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Nationalismus hat viele Gesichter. Leider viele unschöne. Insbesondere, wenn er mit Ideologien und Propaganda "gewürzt" wird, können sich daraus gefährliche Tendenzen entwickeln, welche – einmal in Gang gekommen – kaum noch zu stoppen sind. In der Bibel findet der Christ klare Vorgaben, wie er sich verhalten soll.
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Seitenzahl: 16
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Andrea Pirringer
Nationalismus und Glaube
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Einleitung
Das Reich Gottes
Das persönliche National-Gefühl
Die Globalisierung
Migration
Identität
Religiöse Identität
Varianten des Nationalismus
Nationalismus und christlicher Glaube
Der Nächste
Sonderfall Israel
Glaube als Herausforderung
Über die Autorin
Impressum neobooks
Dieses Buch entstand in einer Zeit, in der von manchen Menschen (wieder einmal) versucht wird, Fremdenfeindlichkeit mit christlichen Werten und nationales Selbstverständnis mit Respektlosigkeit und Verachtung zu verknüpfen.
– Das sind Schuhe, die niemals zusammenpassen und niemals ein Paar bilden werden, es sei denn, man stopft den einen Schuh, der zu groß ist, mit Zeitungspapier aus und bekommt in dem anderen, der offensichtlich zu klein ist, beim Gehen blutige Zehen … (und dieser Vergleich ist noch harmlos!).
Welches National-Verständnis hatte Jesus? Lesen wir dazu das Johannes-Evangelium (Joh 18,36):
„Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“
Das ist eine ganz klare und für jedermann einfach verständliche Aussage. Dem ist daher auch nichts hinzuzufügen!
In Mk 4,30 – 32 (Luther 1984) erklärt es Jesus so:
„Und er sprach: Womit wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welches Gleichnis wollen wir es abbilden?
Es ist wie ein Senfkorn: wenn das gesät wird aufs Land, so ist's das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden;
und wenn es gesät ist, so geht es auf und wird größer als alle Kräuter und treibt große Zweige, sodass die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können.“
Mit „Reich Gottes“ ist kein geographischer Begriff gemeint, sondern etwas Geistiges. Es ist ein spirituelles Reich und hat keinen bestimmten Ort, wo es sich manifestiert. Verdeutlicht wird dies durch eine weitere Aussage Jesu (in Mk 10,15, Luther 1984):
„Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“
