NOREA Sprachführer "Überlebenskenntnisse in Rumänisch" - Alois Wiesler - E-Book

NOREA Sprachführer "Überlebenskenntnisse in Rumänisch" E-Book

Alois Wiesler

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8,99 €

Beschreibung

Der NOREA Sprachführer enthält viele praktische Redewendungen und Mustersätze für die wichtigsten Alltagssituationen einer Reise: einfache Konversation: bitten, danken, grüßen, entschuldigen, müssen, wollen, können, Fragewörter, fragen und erkundigen, körperliche Bedürfnisse und Zustände, Essen und Trinken, Zahlen und zählen, Fragen nach Richtung, Weg oder Unterkunft, beim Einkaufen, über die Gesundheit, in der Not, Zeit, Stunden, Tage, Wochen, Jahre, Maße, Freunde gewinnen und Wertschätzung zeigen, von sich erzählen, Eigenschaften, auf Wiedersehen, schreiben Sie einmal und telefonieren. Außerdem finden Sie hier die wichtigsten Aufschriften und kurze Zusammenfassung der Grammatikregeln.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 42

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INHALTSVERZEICHNIS

Rumänisch – eine romanische Sprache

Die Aussprache im Rumänischen / Eigenheiten

1.  Rumänisch sprechen

2.  Bitten, danken, grüßen, entschuldigen

3.  Müssen, wollen und können

4.  Fragewörter

5.  Fragen und erkundigen

6.  Haben sie?

7.  Hungrig, durstig, essen und trinken

8.  Familie

9.  Eigenschaften

10.  Körperliche Bedürfnisse und Zustände

11.  Sich nicht wohlfühlen, krank sein

12.  In der Not

13.  Richtung und Weg

14.  Unterkunft

15.  Zahlen und zählen

16.  Zeit, Stunden, Tage, Wochen, Jahre

17.  Maße, Bank

18.  Freunde gewinnen und Wertschätzung zeigen

19.  Von sich erzählen

20.  Auf Wiedersehen

21.  Schreiben Sie einmal!

22.  Telefonieren

Anhang

Aufschriften

Beim Arzt

Zur rumänischen Grammatik

Rumänien und seine Nachbarn

RUMÄNISCH – EINE ROMANISCHE SPRACHE

Ethnisch gesehen, zählt Rumänisch zu den indo-europäischen Sprachen und ist eine der nativ erlernten Sprachen, die von mehr als der Hälfte der Erdbewohner – über drei Milliarden – unseres Planeten gesprochen wird. Davon grenzt sich die sogenannte italienische Gruppe ab, wobei Rumänisch dem östlichen Teil des Romanischen Spracheinflusses untergeordnet wird und von über 26 Millionen Menschen gesprochen wird.

Es ergibt sich dadurch die Schlussfolgerung der Verwandtschaft mit der lateinischen Sprache, die schlechthin als grammatikalische Grundlage dafür dient, mit dem Unterschied, dass Rumänisch die einzige romanische Sprache ist, dessen Wortendungen betont ausgesprochen werden.

Die Grammatik erweist sich für den germanischen Sprachraum im Vergleich als grundsätzlich einfach, zählt man die fünf Fälle der Geschlechter, samt Einzahl und Mehrzahl dazu. Vergleicht man es mit der deutschen Sprache, verliert das Hauptwort die Großschreibung, was einer Vereinfachung der rumänischen Rechtschreibung dient, allein die Eigennamen werden groß geschrieben. Das Verb wird gleich wie in der lateinischen Sprache in vier Kategorien unterteilt.

Das Alphabet beruht auf der lateinischen Schrift, mit Ausnahme der nachträglich eingeführten Umlaute, wie: â (ì), ǎ (ə), î (í), ş (sch) und ţ (ts), worin man auch die slawischen Einflüsse erkennen kann. Als lebende Sprache im Europäischen Raum wird man den Eindruck nicht los, dass auch italienische, französische, deutsche und ungarische Einflüsse zunehmend eine Rolle spielen.

Es gibt keine besonderen, ausgewiesenen Ausspracheregeln, man kann davon ausgehen, dass die Buchstaben/Buchstabenkombinationen der Schreibweise folgen, mit der Ausnahme folgender Kombinationen: ghe, ghi, che, chi, etc. „Nulla regula sine exceptione“ untermauert hiermit die inhaltlich in Kurzform dargebotene Vorinformation.

Die bewusst klar betonte Aussprache der einzelnen Wörter im akustischen Anhang des Kurses lässt die Sprache melodisch erscheinen, wenn auch für manch Deutschsprachigen die Betonung der Konsonanten hart erklingen lässt und gilt diese als unentbehrliche Grundlage dafür, bei gezieltem Zuhören, die Sprache leicht zu erhören. Gerade diese Chance des Hineinhörens will dieser einfache Grundkurs bieten.

Die Aussprache im Rumänischen / Eigenheiten

Um sich die korrekte Aussprache der rumänischen Sprache anzueignen, geht man zuerst davon aus, das Alphabet zu kennen:

A, Ǎ (ǎ), Â (â), B, C, D, E, F, G, H, I, Î (î), J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, Ş (ş), T, Ţ (ţ), U, V, W, X, Y, Z

Mit entsprechender Aussprache:

a [a], ǎ [ə], â [ì], b [be], c [tsche], d [de], e [e], f [fe], g [dsche], h [ha], i [i], î [ì], j [sche], k [ka], l [le], m [me], n [ne], o [o], p [pe], q [qiu], r [rì], s [sì], ş [sch], t [tì], ţ [ts], u [u],v [ve],w [dublu ve], x [iks], y [igrek], z [ßet]

Aus dieser ersten Übersicht ergibt sich ausschließlich die Notwendigkeit des Erlernens der einzelnen sprachspezifischen Umlaute, sowie der Lautschriftzeichen, jeweils mit einem Beispiel, wie folgt:

ǎ

ə

als schwaches e ausgesprochen, anlehnend an die englische Aussprache

[casə]

casǎ

Haus

â,

í

als dunkler Laut etwa zwischen i und u, â wird immer in der Wortmitte,

Înapoi

[ínapoi]

zurück

î

î immer am Wortanfang oder -ende verwendet (neue Rechtschreibung!)

întâlnire

[ìntìlnire]

Begegnung

c

tsch

anlehnend an die slawische Aussprache,

ce

[tschè]

was

k

sonst regulär wie k

carte

[karte]

Buch

e

e

meist wie ein normales e,

mere

[mere]

Äpfel

ie

ergänzender Laut zum Personalpronomen

eu

[ièu]

ich

und zum Verb „a fi“ – sein,

este

[ieste]

er

wird als getrenntes i und e ausgesprochen

Sie ist es

g

dsch

vor den Selbstlauten e und i

genial

[genial]

genial

g

sonst regulär, wie g

gata

[gata]

fertig

i

j

nach einem weich ausgesprochenen

Konsonanten, jeweils am Wortende

cartofi

[kartofj]

Kartoffeln

i

sonst wie i

a primi

[a primi]

bekommen

j

sch

wie j in „Jalousine“

mic dejun

[mik deschun]

Frühstück

s

ß

s wie in „beißen“

sare

[ßare]

Salz

ş

sch

wie sch von „schauen“

şosea

[schosea]

Landstraße

ţ

ts

ebenso wie die deutsche tz Aussprache, wie Tatze

ţintǎ

[tsintə]

Zielscheibev

w

ebenso wie w in „Welt“

varǎ

[varə]

Sommer

Z

s

stimmbetontes s, wie in „sogar“

ziar

[siar]

Zeitung

Eine weitere Eigenheit der rumänischen Sprache ergibt sich durch die sehr häufig verwendeten Buchstabenkombinationen:

che

ke

annähernd an die italienische Aussprache, wie „perche“

chelner

[kelner]

Kellner

chi

ki

wie „Chianti”

chiar

[kiar]

sogar

ghe

ge

wie g in „geben“

gheaţǎ

[gheatsə]

Eis

ghi

gi

wie g in „gießen“

ghid

[gid]

Reiseführer

Um auf die richtige Betonung der Wörter zu verweisen, achten Sie bitte auf die ausgewiesene Schriftform, wie z.B.: ţarǎ [tsarə] Land.

Abschließend verweisen wir auf die Audio Widergabe dieses Kurses, mit Hilfe deren Sie mit Sicherheit dieser, nur scheinbar auf den ersten Blick vielleicht schwierigen Aussprache, mächtig sein werden. Viel Erfolg!