Notärztin Andrea Bergen - Folge 1277 - Isabelle Winter - E-Book

Notärztin Andrea Bergen - Folge 1277 E-Book

Isabelle Winter

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Beschreibung

Tapfer setzt die junge Mia einen Schritt vor den anderen, bemüht, sich ihren schlechten gesundheitlichen Zustand auf keinen Fall anmerken zu lassen. Immer wieder schüttelt dieser raue Husten ihren zierlichen Körper, der sie nun schon seit Wochen quält, und mehrmals ringt Mia verzweifelt nach Atem. "Alles ist nur eine Frage der Willenskraft!", denkt sie wie so oft und stapft verbissen hinter Matthias her. Dieser erste gemeinsame Ausflug mit ihm soll schließlich etwas ganz Besonderes werden! Was soll Matthias von ihr denken, wenn sie schon auf den ersten Kilometern schwächelt? Und so treibt sie sich unerbittlich weiter an ... Doch am Nachmittag geschieht das Unvermeidliche: Mitten im Wald, fern von jeder Zivilisation, bricht Mia kraftlos zusammen. Bei dem Versuch, Hilfe zu rufen, erleidet Matthias Becker im unwegsamen Gelände einen schweren Unfall! Und mit der Dunkelheit kommt die Kälte! Die beiden Verletzten drohen zu erfrieren ...

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Seitenzahl: 113

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Inhalt

Cover

Impressum

Zusammenbruch im Wald

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: shutterstock / Sarii Iuliia

Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam

ISBN 978-3-7325-1673-5

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

O Gott! Gerade haben wir die hübsche Mia Krüger bewusstlos und stark unterkühlt ins Elisabeth-Krankenhaus eingeliefert. Die Krankenschwester leidet nach ihrem Afrika-Aufenthalt an der Legionärskrankheit, die sie viel zu lange ignoriert hat! Nun sind schwerwiegende Komplikationen eingetreten, und die Kollegen auf der Intensivstation ringen um Mias junges Leben! Ich mache mir die allergrößten Vorwürfe, im Vorfeld nicht hartnäckiger darauf bestanden zu haben, dass Mia sich untersuchen lässt! Aber sie behauptete stets, nur an einer Erkältung zu leiden. Inzwischen weiß ich, warum Mia alle Hinweise auf eine schwere Erkrankung verbissen leugnete – und bin zutiefst erschüttert! Es hat mit ihrer bedingungslosen Liebe zu ihrem stark sozial engagierten Vater zu tun – doch diese Liebe hat etwas Selbstzerstörerisches, das mir Angst macht und das nun vielleicht einen grausamen Tribut fordert …

Mia Krüger lächelte dem Kind, das vor ihr saß und aus großen, ängstlichen Augen zu ihr hochblickte, aufmunternd zu.

»Keine Sorge, es pikst nur ganz kurz«, versprach sie.

Prüfend hielt sie die Spritze mit dem Impfpräparat ins Licht und nickte zufrieden. Mit dem Alkoholtupfer desinfizierte sie eine Stelle an dem dünnen Ärmchen und setzte dann die Spritze an.

Der kleine Junge war tapfer, er zuckte nur ein wenig zusammen. Als Mia den Tupfer noch kurz auf die Einstichstelle drückte und anschließend ein Pflaster daraufklebte, konnte er schon wieder lachen. Strahlend leuchteten die weißen Zähne aus dem dunklen Gesicht.

»So, fertig«, sagte Mia, und der Kleine rannte wieder hinaus zu seinen Freunden und Geschwistern, die vor der Wellblechhütte mit einem Ball spielten und dabei Staubwolken vom Boden aufwirbelten.

Lächelnd betrachtete Mia die Kinder. Sie hatte sie alle gegen Masern geimpft, nun konnten sie wieder herumtoben.

Dann wandte sie sich der Mutter des Jungen zu, die geduldig gewartet hatte, bis sie an der Reihe war. Vorsichtig löste sie den Verband, den die Frau am Bein trug, und begutachtete die Wunde, die sie sich bei der Arbeit auf dem Feld zugezogen hatte. Obwohl Mia die Verletzung letzte Woche schon gut versorgt hatte, hatte sie sich ein wenig entzündet.

Die hygienischen Bedingungen sind nun einmal nicht optimal, dachte Mia einmal mehr resigniert. Egal, wie gründlich sie eine Wunde versorgte – irgendwie geriet immer Schmutz hinein. Sorgfältig reinigte und desinfizierte sie die Fleischwunde und legte einen frischen Verband an, dann gab sie der Frau eine Salbe für zu Hause mit. Diese bedankte sich in gebrochenem Englisch.

Als ihre Patienten weg waren, gönnte Mia sich eine Pause. Sie wusch und desinfizierte ihre Hände, dann wischte sie sich mit einem Tuch den Schweiß von der Stirn. Es war wieder einmal brütend heiß. Draußen flirrte die Luft vor Hitze, und hier in der Wellblechhütte war es kaum besser.

Der kleine batteriebetriebene Ventilator, der leise vor sich hin brummte, sorgte nicht wirklich für Abkühlung. Stattdessen schob er bloß die stickige, heiße Luft hin und her, die zum Schneiden dick zu sein schien.

Sie dachte darüber nach, in das kleine Büro hinüberzugehen, in dem es eine Klimaanlage gab. Aber die war, wie so oft, kaputt, also würde es dort vermutlich nicht wesentlich kühler sein. So setzte sie sich einfach auf einen Stuhl, öffnete sich eine Wasserflasche und trank einen Schluck der lauwarmen Flüssigkeit.

Eine Fliege krabbelte über ihren Arm, und gedankenverloren scheuchte Mia sie fort. Sofort waren zwei weitere Fliegen da und setzten sich auf ihre Haut. Mia seufzte – die lästigen Tierchen zu verscheuchen, hieß, gegen Windmühlen zu kämpfen. In den ersten Wochen nach ihrer Ankunft in Afrika hatte sie das wahnsinnig gemacht, doch mittlerweile nahm sie die Insekten kaum noch wahr. Sie hatte sich wohl einfach an sie gewöhnt.

Woran sie sich aber sicherlich nie gewöhnen würde, war diese schreckliche Hitze. Tag für Tag knallte die Sonne vom Himmel, als gäbe es kein Morgen. Dank ihrer hellen Haut holte sich Mia einen Sonnenbrand nach dem anderen, obwohl sie darauf achtete, sich so oft wie möglich im Schatten aufzuhalten und immer starke Sonnencremes aufzutragen.

Immer wieder machte ihr Kreislauf schlapp, obwohl sie viel trank und darauf achtete, zumindest gelegentlich kleine Pausen zu machen und sich zu setzen. Sie schlief schlecht, obwohl sie jeden Abend todmüde ins Bett fiel. Manchmal wurde ihr vor Schwindel schwarz vor Augen.

Die Hitze laugt einen aus und zehrt an den Kräften, dachte Mia. Natürlich gab es Schlimmeres. Es war hart, manchmal kaum auszuhalten, mit so viel Armut konfrontiert zu sein. Sie selbst lebte unter sehr einfachen Bedingungen und musste auf so manchen Komfort verzichten, den sie aus Deutschland gewohnt war, aber wohin sie auch sah, gab es Menschen, denen es viel schlechter ging als ihr.

Mia arbeitete bis zur völligen Erschöpfung, um so vielen wie möglich so gut wie möglich helfen zu können, aber sie hatte das Gefühl, was sie auch tat – es war nie genug. In so vielen Fällen konnte sie nicht so gut helfen, wie sie es wollte.

Sie ließ das Medaillon aufschnappen, das sie immer um den Hals trug, und betrachtete das Foto ihrer Eltern, das sie darin aufbewahrte. So hatte sie immer das Gefühl, die beiden wären bei ihr, auch wenn sie selbst so fern der Heimat in Afrika war, während ihre Familie zu Hause in Deutschland wohnte.

Wie immer war es tröstlich, die vertrauten Gesichter anzusehen – die sanften braunen Augen ihrer Mutter, die strahlend blauen ihres Vaters, die sie so sehr an ihre eigenen erinnerten. Aber gleichzeitig schien der Blick ihres Vaters sie zu ermahnen, immer ihr Bestes zu geben und stark zu sein, niemals aufzugeben oder den leichtesten Weg zu gehen.

Solange Mia denken konnte, war es ihr unglaublich wichtig gewesen, den Ansprüchen ihres Vaters zu genügen. Er war ihr größtes Vorbild, ihr Idol. Dass sie Krankenschwester geworden war, um Menschen zu helfen, und dass sie nun seit einem Jahr im Rahmen eines sozialen Projekts in Afrika war, machte ihn stolz – damit trat sie ein wenig in seine Fußstapfen, auch wenn diese immer noch um einige Nummern zu groß für sie waren.

Zu wissen, dass er ihr Engagement guthieß, machte sie glücklich. Dafür nahm sie gerne alle möglichen Entbehrungen auf sich. Doch diese schreckliche Hitze … Mia seufzte. Daran würde sie sich wohl nie gewöhnen.

Aber eigentlich musste sie das auch gar nicht. Ihre Zeit hier würde bald vorbei sein.

Die Tür schwang auf, und Nina, eine der anderen Krankenschwestern, kam herein. »Puh, wieder eine Affenhitze, was?«, fragte sie und ließ sich erschöpft auf einen Stuhl fallen. »Das macht einen richtig fertig.«

Mia zog eine Grimasse. »Wem sagst du das? Ich hab das Gefühl, wenn das so weitergeht, schmelze ich bald dahin wie Wachs.«

Nina fächelte sich Luft zu. »Du hast gut reden, du bist bald wieder in Deutschland. Was gäbe ich jetzt für einen kühlen, regnerischen Tag! Ich würde mich bedanken für das trübe Wetter, über das ich mich immer beschwert hab. Aber im Gegensatz zu dir hab ich noch über ein halbes Jahr vor mir.«

»Bereust du es?« Forschend sah Mia die hübsche Brünette an.

Nina zuckte mit den Schultern. »Ein bisschen vielleicht. Ehrlich gesagt hab ich mir das weniger hart vorgestellt. Nicht ganz so anstrengend. Und was ist mit dir? Freust du dich sehr auf zu Hause, oder würdest du gern noch ein bisschen länger bleiben?«

Mia überlegte kurz. »Ein wenig von beidem, denke ich. Es wird sicher ein kleiner Kulturschock, wieder nach Deutschland zu kommen – klar, es ist hart und anstrengend, hier zu arbeiten, aber irgendwie hab ich mich doch eingelebt. Der Alltag in Deutschland wird bestimmt ungewohnt. Einerseits ist das eine Jahr in Afrika verflogen, andererseits hab ich das Gefühl, ich wäre schon ewig hier.«

Nachdenklich drehte sie das Medaillon in der Hand hin und her. »Ein bisschen bedauere ich es schon, Afrika wieder zu verlassen. So anstrengend es auch ist, ich habe in diesem Jahr unglaublich viel dazugelernt. Außerdem ist es erfüllend, helfen zu können. In der medizinischen Versorgung wird hier jede Hand gebraucht – es ist schön, sich nützlich machen zu können.«

»Dafür bist du bald wieder zu Hause«, meinte Nina.

Mia wiegte den Kopf hin und her. »Na ja, so richtig nach Hause geht es für mich gar nicht.«

»So, wieso das denn?«, hakte Nina neugierig nach.

»Meine Familie lebt in Hamburg, dort bin ich auch aufgewachsen. Natürlich besuche ich meine Eltern und Geschwister kurz, wenn ich nach Deutschland zurückkehre. Aber dann geht es ab an den Rhein. Ich habe eine Anstellung als Krankenschwester im Elisabeth-Krankenhaus gefunden.«

Nina seufzte. »Denk an mich, wenn du gemütlich am Rhein entlangspazierst und das angenehme Klima genießt, während ich hier im eigenen Saft gare. Was gäbe ich dafür, in deiner Haut zu stecken! Du kannst dich glücklich schätzen.«

Mia nickte – das konnte sie wirklich. Sie freute sich auf Deutschland. Es würde sicher spannend sein, in einem großen Krankenhaus wie dem Elisabeth-Krankenhaus zu arbeiten, so ähnlich wie sie es schon vor ihrem freiwilligen Auslandsjahr kurz getan hatte. Sie betrachtete den Umzug in eine fremde Stadt und die neue Anstellung als Herausforderung – eine Herausforderung, die sie so gut wie möglich bewältigen würde.

***

Andrea Bergen war gerade im Bereitschaftsraum und unterhielt sich mit Ewald Miehlke und Jupp Diederichs, als der Notruf hereinkam. Jetzt musste es schnell gehen. Die drei waren ein eingespieltes Team, keiner von ihnen verlor eine unnötige Minute.

Die Notärztin schob unbewusst die Ärmel ein wenig hoch, als sie zum Notarztwagen eilte. Innerlich versuchte sie sich auf den Einsatz einzustellen – es war absolut notwendig und konnte Leben retten, wenn sie geistig voll da und konzentriert war.

Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren sie los.

»Manchmal wünscht man sich, man könnte den Leuten Vernunft einbläuen«, stöhnte Jupp, der Rettungssanitäter, während er den Wagen geschickt durch den Stadtverkehr manövrierte. »Wenn manche Menschen nicht so unglaublich unverantwortlich wären, gäbe es auch weniger Notfälle.«

Andrea lächelte etwas schief. Ganz unrecht hatte Jupp leider nicht. Was sie bisher wussten, war, dass sie unterwegs zu einem jungen Mann waren, der sich gemeinsam mit seinen Freunden einen Spaß daraus gemacht hatte, von einer Brücke in den Rhein zu springen, und der dabei fast ertrunken war. »Trotzdem ist es unsere Pflicht, bestmöglich zu helfen und den unvorsichtigen Kerl zu retten«, meinte sie. »Jeder handelt manchmal dumm – trotzdem hat er es verdient, dass man nach Kräften versucht, ihm zu helfen.«

»Schon klar«, grummelte Jupp. »Trotzdem würde ich manchen Leuten gerne den Kopf waschen, und zwar ordentlich. Hey, Ewald, was meinst du dazu?«

Ewald Miehlke, der Rettungsassistent, war ungewohnt still. Normalerweise ließ er sich keine Kabbelei mit Jupp entgehen, nun aber zuckte er nur mit den Schultern.

Besorgt stellte Andrea fest, dass er sehr blass war. Auf seiner Stirn glänzten Schweißtropfen – der schnelle Lauf zum Notarztwagen schien ihn sehr angestrengt zu haben.

Sie nahm sich vor, das nicht unkommentiert zu lassen – der Mann sah krank aus, vermutlich hatte er sogar Fieber. Aber darum würde sie sich später kümmern – gerade erreichten sie die Adresse, zu der sie gerufen worden waren.

Direkt am Ufer hatte sich eine Menschentraube gebildet. Als Andrea mit ihrem Notarztkoffer herbeilief, machten die Leute ihr Platz. Am Boden lag ein junger Mann in patschnasser Kleidung. Seine Augen waren geschlossen, und er schien nicht bei Bewusstsein zu sein. Neben ihm hockten ein paar weitere Jugendliche und betrachteten ihn aus ängstlichen, großen Augen.

»Wir haben uns ja nur einen Spaß gemacht«, murmelte einer weinerlich. In seinen zerrissenen Jeans und der Lederjacke hätte er sonst wohl wie ein harter Kerl gewirkt, jetzt war er aber bloß ein verängstigter Junge, bestimmt noch keine zwanzig Jahre alt. »Es konnte ja keiner ahnen, dass der Rhein so eine Strömung hat – der Fluss sieht so gemächlich aus. Wolfgang hat auch nicht gesagt, dass er ein schlechter Schwimmer ist. Wer hätte denn bitte vorhersehen können, dass so was passiert?«

Andrea verkniff sich einen Kommentar. Sie hatte weder Zeit, dem jungen Mann den Kopf zu waschen, wie Jupp vorhin gesagt hatte, noch ihn zu trösten. »Wie lange war er im Wasser?«, fragte sie nur. »Und war er nun seither die ganze Zeit bewusstlos?«

Sie beugte sich schon über den Bewusstlosen, während der andere antwortete: »Ich weiß nicht genau. Fünf oder zehn Minuten vielleicht, dann haben wir es geschafft, ihn herauszuziehen. Er hat viel Wasser erbrochen, sonst lag er bloß da.« Seine bekümmerte Miene hellte sich ein wenig auf. »Wir haben ihn auf die Seite gelegt, damit er nicht an Wasser oder Erbrochenem erstickt. Hätten wir sonst etwas tun können?«

Rasch stellte Andrea fest, dass der Patient noch atmete und sie seinen Puls messen konnte. Er hatte wohl Glück im Unglück gehabt – allein schon deswegen, weil sie nicht sicher war, ob die verstörten Jugendlichen in der Lage gewesen wären, ihn zu beatmen und eine Herzdruckmassage durchzuführen, wenn das nötig gewesen wäre.

Während Andrea den Patienten versorgte, flatterten plötzlich seine Augenlider, und er stöhnte leise.

Sofort sprach Andrea ihn an: »Wolfgang? So heißen Sie, nicht wahr? Können Sie mich hören?«

Er schlug die Augen auf und hustete. Erst wirkte er sehr verwirrt, dann aber wurde sein Blick klarer.

»Keine Sorge«, sagte Andrea. »Wir bringen Sie jetzt ins Elisabeth-Krankenhaus.

Während Jupp und Ewald ihn mit einer Trage in den Notarztwagen transportierten, wandte die Notärztin sich ernst an die jungen Leute.

»Keine Angst, Ihr Freund ist nicht in Lebensgefahr. Aber das hätte auch schlimmer ausgehen können. Die Aktion war sehr gefährlich und unvernünftig. Viele Leute unterschätzen die Strömung – ein Fluss ist immer unberechenbar, auch wenn er noch so ruhig und gemächlich dahinfließt.«

Betreten nickten die Freunde des Patienten. Sie alle wirkten sehr bedrückt.

»Es war schrecklich«, sagte ein Mädchen leise. Ihre Unterlippe zitterte. »Wir wussten einfach nicht, was wir tun sollen, um ihm zu helfen.«