NOREA Sprachführer "Überlebenskenntnisse in Slowenisch". - Alois Wiesler - E-Book

NOREA Sprachführer "Überlebenskenntnisse in Slowenisch". E-Book

Alois Wiesler

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8,99 €

Beschreibung

Der NOREA Sprachführer enthält viele praktische Redewendungen und Mustersätze für die wichtigsten Alltagssituationen einer Reise: einfache Konversation: bitten, danken, grüßen, entschuldigen, müssen, wollen, können, Fragewörter, fragen und erkundigen, körperliche Bedürfnisse und Zustände, Essen und Trinken, Zahlen und zählen, Fragen nach Richtung, Weg oder Unterkunft, beim Einkaufen, über die Gesundheit, in der Not, Zeit, Stunden, Tage, Wochen, Jahre, Maße, Freunde gewinnen und Wertschätzung zeigen, von sich erzählen, Eigenschaften, auf Wiedersehen, schreiben Sie einmal und telefonieren. Außerdem finden Sie hier die wichtigsten Aufschriften und kurze Zusammenfassung der Grammatikregeln.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 34

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INHALTSVERZEICHNIS

1.  Slowenisch sprechen

2.  Bitten, danken, grüßen, entschuldigen

3.  Müssen, wollen und können

4.  Fragewörter

5.  Fragen und erkundigen

6.  Haben Sie?

7.  Hungrig, durstig, essen und trinken

8.  Familie

9.  Eigenschaften

10.  Körperliche Bedürfnisse und Zustände

11.  Sich nicht wohlfühlen, krank sein

12.  In der Not

13.  Richtung und Weg

14.  Unterkunft

15.  Zahlen und zählen

16.  Zeit, Stunden, Tage, Wochen, Jahre

17.  Maße

18.  Freunde gewinnen und Wertschätzung zeigen

19.  Von sich erzählen

20.  Auf Wiedersehen

21.  Schreiben Sie einmal!

22.  Telefonieren

Anhang

Die Biegung der Hauptwörter

Die Biegung der Grundzahlwörter

Aufschriften

Beim Arzt

SLOWENIEN

und seine REGIONEN

1   Štajerska (Untersteiermark)

2   Koroška (Kärnten jenseits der Grenze)

3   Gorenjska (Oberkrain)

4   Primorska (Küstenland)

5   Notranjska (Innerkrain)

6   Dolenjska (Unterkrain)

7   Bela Krajina (Weißkrain)

8   Prekmurje (Übermurgebiet)

– Professor Alois Wiesler –

AUSSPRACHE UND SCHREIBUNG IM SLOWENISCHEN

Zum Unterschied zu manchen anderen Sprachen ist die Schreibung im Slowenischen ziemlich lauttreu. Das heißt, wenn man einmal die Aussprache der einzelnen Buchstaben bzw. Buchstabenkombinationen weiß, ist es verhältnismäßig einfach, SLOWENISCH zu lesen und richtig auszusprechen - auch wenn man die Wörter nicht versteht.

Wichtig ist auch zu wissen, dass es innerhalb der kleinen Sprachgruppe Gegenden mit verschiedenen Ausspracheformen gibt; - da muss der Lernende einfach flexibel sein und sich seinem Gesprächspartner angleichen. Das von Laibach vorgegebene „Hochslowenisch“ wird mancherorts als dem Kroatischen zu nahe abgelehnt. Die hier angegebenen Aussprachephänomene entsprechen dem „Hochslowenisch“.

Das slowenische Alphabet hat 25 Buchstaben. Nicht kennt es die Buchstaben „W“, „Q“, „X“ und „Y“. Als Deutschsprechender muss man jedoch drei neue Buchstaben lernen: „č“, „š“ und „ž“. Natürlich kennt das Slowenische auch keine Umlaute wie Ä, Ü oder Ö.

Alle Laute, die wie im Deutschen ausgesprochen werden, sind hier nicht angeführt.

b

stimmhaft, also sehr weich wie in „

B

ein“ oder „he

b

en“:

b

iti

(klopfen),

do

b

er

(gut)

c

wie deutsches „

z“

in „Ka

tz

e“ und „

z

ieren“: „

c

ena“

(Preis), „

o

c

et“

(Essig).

č

wie ein deutsches

„tsch“

in „ru

tsch

en“, „Ma

tsch

“: „

č

as“

(Zeit)

, „ko

č

a“

(Hütte.)

h

wie ein deutsches

„ch“

wie in „Wa

ch

e“, vielleicht etwas schwächer:

h

iša (Haus), stre

h

a (Dach).

l

am Wortbeginn und zwischen Selbstlauten wie ein deutsches

„l“

. Jedoch vor Mitlauten und im Wortauslaut klingt es fast wie ein

„u“

: „po

l

n“

(gespr. po

u

n) (voll),

„razume

l

(razumeu) (verstanden).

lj

trotz der Schreibung mit zwei Buchstaben klingen die beiden wie ein Laut. Das

„l“

und das

„j“

verschmelzen ähnlich wie bei „Li

l

ie“. Am Wortende ist das

„j“

nahezu unhörbar.

nj

enge Verbindung von

„n“

und

„j“

wie in „Ko

gn

ak“. Am Wortende ist das

„j“

fast unhörbar.

p

stimmlos, also wirklich hart; ähnlich wie bei „

P

ost“ und „

p

umpen“, jedoch nicht behaucht.

r

muss im Slowenischen mit der Zungenspitze gebildet werden. Nur im Kärntner Slowenisch wird das

„r“

mit dem Gaumen gebildet. Es gibt im Slowenischen viele Wörter, wo das

„r“

als „Halbvokal“ erscheint; es übernimmt die Rolle eines Selbstlautes und kann dabei auch die Betonung tragen:„p

r

vi“ (erster), „s

r

čno“(herzlich), „čm

r

lj“(Hummel), „p

r

t“ (Tischtuch), „sm

r

t“ (Tod).

š

stimmloses

„sch“

wie in „

Sch

ule“: „

š

est“ (gespr. schest) (sechs), „

š

ola“ (gespr. schola) (Schule), „na

š

“ (gespr. nasch) (unser), „

š

e“ (gespr. sche) (noch).

v

wird immer wie

„w“

gesprochen; hat aber im Slowenischen auch noch eine ganz besondere Rolle: Im Wort- und Silbenauslaut wird das

„v“

zum

„u“

- a

v

to

(Auto)

, goto

v

(gespr. goto

u

) (fertig)

, zdra

v

(gespr. zdrau) (gesund),

v

(gespr. u) (in),

A

v

strija . . .

z

ein stimmhafter

„s“

-Laut; ein ganz typischer slawischer Laut. Man spricht ein

„s“

und summt dazu: „

Z

agreb“, „

z

a“

(für)

, „ra

z

glednica“

(Ansichtskarte).

ž

stimmhaftes

„sch“

. Man spricht „sch“ und summt dazu. Diesen Laut gibt es im Deutschen nicht, jedoch im Englischen erscheint er sehr oft in Verbindung mit einem vorgestellten

„d“

wie in „Jeep“ oder „George“ - „

ž

ena“ (Frau), „pri

ž

gati“ (anzünden), „r

ž

“ (Roggen), „

ž

e“ (gesprochen sche (schon).