Mord im Arbeitsamt - Martin Carter - E-Book

Mord im Arbeitsamt E-Book

Martin Carter

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Beschreibung

Ahrensburg ist eine Kleinstadt nahe Hamburg, doch auch hier geschehen Verbrechen. Der erste Fall der AHRENSBURGER KRIMIS führt den Detektiv Jonathan Steiner ins Arbeitsamt, wo eine unbeliebte Vermittlerin tot aufgefunden wird. Wurde hier Rache geübt? ... Jonathan sucht nach Spuren. Ein Fall im Stile Klassischer "Who done it" Krimis.

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Seitenzahl: 23

Veröffentlichungsjahr: 2012

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Ähnliche


Martin Carter

Mord im Arbeitsamt

Ahrensburger Krimis

 

 

 

Dieses eBook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Fall 1: MORD IM ARBEITSAMT

Anhang: I.C.A.R.U.S.

Impressum

Fall 1: MORD IM ARBEITSAMT

Es war ein milder morgendlicher Herbsttag im Oktober. Die braun und orange gefärbten Blätter verabschiedeten sich von den Bäumen. Am blauen Himmel hingen vereinzelt grauweiße Wolken und die Sonne versuchte mit ihren Strahlen noch ein wenig Wärme zu schenken, doch der kühle Ostwind machte den Plan bisher zunichte. 

    Jonathan Steiner besuchte mal wieder seine Geburtsstadt Ahrensburg, die im hohen Norden Deutschlands nur wenige Kilometer entfernt der Hansestadt Hamburg lag. Sein Weg führte über graue Treppen zu einem großen modernen Gebäude in ockerfarbenen Tönen. Hier hatte die örtliche Polizei ihre Räumlichkeiten. Hinterm Empfangstresen erblickte Jonathan sofort ein altbekanntes Gesicht. Hauptwachtmeister Heinz Rudolf Bruchhagen. Der sympathische Fünfzigjährige hatte immer noch einen sportlichen Körper, auf den viele gleichen Alters neidisch sein könnten. Haare und Schnauzer waren modisch geschnitten und eitel, wie er war, schwarz gefärbt. Seine harten Gesichtszüge verwandelten sich zum Gegenteil, als er den Besucher erblickte. 

    „Ich traue meinen Augen nicht. Bist du es wirklich Jonathan altes Haus?“ 

    „Ist einige Zeit her, Bruchi.“ 

    Ein kräftiger Händedruck besiegelte den Willkommensgruß. 

    „Drei Jahre, wenn ich mich erinnere. Und nenn mich nicht so, wenn das die Kollegen mitbekommen.“ Er lachte. „Lass dich mal anschauen. … Wirkst reifer als damals.“ 

    „Ist auch einiges inzwischen passiert. Aber so wie’s klingt, machst mich eher zum Opa, als zum Mittdreißiger.“ 

    Heinz schmunzelte und schaute Jonathan an, der mit seinem Kleidungsstiel – Hemd, Anzughose und hellbraunem Mantel, wie ein Geschäftsmann wirkte. Auch Jonathan hatte eine sportliche Figur, kurze dunkelbraune Haare und seine blaugrauen Augen schauten stets neugierig durch die Welt. 

    „Was führt dich her?“ 

    „Reicht es nicht einen alten Freund besuchen zu wollen?“ 

    Heinz schmunzelte. „Immer. Kaffee?“ 

    „Gerne.“ 

    Heinz verschwand kurz im Hinterzimmer, dann kehrte er mit zwei Bechern voll dampfendem Kaffee zurück und stellte sie auf den Tresen. 

    „Bitte. Mit Milch. War doch so?“ 

    Jonathan nahm den Becher und nippte vom heißen Getränk. „Du hast es nicht vergessen. … Ziemlich ruhig heute morgen hier auf der Wache. Scheinen alle ausgeflogen zu sein.“ 

    „Sind alle im Nachbarort, abgesehen von mir und dem guten Willi am Funkgerät. … Da kam einer auf die Idee sein Laub zu verbrennen, leider zu nahe am Carport. Zum Glück konnte die Freiwillige Dorffeuerwehr alles unter Kontrolle bringen bevor sein Auto lichterloh brannte. … Aber genug von meiner Arbeit. Und bei dir?“ 

    „Diesmal nur Papierkram in Hamburg. Einer hat bei der Datenaufnahme Mist gebaut und ich darf sie korrigieren.“ 

    Willi erhob sich aus seinem Schreibtischstuhl und trat an Heinz heran.