Minimalismus für Anfänger - Nola Phoenix - E-Book

Minimalismus für Anfänger E-Book

Nola Phoenix

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Beschreibung

Minimalismus für Anfänger. Inneres ausmisten. 30 Tage Challenge. In diesem Buch bekommst du Tipps und Kniffe wie du dich frei von unnötigem "Ballast" machst und sich dein Leben durch richtiges Aufräumen und entrümpeln positiv verändern kann. Inklusive einer 30 Tage Challenge für einen einfachen Start in den minimalistischen Lebensstil. - Du möchtest mehr über den minimalistischen Lebenstil wissen? - Du möchtest eine Anleitung wie du innerlich ausmistest und dadurch glücklicher lebst. - Du möchtest einen unabhängigen Weg zu dir selbst? - Du möchtest einen informativen Ratgeber? Dann bist du hier genau richtig! In diesem Buch bringt dir die Autorin Nola Phoenix folgende Dinge nahe: Was ist überhaupt Minimalismus? Warum der Minimalismus glücklich macht? Was bedeutet "loslassen"? Inneres ausmisten Geld sparen Richtig ausmisten 30 Tage Challenge Nicht aufgeben!

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Minimalismus für Anfänger

InhaltsverzeichnisEinleitung und DefinitionWarum Minimalismus glücklich macht?Was bedeutet „loslassen“?Inneres ausmistenGeld sparenMinimalismus für AnfängerRichtig ausmisten30 Tage ChallengeNicht aufgeben!FazitHaftungsausschlussImpressum

Inhaltsverzeichnis

Einleitung und Definition

Warum Minimalismus glücklich macht?

Was bedeutet "loslassen"?

Inneres ausmisten

Geld sparen

Minimalismus für Anfänger

Richtig ausmisten

30 Tage Challenge

Nicht aufgeben!

Fazit

Haftungsuasschluss

Impressum

Einleitung und Definition

Wenn du auf dieses Buch gestoßen bist, hast du dir wahrscheinlich schon Gedanken über dein Konsumverhalten im Alltag gemacht. Dieses Buch handelt von dem momentan sehr einschlägigen Minimalismus. Minimalismus ist ein Lebensstil, der sehr viel Arbeit und Zeit in Anspruch nimmt. Bei diesem Lebensstil geht es darum, bewusster zu leben. Bewusst auf Dinge zu verzichten, um Platz für die wesentlichen Dinge des Lebens zu schaffen. Viele die diesen Lebensstil in ihr Leben integrieren möchten, fangen damit an die Wohnung auszumisten. Hierbei werden Dinge behalten, die einem entweder eine Freude bereiten, oder nützlich sind. Nicht mehr und nicht weniger. Dies ist bei verschiedenen Menschen natürlich individuell. Jeder interpretiert für sich selbst, was für ihn persönlich wichtig oder unverzichtbar ist. Gleichzeitig wird hier schon differenziert, was man im Leben behalten möchte und was man lieber aussortiert. Es gibt Dinge, die dich glücklich machen und Dinge, die einfach nicht nötig sind. Es geht darum bewusst zu entscheiden, was du in deinem Leben lassen möchtest oder was du lieber aus deinem Leben entfernst. Du sollst dein Leben in die Hand nehmen. Alles mit einem klareren Bewusstsein betrachten. Der erste Schritt, um einen minimalistischen Lebensstil zu verfolgen, ist es dich selbst zu beobachten. Beobachte dein Verhalten. Welche Gegenstände benutzt du in deinem Alltag? Welche Kleidung trägst du? Womit verbringst du deine Zeit? Was davon bringt dir Freude? Mit wem verbringst du deine Zeit und wer davon bringt dir wirklich Freude? Dies kannst du so festhalten, indem du beispielsweise die Dinge, die du nicht brauchst in Kisten verstaust. Um bei deiner Kleidung festzustellen, welche Kleidungsstücke du gerne trägst und welche Kleidungsstücke in deinem Kleiderschrank einfach nur herumhängen, kannst du die Kleiderbügel in deinem Kleiderschrank verkehrt herum aufhängen. Wenn du die Kleidungsstücke trägst, kannst du sie dann richtig herum in deinen Kleiderschrank zurückhängen. So kannst du sehen, was du in der letzten Zeit getragen hast. Wenn es um das Thema Zeit geht, empfiehlt es sich, aufzuschreiben womit du deine Zeit verbringst. Hierbei ist es wichtig, wirklich ehrlich zu dir selbst zu sein, denn es bringt absolut nichts, wenn du Dinge aufschreibst, die nicht der Wahrheit entsprechen. Dies schadet niemanden, außer dir selbst. Wie viele Stunden am Tag schaust du fern oder verbringst deine Zeit mit sinnlosen Dingen? Natürlich solltest du auch die positiven Dinge protokollieren, wie Sport, Freunde treffen oder produktiv sein.

Eine weitere Möglichkeit um bewusster und achtsamer zu leben ist es, Dankbarkeitslisten zu führen. Auf diese Liste schreibst du dann, wofür du in deinem Leben dankbar bist. Darin kannst du erkennen, welche Dinge dir wirklich wichtig sind. Das gibt dir ein gutes Gefühl. Im Gegenzug erkennst du dann auch welche Dinge dir weniger Freude bereiten.

Auf der materiellen Ebene, ist es von Vorteil, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Welche Bereiche möchtest du ausmisten? Den Kleiderschrank oder doch das Badezimmer? Man sollte sich einen Plan machen, denn man wird es nicht schaffen die ganze Wohnung in wenigen Minuten von überschüssigen Dingen zu befreien. Hierfür gibt es einfach viel zu viel zum Ausmisten. Dies wird einem erst einmal bewusst, wenn man sich wirklich dazu entschließt sich von unnötigen Sachen zu trennen. Deswegen ist es wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen, da man sonst sehr schnell überwältigt wird. Auch die Einstellung zu materiellen Dingen wird sich ändern, denn wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, dass so viele materielle Dinge gar nicht nötig sind, sieht man es aus einem anderen Blickwinkel. Der Mensch wird sich automatisch auf viel wesentlichere Dinge konzentrieren. Wenn du dir einen gewissen Überblick verschafft hast und einen Plan entwickelt hast, setze dir am Besten gleich zeitliche Ziele. Wann möchtest du ausmisten bzw. bis wann möchtest du ausgemistet haben? Fang am besten mit der Sache an, wo du das Gefühl hast, dass es den besten Effekt haben würde. Dies gibt dir natürlich ein Erfolgserlebnis, was dich motiviert weiter zu machen.

Nach dem du die ersten Schritte hinter dir hast, kannst du aufschreiben was dir in deinem Leben aufgefallen ist. Du solltest reflektieren, was davon du gut findest und dir Freude bringt und was davon dir ein negatives Gefühl gibt. Wenn du diese Dinge erkannt hast, dann versuche darüber nachzudenken, wie du diese Dinge in Zukunft reduzieren kannst oder eventuell komplett aus deinem Leben entfernen kannst. Das klingt vielleicht etwas radikal. Vor allem wenn es dabei um Menschen geht oder um Dinge mit der du schon sehr lange deine Zeit verbracht hast. Letzten Endes muss dir aber klar werden, dass es dein Leben ist und du das Recht hast zu entscheiden, wie du dein Leben gestalten möchtest. Du kannst darüber bestimmen, mit wem du dein Leben verbringen möchtest. Dies ist der richtige Weg, um dein Leben zu genießen, auszukosten und die Erfüllung zu spüren. Man kann natürlich nicht alles vollständig aus seinem Leben einfach so entfernen. Im Leben geht es auch darum mit den Guten, sowie mit den schlechten Dingen im Leben umzugehen. Die Dinge die du aber in die Hand nehmen kannst, kannst du selbst beeinflussen. Das solltest du im Blick haben, denn es sind meistens mehr Dinge als man sich vorstellen kann.

Wenn du einmal ausgemistet hast, dann ist es natürlich nicht so, dass du nie wieder ausmisten musst. Es werden sich sehr schnell Dinge ansammeln, wenn man nicht darauf achtet. Man sollte also sein Konsumverhalten ebenfalls stets im Blick haben. Brauche ich diese Sache wirklich? Bringt es mir Freude oder Nutzen? Was ist eigentlich die Motivation hinter diesem Kauf? Diese Fragen sind äußerst wichtig, denn sie steuern dem blinden Kauf entgegen. Jeder kennt die Situation bei Fehlkäufen. Der Reiz, die Sache zu besitzen, überwiegt und wir kaufen Dinge, die wir in den meisten Fällen überhaupt nicht brauchen oder nutzen. Wenn du ganz ehrlich zu dir bist, dann weißt du, welche Dinge du wirklich kaufen willst und welche Dinge nur dazu dienen den Shoppingreiz zu befriedigen. Vor allem wenn du eine Sache dringend haben willst, kann es ein Indiz dafür sein, dass du diese Sache überhaupt nicht brauchst.

Wie du siehst, spielen bei einem minimalistischen Lebensstil viele Faktoren zusammen. Es bedeutet, bewusster zu leben und sich die Dinge zu suchen, die einem im Leben guttun. Dieses Buch zeigt dir worauf es an kommt und gibt dir Tipps und Tricks, damit auch du in Zukunft bewusster lebst und dich für die Dinge entscheidest die dir Freude bringen und dich glücklich machen. Vor allem Anfänger können ihr Leben mit einfachen Tipps in eine positivere Richtung lenken.

Warum Minimalismus glücklich macht?

Vielleicht sogar die meisten Probleme entstehen dadurch, dass wir uns an Personen oder materielle Dinge klammern. Wir neigen dazu alles um uns herum festzuhalten. Wir wollen Freunde und Partner festhalten. Wir möchten am besten ganz viel Geld und den Status nicht verlieren. Wir wollen sogar an unserer Jugend festhalten. Unweigerlich schiebt sich die Frage in den Vordergrund, ob dies denn der richtige Weg ist. Ob wir wohl schon immer so waren? Ständig sind wir bemüht einen großen Teil unserer Zeit und Energie aufzubringen, um alles Mögliche festzuhalten oder an uns zu binden. Angetrieben von einer ständigen Angst, dass wir etwas verlieren oder verpassen könnten. Möglichst niemals den Status Quo aufgeben. Es ist eine Angst, in Form eines ständigen Hintergrundrauschens, was das klare Denken verhindert und den Verstand vernebelt. Die Leichtigkeit im Alltag geht verloren. Die Angst, die uns dazu bringt falsche Entscheidungen zu treffen und unserer Weiterentwicklung im Wege steht. Warum ist das eigentlich so?Aus Frustration, Verdrängung, Langeweile oder aus dem Gefühl der Leere entsteht das Bedürfnis etwas zu kaufen. So knüpfen wir diese Dinge an unsere Emotionen und Erinnerungen. Es fällt uns schwer uns so zu sehen wie wir sind. Wir glauben, dass wir all das brauchen um uns selbst zu vervollständigen. Um besser zu sein als andere oder zumindest um besser zu sein als die Person die wir glauben zu sein. Deshalb häufen wir im Laufe unseres Lebens Dinge an, als wäre das der Sinn des Lebens. Wir haben von allem zu viel. Dennoch ist es nie genug. Besteht das wahre Leben nicht darin, zu lernen schwierige Situationen anzunehmen und sich selbst Herausforderungen zu stellen und Verantwortung zu übernehmen? Stattdessen verlieren wir uns in Bequemlichkeiten, Neurosen oder eingefahrenen psychischen Gedankenmuster, die unsere eigene kleine Grenze bildet.

Wir lassen uns unterdrücken. Schließlich kann man etwas ja irgendwann mal gebrauchen. Es scheint, als ob nicht wir die Dinge besitzen, sondern die Dinge uns. Es ist natürlich leicht, davon weg zu laufen. Das alles bist nicht du! Das Loslassen kann als zentrale Antwort auf all diese Dinge begriffen werden. Es ist nämlich das Festhalten, dass uns die Sicht auf unser Innerstes versperrt. Übersehen wir allerdings nur dabei, dass wir bereits alles in uns haben, was wir brauchen. Alles was du bist, bist du allein!

Sicherlich hast du schon einmal die Aussage gehört: „Konsum oder materielle Dinge machen nicht glücklich!“ Es geht darum, Dinge bewusst auszuwählen und sich klar zu sein was die Motivation dahinter ist. Wird die Motivation die Bedürfnisse und Ansprüche erfüllen? Oder gibt es ganz andere Wege um Dinge besser zu lösen. Beispielsweise, wenn du nicht gut drauf bist und in die Stadt zum Shoppen gehst. Du hast natürlich die Hoffnung, dass es dir danach besser geht und es deine Stimmung erhellt. Der Regelfall ist allerdings, dass es nach einiger Zeit einfach nichts Außergewöhnliches mehr ist. Es wird dich schnell langweilen. Wenn du allerdings bewusst konsumierst und materielle Dinge in deinem Leben hast, für die du dich wirklich entschieden hast, bekommst du einen ganz anderen Bezug zu den Dingen. Du nutzt diese Dinge, weil du sie wirklich brauchst und nicht, weil sie dich bei einem Stadtspaziergang angelächelt haben. Der bewusste Konsum ist eine Eigenschaft, die man erst einmal lernen muss. Stell dir vor du kannst fast alles haben was du möchtest, ohne einen Cent auszugeben? Der eine möchte vielleicht ein großes Haus haben oder sein Traumauto. Dies sind natürlich wilde, konsumgelenkte Träume. Dies sind Dinge, die die Gesellschaft uns als erstrebenswert vorgibt. Es ist dennoch möglich, alles zu haben was man braucht ohne viel Geld dafür auszugeben. Die Lösung des Ganzen ist ganz simpel und wird wahrscheinlich schon seit tausenden Jahren praktiziert. Allerdings haben wir Menschen es einfach verlernt simpel und einfach zu denken. Wir haben nur noch Geld und Reichtum im Kopf. Stets nach dem Motto: Wenn ich das haben will, muss ich was dafür ausgeben. Wenn man es auf die wesentlichen Dinge des Lebens herunter bricht, lässt sich einfach feststellen, welche Dinge denn essentiell in unserem Leben sind. Etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf. Wenn man es radikal ausdrückt, braucht der Mensch nicht mehr um zu leben. Es gibt bereits viele Menschen die sich zum Teil selbst versorgen. Sie müssen nicht mehr in den Supermarkt um das Essen zu besorgen. Sie bauen es ganz einfach selbst an. Falls du nicht die Möglichkeit hast, selbst etwas anzubauen, kannst du bei einem nahegelegenen Bauern nachfragen, ob du ihm bei der Arbeit helfen kannst. Als Gegenleistung würdest du dann vollkommen unentgeltlich einen Teil seiner Ernte bekommen. Vielleicht ein paar frische Kartoffeln, Tomaten oder Gurken. Dies wäre eine Möglichkeit, dir dein Essen zu besorgen, ohne viel Geld dafür ausgeben zu müssen.

Bei dem genannten Beispiel, gibt es viele Stressfaktoren die wegfallen. Du musst dich nicht in den Supermarkt begeben, um dich von gestressten Menschen beeinflussen zu lassen. Du musst nicht endlos an einer Schlange stehen und der unfreundlichen Kassiererin ein gespieltes Lächeln zuwerfen. Du bekommst frische Ware die bei weitem gesünder ist und besser schmeckt als industriell hergestellte Lebensmittel und natürlich tust du deinem Geldbeutel etwas Gutes.