Mia 13: Mia und die Li-La-Liebe - Susanne Fülscher - E-Book

Mia 13: Mia und die Li-La-Liebe E-Book

Susanne Fülscher

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Beschreibung

Mia fühlt sich ganz ballaballa und wischiwaschi im Kopf. Und das alles nur wegen dieses süßen rothaarigen Jungen, der ihr den Fußball ans Knie geschossen hat! Ist sie etwa zum ersten Mal richtig verliebt? Und wie geht das überhaupt mit der Liebe? Wie gut, dass Mias Freundinnen ihr bei ihrem Liebeskuddelmuddel mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

Mia ist witzig und chaotisch, vorlaut und liebenswert – und sie stolpert von einem haarsträubenden Abenteuer ins nächste. Zum Glück hat sie eine tolle Familie und gute beste Freundinnen!

Ein neues turbulentes Abenteuer für Mia-Fans über Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt, mit einer sympathisch-chaotischen Heldin – einfühlsam erzählt von Mädchenautorin Susanne Fülscher

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Susanne Fülscher

Mia und die Li-La-Liebe

Mia fühlt sich ganz ballaballa und wischiwaschi im Kopf. Und das alles nur wegen dieses süßen rothaarigen Jungen, der ihr den Fußball ans Knie geschossen hat! Ist sie etwa zum ersten Mal richtig verliebt? Und wie geht das überhaupt mit der Liebe? Wie gut, dass Mias Freundinnen ihr bei ihrem Liebeskuddelmuddel mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Mia ist witzig und chaotisch, vorlaut und liebenswert – und sie stolpert von einem haarsträubenden Abenteuer ins nächste. Zum Glück hat sie eine tolle Familie und gute beste Freundinnen!

Ein neues turbulentes Abenteuer für Mia-Fans über Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt, mit einer sympathisch-chaotischen Heldin – einfühlsam erzählt von Mädchenautorin Susanne Fülscher.

Band 1: Mia legt los!

Band 2: Mia und das Mädchen vom anderen Stern

Band 3: Mia und der Traumprinz für Omi

Band 4: Mia und das Liebeskuddelmuddel

Band 5: Mia und der Großstadtdschungel

Band 6: Mia und das Schwesterndings

Band 7: Mia fast allein zu Haus

Band 8: Mia und die mega-giga-irre Klassenfahrt

Band 9: Mia und der Zahnspangenprinz

Band 10: Mia und der gi-ga-geniale Hochzeitsplan

Band 11: Mia und der Jette-Jammer

Band 12: Mia und das oje-du-fröhliche Weihnachtsfest

Band 13: Mia und die Li-La-Liebe

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Copyright (c) by Carlsen Verlag GmbH, Hamburg 2020

Umschlagillustration und Vorsatz: Dagmar Henze

Typografie Umschlag: Gerhard Schröder

Satz und E-Book-Umsetzung: Pinkuin Satz und Datentechnik GmbH, Berlin

ISBN 978-3-646-93055-9

Wohin soll es gehen?

Buch lesen

Vita

Leseprobe: Mia Band 14

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Leseprobe: Pasta Mista 1

Meine kleine Schwester Lena hat den bescheuertsten Musikgeschmack aller Zeiten. Seit einer halben Stunde trötet, trällert und quäkt sie Liebesschlager aus Omi Olgas Jugend. Keine Ahnung, woher sie die überhaupt kennt. Omi hört so was nämlich nicht. Schmalziges mag sie nur in Form von Gebäck. Musikalisch geht es richtig fetzig bei ihr ab. So wie bei den Rolling Stones, diesen Altrockern von anno dazumal. Die dreht sie in ihrer Wohnung manchmal so laut auf, dass der Kronleuchter bebt.

„Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling“, quietscht Lena aus dem Badezimmer. „Scha-hade um die Tränen in der Nacht!“

Ich hämmere an die Tür. „Lena, ich muss mal!“

Das ist nicht gelogen. Ich muss wirklich. Und vor allem muss ich gleich los. Weil heute mein dreizehnter Geburtstag ist. Den will ich mit meinen Freundinnen und ein paar Leutchen aus meiner Klasse im Park am Weiher mit einem Picknick und Musik feiern.

Die Tür fliegt auf. „Die Li-La-Liebe ist ein seltsames Spiel“, kräht Lena. „Sie kommt und geht von einem zum andern.“

„Na, hoffentlich kommt sie nie bei dir vorbei“, sage ich. „Mit dir hält es ja kein Mensch aus.“

„Du bist so doof! Das Vorsingen gehört zu meinem Geburtstagsgeschenk.“

„Seit wann hörst du so komische alte Schlager?“

„Diego hat mir ein paar Platten vorgespielt. Er hat ja noch einen richtig alten Plattenspieler.“

Aha. Omis Freund Diego ist also schuld. Seltsam, dass er auf so was steht. Ich dachte immer, als Künstler, Taxifahrer und Barkeeper liebt er wilden, kratzigen Jazz.

Lena singt eine weitere bekloppte Liedzeile, deren Inhalt ich gleich wieder vergesse, dann bricht sie endlich ab. Uff, erlöst.

„Gefällt’s dir nicht, Mia?“

„Doch, und wie!“

Ich tätschele den Arm meiner Schwester, weil sie so enttäuscht guckt. Das Vorsingen ist eine megasüße Idee von ihr, aber leider kann ihr Geschenk nicht ganz mit dem genialen blau-weiß-türkis karierten Schulrucksack von Mami und Papi, dem dicken Liebesschmöker von Lukas, Josefinchens ersten unbeholfenen Gehversuchen und dem zarten Silberkettchen mit dem Schmetterlingsanhänger von Omi Olga mithalten.

„Lena, du singst wie ein Goldkehlchen“, flöte ich.

„Und du lügst wie gedruckt!“

„Hab dich trotzdem lieb.“

Ich zwänge mich an ihr vorbei und schließe die Badezimmertür ab. Pipi machen, Hände waschen, einen doofen Pickel am Kinn mit einem Abdeckstift betupfen, schwupp, husche ich wieder hinaus.

Lena singt immer noch. Oder vielmehr: Sie plärrt. Als hätte ihr jemand einen Schlager-Chip ins Hirn gepflanzt. Bleibt nur zu hoffen, dass es irgendwo einen Aus-Knopf gibt.

„Weißt du überhaupt, warum ich dir die Lieder schenke?“, fragt Lena, während ich mir die Haare zum Zopf binde und die Schmetterlingshaarspange darin befestige.

Um mich zu quälen?, denke ich und sage: „Nee, keine Ahnung.“

„Weil Omi meint, dass du jetzt … also mit dreizehn …“ Sie grinst mit aufgerissenen Augen. „Dass du jetzt reif für die Liebe bist.“

„REIFFÜRDIELIEBE?“, echoe ich. „Hallo, geht’s noch?“

Nur weil ich seit einem knappen Dreivierteljahr meine Periode habe, oder wie kommt sie darauf?

Liebe steht für mich im Moment an allerALLERletzter Stelle. Seit den Sommerferien haben Leonie und ich uns einer Jugend-Umweltgruppe angeschlossen. Dort beschäftigen wir uns mit wirklich wichtigen Themen wie dem Klimawandel, dem Bienensterben und dem Plastikmüll in den Ozeanen. In zwei Wochen wollen wir gemeinsam mit ein paar anderen Jugendgruppen die Parks und Grünanlagen der Stadt vom Müll befreien. Und wir überlegen, wie man sich jeden Tag ein kleines bisschen umweltfreundlicher verhalten kann. Zum Beispiel trinke ich nur noch Leitungswasser (das spart jede Menge Plastikflaschen), benutze keine Plastiktüten mehr und habe Mami und Papi eingeimpft, Gemüse zu kaufen, das aus dem Umland stammt. Doch ehrlich gesagt ist das ganz schön schwer. Ich bin verrückt nach Mangos und Bananen, aber die wachsen leider nicht im Park am Weiher an den Bäumen. Und wenn Jette uns von ihren heiß geliebten Lakritzschnecken (aus fiesen Plastikverpackungen) anbietet, drücke ich meistens ein Auge zu und nasche mit.

Sich die Hände am Küchentuch abtrocknend tritt Mami aus der Küche. Seit dem frühen Morgen bereitet sie Salate, Frikadellen und Käsespieße für meine Geburtstagsparty zu; außerdem hat sie tonnenweise leckeren Kuchen gebacken.

„Wie bitte? Reif für die Liebe?“ Sie lacht leise. „Das hat Omi wirklich gesagt?“

Lena nickt, als hätte sie einen Wackelkontakt im Kopf. „Und ich finde, sie hat recht.“

„Vielleicht sollte Mia besser selbst entscheiden, wann sie reif für die Liebe ist?“

„Nö. NÖ. NÖÖÖ!“ Lena schüttelt ihren mausbraunen Pferdeschwanz. „Je eher sie einen Freund hat, desto besser.“

„Und warum?“, will Mami wissen.

„Hallo, ich bin auch noch anwesend!“ Ich wedele mit der Hand, aber die beiden beachten mich gar nicht.

„Weil sie dann vielleicht bald auszieht und ich das Zimmer für mich allein haben kann“, sagt Lena.

„Du fiese kleine Kröte!“ Ich ziehe ihr die rosa Haarschleife aus dem Zopf. „Du willst mich also loswerden.“

„War doch nur Spaß.“ Lena schmiegt sich an mich und knufft mich. „Ohne dich hinterm Vorhang wär es bestimmt ganz schön langweilig.“

Weil unsere Wohnung nicht so groß ist, teilen Lena und ich uns ein Zimmer. Josefinchen schläft noch bei Mami und Papi. Nur mein großer Pascha-Bruder Lukas hat sein eigenes Reich. Ich fände es bloß gerecht, wenn er sich auch mal mit einer seiner Schwestern das Zimmer teilen müsste. Zum Beispiel mit Josefine. Die kann nicht ewig im Elternschlafzimmer bleiben. Im Moment liebt sie es noch, bei uns im Wohnzimmer zu spielen, aber das wird sich bestimmt bald ändern.

„Überraschung!“ Lena zieht ein winziges Kästchen hinter ihrem Rücken hervor und grinst so breit, dass eine Spargelstange quer in ihren Mund passen würde. „Das hier ist dein richtiges Geschenk. Mit den Schlagern wollte ich dich nur ein bisschen ärgern.“

„Das ist dir richtig gut gelungen.“ Ich löse die rote Schleife, die wie eine große Mohnblüte aussieht. „Was ist denn das?“

„Dreimal Liebe mit Ketchup!“

„Haha, sehr witzig.“ Ich schüttele die Schachtel – keine Ahnung, was drin ist –, dann klappe ich sie auf.

Wow! In einem Bett aus Stoff-Rosenblättern liegt ein Lederarmband mit einem wunderschönen Schmetterlingsanhänger. Er ist mit türkisfarbenen, grünen, gelben und roten Strasssteinchen besetzt, die mit mir um die Wette strahlen.

„Danke, Lena!“, sage ich und falle ihr um den Hals. „Das hast du ganz toll ausgesucht!“

„Finde ich auch“, meint Lena, wie immer unbescheiden. „Bindest du es gleich um?“

„Na klar!“ Für meine Ich bin jetzt dreizehn und kein Kind mehr-Party ist das coole Armband genau richtig.

Mami hilft mir beim Anlegen, dann hält sie mein Handgelenk gegen das Licht. „Das sieht wirklich toll aus“, sagt sie. „Bunt wie die Farben des Regenbogens.“

Bunt wie mein neues Lebensjahr, denke ich, während ich in die Turnschuhe schlüpfe und die Jacke überwerfe.

„Komm, Lena, zieh dich an.“

Meine Schwester bekommt murmelrunde Augen. „Ich denk, ich darf nicht mit. Weil das eine echte Party für Große ist.“

„Doch. Du musst mir allerdings was versprechen.“

„Wasn?“

„Dass du keine doofen Liebesschlager singst.“

„Versprochen“, sagt Lena und wirbelt mich Tanze mit mir in den Morgen trällernd herum.

Alle sind gekommen. Wirklich alle!

Meine besten Freundinnen Jette, Alina und Leonie. Meine Banknachbarin Christi mit ihrem Freund Lukas (der zufällig mein großer Bruder ist). Jettes Halbschwester Toni, die Ballettputen Helena und Nienke (ich hab sie eingeladen, weil sie seit einiger Zeit gar nicht mehr so putig und blöd sind), Irina, Sofia, Mr Rülps und noch ein paar mehr aus meiner Klasse.

Was ich mega-giga-irre finde: Es ist die erste echte PARTY meines Lebens – und nicht nur eine etwas größere Mädels-Quasselsabbel-Runde. Mit Musik aus Lukas’ Handy (er hat auch seinen neuen Bluetooth-Lautsprecher mitgebracht, aber wir dürfen den nicht zu laut aufdrehen). Mit leckerem Essen (das Mami und Papi in Kühltaschen angeschleppt haben). Und nachdem sich alle satt gefuttert haben, tanzen wir. Mitten auf der Wiese! Wo andere Leute in der Sonne brutzeln und ein paar Jungs kicken.

Jette hüpft wie ein Flummi auf und ab und schüttelt ihre blonde Glanzhaarmähne. Christi, Henning und Sofia spielen wie die Wilden Luftgitarre. Alina und Mr Rülps schaukeln, obwohl das Lied total schnell ist, aneinandergeklammert hin und her. Lukas tanzt mal mit Christi, mal mit Lena, was ich supersüß von ihm finde! Sonst würde sich meine kleine Schwester bestimmt verloren vorkommen. Mami und Papi haben uns ja nur hergebracht und sich dann ganz schnell wieder verzogen.

Bloß Leonie und ich lehnen an einem Baum und gucken zu. Leonie kann das Rumgezappele, wie sie es nennt, nicht ausstehen, und ich muss mich erst mal eine Runde darüber freuen, dass die Party so gelungen ist. Es war eine bombige Idee von Mami, draußen im Park und mit so vielen aus meiner Klasse zu feiern. Immerhin ist der dreizehnte Geburtstag ja nicht irgendein Geburtstag, sondern etwas ganz Besonderes.

DREIZEEEHHHN. Allein die Zahl klingt magisch! Ich bin megagespannt, was im neuen Lebensjahr so alles passieren wird. Ob es spannender wird als letzte. Oder ob alles so bleibt, wie es war. Was auch nicht schlecht wäre …

„Miss Butterfly!“, ruft Jette und schnippt einen Luftballon zu mir rüber. „Komm tanzen! Ohne dich macht es keinen Spaß.“

„Geh schon.“ Leonie nimmt mir die Limo aus der Hand. „Es ist dein Geburtstag. Den musst du genießen. Wie ein leckeres Schokoeis!“

Leonie hat recht. Eilig streife ich die Turnschuhe von meinen Füßen und flitze zu den anderen. Genauso wie das Gras unter meinen Fußsohlen kribbelt, kribbelt es auch in meinem Bauch. Vor lauter Freude. Vor lauter Aufregung. Vor lauter Hach-geht’s-mir-heute-gut!.

Jette und ich fassen uns an den Händen und wirbeln ein paar Runden über die Grünfläche. Danach schnappen wir uns Alina, Sofia und Toni und tanzen zu fünft im Kreis.

Etliche Songs später bin ich klitschnass geschwitzt und falle neben Jette und Leonie ins Gras. Alina ist wieder zu ihrem Liebsten Mr Rülps rübergegangen, der ein neues Superman-Shirt trägt und sich die Haare zurückgegelt hat. Damit sieht er aus wie ein Fiesling aus einem Krimi.

„Warum tanzt du eigentlich nicht mit Leo?“, frage ich Jette.

Die beiden sind kein richtiges Paar, aber aus sicherer Quelle weiß ich, dass Jette Leo immer noch ganz schön gernhat und in der Schule jede Gelegenheit nutzt, um mit ihm zu quatschen.

Jette haucht ihre Brille an und wischt sie mit einem Zipfel ihres roten T-Shirt-Kleids sauber. „Warum wohl. Dreimal darfst du raten.“

Sie richtet sich auf, stützt sich mit den Ellbogen auf und schaut zu den Fußball-Jungs am anderen Ende der Wiese rüber. Ich kneife die Augen zusammen und erspähe Leo, der über den Rasen flitzt und versucht den Ball zu ergattern.

Häh? Wie bitte? Was ist das denn? Wir feiern meinen Geburtstag, und ich habe ihn dazu eingeladen. Dass er sich jetzt einfach irgendwelchen fremden Jungs anschließt, finde ich ziemlich unhöflich von ihm.

„Manchmal kann ich Leo einfach nicht ernst nehmen“, brummt Jette. „Der hat immer nur Fußball im Kopf.“

„Dann bist du nicht mehr in ihn verliebt?“

„Nee, nö, ach, keine Ahnung.“

„Bist du deswegen traurig?“

„Nee!“ Sie schleudert ihre Glanzhaare nach hinten. „Es ist dein Burzeltag und die Party ist richtig mega!“

Wir strecken uns im Gras aus, lassen unsere Zehen kreisen und schauen den Schäfchenwolken beim Vorüberziehen zu.

„Freust du dich, Mia?“

„Klar“, sage ich. „Und wie!“

„Auch über mein Geschenk?“

„Na, logo! Hab ich’s dir nicht gesagt?“

„Du hast nur Dersjasupasschö gesagt.“

„Ja! Er ist superschön! Sogar richtig mega-giga-irre schön!“

Ich richte mich auf und betrachte den blauen Glasring, der seit ein paar Stunden an meinem Mittelfinger leuchtet. Jette hat das gleiche Modell in Rot, ein irre tolles Schmuckschmuck, um das ich sie immer ein bisschen beneidet habe. Überhaupt haben mir meine Freundinnen heute vor der Schule so coole Geschenke gemacht. Leonie hat mir ein Buch über Ökologie geschenkt und Alina eine zitronig duftende Körpercreme. Jedes Mal, wenn ich daran schnuppere, muss ich an Omis köstlichen Zitronenkuchen denken und bekomme auf der Stelle Appetit. Die Mitbringsel der anderen Gäste habe ich noch gar nicht ausgepackt. Die hat Mami in einem Korb gesammelt, damit ich sie mir später in Ruhe anschauen kann.

Plötzlich spüre ich einen Windhauch und einen Sekundenbruchteil darauf trifft mich ein Fußball mit voller Wucht am Bein.

„Aua! Shit! Menno!“ Ich stöhne vor Schmerzen auf. „Können die blöden Jungs denn nicht mit ihrem Gebolze aufpassen? In welcher Baby-Phase sind die eigentlich stecken geblieben?“

Ich reibe mir das Knie, als ein Junge mit wehenden roten Locken auf mich zugelaufen kommt, einen Zentimeter vor meinen Füßen stoppt, äh, Entschuldigung murmelt, sich den Ball schnappt und wieder losflitzt.

Ich schaue ihm nach, und noch während ich denke, hach, das sind ja mal hübsche Locken, fließt auf einmal eine glutheiße Lavamasse in mir abwärts. Das fühlt sich an, als würde ich innerlich verglühen.

Hallo? Wieso hab ich nur noch Watte im Kopf? Und warum braust ein Sturm durch meine Gehirnwindungen?

„Was war das denn für ein Idiot?“, höre ich Jette wie aus einer anderen Galaxie fragen.

Ich will antworten, dass ich das auch nicht weiß, aber es geht nicht. Mein Mund klappt nur kurz auf und sofort wieder zu. Aus dem Sturm in meinem Kopf ist ein Orkan geworden und zwischen den Zehen kribbelt es, als hätte sich dort eine Ameisenfamilie einquartiert.

„Mia? Mia??? MIA!“ Jette wedelt vor meinem Gesicht herum. „Kippst du gleich um?“

„Nee, ich, äh …“, stottere ich.

„Was ist denn los? Du bist ja roter als mein Glasring!“

„Äh … wie … ich bin ein Glasring?“

Jette guckt mich so besorgt an, als wäre ich komplett ballaballa. Wahrscheinlich bin ich das auch.

„Soll ich den Notarzt rufen?“, fragt sie. „Vielleicht hast du eine giftige Frikadelle gegessen.“

Ich schüttele so heftig den Kopf, dass meine Schmetterlingshaarspange aus dem Pferdeschwanz rutscht. Giftige Frikadelle … Mami brät keine giftigen Frikadellen!

„Irgendwas ist doch!“

„Vielleicht bin ich unterzuckert.“ Meine Stimme wackelt wie Götterspeise und ich greife nach der Limoflasche im Gras.

„Häh? Seit wann hast du Diabetes?“

Unsere Freundin Alina hat diese Stoffwechselkrankheit, und ein untrügliches Anzeichen einer Unterzuckerung ist, dass sie wirre Sachen daherredet. Alina trinkt dann als Sofortmaßnahme Apfelsaft oder lutscht ein Stück Traubenzucker. Doch auch nach ein paar Schlucken Limo wabern immer noch Wischiwaschi-Wolken in meinem Kopf.

„Und? Wie fühlst du dich jetzt?“

„Wischiwaschi“, antworte ich wahrheitsgemäß. „Und ballaballa.“

„So richtig ballaballa?“

Ich nicke.

Jette nimmt ihre Brille ab und stöhnt. „Sag mal, Mia, ist das zufällig so ein Gefühl, als würden kleine Fischchen deine Füße kitzeln?“

„Äh, ja, kann sein.“

„ÄH, JA, KANNSEIN?“ Ihre Augen werden murmelrund, als sie sich die Brille aufsetzt. „Du bist jetzt aber nicht verknallt, oder?“

Ich schüttele den Kopf.

„Ich meine, in wen auch?“, fährt sie fort. „Hier ist ja niemand. Außer Leo und …“ Sie bricht ab, dann schlägt sie sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. „Dich hat jetzt aber nicht dieser rothaarige Fußballspieler mit der wehenden Haarmatte so aus den Sneakers gehauen, oder?“

„Nee, Quatsch. Wie kommst du darauf?“

„Keine Ahnung. Sag du’s mir.“

Wie aufs Stichwort wird mir wieder schwummerig.

„Mia? Jetzt mal ehrlich …“

„Nein! Das kann nicht sein.“

„Du siehst aber ziemlich danach aus.“

„Das ist völliger Quatsch, Jette! Erstens habe ich den Jungen nur minikurz gesehen. Zweitens reicht das nicht aus, um sich zu verlieben. Und drittens …“

„Siehst du, jetzt fällt dir kein Drittens ein.“ Jette mustert mich mit besorgter Runzelstirn.

„Doch! Das ist nur wegen Lena passiert. Die hat mich heute ganz wuschig gemacht.“

Ich erzähle, dass Lena kurz vorm Aufbruch stundenlang dämliche Liebesschlager geträllert hat. Und von dem affigen Spruch, den Omi Olga gebracht hat.

„Mit dreizehn ist man reif für die Liebe?“ Jette kichert. „Das heißt ja aber nicht, dass man sich gleich in den Erstbesten verknallt. Und dann noch in einen Fußi-Typen mit roten Locken.“

„Was hast du eigentlich gegen rote Haare?“, will ich wissen.

„DU stehst auf rote Haare?“, kreischt Jette so laut, dass Alina, die zufällig auch ein Rotschopf ist, und zwar ein ziemlich hübscher, sich nach uns umdreht.

„Wieso, rote Haare sind doch schön“, sage ich und zwinkere Alina zu.

„Aber nicht bei Jungs!“, stöhnt Jette.

„Was hast du denn für blöde Vorurteile? Genauso gut könnte ich sagen, blonde Mädchen sind hässlich. So wie du. Oder köterblonde. So wie ich. Oder Jungs, die riesige Füße und ein Mondgesicht haben. So wie Leo.“

„Also gibst du doch zu, dass du dich verknallt hast.“

„Was? Wer ist verknallt?“ Alina hockt sich neben uns ins Gras.

„Mia findet diesen rothaarigen Fußballtypen süß“, petzt Jette.

„Welcher Fußballtyp?“, fragt Alina interessiert.

„Niemand“, sage ich. Ende der Diskussion.

Ich rappele mich hoch und spüre einen Moment in mich hinein. Zum Glück fühle ich mich wieder halbwegs normal. Wahrscheinlich war ich nur wegen der Party etwas durcheinander.

Jette und Alina gehen tanzen; ich schlendere zu Christi, Sofia und Leonie rüber.

„In jedem Quadratkilometer Meer schwimmen Hunderttausende Teile von Mikroplastik und Plastikmüll“, doziert Leonie gerade. „Die Fische sind voll von Plastik!“

„Igitt“, sagt Sofia. „Das ist ja schrecklich!“

„Zum Beispiel eine junge Meeresschildkröte“, fährt Leonie fort. „Wenn die aus Versehen ein scharfkantiges Stück Plastik verschluckt, verblutet sie innerlich.“

„Wie furchtbar!“, ereifert sich Christi. „Kann man bei euch noch mitmachen?“

„Klar“, sage ich. „Wir können immer Leute brauchen. In zwei Wochen findet eine große Umwelt-Aktion statt. Da sammeln wir überall in den Grünanlagen den Müll auf.“

„Also, ich bin dabei!“, sagt Sofia wie aus der Pistole geschossen. Sie bückt sich und hebt einen leeren Pappbecher auf. „Ich kann ja schon mal damit anfangen.“

„He, die Party ist aber noch nicht zu Ende“, erkläre ich. „Mein Vater hilft nachher beim Aufräumen. Wir passen auf, dass nichts liegen bleibt.“

Während Sofia den Pappbecher in der bereitgestellten Mülltüte entsorgt und Christi gleich noch eine benutzte Serviette von der Wiese klaubt, ertappe ich mich, wie ich sehnsüchtig zu den Fußball spielenden Jungs rüberschiele. Doch sosehr ich mir auch den Kopf verrenke, der Rothaarige ist wie vom Erdboden verschluckt. Vielleicht haben Jette und ich ihn uns nur eingebildet? Das wäre sowieso das Allerbeste. Denn so liebes-gaga wie meine beste Freundin manchmal ist, will ich nie werden.

Arme umschlingen mich krakenartig von hinten und ein sabschiges Küsschen landet auf meinem Nacken.

„Ich bin’s nur!“, trötet Jette. „Nicht dein Schmusi.“

Ich mache mich los. „Ich hab keinen Schmusi, klar?“

„Aber du könntest bald einen haben.“ Ein Süße-Typen-Glitterblick huscht über ihr Gesicht. „So wie du andauernd zu den Jungs rüberglotzt.“

„Gar nicht andauernd, das war ein einziges Mal! Außerdem ist er sowieso nicht mehr da.“

„Nicht traurig sein, Miss Butterfly.“ Jette zieht ein übertriebenes Knutschmündchen. „Liebeskummer gehört immer zur Liebe dazu.“

„Jetzt lass das doch mal!“, zische ich ihr ins Ohr. „Du nervst! Ich bin nicht verliebt und ich hab auch keinen Liebeskummer. Aber wenn du eine Abkühlung brauchst …“, ich deute auf den Weiher, in den ich sie, ohne mit der Wimper zu zucken, schubsen würde, „mach nur weiter so.“

„Ja, schon gut. Ich verliere nie wieder ein Wort über deinen Schmu…“ Sie schlägt sich auf den Mund und kichert wie verrückt.

Ich kann es ihr nicht mal verübeln. So hirnvernebelt, wie ich mich eben aufgeführt habe. Als wäre ich halb im Liebestaumel. Peinlicher geht’s kaum. So bin ich megafroh, als die Fußball-Jungs endlich aufbrechen und wir die Wiese für uns haben.

Als die Sonne gegen acht Uhr untergeht, zündet Lukas Fackeln an. Sie tauchen den Park in ein märchenhaftes Licht. Aber das ist längst nicht alles. Wie aus dem Nichts heult eine Bassgitarre auf und Christis glockenhelle Stimme ertönt.

Ich drehe mich um und sehe Leonies Halbbruder Enzo mit der Gitarre auf uns zusteuern. An seiner Seite Christi in einem glitzerigen Top, das sie meistens anhat, wenn sie mit ihrer Band Osaka Kitchen Hell auftritt. Was für eine irre Überraschung! Und was für ein schöner Song! Es geht um feelings und kisses und eine Gänsehaut kriecht mir über den Rücken.

Stürmischer Beifall bricht los, als die beiden fertig sind und sich verbeugen.

„He, happy birthday, Mia“, sagt Enzo und gibt mir ein High-Five.

„Danke“, murmele ich und schäme mich ein bisschen, dass ich ihn nicht eingeladen habe. Früher fand ich ihn mal richtig süß, aber inzwischen ist er für mich bloß noch Leonies älterer Bruder, mit dem ich nicht besonders viel zu tun habe.

„Zugabe!“, ruft Jette.

„Ja, Zugabe!“, grölen auch die anderen Besucher und dann singen die beiden ihr Lied Ich pflücke Wunder, pflücke Glück, das ich über alles liebe.

Später setzen wir uns im Kreis ins Gras, Enzo stimmt Let it be von den Beatles an und alle, die den Song kennen, trällern mit. Selbst Lars, dem es im Musikunterricht immer total peinlich ist, wenn wir etwas vorsingen müssen, brummt selbstvergessen vor sich hin.

Um neun ist das Fest offiziell zu Ende. Die Zeit geht so schnell rum, dass ich richtig traurig bin, als ich Papi und Diego über die Wiese trotten sehe.

Schaaaaade. Meine Party ist aus, Ende und vorbei.

Aber es war so toll, dass ich meine Gäste mit einem Glücksgrinsen im Gesicht verabschiede. Es macht mir auch kaum was aus, gemeinsam mit Papi, Diego, Lukas und Jette die Essenreste einzupacken und den Müll in Tüten zu entsorgen.

Morgen ist auch noch ein Tag, an dem ich knackfrische dreizehn bin. Und auch der wird bestimmt megaMEGAtoll.

Liebes Tagebuch,

heute war der schönste, nein, der zweitschönste Tag in meinem Leben. (Der schönste Tag war, als Josefinchen auf die Welt gekommen ist.)

Ich bin jetzt dreizehn.

DREIZEHN!

Das fühlt sich an, als hätte ich reife Chips im Hirn… äh … ich meine, einen Reifungs-Chip im Hirn. (Ich glaub, ich bin schon ziemlich müde und sollte bald mal schlafen. Sonst bringe ich nur noch Wortsalat zu Papier.)

Meine Geburtstagsparty war der Knaller! Wir haben im Park am Weiher gelacht, getanzt und süße rothaarige Jungs angeguckt (ich jedenfalls).

Als wir vorhin zu Hause eingetrudelt sind, habe ich die restlichen Geschenke ausgepackt. (Lukas ist wortlos in seinem Zimmer verschwunden. Keine Ahnung, was mit dem plötzlich los war. Auf der Party hat er doch noch so süß mit Lena abgehottet.)

Jetzt zu meinen Geschenken: Ich habe so irre tolle Sachen bekommen! Die Jungs und Mädchen aus meiner Klasse haben zusammengelegt und mir ein Wand-Tattoo-Set geschenkt (achtzehn himmelblaue, flatternde Schmetterlinge!), außerdem ein blau-weiß gestreiftes Shirt aus Biobaumwolle. Das T-Shirt habe ich gerade an. Es fühlt sich kuschelweich an, aber Mami will es trotzdem waschen, bevor ich es trage. Das heißt, ich muss es gleich wieder ausziehen. Die Schmetterlinge werde ich morgen mit Mami oder Papi anbringen. Ich muss mir erst mal überlegen, wo sie überhaupt hinsollen. Übers Bett? Über den Schreibtisch? Neben die Tür?

Uiiih, bin ich müde! Und fluffig-glücklich! Und manchmal, wenn meine Gedanken zu dem Jungen mit den roten Locken abdriften, kribbelt es wie verrückt in meinem Bauch. Also eigentlich die ganze Zeit, weil sie andauernd abdriften. Obwohl ich ihn doch nur minikurz gesehen habe und es gar nicht sein kann, dass man sich Knall auf Fall in jemanden verliebt.

Ist das nicht gaga?

Ja, das ist gaga.

„Mia, mach endlich das Licht aus!“, tönt es durch den Vorhang. „Ich will schlafen.“

„Ja, ist ja gut“, sage ich. Dann lösche ich das Licht.

Es ist kurz vor elf, als ich am Tag zwei meines dreizehnjährigen Lebens aufwache. Ups, verschlafen! Jette kommt gleich zum Frühstück vorbei und später wollen wir shoppen gehen. Von draußen dringen aufgeregte Plapperstimmen an mein Ohr. Schuhe poltern über den Flur. Josefinchen kreischt und quietscht. Dann höre ich Lukas’ laute Stimme und im nächsten Moment knallt die Haustür zu.

Oh, Mist! Ob Mami und Papi sich mit Lukas gezofft haben und der nun abgehauen ist?

„Lena?“, krächze ich, bekomme aber keine Antwort.

Meine kleine Schwester ist anscheinend schon aufgestanden. Sonst würde sie jetzt kannsmastillsein?! oder was ähnlich Nettes brummen.

Ich schlage die Decke beiseite und springe aus dem Bett. Tür auf. Mami, Papi und Lena stehen wie die Orgelpfeifen da und glotzen die Haustür an. Josefinchen hockt auf dem Boden und glotzt ebenfalls die Haustür an.

„Klebt da ein Burger oder was ist los?“, frage ich.

Lena kichert und rauft sich ihre mausbraune Haarpracht.

Papi zuckt mit den Achseln und tritt in seinen Öko-Filzpantoffeln von einem Fuß auf den anderen.

Nur Mami flüstert: „Lukas und Christi.“

„Was ist mit denen?“

„Sie haben sich getrennt.“

„WAS?“, kreische ich so laut, dass Josefinchen, die sich an der Kommode hochziehen will, vor lauter Schreck aufs Hinterteil plumpst. „Warum das denn?“

„Das wüsste ich auch gerne mal“, sagt Mami. „Lukas hat es uns nicht verraten.“

Das ist ein Ding. Das ist wirklich ein fettes Ding!

„Bestimmt war Lukas blöd zu Christi“, sagt Lena mit Heulstimme. Dann zischt sie ab in unser Zimmer.

Papi streicht mir über den Arm. „So ist das nun mal mit der Liebe“, philosophiert er. „Als ich das erste Mal verliebt war, habe ich auch geglaubt, dass es für immer ist.“

„Zum Glück war es nicht für immer“, sagt Mami und gibt Papi einen Kuss.

Josefine zeigt auf mich. „Mingg! Ham!“

Mingg ist ihr Geheimwort für Schmetterling. Gestern bin ich doch glatt mit dem neuen Armband ins Bett gegangen. Aber es hat mich beim Schlafen kein bisschen gestört.

Ich schüttele den Kopf.

„MINGGHAMMM!“, schraubt sich ihre Stimme in kreischige Höhen. Wenn meine Mini-Schwester etwas haben will, kann sie ziemlich ungemütlich werden. Wieder zieht sie sich an der Kommode hoch und diesmal gelingt es ihr. Ein, zwei Sekunden steht sie schwankend wie ein besoffener Matrose da, dann kommt sie auf mich zugewackelt und ich fange sie auf.

„Das hast du fein gemacht, Josefine“, sage ich, „aber mein Schmetterlingsarmband kannst du trotzdem nicht haben.“

Ich würde es ihr ja sogar geben, aber ich ahne jetzt schon, dass sie es in den Mund stecken und darauf herumkauen würde. Soweit ich weiß, sind Strasssteinchen nicht gut fürs Wachstum.

„HAMM!“ Sie grapscht nach meiner Hand.

„Guck mal, was ich hier habe!“ Ich schnappe mir einen Apfel aus der Obstschale und lasse ihn hinter meinem Rücken verschwinden. Dann zaubere ich ihn auf der anderen Seite wieder hervor. Josefinchen liebt dieses Spiel und vergisst zum Glück schnell, dass sie eigentlich meinen Mingg ham wollte.

Papi ist in die Küche vorgegangen, Mami nimmt mir Josefinchen ab und ich kann unter die Dusche hüpfen. Meine Gedanken fahren Loopings. Ob Christi mit Lukas Schluss gemacht hat? Oder Lukas mit Christi? Aber was ist bloß passiert? Gestern auf der Party waren sie doch noch ein Herz und eine Seele!

Ding-dong!, tönt die Klingel, als ich mir eine kleine Menge der zitronig duftenden Körpermilch von Alina aufs Bein kleckse. Ich habe mir vorgenommen, sie nur ganz sparsam zu verwenden. Damit ich möglichst lange etwas davon habe.