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Sie hat gesehen, was er getan hat! Doch obwohl sie weiß, wozu er in der Lage ist, fühlt sie sich wahnsinnig zu ihm hingezogen. Sie bietet ihm ihren Körper an ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 34
Veröffentlichungsjahr: 2022
Mein heißer Entführer
Versaute Sexgeschichte
Tia S. Voegler
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Cherry hatte bereits viel über Island gehört, doch dass diese Insel so schön war, hatte man ihr bislang verschwiegen. Sie hatte sich den Monat Juni für ihre Reise nach Island ausgewählt, denn in diesem Monat wurde es so gut wie nie dunkel.
Cherry wollte unbedingt dieses Phänomen der Tag- und Nachtgleiche einmal im Leben miterleben, hatte vor, sich die Insel anzuschauen, ihre Vulkane, ihre unterirdischen Höhlen und die vielen Lagunen. Doch zuvor würde sie die Inselhauptstadt Reykjavik unsicher machen.
Viel hatte sie bereits über die Isländer gehört, welche ein recht munteres Völkchen zu sein schienen und so manchen Spaß mitmachten.
Cherry stand auf ihrem Balkon im zehnten Stockwerk ihres Hotels und schaute auf die Stadt hinunter. Diese überraschte sie, sie beeindruckte sie und ließ sie träumen von Elfen und von Trollen, die es hier geben sollte.
Dann fiel der Schuss, der ihr Leben komplett auf den Kopf stellen sollte.
Cherry sah einen Mann, der mit entsetztem Blick auf die zu Boden fallenden Frau starrte. Er schrie etwas, was Cherry nicht verstehen konnte, und sie lief aus dem Zimmer heraus, drückte den Fahrstuhlknopf, um auf die Straße zu gelangen und erste Hilfe zu leisten.
Als sie an dem Tatort angekommen war, sah Cherry sofort, dass die Frau tot war. Sie hatte eine Sanitäterausbildung – da war nichts mehr zu machen. Der Schuss hatte sie offenbar mitten ins Herz getroffen.
Menschen standen umher, doch sie taten nichts. Da war Reykjavik offenbar auch nicht anders als alle anderen Städte der Welt. Cherry wollte gerade ihr Handy aus der Tasche ziehen, als eine markante, männliche Stimme hinter ihr sagte: «Das würde ich an Ihrer Stelle bleiben lassen. Ganz langsam das Handy hinlegen. Ihre Arme dann bitte nach hinten.»
Cherry drehte sich nicht um, sie wusste auch so, wer ihr da Anweisungen erteilte. Es war der Mann, der geschossen haben musste, sie hatte ihn an seiner Stimme erkannt. Deshalb legte sie die Hände auf den Rücken, hörte Handschellen klicken. Das war’s fürs Erste.
Cherry hüstelte leicht. Einen Tag war sie gerade auf Island und bereits mitten in einen Mordfall verwickelt. Na toll! So hatte sie sich das nicht vorgestellt.
Der Mann sprach zu ihr: «Damit du keinen Unfug treibst, kommst du mit mir. Wir werden nun gemeinsam eine Reise quer über die Insel unternehmen, und irgendwo abtauchen. Island ist so unwirtlich und so dünn besiedelt, dass uns so schnell niemand finden wird. Dann ist die da» – er deutete mit seinem Finger auf die Leiche – «bereits Geschichte.»
Cherry hätte sich übergeben können.
Sie drehte sich nun zu dem Mann um und erstarrte. Sie blickte in ein paar eisblaue Augen, die sie stahlhart ansahen. Er war ein echtes Muskelpaket, vielleicht so um die vierzig herum, genauer konnte sie es wirklich nicht einschätzen.
Den Mundschutz, welchen er trug, damit niemand sein Gesicht erkennen konnte, machte es noch schwieriger, doch da sagte er bereits zu ihr: «Mitkommen!», und Cherry machte sich erst gar nicht die Mühe zu widersprechen.
Die Angst, dass er auch sie erschoss, überwog. Weder dachte sie an ihre Sachen im Hotel noch an andere Dinge. Im Augenblick zählte nur ihr Leben, welches gerade massiv in Gefahr zu sein schien.
«Wohin bringst du mich?», fragte sie den Mann, der sich ihr noch nicht vorgestellt hatte.
«Ich werde dich als Geisel nehmen. Sollte jemand auf die dumme Idee verfallen sein, all dies hier per Handy zu filmen oder eine sehr genaue Beschreibung meiner Person abgeben zu können – bist du meine Lebensversicherung. Doch jetzt sollten wir uns sputen, meine Schöne. Ich habe keine Lust, schon wieder in den Knast zu gehen, kapiert!»
Cherry schluckte. O Gott, der Typ kam doch wohl nicht gerade aus dem Gefängnis! Vielleicht hatte er noch mehr Menschen auf dem Gewissen? Und sie, ausgerechnet sie, sollte jetzt als seine Geisel fungieren.
Cherry klapperten vor Aufregung die Zähne. Sie war es nicht gewohnt im Mittelpunkt zu stehen und schon gar nicht auf diese perfide Art.
