert, sondern die Art und Weise, wie diese gelöst werden. Da Konflikte auch Lernchancen bieten, sollen die Betroffenen ohne die Intervention von Autoritätspersonen mit Gleichaltrigen über ihr (Fehl-)Verhalten sprechen und ihren Umgang miteinander verbessern.
Diese Hausarbeit ist untergliedert in einen Theorie- und einen Praxisteil. Im ersteren gehen wir auf den Gewaltbegriff ein und klären Ursachen und Formen von Aggressionen und schulischer Gewalt. Daraus ergibt sich ein Exkurs zur allgemeinen Gewaltprävention und -intervention; ein Thema, welches im darauffolgenden Kapitel durch das Mediationsprogramm näher betrachtet werden soll. Im Praxisteil berichten wir über die Ergebnisse unserer Interviews mit den jeweiligen Verantwortlichen für das Mediationsprogramm an zwei Schulen in Dresden. Letztendlich soll nach der Lektüre dieser Hausarbeit ein Bild darüber entstehen, wie wichtig diese Art von Programmen für die Gewaltreduzierung und -vorbeugung an Schulen ist.
