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Simon Diegmann

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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing, Note: 1,7, Hochschule Albstadt-Sigmaringen; Sigmaringen, Sprache: Deutsch, Abstract: Mobile Marketing ist mit großer Wahrscheinlichkeit der neue Werbekanal der Zukunft. Wie schon bei der Social Media Welle werden viele Unternehmen auf diesen Zug aufspringen und eine Kampagne starten. Innerhalb der verschiedenen Zielgruppe ist die Masse, jetzt schon oder zukünftig mit Smartphones ausgestattet, was den Mobile Marketing-Kanal sehr attraktiv macht da beim Konsumenten das „Empfangsgerät“ damit schon vorliegt. Diese Attraktivität verleitet viele Unternehmen dazu, schnelle unüberlegte Kampagnen zu starten, nach dem Motto „Dabei sein ist alles“. Der Konsument erwartet es aber genau dies von dem Unternehmen. Dieses schnelle, unstrukturierte und unüberlegte Vorgehen wird dazu führen, dass, wie beim Social Media Hype, viele Unternehmen gravierende Fehler begehen werden, da sie sich schlecht oder gar nicht beraten lassen. Gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen spielt sicherlich auch der Kostenfaktor eine große Rolle. Die Beratungen sind teuer und ein Erfolg ist erst nach geraumer Zeit absehbar. Dies wiederum schreckt viele Unternehmen ab und es wird lieber in traditionelle, sich bewährte Medien investiert. Dadurch, dass sich die Unternehmen nicht mit einer neuen Technologie bzw. diesem neuen Kanal befassen, entgeht ihnen eine gute Möglichkeit sich neu auf dem Markt zu präsentieren und auch die jüngeren Konsumenten zeitgemäß anzusprechen. So gehen den Unternehmen teilweise zukünftige Kunden verloren, welche auch durch eine spätere Kampagne schwer zurückzuholen sind. Dabei bietet gerade das Mobile Marketing gute und auch kostengünstige Maßnahmen den Kanal erfolgreich für das Unternehmen zu nutzen. So gilt es für Unternehmen sich mit diesem neuen Marketinginstrument zu beschäftigen und die einzelnen Maßnahmen bewusst zu wählen um die gesteckten Marketing- und Unternehmensziele zu erreichen. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist es dabei schwierig neben dem alltäglichen Geschäft sich auf Neues zu konzentrieren und auch in die Marketingmaßnahmen zu intergieren.

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Veröffentlichungsjahr: 2011

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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Untersuchung
2 Arten von Vorgehensmodellen
2.1 Grundlagen
2.2 Wasserfallmodell
2.3 Prototypische Vorgehensmodelle
2.4 Iterative und Inkrementelle Vorgehensmodelle
3 Möglichkeiten des Mobile Marketing
3.1 QR-Codes
3.2 Couponing
3.3 Premium - SMS/MMS
3.4 Location Based Services
3.5 Mobile Gaming
3.6 Augmented Reality
3.7 Near Field Communication
4 Ein Mobile Marketing Vorgehensmodell für KMUs
4.1 Grundlage für das Vorgehensmodell
4.2 Das Vorgehensmodell für Mobile Marketing
5 Prozessbeschreibung
5.1 Situationsanalyse
5.1.1 Grundlegendes
5.1.2 Globale Umweltanalyse
5.1.2.1 Natürliche Umwelt
5.1.2.2 Sozio-kulturelle Umwelt
5.1.2.3 Politisch-rechtliche Umwelt
5.1.2.4 Makro-ökonomische Umwelt
5.1.2.5 Technologische Umwelt
5.1.3 Wettbewerbsanalyse
5.1.4 Maßnahmenanalyse
5.1.5 Zielgruppenanalyse
5.1.6 Akzeptanzanalyse
5.2 Analyse des internen Marketingprozesses
5.2.1 Grundlegendes
5.2.2 Ressourcenanalyse
5.2.3 Prozessanalyse
5.2.4 Interdisziplinäre Kompetenzanalyse
5.3 Mobile Marketing-Ziele
5.3.1 Grundlegendes
5.3.2 Ökonomische Mobile Marketingziele
5.3.3 Psychographische Mobile Marketingziele
5.4 Mobile Marketingstrategie
5.4.1 Grundlegendes
5.4.2 Marktwahlstrategie
5.4.3 Marktteilnehmerstrategie
5.4.4 Marktfeldstrategie
5.4.5 Marktarealstrategie
5.4.6 Marktsegmentierungsstrategie
5.4.7 Kundenorientierung
5.4.8 Absatzmittlerorientierung
5.4.9 Wettbewerbsorientierung
5.4.10 Stakeholderorentierung
5.5 Bestimmung der Maßnahmen
5.5.1 Grundlage zur Bestimmung der Maßnahmen
5.5.2 Maßnahmen für den kurzfristigen Einsatz
5.5.2.1 Grundlegendes
5.5.2.2 QR-Codes
5.5.2.3 Couponing
5.5.2.4 Premium SMS/MMS
5.5.3 Maßnahmen für den mittelfristigen Einsatz
5.5.3.1 Grundlegendes
5.5.3.2 Location Based Services
5.5.3.3 Mobile Gaming
5.5.4 Maßnahmen für den langfristigen Einsatz
5.5.4.1 Grundlegendes
5.5.4.2 Augmented Reality
5.5.4.3 Near Field Communication
6 Zusammenfassende Erkenntnisse

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Mobile Marketing

Ein Vorgehensmodell für kleine und mittelständische Unternehmen

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1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Mobile Marketing ist mit großer Wahrscheinlichkeit der neue Werbekanal der Zukunft. Wie schon bei der Social Media Welle werden viele Unternehmen auf diesen Zug aufspringen und eine Kampagne starten. Innerhalb der verschiedenen Zielgruppe ist die Masse, jetzt schon oder zukünftig mit Smartphones ausgestattet, was den Mobile Marketing-Kanal sehr attraktiv macht da beim Konsumentendas „Empfangsgerät“damit schon vorliegt. Diese Attraktivität verleitet viele Unternehmen dazu, schnelleunüberlegte Kampagnen zu starten, nach dem Motto „Dabei sein ist alles“. Der Kon-sumenterwartet es aber genau dies von dem Unternehmen. Dieses schnelle, unstrukturierte und unüberlegte Vorgehen wird dazu führen, dass, wie beim Social Media Hype, viele Unternehmen gravierende Fehler begehen werden, da sie sich schlecht oder gar nicht beraten lassen. Gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen spielt sicherlich auch der Kostenfaktor eine große Rolle. Die Beratungen sind teuer und ein Erfolg ist erst nach geraumer Zeit absehbar. Dies wiederum schreckt viele Unternehmen ab und es wird lieber in traditionelle, sich bewährte Medien investiert.

Dadurch, dass sich die Unternehmen nicht mit einer neuen Technologie bzw. diesem neuen Kanal befassen, entgeht ihnen eine gute Möglichkeit sich neu auf dem Markt zu präsentieren und auch die jüngeren Konsumenten zeitgemäß anzusprechen. So gehen den Unternehmen teilweise zukünftige Kunden verloren, welche auch durch eine spätere Kampagne schwer zurückzuholen sind. Dabei bietet gerade das Mobile Marketing gute und auch kostengünstige Maßnahmen den Kanal erfolgreich für das Unternehmen zu nutzen. So gilt es für Unternehmen sich mit diesem neuen Marketinginstrument zu beschäftigen und die einzelnen Maßnahmen bewusst zu wählen um die gesteckten Marketing- und Unternehmensziele zu erreichen. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist es dabei schwierig neben dem alltäglichen Geschäft sich auf Neues zu konzentrieren und auch in die Marketingmaßnahmen zu intergieren.

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1.2 Zielsetzung

Das Ziel dieser Arbeit ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen das Marke-tinginstrument„Mobile Marketing“ zuerklären, näherzubringen und verständlich zu erläutern warum auch für sie dieser Kanal zukünftig Sinn macht. Dabei helfen soll ein Vorgehensmodell, an welchem sich die Unternehmen orientieren können und welches zu einer erfolgreichen Einführung von Mobile Marketing im Unternehmen beitragen soll. Dabei helfen sollen unter anderem die Vorstellung einzelner Maßnahmen, die bei Mobile Marketing zum Einsatz kommen und die Eingliederung in kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen. Dies soll den Unternehmen dabei helfen die Maßnahmen bewusst auszuwählen und sich anhand des Entwicklungsprozesses eines Produktes für die richtige Maßnahme zu entscheiden. Eine zusätzliche Hilfestellung bietet die Vorstellung von möglichen Anwendungsszenarien welche auch zur Anregung dienen sollen.

1.3 Gang der Untersuchung

Im ersten Teil der Arbeit wird theoretisch auf ausgewählte Vorgehensmodelle eingegangen, welche anhand von ihren Eigenschaften bzw. der Ablaufart kurz erklärt werden. Um einen Einstieg in das Mobile Marketing zu geben, wird anschließen auf ausgewählte Maßnahmen eingegangen und deren Funktionsweise, teilweise anhand bereits umgesetzter Kampagnen, theoretisch erläutert.

Der Hauptteil der Arbeit stellt das Vorgehensmodell dar, welches sich an dem Marketingmanagementprozess orientiert. Dabei wird dieser Schritt für Schritt für das Mobile Marketing erklärt, um so eine gute Grundlage für den Leser zu schaffen. Im Schlussteil der Arbeit wird auf die zu Beginn theoretisch erläuterten Maßnahmen eingegangen, welche nach deren Umsetzungsdauer eingegliedert sind. Darüber hinaus wird zu jeder Maßnahme ein Anwendungsbereich dargestellt, in welchem sowohl die Anwendung der Maßnahme im Einzelnen als auch die möglichen Kombinationen mit anderen Maßnahmen dargestellt werden. Die Arbeit schließt mit einem zusammenfassenden Fazit.

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2 Arten von Vorgehensmodellen

2.1 Grundlagen

Vorgehensmodelle werden dazu verwendet, Prozesse in einem Unternehmen zu beschreiben. Dabei wird nicht nur die Vorgehensweise beschrieben, sondern auch der notwendige Input, der produzierte Output sowie die benötigten Ressourcen und Aktivitäten um den Prozess erfolgreich umzusetzen.1Vorgehensmodelle wurden primär für die Softwareentwicklung entworfen, um die einzelnen Entwicklungsschritte veranschaulichen zu können. Mittlerweile wurden die Notation und die verschiedenen Modellierungsmöglichkeiten so weiterentwickelt und verfeinert, dass damit nicht nur Softwareentwicklung sondern auch Geschäftsprozesse beschrieben werden kön-nen.2Diese Weiterentwicklung wurde von der Object Management Group3vorangetrieben, um einen einheitlichen Standard, die Unified Modelling Language (UML), zur Modellierung zu definieren. Die UML umfasst dabei nicht nur die Modellierung des Entwicklungsprozesses sondern unterstützt auch die Darstellung von Geschäftsprozessen. Dies ermöglicht es, die Unterschiede zwischen der Entwicklungsmodellierung und der Geschäftsprozessmodellierung zu überbrücken und die unterschiedlichen Prozesse für alle Beteiligten lesbar zu machen. Dadurch lassen sich Prozesse unternehmensweit abbilden und alle beteiligten Abteilungen und Ressourcen integrieren. Für die verschiedenen Prozesse im Unternehmen gibt es kein allgemeingültiges Vorgehensmodell. Vielmehr existiert eine Vielzahl von Modellen, aus welchen der jeweilige Projektleiter das für das Projekt passende auswählen muss. Diese Auswahl muss anhand des Inhaltes, der Zielsetzung und weiteren Faktoren des Projektes bestimmt werden.4Darüber hinaus können Bestandteile verschiedener Modelle auch kombiniert werden, um so ein für das Projekt geeignetes Vorgehensmodell zu erstellen.5

2.2 Wasserfallmodell

Das Wasserfallmodell wurde 1970 von Royce vorgestellt.6Es sieht vor, dass ein Projekt in einzelne Phasen unterteilt wird, welche aufeinander aufbauen und nacheinan-

1Vgl.Versteegen, G. (2002), S. 29

2Vgl. Becker, J./Mathias, C./Winkelmann, A. (2009), S. 58

3http://www.omg.org

4Vgl. Wieczorrek, H. W./Mertens, P. (2008), S. 64

5Vgl. Kleuker, S. (2009), S. 23

6Vgl. http://www.cs.umd.edu/class/spring2003/cmsc838p/Process/waterfall.pdf

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der abgearbeitet werden. Diese Modellart sieht vor, dass jede Phase beendet sein muss, bevor die nächste gestartet werden kann. Eine parallele Bearbeitung von verschiedenen Phasen ist nicht möglich, da jede Vorgängerphase der Nachfolgerphase einen Input zur Verfügung stellt.7Darüber hinaus wird nach jeder Phase geprüft, ob der festgesetzte Meilenstein dieser Phase erreicht wurde. Dies stellt zugleich auch eine Qualitätskontrolle dieser Phase dar.8Abbildung 1 zeigt eine Variante des Wasserfallmodells.

Abbildung 1: Wasserfallmodell

( Vgl. Brandt-Pook, H./Kollmeier, R. (2008), S. 28)

Vergleichbar mit einem Fluss ist die Fließrichtung des Ablaufes innerhalb des Modells klar vorgegeben. Das Modell selbst besticht durch seine Einfachheit und den klar strukturierten Aufbau. Dies ist euch gleichzeitig sein Nachteil, da es dadurch sehr starr in seinem Ablauf ist. Etwaige Abänderungen innerhalb des Projektes lassen